Presseanfrage: Auskunftsersuchen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Ihrem Haus

ich arbeite als Journalistin für den Bonner General-Anzeiger, wie Sie dem folgenden Profil entnehmen können: <Link>
Sie erreichen mich telefonisch unter <Telefonnr>.

Gerade recherchiere ich zur Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen. Die Recherche entsteht in Zusammenarbeit mit CORRECTIV.Lokal (<Link> einem Netzwerk für Lokaljournalismus. Um deutschlandweit Antworten strukturiert zu erfassen, stellen alle involvierten Medien ihre Anfragen über die Plattform „FragDenStaat“. Deshalb erreicht Sie diese Anfrage von uns über diesen Weg.

Als Klinik mit öffentlicher Trägerschaft sind Sie eine Behörde im Sinne des Pressegesetzes und unterliegen einer besonderen Pflicht zur Auskunft. Ich bitte ich Sie daher um die Beantwortung der nachfolgenden Fragen:

1) Führt Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 2 des Strafgesetzbuchs (sogenannte medizinische Indikation) durch?

2) Führt Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 3 des Strafgesetzbuchs (sogenannte kriminologische Indikation) durch?

3) Führt Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 des Strafgesetzbuchs (sogenannte Beratungsindikation) durch?

4) Falls Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 des Strafgesetzbuchs durchführt, mit welchen Methoden (medikamentös, Vakuumaspiration oder Curettage) werden diese durchgeführt?

5) Falls Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 des Strafgesetzbuchs durchführt, bis zur wievielten Schwangerschaftswoche werden diese durchgeführt? Sollten Sie mehrere Methoden anbieten, schlüsseln Sie die Antwort bitte nach Methode auf.

6) Falls Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche durchführt, welche Kosten werden dafür berechnet? Schlüsseln Sie diese bitte nach Methode auf.

7) Falls Ihr Haus keine Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 (sogenannte Beratungsindikation) des Strafgesetzbuchs durchführt, was ist der Grund dafür?

8) Wie viele Schwangerschaftsabbrüche (alle Indikationen einberechnet) hat Ihr Haus in den Jahren 2019 bis 2021 (Stichtag: 15. November 2021) durchgeführt? Bitte schlüsseln Sie uns die Anzahl der Abbrüche pro Jahr und rechtlicher Indikation auf.

Uns ist es wichtig, wie bei jeder Recherche, ergebnisoffen zu recherchieren. Ob und in welchem Umfang eine Veröffentlichung erfolgt, ist noch nicht entschieden. Diese Entscheidung wird erst nach Abschluss der Recherchen getroffen.

Anfrage muss klassifiziert werden

  • Datum
    19. November 2021
  • Frist
    26. November 2021
  • 0 Follower:innen
<< Anfragesteller:in >>
Presseanfrage Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite als Journalistin für den Bonner General-Anzeiger, wie S…
An Universitätsklinikum Bonn Details
Von
<< Anfragesteller:in >>
Betreff
Presseanfrage: Auskunftsersuchen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Ihrem Haus [#233276]
Datum
19. November 2021 08:25
An
Universitätsklinikum Bonn
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Presseanfrage Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite als Journalistin für den Bonner General-Anzeiger, wie Sie dem folgenden Profil entnehmen können: [geschwärzt] Sie erreichen mich telefonisch unter [geschwärzt] Gerade recherchiere ich zur Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen. Die Recherche entsteht in Zusammenarbeit mit CORRECTIV.Lokal (https://correctiv.org/lokal/), einem Netzwerk für Lokaljournalismus. Um deutschlandweit Antworten strukturiert zu erfassen, stellen alle involvierten Medien ihre Anfragen über die Plattform „FragDenStaat“. Deshalb erreicht Sie diese Anfrage von uns über diesen Weg. Als Klinik mit öffentlicher Trägerschaft sind Sie eine Behörde im Sinne des Pressegesetzes und unterliegen einer besonderen Pflicht zur Auskunft. Ich bitte ich Sie daher um die Beantwortung der nachfolgenden Fragen: 1) Führt Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 2 des Strafgesetzbuchs (sogenannte medizinische Indikation) durch? 2) Führt Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 3 des Strafgesetzbuchs (sogenannte kriminologische Indikation) durch? 3) Führt Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 des Strafgesetzbuchs (sogenannte Beratungsindikation) durch? 4) Falls Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 des Strafgesetzbuchs durchführt, mit welchen Methoden (medikamentös, Vakuumaspiration oder Curettage) werden diese durchgeführt? 5) Falls Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 des Strafgesetzbuchs durchführt, bis zur wievielten Schwangerschaftswoche werden diese durchgeführt? Sollten Sie mehrere Methoden anbieten, schlüsseln Sie die Antwort bitte nach Methode auf. 6) Falls Ihr Haus Schwangerschaftsabbrüche durchführt, welche Kosten werden dafür berechnet? Schlüsseln Sie diese bitte nach Methode auf. 7) Falls Ihr Haus keine Schwangerschaftsabbrüche nach Paragraf 218a Absatz 1 (sogenannte Beratungsindikation) des Strafgesetzbuchs durchführt, was ist der Grund dafür? 8) Wie viele Schwangerschaftsabbrüche (alle Indikationen einberechnet) hat Ihr Haus in den Jahren 2019 bis 2021 (Stichtag: 15. November 2021) durchgeführt? Bitte schlüsseln Sie uns die Anzahl der Abbrüche pro Jahr und rechtlicher Indikation auf. Uns ist es wichtig, wie bei jeder Recherche, ergebnisoffen zu recherchieren. Ob und in welchem Umfang eine Veröffentlichung erfolgt, ist noch nicht entschieden. Diese Entscheidung wird erst nach Abschluss der Recherchen getroffen. Ich verweise darauf, dass Sie als öffentliche Einrichtung zur Auskunft gegenüber der Presse verpflichtet sind (Landespressegesetz NRW, § 4). Ich bitte Sie um eine Antwort innerhalb einer Woche. Sollten Sie mehr Zeit benötigen, geben Sie bitte kurz Bescheid. Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen [geschwärzt] Anfragenr: 233276 Antwort an: [geschwärzt] Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/anfrage/23327... Postanschrift [geschwärzt] [geschwärzt], [geschwärzt], [geschwärzt], [geschwärzt]
Universitätsklinikum Bonn
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Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Betreff versteckt
Datum
19. November 2021 08:25
Status
Warte auf Antwort

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Universitätsklinikum Bonn
Liebe Antragsteller/in vielen Dank für Ihre Presseanfrage. Wir versuchen uns im Rahmen der von Ihnen gesetzten Fr…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Re: Presseanfrage: Auskunftsersuchen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Ihrem Haus [#233276]
Datum
19. November 2021 08:29
Status
Anfrage abgeschlossen
Liebe Antragsteller/in vielen Dank für Ihre Presseanfrage. Wir versuchen uns im Rahmen der von Ihnen gesetzten Frist zur Beantwortung der Fragen zu melden. Mit freundlichen Grüßen
Universitätsklinikum Bonn
Liebe Antragsteller/in im Folgenden schicke ich Ihnen unsere Antwort von Herrn Prof. Ulrich Gembruch, Direktor d…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Antwort: Re: Presseanfrage: Auskunftsersuchen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Ihrem Haus [#233276]
Datum
25. November 2021 14:42
Status
Anfrage abgeschlossen
Liebe Antragsteller/in im Folgenden schicke ich Ihnen unsere Antwort von Herrn Prof. Ulrich Gembruch, Direktor der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin und des Zentrums für Geburtshilfe und Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Bonn (UKB): Wir führen in unserer Klinik Schwangerschaftsabbrüche aus medizinischer Indikation (Absatz 2) regelmäßig durch, Schwangerschaftsabbruch aus kriminologischer Indikation auch (sind aber äußerst selten). Schwangerschaftsabbrüche gemäß Abs 1 werden in Bonn durch niedergelassenen Kolleginnen durchgeführt; wir führen sie dann durch, wenn es den niedergelassenen KollegInnen aufgrund medizinischer Besonderheiten, wie hohes Narkoserisiko, Blutungsrisiko etc., nicht möglich ist. Die Methoden sind vom Schwangerschaftsalter abhängig (Priming und Saugkürettage, später (> 12-13 SSW) priming medikamentös (sequentiell Mifepriston + Misoprostol), bei fortgeschrittener Schwangerschaft mit Zustand nach Sectio sequentiell auch per Ballon + Oxytocin. Kosten entstehen den Schwangeren bei medizinische Indikation nicht. Alle Schwangerschaftsabbrüche werden dem Statistischen Bundesamt gemeldet (https://www.destatis.de). Viele Grüße
<< Anfragesteller:in >>
Sehr << Anrede >> da nun bundesweit alle öffentlichen Kliniken im Rahmen unserer Recherche zu Schwang…
An Universitätsklinikum Bonn Details
Von
<< Anfragesteller:in >>
Betreff
AW: Antwort: Re: Presseanfrage: Auskunftsersuchen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Ihrem Haus [#233276]
Datum
12. Januar 2022 17:41
An
Universitätsklinikum Bonn
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Sehr << Anrede >> da nun bundesweit alle öffentlichen Kliniken im Rahmen unserer Recherche zu Schwangerschaftsabbrüchen angefragt wurden, befinden wir uns jetzt gemeinsam mit CORRECTIV.Lokal im Prozess der Klassifizierung der Antworten. Um keine falschen Informationen zu erfassen, möchte ich verständnishalber noch einmal nachfragen: In welcher Form muss in Ihrem Haus eine sogenannte "medizinische Indikation" erfolgen? Können Schwangere sich auch ohne Vorliegen einer solchen für einen Schwangerschaftsabbruch an das Bonner Universitätsklinikum wenden? Ich danke herzlich für Ihre erneute Auskunft. Sollte es Ihrerseits Rückfragen geben, bin ich telefonisch unter der Nummer 01514/222-8044 erreichbar. Freundliche Grüße Antragsteller/in Antragsteller/in Anfragenr: 233276 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/anfrage/23327... Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >>
Universitätsklinikum Bonn
Liebe Antragsteller/in anbei die Antwort von Prof. Ulrich Gembruch, Direktor des Zentrums für Geburtshilfe und F…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Antwort: AW: Antwort: Re: Presseanfrage: Auskunftsersuchen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Ihrem Haus [#233276]
Datum
14. Januar 2022 11:30
Status
Anfrage abgeschlossen
Liebe Antragsteller/in anbei die Antwort von Prof. Ulrich Gembruch, Direktor des Zentrums für Geburtshilfe und Frauenheilkunde sowie der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin am Universitätsklinikum Bonn (UKB): 'Die medizinischen Indikation wird gestellt, wenn sie gemäß § 218 1 Abs. 2 gegeben ist. Schwangerschaftsabbrüche gemäß Abs 1 werden in Bonn durch niedergelassenen Kolleginnen durchgeführt; wir führen sie dann durch, wenn es den niedergelassenen KollegInnen aufgrund medizinischer Besonderheiten, wie hohes Narkoserisiko, Blutungsrisiko etc., nicht möglich ist. Wir führen diese Schwangerschaftsabbrüche also grundsätzlich durch, sind aber in Bonn nicht die primäre Anlaufstelle hierfür.' Beste Grüße
Universitätsklinikum Bonn
Pressemitteilung: Besser vorbereitet auf Corona in Herbst und Winter - Virologie am Universitätsklinikum Bonn koor…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: Besser vorbereitet auf Corona in Herbst und Winter - Virologie am Universitätsklinikum Bonn koordiniert Forschungs-Projekt ?Immunebridge?
Datum
24. Juni 2022 14:11
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
220624-pm-immunebridge.pdf
415,5 KB
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1,3 MB
Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Besser vorbereitet auf Corona in Herbst und Winter Virologie am Universitätsklinikum Bonn koordiniert Forschungs-Projekt ?Immunebridge? Bonn, 24. Juni 2022 ? Die Immunität der Bevölkerung gegen SARS-CoV-2 durch Impfung und Infektion ist unklar. Im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin (?NUM?) startet jetzt das Projekt ?Immunantworten gegen SARS-CoV-2 bei Risikogruppen in der Allgemeinbevölkerung (Immunebridge)? um diese Wissenslücke zu schließen. Das Institut für Virologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) koordinieren das Forschungshaben, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF gefördert wird. Viele Experten rechnen im kommenden Herbst und Winter wieder mit einem deutlichen Anstieg der COVID-19-Infektionszahlen. Wie stark es hierbei zu einer Belastung der Krankenhäuser und Intensivstationen kommen wird, hängt insbesondere von der Grundimmunität ? durch Impfung oder Genesung ? ab. ?Zwar sind nach offiziellen Zahlen 33 Millionen Menschen in Deutschland von COVID-19 genesen, jedoch gibt es ein erhebliches Maß an Untererfassung, die je nach Phase der Pandemie, auf das 1,5 bis 4-fache der erfassten Fälle geschätzt wird?, sagt Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am UKB. Denn weiterhin gibt es eine Unsicherheit in der Erfassung der Personen, die gegen SARS-CoV-2 immunisiert wurden und einige Berichte und Befragungen deuten auf eine deutlich höhere Impfquote hin. Für die Bewertung der pandemischen Gefahrenlage im nächsten Winter ist daher eine Abschätzung der Zahl der grundimmunisierten Personen nach Impfung bzw. Infektion von großer Bedeutung. Einschätzung des bestehenden Schutzes durch bessere Datenlage ?Im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin (?NUM?) wollen wir mit dem Projekt ?Immunebridge? diese Wissenslücke kurzfristig schließen?, sagt Prof. Streeck. Insgesamt ist es geplant mit Forschern von vielen deutschen Universitäten sowie dem Helmholtz Institut Braunschweig, 29.500 Personen auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 zu untersuchen. Dabei wird auch eine Unterscheidung vorgenommen, ob diese Antikörper durch eine Infektion oder die Impfung erworben worden sind. Das Projekt teilt sich in zwei Abschnitte. Der Populations-basierte Ansatz generiert Daten durch die zufällige Auswahl von 16.500 erwachsenen Personen, die in Selbstverantwortung Blutproben aus der Fingerspitze nehmen und diese zur Analyse an ein Labor schicken. Ein weiterer Aspekt ist es unter der Leitung des Helmholtz Instituts Braunschweig, bestehende Populationsstudien zu bündeln und eine synchronisierte Neuerhebung durchzuführen. Dadurch lassen sich auch Vergleiche mit vorherigen Studiendaten durchführen und so einen Verlauf von Immunitäten und Verbreitung des Virus in diesen Gruppen zu ermitteln. Auf diese Weise lässt sich die Verbreitung von Antikörpern gegen das SARS-CoV-2 Virus in Deutschland abbilden. ?Da dies ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung auf den kommenden Herbst und Winter ist, wollen wir in den Sommermonaten bereits die ersten Daten vorlegen?, sagt Prof. Streeck. Bildmaterial: Bildunterschrift: Im Labor: Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am UKB. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn Pressekontakt Dr. Inka Väth Medizin-Redakteurin Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn Telefon: +49 228 287-10596 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW. Folgen Sie uns auch auf: Mit freundlichen Grüßen
Universitätsklinikum Bonn
Pressemitteilung: 10 Jahre CI-Zentrum Bonn - Optimale Lösungen, wenn Hörgeräte nicht mehr helfen Sehr geehrte Dame…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: 10 Jahre CI-Zentrum Bonn - Optimale Lösungen, wenn Hörgeräte nicht mehr helfen
Datum
29. Juni 2022 10:33
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
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220629-pm-10jahrecizentrumbonn.pdf
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG 10 Jahre CI-Zentrum Bonn Optimale Lösungen, wenn Hörgeräte nicht mehr helfen Bonn, 29. Juni 2022 – Das CI-Zentrum Bonn feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Seitdem werden Patientinnen und Patienten mit dem als Cochlea-Implantat (CI) bezeichneten Hörsystem am Universitätsklinikum Bonn (UKB) versorgt – mit einer riesigen Erfolgsquote. Mit seiner hohen Anzahl an durchgeführten Implantationen gehört das CI-Zentrum Bonn zu den großen universitären Hörrehabilitationseinrichtungen in Deutschland. Schwerhörigkeit und Taubheit können sowohl angeboren sein, als auch im Alter auftreten. Betroffene Kinder und Erwachsene büßen enorm an Lebensqualität ein, denn ohne Kommunikation fällt alles schwer. Wenn ein konventionelles Hörgerät nicht mehr ausreicht, hilft ein CI weiter. Es ist kaum sichtbar, denn das Implantat wird unter die Haut eingesetzt und ein kleiner Sprachprozessor hinter das Ohr platziert. „Nach dem Eingriff müssen die Patientinnen und Patienten das Hören neu erlenen. Die langfristige ambulante Betreuung durch ein interdisziplinäres Team aus Kolleginnen und Kollegen der Logopädie, Hörakustik, Pädaudiologie und weiteren Spezialdisziplinen innerhalb des Sozialpädiatrischen Zentrums ist dabei essentiell“, sagt Prof. Sebastian Strieth, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) des UKB. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des CI-Zentrums Bonn fand Mitte Juni eine Veranstaltung am UKB statt, bei der in der 30 teilnehmende Expertinnen und Experten sich über die Anfänge in Bonn und neueste Entwicklungen zur CI-Technologie austauschten. Unter Prof. Strieth, der seit 2020 die HNO-Klinik leitet, wurden 2021 erstmals 60 Implantationen bei Erwachsenen und Kindern durchgeführt. Das CI-Zentrum Bonn gehört damit zu den großen Fachzentren in Deutschland. Weit über 90 Prozent der Betroffenen haben nach der OP und dem Anpassungsprozess einen riesigen Nutzen von dem neuen Hör- und Sprecherleben. Vor Prof. Strieths Amtszeit haben u.a. Prof. Andreas Gerstner und Privatdozentin Wiebke Laffers (aus dem ehemaligen HNO-Oberarztteam) die CI-Implantationen am UKB durchgeführt und das Zentrum aufgebaut. Um die CI-Technologie und -anwendung in Bonn auch wissenschaftlich weiter voranzubringen, existiert am UKB ein Institut für Hörforschung. Es besteht die Möglichkeit, für diese Forschung zu spenden oder selbst Mitglied im Institut für Hörforschung zu werden. Mehr darüber erfahren Sie unter folgendem Link: https://www.ukbonn.de/hno/forschung/s... Weitere Infos zum CI-Zentrum Bonn finden Sie hier: https://www.ukbonn.de/hno/klinisches-... Bildmaterial: Bildunterschrift: Hilgert-Becker, Hörakustiker und Förderer des Instituts für Hörforschung, PD W. Laffers, ehemalige Leiterin des CI-Programms in Bonn, Prof. A. Gerstner, ehemaliger leitender Oberarzt und 1. CI-Operateur am UKB, PD K. Eichhorn, aktueller Leiter des CI-Programms am UKB und Prof. S. Strieth, HNO-Klinikdirektor am UKB, bei der Veranstaltung zum zehnjährigen Jubiläum des CI-Zentrums. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB) Bildunterschrift: Klinikdirektor Prof. Strieth dankt und zeichnet Frau L. Zifle aus, die seit vielen Jahren die CI-Patientinnen und Patienten am UKB mit Hördiagnostik und Audioverbaler Therapie unterstützt. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB) Pressekontakt: Viola Röser Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB) Tel.: 0228 287-10469; E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW. Folgen Sie uns auch auf: Mit freundlichen Grüßen
Universitätsklinikum Bonn
Aktuelles Arbeitgeberangebot: Personalschlüssel der Pflege auf Spitzenniveau Sehr geehrte Damen und Herren, anbei…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Aktuelles Arbeitgeberangebot: Personalschlüssel der Pflege auf Spitzenniveau
Datum
29. Juni 2022 16:44
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
220629-pm-personalschlsselderpflegeaufspitzenniveau.pdf
230,0 KB
Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Aktuelles Arbeitgeberangebot: Personalschlüssel der Pflege auf Spitzenniveau Die nordrhein-westfälischen Universitätskliniken haben in den seit über neun Wochen laufenden Gesprächen über einen Tarifvertrag Entlastung mit der Gewerkschaft ver.di mehrfach ihr Angebot verbessert. Mit dem angebotenen weiteren Personalaufbau in der Pflege sollen die Personalschlüssel an den Unikliniken in NRW auch im europäischen Vergleich ein sehr hohes Niveau erreichen. Zudem wurden die Vorschläge zur Entlastung auf weitere Berufsgruppen und Tätigkeitsbereiche ausgeweitet, die in einem ähnlich engen Verhältnis zu den Patienten arbeiten, beispielsweise im OP-Bereich, der Notaufnahme oder in Herzkatheterlaboren. Damit sind die Universitätskliniken bereits weit der initialen Forderung, die Pflege am Bett zu verbessern, entgegengekommen. „Wir sind nicht stehen geblieben, sondern haben unser Angebot im Rahmen der Verhandlungen deutlich weiterentwickelt. Wer in der Pflege einer nordrhein-westfälischen Uniklinik arbeitet, könnte sich daher zukünftig sicher sein, dass es keine besseren Regelungen in anderen Krankenhäusern gibt“, so Andrea Schmidt-Rumposch, Pflegedirektorin der Universitätsmedizin Essen. Für die Übergangszeit bis zur Erreichung der neuen Personalschlüssel bieten die Unikliniken für alle Pflegekräfte am Bett und Beschäftigte in patientennahen Bereichen einen sofortigen und bedingungslosen Belastungsausgleich an. Mit dem Ziel einer nachhaltigen Entlastung haben die Unikliniken in den Gesprächen mit der Gewerkschaft ein Konzept vorgestellt, das die Pflegekräfte einfach, unbürokratisch und fair bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe unterstützt. Konkret bedeutet das, dass die Pflegekräfte am Bett und Beschäftigte in patientennahen Bereichen bis zu sieben Tage pro Jahr zusätzliche freie Entlastungstage nehmen können. „Unser Vorschlag ist so einfach gestaltet, dass man nicht um einzelne Belastungssituationen streiten und auch keine zusätzliche Bürokratie schaffen muss, um komplizierte Regeln nachzuhalten. Das Wichtigste für uns ist: die Pflegenden sofort zu entlasten und die Patientenversorgung über diese Aufbauzeit jederzeit sicherzustellen“, sagt Clemens Platzköster, Kaufmännischer Direktor der Uniklinik Bonn. Bei den Unikliniken herrscht kein Verständnis dafür, dass ver.di auf ein bürokratisches, standardisiertes Modell anderer Kliniken besteht, das bei Unikliniken nicht ohne weiteres umsetzbar ist und den Streik mit unverminderter Härte fortsetzt. Die massiven Auswirkungen auf die Patientenversorgung in ganz NRW sind nicht länger vermittelbar und stehen in keinem Verhältnis zum Stand der konstruktiven Gespräche. Im Sinne einer Kompromissfindung sollte sich die Gewerkschaft bewegen und von ihren Maximalforderungen abrücken. Die NRW-Unikliniken wollen den Tarifvertrag Entlastung schnellstmöglich zu einem positiven Abschluss bringen. Pressekontakt: Viola Röser Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB) Telefon: +49 228 287-10469 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW. Folgen Sie uns auch auf: Mit freundlichen Grüßen
Universitätsklinikum Bonn
Pressemitteilung: Graffitikunst für Palliativgarten - Kunsttherapiestudentinnen gestalten mit Kunstprojekt den Pat…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: Graffitikunst für Palliativgarten - Kunsttherapiestudentinnen gestalten mit Kunstprojekt den Patient*innen-Fahrstuhl zum Garten der Palliativklinik des UKB
Datum
5. Juli 2022 09:46
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
220705-pm-graffitikunst-fr-palliativfahrstuhl2epdf
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Graffitikunst für Palliativgarten Kunsttherapiestudentinnen gestalten mit Kunstprojekt den Patient*innen-Fahrstuhl zum Garten der Palliativklinik des UKB Bonn, XX. Juni 2022 ? Damit auch bettlägerige Patient*innen den in 2020 eröffneten Garten der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Bonn nutzen können wurde ein spezieller Bettenlift installiert, der jetzt von Graffitikünstle*rinnen der Hochschule für Künste im Sozialen aus Ottersberg/Niedersachsen eindrucksvoll besprüht wurde. Vor dem Hintergrund fortgeschrittener, unheilbarer Erkrankungen ist neben der möglichen medizinischen Behandlung das wesentliche Ziel der Palliativversorgung die Schaffung von Lebensqualität. In diesem Sinne hatte Prof. Lukas Radbruch, Direktor der Klinik für Palliativmedizin, vor knapp 2 Jahren für seine Patient*innen sowie Angehörige und Mitarbeitende einen direkt am Klinikgebäude angrenzenden Garten anlegen lassen, der durch seine offene Gestaltung in das weitere Campusgelände hineinverläuft und so auch außenstehende Besucher*innen zum Verweilen einladen soll. Durch einen Spielbereich für Kinder ergibt sich eine weitere Gelegenheit für palliativversorgte Patient*innen, eine Teilhabe am sozialen Miteinander zu erleben. Auch die zentrale Lage des Gartens an der Sigmund-Freud-Straße als Hauptzufahrtsweg für alle Besucher*innen des UKB sowie die Einsehbarkeit von den Haltestellen des ÖPNV unterstützt den einladenden Charakter. Kernstück des Gartens ist ein spezieller Bettenlift, mit dem auch bettlägerige Patient*innen aus der Klinik den Garten erreichen können. Dieser Fahrstuhl wurde nun auf Initiative von Klinikdirektor Radbruch im Rahmen einer Ausschreibung von den beiden Kunsttherapiestudentinnen Laura Polimeni und Melina Dreher von der Hochschule für Künste im sozialen aus Ottersberg künstlerisch gestaltet. Beide hatten sich zusammen mit ihrer Professorin Kathrin Seifert mit einem Modellvorschlag beworben und gegen zahlreiche andere Bewerber*innen durchgesetzt. Bei dem Projekt wurden beide von der Künstlerin Nicola Torke künstlerisch beraten. ?Das Ergebnis des Kunstprojektes kann sich sehen lassen: Der bisher in monotonem grau gehaltene Fahrstuhlkomplex ist durch die farbenreiche Graffitikunst zu einem Eyecatcher geworden, der sich zugleich einfühlsam in die Gestaltung des Palliativgartens und seine Farbgebung integriert?, freut sich Prof. Lukas Radbruch. So wurden im Graffiti wesentliche Elemente der direkten Umgebung aufgegriffen wie die weißen Häuser in unmittelbarer Nachbarschaft oder die große orangene Gummimatte unter der barrierearmen Schaukel für die Palliativpatient*innen. Weitere organisch geschwungene Linien und Formen sind pastellartig aufgetragen, um das Wohlfühlen der schwerkranken Patient*innen optisch zu unterstützen. ?Es war uns eine große Freude, mit dem Graffitiprojekt auf dem Fahrstuhl den Palliativgarten für die Patient*innen noch angenehmer zu gestalten?, so Prof. Kathrin Seifert, die die Bewerbung der beiden Graffitikünstlerinnen initiiert hatte und neben ihrer Tätigkeit an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg auch am UKB als Kunsttherapeutin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie tätig ist. Bildmaterial: Bildunterschrift: Die beiden Künstlerinnen Laura Polimeni und Melina Dreher in Aktion beim Besprühen der tragenden Fahrstuhlwände. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn/Seifert Bildunterschrift: Freuen sich über das gelungene Graffiti-Projekt: Klinikdirektor Prof. Lukas Radbruch, Katja Maus, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Radbruch das Projekt begleitet hat und Prof. Kathrin Seifert, deren Studentinnen das Kunstwerk gestaltet haben (v.l.n.r.) Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn/Rolf Müller Pressekontakt: Dr. Verena Henn Stellv. Pressesprecherin Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn Telefon: 0228 287 19891 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr über 480.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den vierthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte 2020 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs und die einzige positive Jahresbilanz aller Universitätsklinika in NRW. Folgen Sie uns auch auf: Mit freundlichen Grüßen
Universitätsklinikum Bonn
Pressemitteilung: Lastenaufzug hilft Bakterien eine Tarnkappe zu bauen - Studie: Bakterieller Membrantransporter u…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: Lastenaufzug hilft Bakterien eine Tarnkappe zu bauen - Studie: Bakterieller Membrantransporter unterstützt Krankheitserregern, sich vor dem Immunsystem zu verstecken
Datum
4. August 2022 11:09
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
22-804-pm-transporter-tarnkappe.pdf
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Lastenaufzug hilft Bakterien eine Tarnkappe zu bauen Studie: Bakterieller Membrantransporter unterstützt Krankheitserregern, sich vor dem Immunsystem zu verstecken Bonn, 04. August 2022 - Der Transport von Substanzen über die Membran in die Zelle ist an spezifische Membrantransportproteine gebunden. Forschenden des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn ist es nun in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team gelungen, die molekulare Struktur einer ganz neuen Klasse von solchen Membrantransportern aufzuklären. Beteiligt waren neben den Bonner Wissenschaftler auch Forschende der Universität York. Die Studie ist jetzt im Fachmagazin "Nature Communications" erschienen. Wie alle Zellen sind auch Bakterien von einer Zellmembran umgeben. Diese dünne Fettschicht hält Nährstoffe, Erbmaterial und Eiweiße der Zelle zusammen und ermöglicht so erst ihr Überleben. Andererseits müssen zum Beispiel Nährstoffe oder Moleküle, die als Bausteine für die Zelle dienen, die Membran überqueren können, sonst würde die Bakterie buchstäblich verhungern. Zu diesem Zweck bedienen sich Zellen sogenannter Membrantransporter. Das sind Eiweißmoleküle, welche in der Zellmembran sitzen und mit komplizierten Bewegungen Stoffe über die Membranbarriere transportieren. Die sogenannten TRAP Transporter helfen Krankheitserregern wie Haemophilus influenzae oder Vibrio cholerae ein kleines Zuckermolekül namens Sialinsäure über die Zellmembran zu bewegen. Sialinsäure kommt in menschlichem Gewebe sehr häufig vor und die Bakterien können sie mit dem TRAP Transporter förmlich aufsammeln und in ihre Zellwand einbauen. "Dort dient sie der Bakterie als eine Art Tarnkappe, um sich vor unserem Immunsystem verstecken zu können", sagt der Bonner Wissenschaftler PD Dr Gregor Hagelueken. Bakterieller Lastenaufzug live bei der Arbeit Die Forschenden aus der Arbeitsgruppe von Hagelueken am Institut für Strukturbiologie des UKB benutzten die sogenannte cryo-Elektronenmikroskopie um die Struktur des Transporters zu entschlüsseln. "Unsere Ergebnisse stellen einen echten Durchbruch dar, da schon seit circa 20 Jahren versucht wurde die Struktur eines TRAP Transporters zu entschlüsseln", sagt der Bonner Post-Doktorand Martin Peter. Er erinnert sich an den Moment als klar war, dass die Mammutaufgabe bewältigt war: "In diesem Augenblick waren wir die ersten, die jemals einen TRAP Transporter gesehen haben. Uns war dann sofort klar, wie das Eiweiß funktioniert. Es bewegt sich wie ein Aufzug in der Membran auf und ab." In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Kubitscheck am Clausius Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn konnten die Forschenden dem Transporter live bei der Arbeit zusehen. "Der TRAP Transporter kommt in vielen krankmachenden Bakterien vor", sagt Hagelueken, "vielleicht kann unsere Struktur in Zukunft dabei helfen, Antibiotika zu entwickeln, die dafür sorgen, dass der Aufzug stecken bleibt." Publikation: Martin F. Peter, Jan A. Ruland, Peer Depping, Niels Schneberger, Emmanuele Severi, Jonas Moecking, Karl Gatterdam, Sarah Tindall, Alexandre Durand, Veronika Heinz, Jan Peter Siebrasse, Paul-Albert Koenig, Matthias Geyer, Christine Ziegler, Ulrich Kubitscheck, Gavin H. Thomas & Gregor Hagelueken: Structural and mechanistic analysis of a tripartite ATP-independent periplasmic TRAP transporter; Nature Communications; https://doi.org/10.1038/s41467-022-31... Bildmaterial: [cid:image003.jpg@01D8A7F2.84FB3710] Bildunterschrift: (v. li) PD Dr. Gregor Hagelueken und Dr. Martin Peter sind im Labor einem bakteriellen Lastenaufzug auf der Spur, der Krankheitserregern hilft, sich vor unserem Immunsystem zu verstecken. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB) / Johann Saba Wissenschaftlicher Kontakt: PD Dr. Gregor Hagelueken Institut für Strukturbiologie am Universitätsklinikum Bonn Telefon: +49 228 287-51200 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Pressekontakt: Dr. Inka Väth Medizin-Redakteurin Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn Telefon: +49 228 287-10596 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr etwa 500.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den dritthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte in den Corona- Jahren 2020 und 2021 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs. Folgen Sie uns auch auf: [cid:514A5FD99A355540E5E571FE13812E2C.jpg]<https://www.instagram.com/ukbonn/> [cid:C913AEDED1081939171950F449419EBC.jpg] <https://www.facebook.com/ukbonn/> [cid:B3E9DB64D7081E933D781DF06F251DB3.jpg] <https://twitter.com/UniklinikBonn> [cid:22576CF6AD15550E0862E9DE78C171F1.jpg] <https://www.youtube.com/channel/UCZIO...> [cid:CC7C4BB3A3681AD91D1DB278C85921E9.jpg] <https://www.ukbnewsroom.de/> Mit freundlichen Grüßen
Universitätsklinikum Bonn
Pressemitteilung: Mit molekularer Subtypisierung den Gebärmutterkörperkrebs besser bekämpfen - Sehr geehrte Damen …
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: Mit molekularer Subtypisierung den Gebärmutterkörperkrebs besser bekämpfen -
Datum
5. August 2022 08:36
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Mit molekularer Subtypisierung den Gebärmutterkörperkrebs besser bekämpfen Prof. Alexander Mustea entwickelt neue deutsche Leitlinie zur Behandlung von Endometriumkarzinomen mit Bonn, 05. August 2022 ­- Auf Grund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Tumorbiologie wurde die bisherige Leitlinie zur Behandlung von Gebärmutterkörperkrebs angepasst: Die bisherige Einteilung in Typ-I- und Typ-II-Karzinom ist nun obsolet, da basierend auf sogenannten molekularen Markern eine deutlich genauere Charakterisierung verschiedener Subtypen möglich ist. Das heißt: Die notwendige operative und medikamentöse Therapie kann nun zielgerichteter durchgeführt werden. Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom) ist die häufigste genitale Krebserkrankung der Frau und nach dem Brustkrebs die zweithäufigste gynäkologische Krebsart, an der in Deutschland jährlich etwa 11.000 Frauen pro Jahr, insbesondere in der Postmenopause, erkranken. Dementsprechend liegt das mittlere Erkrankungsalter bei etwa 75 Lebensjahren. „Aus meiner Sicht ist der Einzug der molekularen Subtypisierung des Endometriumkarzioms mit dezidierter Therapieempfehlung für die einzelnen Subtypen der wichtigste Bestandteil der neuen deutschen Leitlinie. Durch eine Bestimmung dieser molekularen Subtypen, wie sie hier in der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie sowohl prä- als auch postoperativ bereits etablierter Standard ist, können wir viele aggressive und unnötige Therapien vermeiden. Die konsequente Umsetzung der neuen Leitlinie wird die Therapie und Prognose von Patientinnen mit Endometriumkarzinom deutlich verbessern“, so Prof. Alexander Mustea, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie am UKB, der die neue Leitlinie mitetabliert hat. Konkret kann anhand der molekularen Subtypen für Patientinnen mit einem erhöhten Rückfallrisiko eine intensivierte Behandlung mit Strahlen- oder Chemotherapie verordnet werden, wohingegen Patientinnen mit einem entsprechend geringen Risiko eine weniger intensive Therapie empfohlen bekommen. „Da die molekulare Subtypisierung bei uns am Universitätsklinikum Bonn bereits gelebte Praxis bei der Behandlung von Gebärmutterkörperkrebs ist, konnten wir die Prognose und Lebensqualität von Patientinnen mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen bereits deutlich verbessern“, so Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am UKB. Hormonelle und genetische Ursachen Zu den möglichen Ursachen des Endometriumkarzinoms gehören sowohl genetische Risikofaktoren als auch langjährige Östrogenexpositionen. Diese kann durch externe Zufuhr von Östrogenen, beispielsweise im Rahmen einer Hormonersatztherapie oder durch ein erhöhtes Körpergewicht bedingt sein. Weitere Risikofaktoren sind Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Die häufigste erbliche Ursache ist das sogenannte „Lynch-Syndrom“. Hierunter werden genetische Veränderungen in DNA-Reparaturgenen zusammengefasst. Betroffene Frauen haben ein deutlich erhöhtes Risiko an einem Endometriumkarzinom zu erkranken. Das Lebenszeitrisiko liegt bei etwa 25-60%. Begleitend zu dieser Pressemitteilung finden Sie anbei ein Interview zum Thema Gebärmutterkörperkarzinom mit einer Patientin von Prof. Mustea. Patienteninterview zum Gebärmutterkörperkarzinom Roswita Bittner war an Gebärmutterkörperkrebs erkrankt und hat sich erfolgreich von Prof. Alexander Mustea operieren lassen Hatten Sie Symptome und, wenn ja, welche? Angefangen hat alles 2012. Ich hatte immer ein bisschen Blut im Urin und bin daraufhin zu meinem Frauenarzt gegangen, der mir aufgrund eines Myoms eine Operation empfohlen hatte. Ein Abstrich war zunächst negativ ausgefallen. Wie sah die Diagnose aus? Bei der Operation wurde dann der Gebärmutterkörperkrebs festgestellt, der bereits sehr weit fortgeschritten war. Wie sind die Operationen und entsprechende Therapien verlaufen? Ich habe die in diesem Fall übliche Chemotherapie bekommen sowie entsprechende Hormonmedikamente. Die folgenden acht Jahre war ich dann gesund, bis dann Schmerzen in der Nierengegend der linken Seite auftauchten, woraufhin ein ziemlich großes Rezidiv von der Gebärmutter aus festgestellt wurde. Das Rezidiv wurde von Prof. Mustea 2020 erfolgreich operiert. Nach vier Wochen hatte ich mich von der OP wieder erholt und mir wurde eine Chemotherapie angekündigt, die dann in vier Zyklen durchgeführt wurde. Leider kam es nach dem letzten Zyklus durch die Chemo zu einem Nierenversagen. Ich lag vier Wochen auf der Intensivstation im UKB und kam dann auf Normalstation. Ich war mir nicht sicher, ob ich überleben würde. Die Therapie wurde dementsprechend von Prof. Mustea angepasst und ich habe im Januar 2021 die sogenannte Immuntherapie bekommen, die noch nicht lange eingesetzt wird. Bis zum jetzigen Zeitpunkt erhalte ich nun diese Therapie und vertrage sie ganz gut. Sie ist nicht so anstrengend wie die anderen herkömmlichen Therapien. Ich bin zwar immer etwas müde, konnte und kann aber ein relativ normales Leben führen. Auch meine Niere hat sich wieder stabilisiert. Ich hatte infolge der Therapie lediglich einen Magnesium- und Vitamin-D-Mangel, meine Hände verkrampften sich plötzlich sehr. Dies konnte jedoch in kurzer Zeit behoben werden. Wieso haben Sie sich für das UKB als behandelnde Klinik entschieden? Mir wurde das UKB für meinen doch sehr komplexen Fall beim ersten Befund empfohlen, weil hier eine maximale Versorgung möglich ist. Da ich im Zusammenhang mit dem ersten Karzinom auch zwei Schlaganfälle erlitten hatte sowie eine Thrombose, brauchte ich zudem eine neurologische Abteilung. Ich habe mich hier am UKB sehr wohl gefühlt. Ich habe alle möglichen Ärzte, Pflegepersonal und Empfangskräfte kennengelernt. Es gab keine einzige Person, die mir nicht gefallen hat. Ich bin rundum zufrieden hier und würde insbesondere Prof. Mustea weiterempfehlen. Ich bin keine Privatpatientin und trotzdem bekomme ich von ihm die bestmögliche Behandlung. Er bestellt mich sogar immer noch alle drei Monate zur Kontrolle ein. Wie sieht Ihr weiterer Weg aus? Ich habe jetzt noch ein halbes Jahr Immuntherapie vor mir, alle drei Wochen bin ich im CIO am UKB. Was möchten Sie unseren Leser*innen noch mitteilen? Wenn man die Diagnose bekommt, sollte man keine Angst vor der Therapie haben. Das Leben geht weiter und die Therapie hilft einem, sein Leben zu verlängern. Bildmaterial: [cid:image002.jpg@01D8A8A6.79940190] Bildunterschrift: Prof. Alexander Mustea, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie am UKB, hat die neue Leitlinie mitetabliert. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn/J. F. Saba Pressekontakt: Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr etwa 500.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den dritthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte in den Corona- Jahren 2020 und 2021 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs. Das Centrum für Integrierte Onkologie – CIO Bonn ist das interdisziplinäre Krebszentrum des Universitätsklinikums Bonn. Unter seinem Dach arbeiten alle Kliniken und Institute am Universitätsklinikum zusammen, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Erforschung aller bösartigen Erkrankungen befassen. Das CIO Bonn gehört zum bundesweiten Netzwerk ausgewählter Onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe. Vor kurzem wurde aus dem seit 2007 bestehenden CIO Köln Bonn mit den universitären Krebszentren aus Aachen, Köln und Düsseldorf das „Centrum für Integrierte Onkologie - CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf“ gegründet. Gemeinsam gestaltet dieser Verbund die Krebsmedizin für rund 11 Millionen Menschen. Folgen Sie uns auch auf: [cid:514A5FD99A355540E5E571FE13812E2C.jpg]<https://www.instagram.com/ukbonn/> [cid:C913AEDED1081939171950F449419EBC.jpg] <https://www.facebook.com/ukbonn/> [cid:B3E9DB64D7081E933D781DF06F251DB3.jpg] <https://twitter.com/UniklinikBonn> [cid:22576CF6AD15550E0862E9DE78C171F1.jpg] <https://www.youtube.com/channel/UCZIO...> [cid:CC7C4BB3A3681AD91D1DB278C85921E9.jpg] <https://www.ukbnewsroom.de/> Mit freundlichen Grüßen
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Pressemitteilung: Anmeldung ab sofort – Therapie bei Übergewicht - Adipositas-Schulungsprogramm für Kinder und Jug…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: Anmeldung ab sofort – Therapie bei Übergewicht - Adipositas-Schulungsprogramm für Kinder und Jugendliche geht nach den Sommerferien in die neue Runde
Datum
8. August 2022 10:23
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Anmeldung ab sofort – Therapie bei Übergewicht Adipositas-Schulungsprogramm für Kinder und Jugendliche geht nach den Sommerferien in die neue Runde Bonn, 08. August 2022 – Für Kinder und Jugendliche mit starkem Übergewicht gibt es in Bonn ein Adipositas-Schulungsprogramm. In Kooperation mit dem Förderverein Psychomotorik Bonn e.V. und der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn bietet das Universitätsklinikum Bonn (UKB) das einjährige Therapieprogramm „DURCH DICK UND DÜNN“ an. Der Verein „Freunde und Förderer des Zentrums für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn e.V.“ unterstützt das Projekt. Ziel ist es, dass die Betroffenen mit Unterstützung ihrer Eltern langfristig abnehmen. Der nächste Kurs startet nach den Sommerferien ab 22. August. Eine Anmeldung ist ab sofort unter der Mobil-Telefonnummer 0151 / 582 336 54 oder der E-Mail info@adipositas-uni-bonn möglich. „Unser Ziel für alle Teilnehmer ist ein langfristiger Gewichtsverlust“, sagt Prof. Dr. Bettina Gohlke, Leiterin des Schwerpunktes Kinderendokrinologie, -diabetologie, Adipositas, Stoffwechsel am UKB. Denn nach wie vor leiden in Deutschland viele Kinder und Jugendliche an einem krankhaften Übergewicht. Neben einer ungesunden Ernährung – also zu viel Zucker und Fett sowie viel zu wenig Vollkornprodukte, Obst und Gemüse – ist eine weitere Ursache mangelnde Bewegung. Nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch die Eltern verbringen ihre Freizeit zu oft vor dem Fernseher oder vor dem Computer oder mit dem Smartphone, anstatt sich körperlich aktiv zu bewegen. „Die Corona-Krise hat unseren Tagesablauf und damit auch unsere Ess-Struktur schlichtweg auf dem Kopf gestellt und der Kühlschrank war irgendwie immer greifbar“, sagt Projektkoordinatorin Katalin Wachendorff. Laut der repräsentativen Forsa-Umfrage vom Frühjahr 2022 sind die Auswirkungen der Pandemie folgeschwer; jedes sechste Kind hat in Deutschland zugenommen, bei den 10- bis 12-Jährigen ist es sogar jeder dritte. Die Hälfte der Kinder bewegt sich weniger als vor der Pandemie und bei der Mediennutzung gaben 70 Prozent an, ihren Konsum gesteigert zu haben. Zudem greift mindestens jedes dritte Kind häufiger zu Süßigkeiten als zuvor. „Adipositas wird in den Fachkreisen gerne schon als ‘die stille Pandemie’ bezeichnet“, sagt Wachendorff. Gewicht abnehmen mit neuem Lebensstil und Sport Eine Adipositas entsteht langsam – also gibt es auch keine Therapie, die sofort greift. Nur durch eine Änderung der Lebensgewohnheiten, die ursächlich für das Übergewicht sind, kann der Betroffene dauerhaft sein Gewicht reduzieren und stabilisieren. An diesem Punkt setzt das Therapieangebot „DURCH DICK UND DÜNN“ an. In der Schulung ist die medizinische und psychologische Betreuung mit Ernährungslehre, Elternschulung sowie einer Bewegungstherapie kombiniert. „Neben Erfolgen bei der Gewichtsabnahme haben wir das positive Selbstwertgefühl und die Eigenverantwortung der Kursteilnehmer im Blick. Zudem wollen wir deren Frustration und Leidensdruck senken“, sagt Prof. Gohlke. Dabei sei es auch wichtig, den Fokus weg von der Waage auf Freude am richtigen Essen sowie auf mehr Fitness und Bewegung im Alltag zu lenken. „Ohne die Eltern geht es nicht. Kinder und Jugendliche brauchen für einen Erfolg der Therapie die Unterstützung der ganzen Familie“, weiß Prof. Gohlke. Neue Kurse nach den Sommerferien Mitmachen können alle Jungen und Mädchen zwischen acht und sechzehn Jahren. Das Therapieangebot startet nach den jetzigen Sommerferien am 22. August mit zwei Kursen. „Ziel ist es, die Gruppen hinsichtlich des Alters und der Entwicklung harmonisch aufeinander abzustimmen“, sagt Wachendorff. Die Schulung dauert zwölf Monate und findet zweimal pro Woche montags- und donnerstagsnachmittags in der St. Hedwigschule sowie der Familienbildungsstätte Bonn statt - außer in den Schulferien. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Schulung. Es bleibt dann ein Familieneigenanteil von 25 Euro pro Monat. Im Rahmen des Programms gibt es Hilfestellung bei Fragen zur Finanzierung. Eine Anmeldung ist unter der Mobil-Telefonnummer 0151 / 582 336 54 oder der E-Mail <<E-Mail-Adresse>> möglich. Mehr Information zum ambulanten Adipositas-Schulungsprogramm gibt es unter http://www.adipositas-uni-bonn.de/ Bildmaterial: [cid:image010.jpg@01D8AB10.D5A4E690] Bildunterschrift: Anmeldung ab sofort – Therapie bei Übergewicht Adipositas-Schulungsprogramm für Kinder und Jugendliche geht nach den Sommerferien in die neue Runde Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/ Katalin Wachendorff [cid:image011.jpg@01D8AB10.D5A4E690] Bildunterschrift: Adipositas-Schulungsprogramm „DURCH DICK UND DÜNN“: Ausflug in den Kletterwald im Jahr 2016 Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/ Katalin Wachendorff Pressekontakt: Dr. Inka Väth Medizin-Redakteurin Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn Telefon: +49 228 287-10596 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr etwa 500.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den dritthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte in den Corona- Jahren 2020 und 2021 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs. Folgen Sie uns auch auf: [cid:514A5FD99A355540E5E571FE13812E2C.jpg]<https://www.instagram.com/ukbonn/> [cid:C913AEDED1081939171950F449419EBC.jpg] <https://www.facebook.com/ukbonn/> [cid:B3E9DB64D7081E933D781DF06F251DB3.jpg] <https://twitter.com/UniklinikBonn> [cid:22576CF6AD15550E0862E9DE78C171F1.jpg] <https://www.youtube.com/channel/UCZIO...> [cid:CC7C4BB3A3681AD91D1DB278C85921E9.jpg] <https://www.ukbnewsroom.de/> Mit freundlichen Grüßen
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Pressemitteilung: Den Tod ein Stück mehr ins Leben holen - Klinikkirche des Universitätsklinikum Bonn zeigt Ausste…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: Den Tod ein Stück mehr ins Leben holen - Klinikkirche des Universitätsklinikum Bonn zeigt Ausstellung zur Hospizarbeit
Datum
8. August 2022 15:07
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Den Tod ein Stück mehr ins Leben holen Klinikkirche des Universitätsklinikum Bonn zeigt Ausstellung zur Hospizarbeit Bonn, 8. August 2022 - Seit 2017 begleitet Michael Heinrichsdorff sterbende Menschen und widmet vielen von ihnen ein Kunstwerk. Damit möchte der Künstler das Erlebte verarbeiten, aber auch eine wichtige Botschaft senden: Schaut her, wie spannend und bereichernd diese ehrenamtliche Arbeit im Hospizdienst sein kann. Die Klinikkirche des Universitätsklinikums Bonn (UKB) zeigt vom 15. Bis 21. August besondere Momente der Hospizarbeit, festgehalten in Objekten und Worten. Der gebürtige Chemnitzer fertigt Skulpturen und Gebrauchsgegenstände wie Möbel, Lampen, Kerzenständer etc. aus Schrott und anderen Fundstücken unterschiedlicher Herkunft. Seine Grundidee ist, weggeworfene, aussortierte, verlorengegangene Gegenstände unter Wahrung ihrer ästhetischen Form in einen neuen Zusammenhang zu setzen und ihnen einen neuen Sinn zu geben bzw. sie einer neuen Verwendung zuzuführen. "Die Objekte und Texte dieser Ausstellung sind Ausdruck meiner Haltung gegenüber den Menschen die ich begleite. Die Wahrung ihrer Würde spielt dabei für mich eine zentrale Rolle", sagt Heinrichsdorff. Mit dieser Idee von Begleitung sterbenskranker Menschen ist es dem Hospizehrenamtler oft gelungen, besondere Momente in seinen Begleitungen wahrzunehmen, mitzunehmen und festzuhalten. So spiegeln die Skulpturen mal einen Augenblick, mal ein Gefühl oder eine Haltung wieder. "Im Nachhinein sollen meine Kunstwerke die Menschen würdigen, die ich begleitet habe. Oder: Sie sollen ein Dokument dieser Würde sein", ergänzt Heinrichsdorff. Zu jedem Objekt der Ausstellung gehört ein Text als untrennbarer Teil davon. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher ein Buch zur Ausstellung erwerben. Der Reinerlös von sechs Euro pro Buch geht auf das Spendenkonto des ambulanten Malteser Hospizdienstes "sinnan" in Köln. Bildmaterial: [cid:image001.jpg@01D8AB38.857957F0] Bildunterschrift: Michael Heinrichsdorff Bildnachweis: Krzysztof Swider Pressekontakt: Daria Siverina Stellv. Pressesprecherin Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn Telefon: +49 228 287-14416 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr etwa 500.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den dritthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte in den Corona- Jahren 2020 und 2021 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs. Folgen Sie uns auch auf: [cid:514A5FD99A355540E5E571FE13812E2C.jpg]<https://www.instagram.com/ukbonn/> [cid:C913AEDED1081939171950F449419EBC.jpg] <https://www.facebook.com/ukbonn/> [cid:B3E9DB64D7081E933D781DF06F251DB3.jpg] <https://twitter.com/UniklinikBonn> [cid:22576CF6AD15550E0862E9DE78C171F1.jpg] <https://www.youtube.com/channel/UCZIO...> [cid:CC7C4BB3A3681AD91D1DB278C85921E9.jpg] <https://www.ukbnewsroom.de/> Mit freundlichen Grüßen
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Pressemitteilung: Hilfe, wenn die Niere versagt - Dialyse und Nierentransplantationen retten Leben Sehr geehrte Da…
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Betreff
Pressemitteilung: Hilfe, wenn die Niere versagt - Dialyse und Nierentransplantationen retten Leben
Datum
11. August 2022 10:21
Status
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Hilfe, wenn die Niere versagt - Dialyse und Nierentransplantationen retten Leben Patientenkolloquium des Universitätsklinikums Bonn rund um Ursachen, Prävention und Behandlung eines Nierenversagens Bonn, 11. August 2022 - Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Patientenkolloquiums "Uni-Medizin für Sie - Mitten im Leben" lädt das Universitätsklinikum Bonn (UKB) in Kooperation mit dem General-Anzeiger Bonn zu einem Informationsabend ein. Unter dem Motto "Wenn die Niere nicht mehr richtig arbeitet - Nierentransplantation und dann?" geben Vorträge einen Überblick rund um die Ursachen, die Prävention und die Behandlung eines Nierenversagens. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. August, ab 18 Uhr als Präsenz-Veranstaltung im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums I (BMZ I) statt, wobei das Tragen einer OP-Maske oder FFP2-Maske und ein negativer tagesaktueller Antigentest erforderlich ist. Gleichzeitig ist eine Teilnahme online per Zoom möglich. Gesunde Nieren säubern das Blut von Giftstoffen und sorgen dafür, dass immer die richtigen Anteile vor allem von Wasser und Salzen im Körper sind. Sie passen Menge und Zusammensetzung des Urins an Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme, aber auch an die Außentemperatur an. Zusätzlich bilden die Nieren Hormone, die unter anderem für die Blutbildung wichtig sind. Alle diese Funktionen gehen bei Nierenerkrankungen verloren. Ist die Nierenfunktion stark eingeschränkt, sammeln sich giftige Stoffwechselprodukte im Blut an. "Ein Großteil der Nierenerkrankungen werden heute durch Bluthochdruck und Zuckerkrankheit ausgelöst", sagt Prof. Dr. Sibylle von Vietinghoff, Leiterin der Nephrologie der Medizinischen Klinik I am UKB. Auf der Informationsveranstaltung geht sie der Frage nach, warum diese beiden Volkskrankheiten den Nieren besonders schaden und welche Maßnahmen die Nieren bei besonderen Belastungen schützen. Aber auch urologische Ursachen wie Harnstau, Harnsteine und Tumore können die Niere schädigen. "Wenn die eigene Nierenfunktion nicht mehr ausreicht, um den Körper zu entgiften, kann sie durch eine Dialysebehandlung oder eine Nierentransplantation ersetzt werden," sagt Prof. Dr. Guido Fechner, Leitender Oberarzt der Klinik für Urologie am UKB. "Hier an unserem Klinikum arbeiten Operateure und Internisten eng zusammen, um vor, im und nach der OP dafür zu sorgen, dass das neue Organ im Körper des Empfängers auch gute Dienste leisten kann." Wie die Vorbereitung einer Transplantation abläuft, was während der OP passiert und wie es dann weitergeht, berichten Prof. von Vietinghoff und Prof. Fechner aus den jeweiligen Perspektiven und als Spezial -Team für Nierentransplantationen. Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, Fragen vor Ort und per Zoom an die Referenten zu stellen. Fragen können gerne vorab auch an <<E-Mail-Adresse>><mailto:<<E-Mail-Adresse>>> geschickt werden. Hygieneregeln für die Präsenz-Vorträge: Tragen einer OP- oder FFP2- Maske sowie der Nachweis über einen tagesaktuellen negativen Antigentest. Die Zugangsdaten zu den Online-Vorträgen per Zoom gibt es unter: https://www.ukbnewsroom.de/ukbpatient... Bildmaterial: [cid:image002.jpg@01D8AD6C.1EDAF950] Bildunterschrift: Patientenkolloquium des Universitätsklinikums Bonn am 18. August: (v. li.) Prof. Guido Fechner und Prof. Sibylle von Vietinghoff geben unter dem Motto "Wenn die Niere nicht mehr richtig arbeitet - Nierentransplantation und dann?" einen Überblick rund um Ursachen, Prävention und Behandlung eines Nierenversagens. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB) Pressekontakt: Dr. Inka Väth Medizin-Redakteurin Stabsstelle Kommunikation und Medien am Universitätsklinikum Bonn Telefon: +49 228 287-10596 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr etwa 500.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den dritthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte in den Corona- Jahren 2020 und 2021 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs. Folgen Sie uns auch auf: [cid:514A5FD99A355540E5E571FE13812E2C.jpg]<https://www.instagram.com/ukbonn/> [cid:C913AEDED1081939171950F449419EBC.jpg] <https://www.facebook.com/ukbonn/> [cid:B3E9DB64D7081E933D781DF06F251DB3.jpg] <https://twitter.com/UniklinikBonn> [cid:22576CF6AD15550E0862E9DE78C171F1.jpg] <https://www.youtube.com/channel/UCZIO...> [cid:CC7C4BB3A3681AD91D1DB278C85921E9.jpg] <https://www.ukbnewsroom.de/> Mit freundlichen Grüßen

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Universitätsklinikum Bonn
Pressemitteilung: Neuer Leiter Arbeitskreis Bewegungsorgane der DEGUM e.V. - PD Dr. Valentin Schäfer optimiert Ult…
Von
Universitätsklinikum Bonn
Betreff
Pressemitteilung: Neuer Leiter Arbeitskreis Bewegungsorgane der DEGUM e.V. - PD Dr. Valentin Schäfer optimiert Ultraschall-Ausbildung und -Forschung
Datum
12. August 2022 13:11
Status
Nicht-öffentliche Anhänge:
220812-pm-leiterarbeitskreisbewegungsorgane.pdf
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Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie unsere Pressemitteilung zu o.g. Thema. Wir hoffen, dass diese auf Ihr Interesse stößt. PRESSEMITTEILUNG Neuer Leiter Arbeitskreis Bewegungsorgane der DEGUM PD Dr. Valentin Schäfer optimiert Ultraschall-Ausbildung und -Forschung Bonn, 12. August 2022 - PD Dr. Valentin Schäfer, Leiter der Sektion Rheumatologie und klinische Immunologie der Medizinischen Klinik III am Universitätsklinikum Bonn (UKB), ist neuer Leiter des überregionalen und interdisziplinären Arbeitskreises Bewegungsorgane der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM). Der Arbeitskreis hat über 290 Mitglieder verschiedener medizinischer Fachbereiche. Gemeinsames Ziel ist es, die Ultraschall-Diagnostik, -Ausbildung und -Forschung weiter voranzubringen. Die Ultraschall-Diagnostik ist für verschiedene medizinische Disziplinen relevant. Expertinnen und Experten der Rheumatologie, der Inneren Medizin, der Radiologie, der Orthopädie und Unfallchirurgie, der Neurologie sowie viele weitere, nutzen sie täglich, um Krankheiten und Verletzungen per Bildgebung unkompliziert und ohne Nebenwirkungen zu diagnostizieren. "Um die Ultraschall-Diagnostik optimal durchzuführen, ist eine fundierte fachliche Ausbildung mit Praxisanteilen nötig", sagt PD Dr. Valentin Schäfer, neuer Leiter des Arbeitskreises Bewegungsorgane der DEGUM. Die Ultraschall-Ausbildung und -Forschung will er deswegen in seiner neuen Position weiter optimieren. "Expertinnen und Experten im Ultraschall sollen nicht nur an bestimmten Kliniken oder in bestimmten Bereichen vorhanden, sondern bestenfalls in jedem medizinischen Bereich vertreten sein", so PD Dr. Schäfer. Der 39-Jährige ist erst der zweite Leiter des Arbeitskreises Bewegungsorgane, der in einem Universitätsklinikum tätig ist. Diese Ausrichtung soll sich zukünftig aber manifestieren, da in den Universitätskliniken die schwerstkranken Patientinnen und Patienten behandelt und Disziplinen wie der Ultraschall dabei stark vorangetrieben werden. In der Ausbildung von Fach- und Assistenzärztinnen und -ärzten plant PD Dr. Schäfer eine strukturelle Neuausrichtung unter Einbezug teledidaktischer Ultraschallkurse. Außerdem soll die Forschung zur Ultraschalldiagnostik u.a. mit ultraschallgesteuerten Synovialbiopsien gefördert werden, denn ein weiteres Ziel des Arbeitskreises ist die wissenschaftliche Qualitätssicherung. Verschiedene Studien sind bereits in Aussicht. Die leitende Tätigkeit wird der Rheumatologe von nun an für zwei Jahre innehaben. Bildmaterial: [cid:image003.jpg@01D8AE4C.FF0B2E60] Bildunterschrift: PD Schäfer beim Trainieren von ultraschallgesteuerten Synovialbiopsien mit Assistenzärzten, eines der neuen Forschungsschwerpunkte zur Untersuchung der entzündlichen Konstellation auf Gelenkebene. Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn / J.F. Saba Pressekontakt: Viola Röser Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB) Tel.: 0228 287-10469 E-Mail: <<E-Mail-Adresse>><mailto:<<E-Mail-Adresse>>> Zum Universitätsklinikum Bonn: Im UKB werden pro Jahr etwa 500.000 Patient*innen betreut, es sind 8.800 Mitarbeiter*innen beschäftigt und die Bilanzsumme beträgt 1,5 Mrd. Euro. Neben den über 3.300 Medizin- und Zahnmedizin-Studierenden werden pro Jahr weitere 580 Frauen und Männer in zahlreichen Gesundheitsberufen ausgebildet. Das UKB steht im Wissenschafts-Ranking auf Platz 1 unter den Universitätsklinika (UK) in NRW, weist den dritthöchsten Case Mix Index (Fallschweregrad) in Deutschland auf und hatte in den Corona- Jahren 2020 und 2021 als einziges der 35 deutschen Universitätsklinika einen Leistungszuwachs. Folgen Sie uns auch auf: [cid:514A5FD99A355540E5E571FE13812E2C.jpg]<https://www.instagram.com/ukbonn/> [cid:C913AEDED1081939171950F449419EBC.jpg] <https://www.facebook.com/ukbonn/> [cid:B3E9DB64D7081E933D781DF06F251DB3.jpg] <https://twitter.com/UniklinikBonn> [cid:22576CF6AD15550E0862E9DE78C171F1.jpg] <https://www.youtube.com/channel/UCZIO...> [cid:CC7C4BB3A3681AD91D1DB278C85921E9.jpg] <https://www.ukbnewsroom.de/> Mit freundlichen Grüßen