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Eis-Albedo-Rückkopplung

Wie will ihr Ministerium die Eis-Albedo-Rückkopplung unterbrechen, um ein vollständiges Schmelzen des arktischen Eises (und die entsprechende Temperaturerhöhung) zu verindern?

Anfrage eingeschlafen

Warte auf Antwort
  • Datum
    27. September 2021
  • Frist
    29. Oktober 2021
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Zacharias Fögen
Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu: Wie will ihr Mini…
An Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Details
Von
Zacharias Fögen
Betreff
Eis-Albedo-Rückkopplung [#229962]
Datum
27. September 2021 12:56
An
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Wie will ihr Ministerium die Eis-Albedo-Rückkopplung unterbrechen, um ein vollständiges Schmelzen des arktischen Eises (und die entsprechende Temperaturerhöhung) zu verindern?
Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Sollten Sie Gebühren veranschlagen wollen, bitte ich gemäß § 2 IFGGebV um Befreiung oder hilfweise Ermäßigung der Gebühren. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an behördenexterne Dritte. Sollten Sie meinen Antrag ablehnen wollen, bitte ich um Mitteilung der Dokumententitel und eine ausführliche Begründung. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Zacharias Fögen Anfragenr: 229962 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/229962/ Postanschrift Zacharias Fögen << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen Zacharias Fögen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Sehr geehrter Herr Fögen, vielen Dank für Ihre Anfrage vom 27. September 2021 bezüglich des Abschmelzens des ark…
Von
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Betreff
WG: Eis-Albedo-Rückkopplung [#229962]
Datum
11. Oktober 2021 19:53
Status
Warte auf Antwort
Sehr geehrter Herr Fögen, vielen Dank für Ihre Anfrage vom 27. September 2021 bezüglich des Abschmelzens des arktischen Eises. Die Arktis ist sowohl ein sensibler Indikator von globalen Klimaänderungen als auch ein wichtiges Element im und für das gesamte Klimasystem der Erde. Veränderungen der Meereisausdehnung, des Volumens der Eisschilde und der Verbreitung von Permafrost haben globale Auswirkungen und verstärken die damit verbundenen Herausforderungen auch für Deutschland. Der erste Teil des Sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC vom August 2021 hebt hervor, dass die globale Erwärmung das Auftauen der Permafrostböden und den Verlust der saisonalen Schneedecke, des Landeises und des arktischen Meereises weiter verstärken wird. Der Bericht betont darüber hinaus, dass diese Veränderungen bei 2°C globaler Erwärmung oder darüber größer wären als bei 1,5°C. Konsequenter Klimaschutz bildet daher ein zentrales Element der deutschen Arktispolitik. Um die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, wenn möglich 1,5 °C, zu begrenzen und damit die Ziele des Übereinkommens von Paris zu erreichen, hat sich Deutschland mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz dazu verpflichtet, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Des Weiteren setzt sich die Bundesregierung international im Rahmen der UN-Klimarahmenkonvention für die Umsetzung des Pariser Abkommens ein und unterstützt andere Länder bei der Vorlage ambitionierter Klimaschutzbeiträge. Mit einer steigenden Anzahl an Schiffen in der Arktis steigen auch die klimarelevanten Emissionen, die zu einem Abschmelzen des Eises beitragen. Die Bundesregierung ist im Rahmen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) an der (Weiter-)Entwicklung international gültiger Vorschriften zum Meeresumweltschutz und zur Reduktion von Emissionen des Seeverkehrs beteiligt. Die Bundesregierung setzt sich für eine konsequente Umsetzung sowie Weiterentwicklung der IMO-Auftaktstrategie zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen der internationalen Seeschifffahrt ein. Weiterhin hat Deutschland das Nutzungsverbot von Schweröl als Schiffskraftstoff in der Arktis mitinitiiert, das vom IMO-Unterausschuss zur Vermeidung und Bekämpfung von Verschmutzungen (Pollution Prevention and Response, PPR) im Februar 2020 beschlossen wurde. Denn wichtig sind auch die emittierten Rußpartikel (Black Carbon), die sich auf Eisflächen absetzen, dadurch die Albedo verringern und die Eisschmelze weiter beschleunigen. Die Bundesregierung unterstützt die Aktivitäten der IMO zur Reduktion der Luftverschmutzung und insbesondere die Reduktion der Ruß- und Methanemissionen national und international. Darüber hinaus unterstützt Deutschland die Arbeiten des Arktischen Rates. Der Arktische Rat ist das führende staatenübergreifende Entscheidungsforum der arktischen Staaten und es dient der Zusammenarbeit zwischen den Anrainerstaaten, der indigenen Bevölkerung und anderen Anwohnern der Arktis, insbesondere im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung und den Umweltschutz in der Region. Deutschland ist im Arktischen Rat als Beobachter vertreten und unterstützt durch deutsche Experten die Arbeit der Arbeitsgruppen, Programme und Task Forces des Arktischen Rates. Das Arctic Contaminants Action Program (ACAP) des Arktischen Rates beispielsweise unterstützt nationale Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen und anderen Schadstoffen in der Arktis. Die Expert Group on Black Carbon and Methane erarbeitet Strategien zur Verminderung von Dieselrußemissionen. Mit freundlichen Grüßen

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Zacharias Fögen
Sehr geehrte Damen und Herren, ihre Antwort geht nicht auf den Eis-Albedo-Effekt ein. Ich bitte sie daher nochm…
An Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Details
Von
Zacharias Fögen
Betreff
AW: WG: Eis-Albedo-Rückkopplung [#229962]
Datum
17. Oktober 2021 17:07
An
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Sehr geehrte Damen und Herren, ihre Antwort geht nicht auf den Eis-Albedo-Effekt ein. Ich bitte sie daher nochmal, folgende Fragen zu beantworten: 1) Welcher Anteil des Abschmelzen des Arktischen Eises ist durch die Eis-Albedo-Rückkopplung bedingt? 2) Wie plant ihr Ministerium die Eis-Albedo-Rückkopplung zu beenden? Sollten sie zu einer Beantwortung nicht in der Lage sein, senden sie mir alternativ alle Unterlagen zu, welche in ihrem Ministerium zur Eis-Albedo-Rückkopplung vorliegen. Mit freundlichen Grüßen Zacharias Fögen Anfragenr: 229962 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/229962/