Atom

Anfrage an:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage teilweise erfolgreich
Zusammenfassung der Anfrage

Mit welchen Werkzeugen und Methoden werden Statistiken im Bereich der Risikobewertung und Sicherheit des Betreibens der Atommeiler ausgewählt und erhoben? Bei Blackout des Stromnetzes, Flugzeug Absturz auf den Reaktor auf das Kühlsystem, auf den Leitstand von wo aus alles überwacht und Gesteuert wird, Sonnensturm wo alle Leitung , Prozessoren, Trafos ( auch Ihre vor Ort, und natürlich die Kühlwasserpumpen zum Kühlen ;) ) und andere Geräte danach unbrauchbar ist. Der
Werden ALLE erworbene Kenntnisse für die Risikobewertung, die Beigetragen, in Betracht gezogen, oder nur die eine positive Eigenschaften haben und der Rest aussortiert um eine bessere Wirkung zu erzielen?
Wie hoch ist Statistisch gesehen die Change nach 10.000 oder mehr Jahren, das die Erdenbürger über die Gefahren der Endlager Bescheid wissen?
Halten Sie bitte die Antwort, kurz, verständlich und Sachlich. Desweitern erwarte ich eine direkte und klare Aussage ohne jegliche Umschreibung oder Ausschweifung. Danke im Vorfeld


Korrespondenz

  1. 04. Aug 2019
  2. 10. Aug
  3. 17. Aug
  4. 24. Aug
  5. 07. Sep 2019
Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
Atom [#162623]
Datum
4. August 2019 00:13
An
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrteAntragsteller/in bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Mit welchen Werkzeugen und Methoden werden Statistiken im Bereich der Risikobewertung und Sicherheit des Betreibens der Atommeiler ausgewählt und erhoben? Bei Blackout des Stromnetzes, Flugzeug Absturz auf den Reaktor auf das Kühlsystem, auf den Leitstand von wo aus alles überwacht und Gesteuert wird, Sonnensturm wo alle Leitung , Prozessoren, Trafos ( auch Ihre vor Ort, und natürlich die Kühlwasserpumpen zum Kühlen ;) ) und andere Geräte danach unbrauchbar ist. Der Werden ALLE erworbene Kenntnisse für die Risikobewertung, die Beigetragen, in Betracht gezogen, oder nur die eine positive Eigenschaften haben und der Rest aussortiert um eine bessere Wirkung zu erzielen? Wie hoch ist Statistisch gesehen die Change nach 10.000 oder mehr Jahren, das die Erdenbürger über die Gefahren der Endlager Bescheid wissen? Halten Sie bitte die Antwort, kurz, verständlich und Sachlich. Desweitern erwarte ich eine direkte und klare Aussage ohne jegliche Umschreibung oder Ausschweifung. Danke im Vorfeld
Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in <<E-Mail-Adresse>>
Mit freundlichen Grüßen << Anfragesteller/in >>
Von
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Betreff
AW: Atom [#162623]
Datum
6. August 2019 14:50
Status
Anfrage abgeschlossen

Sehr geehrteAntragsteller/in vielen Dank für Ihre Bürgeranfrage vom 4.08.2019 an das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) über https://fragdenstaat.de/ . Gemäß Atomgesetz sind Leben, Gesundheit und Sachgüter vor den Gefahren der Kernenergie und der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlen zu schützen. Um dieses Sicherheitsziel zu erreichen, muss insbesondere gewährleistet sein, dass die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden durch die Errichtung und den Betrieb einer kerntechnischen Anlage getroffen ist. Im "RSK-Verständnis der Sicherheitsphilosophie" (http://www.rskonline.de/sites/default...) finden Sie Erläuterungen, wie das im kerntechnischen Regelwerk verankerte Konzept der Sicherheitsebene (siehe hierzu auch die "Sicherheitsanforderungen an Kernkraftwerke" unter https://www.bfe.bund.de/SharedDocs/Do... ) mit Orientierungswerten für Eintrittshäufigkeiten verknüpft ist. Das Konzept der Sicherheitsebene besagt, dass für Ereignisse, die die Wirksamkeit von Barrieren und Rückhaltefunktionen oder die Einhaltung der Schutzziele direkt oder indirekt beeinträchtigen können, Maßnahmen und Einrichtungen zum Vermeiden und Beherrschen derartiger Ereignisse im erforderlichen Umfang vorzusehen sind. Dabei ist das „je-desto-Prinzip“ zu beachten, d. h. je häufiger ein Ereignis zu erwarten ist, desto geringer soll die dadurch mögliche radiologische Auswirkung sein bzw. je schwerer die Folgen eines Ereignisses sein können, desto geringer soll seine Eintrittshäufigkeit sein. Weiterhin enthält der "Bericht der Bundesregierung für die Achte Überprüfungstagung zum Übereinkommen über nukleare Sicherheit" (CNS-Bericht 2020, https://www.nuklearesicherheit.de/fil...) nähere Informationen zur Auslegung von Atomkraftwerken gegen zivilisatorische und naturbedingte Einwirkungen von außen. Werkzeuge und Methoden, wie sie im Bereich der Kerntechnik verwendet werden, sind in den Fachbänden zur probabilistischen Sicherheitsanalyse in Kernkraftwerken, BfS-Schriften BfS-SCHR-37/05 „Methoden zur probabilistischen Sicherheitsanalyse für Kernkraftwerke“ und BfS-SCHR-38/05 „Daten zur probabilistischen Sicherheitsanalyse für Kernkraftwerke“ sowie im Ergänzungsband zu den Methoden und Daten zur probabilistischen Sicherheitsanalyse für Kernkraftwerke (BfS-SCHR-61/16) veröffentlicht. Zu finden unter: https://www.bfe.bund.de/DE/kt/sicherh... . Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Bei der Bearbeitung Ihres Anliegens wurden bzw. werden personenbezogene Daten verarbeitet. Welche Daten zu welchem Zweck und auf welcher Grundlage verarbeitet werden, ist abhängig von Ihrem Anliegen und den konkreten Umständen. Informationen hierzu und zu Ihren Betroffenenrechten finden Sie in der Datenschutzerklärung des BMU unter www.bmu.de/P1195/ . Mit freundlichen Grüßen
Anfragesteller/in schrieb am 16. August 2019 16:04:

Leider ist man meiner Meinung nach nicht konkret auf die Fragestellung eingegangen. z.B. ob Daten so ausgelegt werden, das diese ...

Leider ist man meiner Meinung nach nicht konkret auf die Fragestellung eingegangen. z.B. ob Daten so ausgelegt werden, das diese eine Positive Wirkung auf der Bevölkerung haben, indem gewisse Daten nicht erwähnt werden, oder wie das mit der Kommunikation aussieht in der fernen Zukunft wo was vergraben ist??