Abkommen zwischen Nachrichten-(Geheim)-Diensten Deutschlands und der anderer Länder, Fragen zur Verwendbarkeit von Mobilfunkdaten und zur Ausfilterung von Daten deutscher Staatsangehöriger etc.

Anfrage an: Bundeskanzleramt

Informationen und Dokumente (oder direkte Verweise zu diesen), aus denen die Beantwortung folgender Fragen hervorgehen.

Ich beziehe mich dabei auf die heftig umstrittenen Aussagen des Kanzleramtsministers Herrn Pofalla vom 12.8.2013:

http://www.bundesregierung.de/Content/D…

1.) Können Sie garantieren, dass die NSA personenbezogene Daten von deutschen Staatsangehörigen auch in der USA respektiert und achtet?

2.) Wie lautet der genaue Titel des "Memorandum of Agreement", das am 28.4.2002 unterzeichnet worden ist?

3.) Seit wann war dieses Abkommen in Planung bzw. in Gespräch?

4.) Durch welche Personen wurde dieses Abkommen namentlich im einzelnen unterzeichnet?

5.) Welche Behörden waren an der Ausarbeitung dieses Abkommens beteiligt?

6.) Welche Fragen und Themen werden in diesem Abkommen behandelt?

7.) In welcher Weise waren das Parlament und/oder das Parlamentarische Kontrollgremium an der Entstehung dieses Abkommens beteiligt?

8.) War der Bundesdatenschutzbeauftragte in der Entstehung dieses Abkommens involviert und wenn ja, in welchem Umfang?

9.) Welche deutschen Behörden sind direkt an den Auswirkungen dieses Abkommens beteiligt?

10.) Wie lautet der Inhalt des Abkommens im Ganzen?

11.) Ist dieses Abkommen befristet?

12.) Ist eine Evaluation für dieses Abkommen vorgesehen oder bereits durchgeführt worden und wenn ja, wann und in welchem Umfang?

13.) Wie lautet der wortgetreue Inhalt der Versicherung der NSA, wonach sie "Recht und Gesetz in Deutschland einhält"? Bitte senden Sie mir dieses Dokument zu.

14.) Wie lautet der wortgetreue Inhalt der Versicherung des britischen Geheimdienstes, wonach deren Arbeit "jederzeit den gesetzlichen Vorschriften beider Länder" unterliege? Bitte senden Sie mir dieses Dokument zu.

15.) Von welchen Unternehmen sprechen Sie im Einzelnen, wenn Sie sagen, dass "die in Deutschland relevanten Internetknotenpunktbetreiber und Verbindungsnetzbetreiber" bekräftigt hätten, das TKG einzuhalten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren? Ich bitte um Auflistung.

16.) Welche Internetknotenpunkte und Verbindungsnetze werden von diesen im Einzelnen betrieben? Ich bitte um Auflistung.

17.) Bitte senden Sie mir Kopien der Schreiben dieser TK-Dienstleister, in denen das unter Frage 15 aufgezählte bestätigt wird.

18.) Bitte definieren Sie den Begriff "flächendeckende Datenauswertung", auf den sich US-amerikanische und britische Geheimdienste beziehen, wenn sie diese (bezogen auf die Daten von Deutschen und in Deutschland) verneinen. Es müsste ja Einigkeit darüber herrschen, was darunter im Detail zu verstehen ist, wenn man sich auf eine solche Äußerung einlässt.

19.) Nach welchem Verfahren bzw. nach welchen Regeln filtert der BND (angeblich) die Daten deutscher Bürger und Bürgerinnen aus Datensätzen heraus, um sie nicht an ausländische Geheimdienste auszuliefern?

20.) Werden hierbei auch die Daten derjenigen Menschen herausgefiltert, die zwar nicht deutsche Staatsangehörige sind, sich aber zum Zeitpunkt derjenigen Telekommunikation, deren Inhalte oder deren Verbindungsdaten vom BND erfasst und zur Auslieferung an ausländische Geheimdienste vorbereitet werden oder vorgesehen sind, auf deutschem Territorium befinden?

21.) Auf welcher Grundlage gesteht der BND personenbezogenen Daten, die von ihm, also von einem deutschen Geheimdienst, erfasst und gespeichert worden sind, dann weniger Grundrechtsschutz zu, nur weil es sich dabei um Daten handelt, die sich (angeblich) keinem Deutschen oder keiner Deutschen zuordnen lassen?

22.) Ist die Effektivität der Ausfilterung (siehe Frage Nr. 19) jemals untersucht und geprüft worden und wenn ja, mit welchem Ergebnis?

23.) Warum wird - mit Blick auf die Europäische Menschenrechtskonvention und auf die Europäische Grundrechtecharta - Menschen aus EU-Mitgliedsstaaten und ihren personenbezogenen Daten seitens des BND kein Schutz dieser Daten vor Auslieferung an US-Behörden gewährleistet? Was ist die Grundlage dieser Einschätzung bzw. Handlungen?

24.) Von wem konkret wurde Ihrer Meinung nach der Vorwurf einer "Totalausspähung" gemacht, von dem in der Bekanntmachung vom 12.8.2013 unter Punkt 5 die Rede ist? Ich bitte um Quellenangabe(n).

25.) Haben Sie oder jemand aus dem PKG die Behauptung der NSA prüfen und sachlich verifizieren können, wonach angeblich "pro Woche drei bis vier IED-Anschläge auf die Truppen in Afghanistan" abgewendet werden würden?

26.) Handelt es sich bei diesen Zahlen um ein statistisches Mittel und wenn ja, auf welchen Zeitraum beziehen sich die Angaben?

27.) dito, wie Frage Nr. 25, jedoch in Bezug auf die Angabe von angeblich 19 verhinderten Anschlägen auf die "Bundeswehr" in Afghanistan seit Januar 2011.

28.) Was hatten die "sogenannten 68er-Vereinbarungen" zum Inhalt?

29.) Wer hat diese Abkommen namentlich unterzeichnet und wann genau ist das geschehen?

30.) Wie lautet der wörtliche Inhalt dieser Vereinbarungen? Bitte senden Sie mir das Dokument zu.

31.) Bitte machen Sie mir die Akten zugänglich, wonach die Entscheidung zum am 28.4.2002 unterzeichneten Abkommen bereits am 24.7.2001 gefallen sein soll.

32.) Die Übertragung von Daten zu GSM-Mobilfunknummern sind Ihrer Ansicht nach nicht für eine "zielgenaue Lokalisierung" geeignet. Können Sie also zusichern, dass den US-amerikanischen Behörden, Militärs und Geheimdiensten keine ELINT-Aufklärungssysteme (wie z.B. innerhalb des EuroHawk-ISIS-Systems realisiert) zur Verfügung stehen, die eine zielgenaue Ortung einer GSM-Mobilfunk-Sendequelle zulassen würde?

33.) Wie definieren Sie "zielgenau" in diesem Zusammenhang?

34.) Halten Sie die Gefahr, dass eine Ortungsermittlung mittels Funkzelleninformationen, wie Sie seit vielen Jahren üblich und z.B. von deutschen Polizei vielfach durchgeführt wird, nicht mittelbar zu einer derartigen "Zielermittlung" führen kann, dass damit ein Mord- oder Exekutionsanschlag z.B. mittels Kampfdrohnen durchgeführt wird, für eindeutig ausschließbar?

35.) Werden neben GSM-Mobilfunknummern auch IMEI-Daten weitergegeben?

36.) Bitte machen Sie mir das Dokument zugänglich, in dem "die Experten der Sicherheitsbehörden des Bundes versichert haben, dass GSM-Mobilfunknummern für eine zielgenaue Lokalisierung nicht geeignet sind."

37.) Wer sind diese "Experten" und um welche "Sicherheitsbehörden des Bundes" handelt es sich im Einzelnen?

38.) Welche deutschen Behörden sind in den beginnenden Verhandlungen zu einem so genannten "No-Spy-Abkommen" beteiligt?

39.) In welcher Form bzw. in welchem Umfang ist der Bundesdatenschutzbeauftragte daran beteiligt und seit wann wurde dieser darin einbezogen?

Bitte beachten Sie:

Sollten Teile meines IFG-Antrags mit etwaigen Kosten verbunden sein, so bitte ich nicht nur um vorherige Benachrichtigung sondern auch um eine davon unabhängige Beantwortung bzw. Erledigung derjenigen Teile dieses Antrags, die nicht mit einer Entstehung von Kosten verbunden sind.

Vielen Dank für Ihre Mühen mit meinen Fragen!

Anfrage wurde wegen der Kosten zurückgezogen

  • Datum
    19. August 2013
  • Frist
    19. September 2013
  • Kosten dieser Information:
    500,00 Euro
  • 0 Follower

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Michael Ebeling
Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu: Informationen un…
An Bundeskanzleramt Details
Von
Michael Ebeling
Betreff
Abkommen zwischen Nachrichten-(Geheim)-Diensten Deutschlands und der anderer Länder, Fragen zur Verwendbarkeit von Mobilfunkdaten und zur Ausfilterung von Daten deutscher Staatsangehöriger etc.
Datum
19. August 2013 01:17
An
Bundeskanzleramt
Status
Warte auf Antwort
Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Informationen und Dokumente (oder direkte Verweise zu diesen), aus denen die Beantwortung folgender Fragen hervorgehen. Ich beziehe mich dabei auf die heftig umstrittenen Aussagen des Kanzleramtsministers Herrn Pofalla vom 12.8.2013: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2013/08/2013-08-12-pofalla.html 1.) Können Sie garantieren, dass die NSA personenbezogene Daten von deutschen Staatsangehörigen auch in der USA respektiert und achtet? 2.) Wie lautet der genaue Titel des "Memorandum of Agreement", das am 28.4.2002 unterzeichnet worden ist? 3.) Seit wann war dieses Abkommen in Planung bzw. in Gespräch? 4.) Durch welche Personen wurde dieses Abkommen namentlich im einzelnen unterzeichnet? 5.) Welche Behörden waren an der Ausarbeitung dieses Abkommens beteiligt? 6.) Welche Fragen und Themen werden in diesem Abkommen behandelt? 7.) In welcher Weise waren das Parlament und/oder das Parlamentarische Kontrollgremium an der Entstehung dieses Abkommens beteiligt? 8.) War der Bundesdatenschutzbeauftragte in der Entstehung dieses Abkommens involviert und wenn ja, in welchem Umfang? 9.) Welche deutschen Behörden sind direkt an den Auswirkungen dieses Abkommens beteiligt? 10.) Wie lautet der Inhalt des Abkommens im Ganzen? 11.) Ist dieses Abkommen befristet? 12.) Ist eine Evaluation für dieses Abkommen vorgesehen oder bereits durchgeführt worden und wenn ja, wann und in welchem Umfang? 13.) Wie lautet der wortgetreue Inhalt der Versicherung der NSA, wonach sie "Recht und Gesetz in Deutschland einhält"? Bitte senden Sie mir dieses Dokument zu. 14.) Wie lautet der wortgetreue Inhalt der Versicherung des britischen Geheimdienstes, wonach deren Arbeit "jederzeit den gesetzlichen Vorschriften beider Länder" unterliege? Bitte senden Sie mir dieses Dokument zu. 15.) Von welchen Unternehmen sprechen Sie im Einzelnen, wenn Sie sagen, dass "die in Deutschland relevanten Internetknotenpunktbetreiber und Verbindungsnetzbetreiber" bekräftigt hätten, das TKG einzuhalten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren? Ich bitte um Auflistung. 16.) Welche Internetknotenpunkte und Verbindungsnetze werden von diesen im Einzelnen betrieben? Ich bitte um Auflistung. 17.) Bitte senden Sie mir Kopien der Schreiben dieser TK-Dienstleister, in denen das unter Frage 15 aufgezählte bestätigt wird. 18.) Bitte definieren Sie den Begriff "flächendeckende Datenauswertung", auf den sich US-amerikanische und britische Geheimdienste beziehen, wenn sie diese (bezogen auf die Daten von Deutschen und in Deutschland) verneinen. Es müsste ja Einigkeit darüber herrschen, was darunter im Detail zu verstehen ist, wenn man sich auf eine solche Äußerung einlässt. 19.) Nach welchem Verfahren bzw. nach welchen Regeln filtert der BND (angeblich) die Daten deutscher Bürger und Bürgerinnen aus Datensätzen heraus, um sie nicht an ausländische Geheimdienste auszuliefern? 20.) Werden hierbei auch die Daten derjenigen Menschen herausgefiltert, die zwar nicht deutsche Staatsangehörige sind, sich aber zum Zeitpunkt derjenigen Telekommunikation, deren Inhalte oder deren Verbindungsdaten vom BND erfasst und zur Auslieferung an ausländische Geheimdienste vorbereitet werden oder vorgesehen sind, auf deutschem Territorium befinden? 21.) Auf welcher Grundlage gesteht der BND personenbezogenen Daten, die von ihm, also von einem deutschen Geheimdienst, erfasst und gespeichert worden sind, dann weniger Grundrechtsschutz zu, nur weil es sich dabei um Daten handelt, die sich (angeblich) keinem Deutschen oder keiner Deutschen zuordnen lassen? 22.) Ist die Effektivität der Ausfilterung (siehe Frage Nr. 19) jemals untersucht und geprüft worden und wenn ja, mit welchem Ergebnis? 23.) Warum wird - mit Blick auf die Europäische Menschenrechtskonvention und auf die Europäische Grundrechtecharta - Menschen aus EU-Mitgliedsstaaten und ihren personenbezogenen Daten seitens des BND kein Schutz dieser Daten vor Auslieferung an US-Behörden gewährleistet? Was ist die Grundlage dieser Einschätzung bzw. Handlungen? 24.) Von wem konkret wurde Ihrer Meinung nach der Vorwurf einer "Totalausspähung" gemacht, von dem in der Bekanntmachung vom 12.8.2013 unter Punkt 5 die Rede ist? Ich bitte um Quellenangabe(n). 25.) Haben Sie oder jemand aus dem PKG die Behauptung der NSA prüfen und sachlich verifizieren können, wonach angeblich "pro Woche drei bis vier IED-Anschläge auf die Truppen in Afghanistan" abgewendet werden würden? 26.) Handelt es sich bei diesen Zahlen um ein statistisches Mittel und wenn ja, auf welchen Zeitraum beziehen sich die Angaben? 27.) dito, wie Frage Nr. 25, jedoch in Bezug auf die Angabe von angeblich 19 verhinderten Anschlägen auf die "Bundeswehr" in Afghanistan seit Januar 2011. 28.) Was hatten die "sogenannten 68er-Vereinbarungen" zum Inhalt? 29.) Wer hat diese Abkommen namentlich unterzeichnet und wann genau ist das geschehen? 30.) Wie lautet der wörtliche Inhalt dieser Vereinbarungen? Bitte senden Sie mir das Dokument zu. 31.) Bitte machen Sie mir die Akten zugänglich, wonach die Entscheidung zum am 28.4.2002 unterzeichneten Abkommen bereits am 24.7.2001 gefallen sein soll. 32.) Die Übertragung von Daten zu GSM-Mobilfunknummern sind Ihrer Ansicht nach nicht für eine "zielgenaue Lokalisierung" geeignet. Können Sie also zusichern, dass den US-amerikanischen Behörden, Militärs und Geheimdiensten keine ELINT-Aufklärungssysteme (wie z.B. innerhalb des EuroHawk-ISIS-Systems realisiert) zur Verfügung stehen, die eine zielgenaue Ortung einer GSM-Mobilfunk-Sendequelle zulassen würde? 33.) Wie definieren Sie "zielgenau" in diesem Zusammenhang? 34.) Halten Sie die Gefahr, dass eine Ortungsermittlung mittels Funkzelleninformationen, wie Sie seit vielen Jahren üblich und z.B. von deutschen Polizei vielfach durchgeführt wird, nicht mittelbar zu einer derartigen "Zielermittlung" führen kann, dass damit ein Mord- oder Exekutionsanschlag z.B. mittels Kampfdrohnen durchgeführt wird, für eindeutig ausschließbar? 35.) Werden neben GSM-Mobilfunknummern auch IMEI-Daten weitergegeben? 36.) Bitte machen Sie mir das Dokument zugänglich, in dem "die Experten der Sicherheitsbehörden des Bundes versichert haben, dass GSM-Mobilfunknummern für eine zielgenaue Lokalisierung nicht geeignet sind." 37.) Wer sind diese "Experten" und um welche "Sicherheitsbehörden des Bundes" handelt es sich im Einzelnen? 38.) Welche deutschen Behörden sind in den beginnenden Verhandlungen zu einem so genannten "No-Spy-Abkommen" beteiligt? 39.) In welcher Form bzw. in welchem Umfang ist der Bundesdatenschutzbeauftragte daran beteiligt und seit wann wurde dieser darin einbezogen? Bitte beachten Sie: Sollten Teile meines IFG-Antrags mit etwaigen Kosten verbunden sein, so bitte ich nicht nur um vorherige Benachrichtigung sondern auch um eine davon unabhängige Beantwortung bzw. Erledigung derjenigen Teile dieses Antrags, die nicht mit einer Entstehung von Kosten verbunden sind. Vielen Dank für Ihre Mühen mit meinen Fragen!
Dies ist ein Antrag auf Aktenauskunft nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind Ausschlussgründe liegen m.E. nicht vor. M.E. handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Sollte die Aktenauskunft Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, bitte ich, mir dies vorab mitzuteilen und dabei die Höhe der Kosten anzugeben. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte, mir die erbetenen Informationen unverzüglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich bitte um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail) gemäß § 8 EGovG und behalte mir vor, nach Eingang Ihrer Auskünfte um weitere ergänzende Auskünfte nachzusuchen. Ich bitte um Empfangsbestätigung und danke Ihnen für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen, Michael Ebeling
Mit freundlichen Grüßen Michael Ebeling
Michael Ebeling
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Informationsfreiheitsanfrage "Abkommen zwischen Nachrichten-(Geheim)-Di…
An Bundeskanzleramt Details
Von
Michael Ebeling
Betreff
AW: Abkommen zwischen Nachrichten-(Geheim)-Diensten Deutschlands und der anderer Länder, Fragen zur Verwendbarkeit von Mobilfunkdaten und zur Ausfilterung von Daten deutscher Staatsangehöriger etc.
Datum
2. Oktober 2013 16:14
An
Bundeskanzleramt
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Informationsfreiheitsanfrage "Abkommen zwischen Nachrichten-(Geheim)-Diensten Deutschlands und der anderer Länder, Fragen zur Verwendbarkeit von Mobilfunkdaten und zur Ausfilterung von Daten deutscher Staatsangehöriger etc." vom 19.08.2013 wurde von Ihnen nicht in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit beantwortet. Sie haben die Frist mittlerweile um 1 Woche, 6 Tage überschritten. Bitte informieren Sie mich umgehend über den Stand meiner Anfrage. Mit freundlichen Grüßen, Michael Ebeling Postanschrift Michael Ebeling << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Bundeskanzleramt
IFG-Anfrage
Von
Bundeskanzleramt
Via
Briefpost
Betreff
IFG-Anfrage
Datum
8. Oktober 2013
Status
Warte auf Antwort
Michael Ebeling
Az. 13 IFG-02814-IN2013/NA49 Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Brief, datiert vom 8. Oktober 2013, habe ich b…
An Bundeskanzleramt Details
Von
Michael Ebeling
Betreff
Az. 13 IFG-02814-IN2013/NA49
Datum
18. Oktober 2013 09:30
An
Bundeskanzleramt
Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Brief, datiert vom 8. Oktober 2013, habe ich bekommen. Danke dafür. Bevor ich darauf eingehe aber eine zusätzliche Frage vorab: Wie kommt es, dass Sie 50 Tage benötigen, um mir mit diesen Rückfragen zu begegnen, wenn doch gesetzlich geregelt ist, dass eine *Beantwortung* innerhalb eines Monats erfolgen soll (§7 IFG)? Zu Ihrer Rückmeldung vom 8.10.2013 stelle ich mich wie folgt: Bevor ich mich entscheide, ob ich unter Androhnung von Kosten "am oberen Rand des Gebührenrahmens" (einen Teil) meiner IFG-Antragspunkte von Ihnen beauskunftet haben möchte oder nicht, verweise ich auf die abschließenden Hinweise in meinem Antrag und möchte Sie daher nochmals bitten, mir zunächst diejenigen Punkte meiner Informationsfreiheitsanfrage zu beauskunften, die *nicht* mit der Entstehung von Kosten verbunden sind. Außerdem bitte ich Sie im gleichen Zuge mir mitzuteilen, auf welche Punkte meines Antrags Sie aus welchen Gründen auch immer gar nicht meinen eingehen zu können oder zu wollen. Erst danach kann für mich ein vernünftiger Abwägungsprozess darüber folgen, ob ich bis zu 500 Euro für die Beauskunftung der verbliebenden Antragspunkte zu bezahlen bereit bin oder nicht. Danke für Ihre Arbeit und viele gute Grüße, Michael Ebeling Postanschrift Michael Ebeling << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Bundeskanzleramt
Zu den Rückfragen
Von
Bundeskanzleramt
Via
Briefpost
Betreff
Zu den Rückfragen
Datum
25. Oktober 2013
Status
Anfrage abgeschlossen

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Michael Ebeling
AW: Zu den Rückfragen Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Brief vom 25.10.2013 habe ich heute erhalten - danke…
An Bundeskanzleramt Details
Von
Michael Ebeling
Betreff
AW: Zu den Rückfragen
Datum
30. Oktober 2013 10:30
An
Bundeskanzleramt
Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Brief vom 25.10.2013 habe ich heute erhalten - danke dafür. Aufgrund der trotzdem für mich nach wie vor unklaren Aussicht, in welcher Höhe Sie mich bei der Beantwortung dieser - aus meiner Sicht für unsere ganze Gesellschaft und für die derzeitigen Diskussionen wesentlichen - Fragen mit Kosten belasten möchten, ziehe ich hiermit meinen IFG-Antrag zurück. Dass Sie die Kosten nicht alle im Einzelnen aufschlüsseln können, dafür habe ich bedingt Verständnis. Aber dass sich das Bundeskanzleramt zu diesen Fragen so bedeckt hält (und das sogar unserem Parlament gegenüber!), das empfinde ich persönlich als ziemlich undemokratisch und unfreiheitlich. Ich bin der Meinung, dass sich die Geheimdienste sowohl national als auch international so weit verselbständigt und einer echten, funktionierenden Kontrolle entzogen haben, dass Sie nichts anderes mehr sind als ein Fremdkörper, der mit einer freien, demokratischen Gesellschaft unvereinbar ist. Mit ihrer Weigerung, diesen geheimdienstlichen Komplex - z.B. mittels der fairen und kostenlosen Beantwortung von IFG-Anträgen wie diesen - aufzuklären und ernsthaft öffentlich zu diskutieren, schaden Sie diesem Land - so jedenfalls meine derzeitige Auffassung dazu. Trotz allem und unabhängig davon: Viele gute Grüße, Michael Ebeling Postanschrift Michael Ebeling << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>