Andreas Ganczew-Stojanow
Antrag nach dem HDSIG/HUIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu: Information ü…
An Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt Details
Von
Andreas Ganczew-Stojanow
Betreff
Grundwassersanierung im Bereich des Mertonsviertels, Frankfurt am Main [#231908]
Datum
27. Oktober 2021 22:53
An
Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Antrag nach dem HDSIG/HUIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Information über den aktuellen Stand der Grundwassersanierung und den Fertigstellungtermin dieses Projekts.
Dies ist ein Antrag auf Aktenauskunft nach § 80 des Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetzes (HDSIG) § 3 Abs. 1 des Hessischen Umweltinformationsgesetzes (HUIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 Umweltinformationsgesetzes des Bundes (UIG) betroffen sind, sowie nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Verbraucherinformationen betroffen sind. Sollten diese Gesetze nicht einschlägig sein, bitte ich Sie, die Anfrage als Bürgeranfrage zu behandeln. Sollte die Aktenauskunft Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, bitte ich, mir dies vorab mitzuteilen und dabei die Höhe der Kosten anzugeben. Es handelt sich meines Erachtens um eine einfache Auskunft bei geringfügigem Aufwand. Gebühren fallen somit nicht an. Ich verweise auf § 85 HDSIG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 HUIG/§ 5 Abs. 2 VIG und bitte, mir die erbetenen Informationen unverzüglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich Sie, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Andreas Ganczew-Stojanow Anfragenr: 231908 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/231908/ Postanschrift Andreas Ganczew-Stojanow << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen Andreas Ganczew-Stojanow
Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt
Sehr geehrter Herr Ganczew-Stojanow, gerne bestätige ich Ihnen den Eingang Ihrer E-Mail-Nachricht vom 27.10.2021.…
Von
Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt
Betreff
WG: Grundwassersanierung im Bereich des Mertonsviertels, Frankfurt am Main [#231908]
Datum
28. Oktober 2021 09:59
Status
Anfrage abgeschlossen
Sehr geehrter Herr Ganczew-Stojanow, gerne bestätige ich Ihnen den Eingang Ihrer E-Mail-Nachricht vom 27.10.2021. Das Sie interessierende Verfahren wird von mir im Dezernat IV/F 41.5 Bodenschutz West geführt. Die dafür betriebene Grundwassersanierung und das zugehörige Monitoring betrifft nahezu das gesamte Mertonviertel. Bitte konkretisieren Sie bitte, ob Sie über eine allgemeine Information hinaus auch noch weitere Detailauskünfte benötigen, wie z.B. Angaben zu einzelnen Messstellen, Grundwasserspiegelhöhen, Analysenergebnisse, etc.. Eine generelle Information zum Stand der Grundwassersanierung stufe ich als einfache schriftliche Auskunft ein, bei umfangreichen Detaildarstellungen und -auswertungen wird der dafür notwendige Verwaltungsaufwand über den Zeitbedarf abgerechnet (derzeitiger Satz für eine 1/4h gehobener Dienst: 17,75 EUR). Mit freundlichen Grüßen
Andreas Ganczew-Stojanow
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht. Es geht hier um eine generelle Information zum St…
An Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt Details
Von
Andreas Ganczew-Stojanow
Betreff
AW: WG: Grundwassersanierung im Bereich des Mertonsviertels, Frankfurt am Main [#231908]
Datum
28. Oktober 2021 13:32
An
Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht. Es geht hier um eine generelle Information zum Stand der Grundwassersanierung Mit freundlichen Grüßen Andreas Ganczew-Stojanow Anfragenr: 231908 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/231908/ Postanschrift Andreas Ganczew-Stojanow << Adresse entfernt >>

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Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt
Sehr geehrter Herr Ganczew-Stojanow, als generelle Antwort auf Ihre Anfrage vom 27.10.2021 greife ich auf die Inh…
Von
Regierungspräsidium Darmstadt - Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt
Betreff
AW: WG: Grundwassersanierung im Bereich des Mertonsviertels, Frankfurt am Main [#231908]
Datum
28. Oktober 2021 15:50
Sehr geehrter Herr Ganczew-Stojanow, als generelle Antwort auf Ihre Anfrage vom 27.10.2021 greife ich auf die Inhalte eines Informationsschreibens für die Bewohner*innen des Mertonviertels zurück, welches ich im Mai 2012 herausgegeben hatte und welches auch heute noch Aktualität besitzt. Den Text habe ich der Zeitentwicklung angepasst. Die heutige GEA Real Estate GmbH saniert seit den frühen 1990er Jahren das Grundwasser im Bereich des Mertonviertels, welches aus dem Betriebsgelände der früheren Vereinigten Deutschen Metallwerke hervorgegangen ist. Durch die Tätigkeit dieses Betriebes waren Schadstoffe bis in das Grundwasser gelangt, genauer gesagt leichtflüchtige, chlorierte Kohlenwasserstoffe, kurz LCKW. Um die Sanierung zu verbessern und zu beschleunigen, wurde in 2005 damit begonnen, die Maßnahme nach und nach auf ein biologisches Verfahren umzustellen. Dabei ist es nicht mehr notwendig, das Grundwasser an die Oberfläche zu pumpen und in einer Aufbereitungsanlage zu reinigen. Die eigentliche Sanierungsarbeit wird nun von Bakterien übernommen, welche natürlicherweise im Grundwasser vorkommen und über die Zugabe von verdünntem Alkohol zum Abbau der LCKW angeregt werden. Die vollständige Umstellung auf das biologische Sanierungsverfahren wurde im Mai 2012 abgeschlossen. Die bisherige Aufbereitungsanlage, welche sich auf dem Grundstück Olof-Palme-Straße 11 befand, konnte damals abgebaut werden. Die seitherigen Erfahrungen mit der Umstellung auf das biologische Verfahren haben gezeigt, dass die Belastung des Grundwassers in der Fläche deutlich zurückgeführt werden konnte. Die Hauptbelastungszonen ziehen sich auf die früheren Eintragsbereiche der LCKW zurück. In diesen Bereichen können mit dem Verfahren auch Schadstoffreste mobilisiert werden. Diese Schadstoffreste hätten durch einfaches Abpumpen des Grundwassers, wie in der Vergangenheit praktiziert, niemals erreicht werden können. Dies bedeutet aber auch, dass noch keine konstant niedrigen LCKW-Gehalte im Grundwasser in der Fläche garantiert werden können. Vielmehr ist noch von einem mehrjährigen Sanierungsbetrieb nach der biologischen Verfahrensweise auszugehen. Bislang wurde das biologische Verfahren immer wieder an die örtlichen Erfordernisse angepasst (Infiltrationsmenge der Ethanollösung pro Messstelle, Monitoringmessnetz, Häufigkeit der Messungen). Bitte beachten Sie auch die Datenschutzhinweise gemäß DS-GVO in dem beigefügten Informationsschreiben. Für weitere Fragen stehe ich gern zu Ihrer Verfügung. Mit freundlichen Grüßen