Aufstellung Büchersessel

Anfrage an:
Stadtverwaltung Mainz
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage erfolgreich
Zusammenfassung der Anfrage

Mit großem Interesse haben wir, die innovative Transgender-Künstlergruppe „Mainz-Stahl“ gelesen, dass die Stadt Mainz für drei größere Werke von Liesel Metten Aufstellungsorte sucht. Wir bitten um Auskunft, aufgrund welches Stadtratsbeschlusses diese Platzierungen vorgenommen werden sollen.

Gerne nehmen wir die Gelegenheit wahr, auch für fünf unserer Objekte des Zyklus „St(r)ahlzeichen“, die gerade in der Entstehung sind, im Sinne der allgemeinen Gleichbehandlung - in dem Zusammenhang darf ich auch an die Aufstellung von Figuren diverser Fastnachtskorporationen erinnern - um angemessene Präsentationsorte, bevorzugt im Bereich der Altstadt bzw. des Domes nachzusuchen. Für unsere Objekte ist jeweils eine Sockelgröße von 1m*1m notwendig, die Höhe beträgt jeweils maximal 3m, das Material wird geschweißter, mattierter Edelstahl sein. Die Objekte und deren Aufstellung selbst werden für die Stadt Mainz kostenfrei sein, bei entsprechenden Sponsoren haben wir schon die Finanzierungszusage erreicht. Wann dürfen wir mit einer positiven Antwort und konkreten Platzierungsangeboten rechnen?

Mit freundlichen Grüßen für die Künstlergruppe „Mainz-Stahl“


Korrespondenz

  1. 14. Jun 2019
  2. 20. Jun
  3. 27. Jun
  4. 03. Jul
  5. 16. Jul 2019
Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
Aufstellung Büchersessel [#150565]
Datum
14. Juni 2019 09:48
An
Stadtverwaltung Mainz
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem LTranspG, VIG Sehr geehrteAntragsteller/in bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Mit großem Interesse haben wir, die innovative Transgender-Künstlergruppe „Mainz-Stahl“ gelesen, dass die Stadt Mainz für drei größere Werke von Liesel Metten Aufstellungsorte sucht. Wir bitten um Auskunft, aufgrund welches Stadtratsbeschlusses diese Platzierungen vorgenommen werden sollen. Gerne nehmen wir die Gelegenheit wahr, auch für fünf unserer Objekte des Zyklus „St(r)ahlzeichen“, die gerade in der Entstehung sind, im Sinne der allgemeinen Gleichbehandlung - in dem Zusammenhang darf ich auch an die Aufstellung von Figuren diverser Fastnachtskorporationen erinnern - um angemessene Präsentationsorte, bevorzugt im Bereich der Altstadt bzw. des Domes nachzusuchen. Für unsere Objekte ist jeweils eine Sockelgröße von 1m*1m notwendig, die Höhe beträgt jeweils maximal 3m, das Material wird geschweißter, mattierter Edelstahl sein. Die Objekte und deren Aufstellung selbst werden für die Stadt Mainz kostenfrei sein, bei entsprechenden Sponsoren haben wir schon die Finanzierungszusage erreicht. Wann dürfen wir mit einer positiven Antwort und konkreten Platzierungsangeboten rechnen? Mit freundlichen Grüßen für die Künstlergruppe „Mainz-Stahl“
Dies ist ein Antrag auf Auskunft bzw. Einsicht nach § 2 Abs. 2 Landestransparenzgesetz (LTranspG) bzw. nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Verbraucherinformationen nach § 2 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte diese Anfrage wider Erwarten keine einfache Anfrage sein, bitte ich Sie darum, mich vorab über den voraussichtlichen Verwaltungsaufwand sowie die voraussichtlichen Kosten für die Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft zu informieren. Soweit Verbraucherinformationen betroffen sind, bitte ich Sie zu prüfen, ob Sie mir die erbetene Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft nach § 7 Abs. 1 Satz 2 VIG auf elektronischem Wege kostenfrei gewähren können. Mit Verweis auf § 12 Abs. 3 Satz 1 LTranspG möchte ich Sie bitten, unverzüglich über den Antrag zu entscheiden. Soweit Umwelt- oder Verbraucherinformationen betroffen sind, verweise ich auf § 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 LTranspG bzw. § 5 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen baldmöglichst, spätestens bis zum Ablauf eines Monats nach Antragszugang zugänglich zu machen. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich Sie, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich bitte Sie um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail) und möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten. Vielen Dank für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in <<E-Mail-Adresse>>
Mit freundlichen Grüßen << Anfragesteller/in >>

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Von
Stadtverwaltung Mainz
Betreff
WG: Aufstellung Büchersessel [#150565]
Datum
1. Juli 2019 11:17
Status
Anfrage abgeschlossen

Sehr geehrteAntragsteller/in wir danken Ihnen für Ihren Antrag, den wir wie folgt beantworten: In Ihrem Antrag beziehen Sie sich auf die Ihnen vorliegende Information, die Landeshauptstadt Mainz suche Standorte für drei Großplastiken der Künstlerin Liesel Metten. Dies ist so nicht korrekt. Vielmehr handelt es sich um lediglich ein Kunstwerk, das die Künstlerin der Landeshauptstadt Mainz als Schenkung überlassen möchte und für das zeitlich begrenzt nach einem geeigneten Standort gesucht wird. Da sich dieses Projekt noch in der Prüfungsphase befindet, liegt ihm selbst kein Stadtratsbeschluss zugrunde. Vielmehr erfolgt die Standortsuche anhand der ?Richtlinien für Kunst im öffentlichen Raum? der Landeshauptstadt Mainz, die der Stadtrat am 16. Mai 2001 beschlossen hat und die seither bei temporären und nachhaltigen Projekten der Kunst im öffentlichen Raum formale Grundlage sind, sowie darüber hinaus auch bei Projekten mit Graffiti auf öffentlichen Flächen. Die Richtlinien legen fest, dass für alle entsprechenden Projekte das Dezernat für Bauen, Denkmalpflege und Kultur (im Folgenden kurz ?Kulturdezernat?) die Federführung innehat und entsprechende Projekte formal aufnimmt. In enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt wird dann der entsprechende Standortvorschlag seitens der Initiator*innen geprüft. Sollte es keinen konkreten Vorschlag geben, prüft das Stadtplanungsamt die Möglichkeiten zur Aufstellung des Kunstwerks. Wenn ein auf dieser Ebene freigegebener Standort gefunden wird, werden in einem weiteren Schritt alle mit dem öffentlichen Raum der Landeshauptstadt betrauten Fachämter der Stadtverwaltung um Stellungnahme gebeten. Sprechen sich auch die Fachämter für eine Aufstellung des Kunstwerkes aus, werden der städtische Beirat für Fragen der Bildenden Kunst und der jeweilige Ortsbeirat angehört, bevor der Projektvorschlag im Stadtvorstand, dem Kulturausschuss und schließlich im Stadtrat behandelt wird. Die Künstlerin Liesel Metten hatte dem Kulturamt der Landeshauptstadt bereits im Herbst 2018 mündlich mitgeteilt, dass sie ein Projekt zu einem ?Büchersessel? (Arbeitstitel) plane und dass sie sich darüber freuen würde, eine eventuelle Aufstellung in Mainz gemeinsam zu besprechen. Im Januar 2019 wandte sie sich dann schriftlich an das Kulturdezernat, teilte die Modalitäten des Projekts sowie Informationen zum Kunstwerk selbst mit und bekräftigte den Wunsch, das Kunstwerk zu Ehren Johannes Gutenbergs in Mainz aufzustellen, aus inhaltlichen Gründen idealerweise in direkter räumlicher Nähe zum Gutenberg-Museum. Das Kulturdezernat hat diesen Vorschlag formal aufgenommen und der Künstlerin mitgeteilt, dass nun zuerst ein Standort gefunden werden muss, der sowohl anhand der ?Richtlinien für Kunst im öffentlichen Raum? von den städtischen Fachämtern formal freigegeben werden kann als auch eine Möglichkeit bietet, die Kunst adäquat zu präsentieren. Die möglichen Standorte werden dann mit der Künstlerin abgestimmt. Ob sich das Kulturdezernat und die Künstlerin letztendlich auf einen Standort einigen, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Dieses Vorgehen folgt den genannten Richtlinien und ist für ausnahmslos alle Projekte und Projektideen zur Kunst im öffentlichen Raum in Mainz Standard. Dementsprechend steht das Kulturdezernat Ideen und Vorschlägen von Künstlerinnen und Künstlern offen gegenüber und prüft die Möglichkeiten einer Umsetzung für jegliche Projekte auf gleiche Weise - unabhängig davon, wer Initiator*in des Projekts ist und damit voll im Sinne der allgemeinen Gleichbehandlung, auf die Sie sich in Ihrem Antrag beziehen. Die dem formalen Ablauf in den zu beteiligenden Gremien vorangehende Suche und Prüfung möglicher Standorte erfolgt ergebnisoffen. So mussten in den vergangenen Jahren immer wieder auch Projekte und Angebote für Schenkungen abgelehnt werden, weil die vorgeschlagenen Kunstwerke formal nicht freigegeben werden konnten oder sich keine aus Sicht aller Beteiligten geeigneten Standorte gefunden haben - zuletzt im Frühjahr 2019. In diesem Sinne haben alle Künstler*innen, Ideengeber*innen und Initiator*innen jederzeit die Möglichkeit, sich mit ihren Vorschlägen und Ideen und letztendlich einem qualifizierten Konzept (inklusive aller relevanten technischen Informationen zu dem/den Kunstwerk/en) an das Kulturdezernat der Landeshauptstadt zu wenden. Wenn sich ein geeigneter Standort findet und sowohl die zuständigen Fachämter als auch die zu beteiligenden Gremien zustimmen, wird das Kulturdezernat entsprechenden Initiativen für die Kunst im öffentlichen Raum positiv gegenüberstehen. Mit freundlichen Grüßen
Empfangsbestätigung

Diese Nachricht scheint eine Empfangsbestätigung zu sein. Wenn dies zutrifft, müssen Sie nichts weiter machen. Die Behörde muss in der Regel innerhalb eines Monats antworten.