Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen

Anfrage an:
Bezirksregierung Detmold
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage erfolgreich
Zusammenfassung der Anfrage

Alle aktuell gültigen Dienstanweisungen, Durchführunghinweise ,Handlungsempfehlungen und Ähnliches, die sich mit der Behandlung von Widersprüchen und Beschwerden gegen Noten befassen.
Ich bitte um Zusendung in elektronischer Form.


Korrespondenz

Von
Michael Küster
Betreff
Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
19. April 2013 07:30
An
Bezirksregierung Detmold
Status
Warte auf Antwort

Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW, UIG NRW, VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Alle aktuell gültigen Dienstanweisungen, Durchführunghinweise ,Handlungsempfehlungen und Ähnliches, die sich mit der Behandlung von Widersprüchen und Beschwerden gegen Noten befassen. Ich bitte um Zusendung in elektronischer Form.
Dies ist ein Antrag nach dem Gesetz über die Freiheit des Zugangs zu Informationen für das Land Nordrhein-Westfalen (Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen – IFG NRW), dem Umweltinformationsgesetz Nordrhein-Westfalen (soweit Umweltinformationen betroffen sind) und dem Verbraucherinformationsgesetz des Bundes (soweit Verbraucherinformationen betroffen sind). Ausschlussgründe liegen meines Erachtens nicht vor. Aus Gründen der Billigkeit und insbesondere auf Grund des Umstands, dass die Auskunft in gemeinnütziger Art der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden wird, bitte ich nach § 2 VerwGebO IFG NRW von der Erhebung von Gebühren abzusehen. Soweit Umweltinformationen betroffen sind, handelt es sich hierbei um eine einfache Anfrage nach §5 (2) UIG NRW. Sollte die Aktenauskunft Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, bitte ich, mir dies vorab mitzuteilen und dabei die Höhe der Kosten anzugeben. Ich verweise auf § 5 Abs. 2 IFG NRW, § 2 UIG NRW und bitte, mir die erbetenen Informationen unverzüglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Nach §5 Abs. 1 Satz 5 bitte ich um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail) und behalte mir vor, nach Eingang Ihrer Auskünfte um weitere ergänzende Auskünfte nachzusuchen. Ich bitte um Empfangsbestätigung und danke Ihnen für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen Michael Küster
Mit freundlichen Grüßen Michael Küster
Von
Bezirksregierung Detmold
Betreff
AW: Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
22. April 2013 09:14
Status
Warte auf Antwort

Sehr geehrter Herr Küster, hiermit bestätige ich Ihnen den Antrag auf Informationszugang nach dem IFG NRW. Ich prüfe Ihr Anliegen und melde mich schnellstmöglich bei Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Alice Schumacher Bezirksregierung Detmold Dezernat 48.26 – Allgemeine schulrechtliche Angelegenheiten, Widersprüche und Beschwerden in der gymnasialen Oberstufe, Datenschutz Leopoldstr. 15 32756 Detmold Telefon: 05231/71-4826 Telefax: 05231/71-824826 <<E-Mail-Adresse>>
Von
Bezirksregierung Detmold
Betreff
AW: Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
25. April 2013 11:57
Status
Warte auf Antwort
Anhänge

Sehr geehrter Herr Küster, wie gewünscht übersende ich Ihnen die Erläuterungen zur Verfahrensweise bei Widersprüchen und Beschwerden zur Leistungsbewertung. Gemäß § 2 VerwGebO IFG NRW werden für diese Informationen keine Gebühren erhoben. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Alice Schumacher Bezirksregierung Detmold Dezernat 48.26 – Allgemeine schulrechtliche Angelegenheiten, Widersprüche und Beschwerden in der gymnasialen Oberstufe, Datenschutz Leopoldstr. 15 32756 Detmold Telefon: 05231/71-4826 Telefax: 05231/71-824826 <<E-Mail-Adresse>>
Von
Michael Küster
Betreff
AW: Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
28. April 2013 10:08
An
Bezirksregierung Detmold

Sehr geehrte Frau Schumacher, vielen Dank für die schnelle Antwort, die allerdings nicht die von mir gewünschten Informationen enthält. Da ich mit den internen Verfahrensweisen nicht vertraut bin, gebe ich zwei fiktive Beispiele an, die hoffentlich das von mir Gewünschte genauer eingrenzen: 1. Ein Schüler der Oberstufe liefert eine für seine Verhältnisse überragend gute Facharbarbeit ab. Die Lehrerin unterstellt die Beteiligung eines Dritten, die der Schüler nicht plausibel ausräumen kann. Daraufhin wird die Facharbeit nach dem Anscheinsbeweis mit "ungenügend" bewertet. Der Schüler legt hiergegen Beschwerde ein, die schließlich der Bezirksregierung vorgelegt wird. 2. Ein Schüler der Mittelstufe wird aufgrund seines Notenbildes nicht versetzt. Die Eltern legen Widerspruch ein mit dem Hinweis, dass individuelle Förderung nicht in ausreichendem Maße stattgefunden habe. Der Widerspruch wird der Bezirksregierung vorgelegt. Die von mir gewünschte Information beinhaltet nun alle aktuellen internen Anweisungen und Handreichungen für Schulleitung und Bezirgsregierung, wie diese Fälle (und andere auslegunsbedürftige Sachverhalte) zu beurteilen sind, um NRW-weit vergleichbare Entscheidungen zu gewährleisten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass insbesondere zur Frage der individuellen Förderung nicht näher geregelt ist, wie die stattgefundene Förderung an der Schule zu bewerten ist, insbesondere wann die Maßnahmen der Schule (nicht) ausreichend waren. Auch hier bitte ich um Zusendung in elektronischer Form. Mit freundlichen Grüßen Michael Küster
Von
Bezirksregierung Detmold
Betreff
WG: Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
13. Mai 2013 14:53
Status
Anfrage erfolgreich

Sehr geehrter Herr Küster, gerne beantworte ich Ihnen nachfolgend Ihre Fragen, die Sie an Frau Schumacher und an mich gestellt haben: 1. Für Täuschungshandlungen in der Oberstufe sind § 24 und § 13 Absatz 6 der APO-GOSt einschlägig. Für den Sekundarstufe-I-Bereich ist § 6 Absatz 7 der APO-S I anzuwenden. Diese Vorschriften sollen gewährleisten, dass unter Berücksichtigung des jeweiligen Einzelfalles NRW-weit vergleichbare Entscheidungen getroffen werden können. 2. Gemäß § 50 Abs. 3 SchulG wird Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I, deren Versetzung gefährdet ist, zum Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern- und Förderempfehlung gegeben. Sie sollen zudem die Möglichkeit der Teilnahme an schulischen Förderangeboten erhalten mit dem Ziel , unter Einbeziehung der Eltern erkannte Lern- und Leistungsdefizite bis zur Versetzungsentscheidung zu beheben. Eine Lern- und Förderempfehlung erhalten Schüler/innen der Sekundarstufe I auch im Falle der Nichtversetzung zum Ende des Schuljahres. Nach § 3 Abs. 4 APO-SI hat jede/r Schüler/in ein Recht auf individuelle Förderung. Jede Schule erarbeitet ein schulisches Förderkonzept. Wird ein/e Schüler/in aufgrund des Notenbildes nicht versetzt, wird im Rahmen des Widerspruchsverfahrens die jeweilige Fachnote überprüft. Das schulische Förderkonzept wird ebenfalls angefordert und der Umfang der individuellen Förderung im Einzelfall überprüft. 3. Es ist zulässig, dass die Klassenarbeitshefte von den Schülern selbst oder auch in der Schule aufbewahrt werden. Wie Sie selbst recherchiert haben, gibt es dazu keine festen Regelungen, sondern dies wird von den Schulen selbst entschieden. In der Regel ist es in der Sekundarstufe I natürlich auch unter Berücksichtigung der Altersstruktur so, dass die Arbeitshefte erfahrungsgemäß nach der Anfertigung von angeforderten Berichtigungen vom jeweiligen Fachlehrer eingesammelt werden. Falls ein Klassenarbeitsheft nicht mehr aufgefunden werden kann, müssen die Umstände und auch die Frage nach dem Verschulden in jedem Einzelfall geklärt werden. Mit Hausheften sind die Hausaufgabenhefte bzw. Kursmappen der einzelnen Schüler gemeint, die darin u. a. Ihre Hausaufgaben verschriftlicht haben und Arbeitsmaterialien, Notizen o. ä. aufbewahren. Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, wäre es hilfreich, wenn Sie telefonisch mit den Kolleginnen und Kollegen des Schulrechtsbereich in Kontakt treten könnten. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Jutta Schmitz Bezirksregierung Detmold Jutta Schmitz Dezernat 48 -Allgemeine schulrechtliche Angelegenheiten, Widersprüche und Beschwerden Sekundarstufe I, Ordnungsmaßnahmen - Leopoldstr. 15 32756 Detmold Tel. 05231/714813 Fax. 05231/71824813 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> www.brdt.nrw.de
Von
Michael Küster
Betreff
AW: WG: Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
13. Mai 2013 18:03
An
Bezirksregierung Detmold

Sehr geehrte Frau Schumacher, ich bedanke mich für die ausführliche Antwort. Mit freundlichen Grüßen Michael Küster
Von
Michael Küster
Betreff
AW: AW: WG: Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
13. Mai 2013 18:05
An
Bezirksregierung Detmold

Sehr geehrte Frau Schmitz, ich bedanke mich für die ausführliche Antwort Mit freundlichen Grüßen Michael Küster

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Von
Bezirksregierung Detmold
Betreff
Abwesenheitsnotiz: Dienstanweisungen zur Behandlung von Notenwidersprüchen
Datum
13. Mai 2013 18:08
Status
Anfrage erfolgreich

Sehr geehrte Damen und Herren, ich werde am 03.06.2013 wieder im Haus sein. Ihre Nachricht wird NICHT weitergeleitet. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an meine Vertreterin Frau Peuker unter 05231-714814 oder per E-Mail unter <<E-Mail-Adresse>> Mit freundlichen Grüßen Alice Schumacher