Anzahl von BtM-Delikten bei Jugendlichen

Anfrage an:
Bundespolizeidirektion Hannover
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage erfolgreich
Zusammenfassung der Anfrage

Statistik aus den Jahren 2010 bis einschließlich 2015 über die Anzahl von BtMG-Delikten jugendlicher Straftäter im Alter von 14 bis einschließlich 21 Jahren, am besten in Landkreise und Städte unterteilt.


Korrespondenz

  1. 19. Mär 2016
  2. 25. Mär
  3. 01. Apr
  4. 08. Apr
  5. 22. Apr 2016
Von
Piet Schwarz
Betreff
Anzahl von BtM-Delikten bei Jugendlichen [#16059]
Datum
19. März 2016 00:19
An
Bundespolizeidirektion Hannover
Status
Warte auf Antwort

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Statistik aus den Jahren 2010 bis einschließlich 2015 über die Anzahl von BtMG-Delikten jugendlicher Straftäter im Alter von 14 bis einschließlich 21 Jahren, am besten in Landkreise und Städte unterteilt.
Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Ausschlussgründe liegen meines Erachtens nicht vor. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich Sie, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich bitte Sie um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail) gemäß § 8 EGovG. Eine Antwort an meine persönliche E-Mail-Adresse bei meinem Telekommunikationsanbieter FragDenStaat.de stellt keine öffentliche Bekanntgabe des Verwaltungsaktes nach § 41 VwVfG dar. Ich behalte mir vor, nach Eingang Ihrer Auskünfte gegebenenfalls um weitere ergänzende Auskünfte nachzusuchen. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen, Piet Schwarz <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Piet Schwarz << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen Piet Schwarz
Von
Bundespolizeidirektion Hannover
Betreff
Anzahl von BtM-Delikten bei Jugendlichen
Datum
22. März 2016 13:25
Status
Anfrage abgeschlossen

Bundespolizeidirektion Hannover Hannover, den 22. März 2016 Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit/Beschwerdestelle StSt ÖA - 21 02 02 - 0118 Sehr geehrter Herr Schwarz, ich danke Ihnen für Ihre Anfrage vom 19. März 2016 und das damit verbundene Interesse an der Bundespolizei. Sie bitten um eine Statistik aus den Jahren 2010 bis 2015 über die Anzahl von Delikten nach dem Betäubungsmittelgesetz bei Jugendlichen Straftätern im Alter von 14 bis 21 Jahren. Ich beantworte Ihre Anfrage wie folgt: Die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Delikten mit Betäubungsmitteln obliegt in der Endbearbeitung der jeweiligen Landespolizei und wird von der Bundespolizei nahezu ausschl. im "Ersten Angriff" bearbeitet. Die polizeiliche Eingangsstatistik erfasst zwar Fälle mit Betäubungsmitteln, allerdings erfolgt hier keine Erfassung nach Altersgruppen. Diese Unterteilung erfolgt ausschl. in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) der Länder. Insofern sind hier auch die abgegebenen Fälle der Bundespolizei enthalten. Die unten aufgeführten Zahlen der PKS der Bundespolizei umfassen ausschl. die Fälle, in denen aufgrund von Absprachen mit der zuständigen Landespolizei oder Staatsanwaltschaft eine Endbearbeitung durch die Bundespolizei erfolgte, z. B. bei einer unerlaubten Einreise und gleichzeitig aufgefundenes Betäubungsmittel. Auswertungen bei den 14 bis 21-Jährigen: Im Jahr 2010: Bundespolizeiinspektion Hannover -1- Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim -7- Im Jahr 2011: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim -1- Im Jahr 2012: -0- Im Jahr 2013: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim -1- Im Jahr 2014: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim -2- Die Zahlen für 2015 spiegeln den Trend der vergangenen Jahre wieder. Zielführend für eine Gesamtbetrachtung der Phänomenologie im Raster der 14-21 jährigen Straftäter ist ausschl. eine Auswertung der PKS der zuständigen Bundesländer. Hier sind alle zugelieferten Daten der Bundespolizei abschließend enthalten. Die statistische Filterung der PKS der Länder ist bei der Bundespolizei weder zentral noch dezentral möglich und muss bei den jeweiligen Landeskriminalämtern abgefragt werden. Die o.a. Informationen sind gebührenfrei. Tiefergreifende Informationen zu dieser Thematik können einen erheblichen Verwaltungsmehraufwand darstellen, bei dem Gebührenbeträge bis zu einer Höhe von 500 Euro nach der Verordnung über die Gebühren und Auslagen nach dem Informationsfreiheitsgesetz möglich sind. Ich hoffe, Ihnen mit dieser Information weitergeholfen zu haben. Mit freundlichen Grüßen