Sehhilfe für Wiedereingliederungsmaßnahme bei Harz IV Bezug

Anfrage an:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Antwort verspätet
Frist:
29. März 2019 - 4 Monate, 3 Wochen her Wie wird das berechnet?
Zusammenfassung der Anfrage

Ich wende mich an Sie, da ich gerade verzweifelt bin. Ich bin 51 Jahre alt und habe mein Leben lang gearbeitet, bin nach Scheidung und langer Erkrankung letztendlich in Harz IV gerutscht. Nun habe ich zum 1. März eine Weiterbildung (Auffrischung) im kaufmännischen Bereich von meinem Jobcenter in Barsinghausen bewilligt bekommen. Ich bin gelernte Werbekauffrau (IHK) und gelernte Altenpflegehelferin. Mein eigentlicher Wunsch, war eine Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen was dem Jobcenter aber zu teuer war und so also diese Maßnahme, mit der Option schnellstens wieder, über entsprechende Praktika, in Arbeit zu kommen. Ich freue mich sehr darauf. Mein Ziel ist es letztendlich unabhängig für meinen Lebensunterhalt aufkommen zu können... ohne Mann und ohne Ämter!

Leider hat in den letzen Jahren mein Sehvermögen sehr abgenommen. Heute hatte ich endlich einen Termin bei einer Augenärztin die mir bescheinigt hat, das mein Sehvermögen auf dem rechten Auge nur noch 30% beträgt.
Zuhause nehme ich zum Lesen eine Lupe aber nun werde ich eine Brille benötigen um einen Beruf auszuüben.
Meine krankenkasse übernimmt Brillengläser erst ab -6 Dioptrin.. ich habe -5,5. Das Jobcenter Barsinghausen lehnt aber so einen Antrag auf Sonderbedarf (bzw Brillengläser) kategorisch ab, wie ich gerade nach mehren Telefonaten erfahren habe.
Ich empfinde das das als unglaublich ungerecht! Ich werde für den kaufmännischen Bereich vielleicht auch Einstellungstests bestehen müssen, bei denen ich mit Sicherheit schlechter abschneide als die Menschen, die richtig sehen können.
Schon alleine der Arbeitsweg, ich musste durch Harz 4 mein Auto verkaufen und bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, stellt hier ein Problem dar, einfach weil ich nicht richtig sehen kann.

Natürlich kann ich gegen einen Entscheid des Jobcenters klagen, aber sie können sich wohl denken, dass es sehr sehr lange dauert bis es letztendlich zu einer Einigung. bzw. einem Urteil kommt. So lange kann ich leider nicht warten, das es für mich gerade JETZT wichtig ist wieder voll einsatzbereit für meine Zukunft zu sein.

Daher bitte ich sie, als übergeordnetes Ministerium sich in diesem Falle einzusetzen und Menschen die wirklich arbeiten wollen, dies auch angemessen zu ermöglichen.

Wie gesagt , mein oberstes Ziel ist es unabhängig zu leben und selbst für mich aufkommen zu können. Unabhängig von Männern und auch von Ämtern.

Ich hoffe meine Bitte findet bei ihnen Gehör.


Korrespondenz

  1. 27. Feb 2019
  2. 05. Mär
  3. 11. Mär
  4. 17. Mär
  5. 29. Mär 2019
Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
Sehhilfe für Wiedereingliederungsmaßnahme bei Harz IV Bezug [#59451]
Datum
27. Februar 2019 13:27
An
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Ich wende mich an Sie, da ich gerade verzweifelt bin. Ich bin 51 Jahre alt und habe mein Leben lang gearbeitet, bin nach Scheidung und langer Erkrankung letztendlich in Harz IV gerutscht. Nun habe ich zum 1. März eine Weiterbildung (Auffrischung) im kaufmännischen Bereich von meinem Jobcenter in Barsinghausen bewilligt bekommen. Ich bin gelernte Werbekauffrau (IHK) und gelernte Altenpflegehelferin. Mein eigentlicher Wunsch, war eine Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen was dem Jobcenter aber zu teuer war und so also diese Maßnahme, mit der Option schnellstens wieder, über entsprechende Praktika, in Arbeit zu kommen. Ich freue mich sehr darauf. Mein Ziel ist es letztendlich unabhängig für meinen Lebensunterhalt aufkommen zu können... ohne Mann und ohne Ämter! Leider hat in den letzen Jahren mein Sehvermögen sehr abgenommen. Heute hatte ich endlich einen Termin bei einer Augenärztin die mir bescheinigt hat, das mein Sehvermögen auf dem rechten Auge nur noch 30% beträgt. Zuhause nehme ich zum Lesen eine Lupe aber nun werde ich eine Brille benötigen um einen Beruf auszuüben. Meine krankenkasse übernimmt Brillengläser erst ab -6 Dioptrin.. ich habe -5,5. Das Jobcenter Barsinghausen lehnt aber so einen Antrag auf Sonderbedarf (bzw Brillengläser) kategorisch ab, wie ich gerade nach mehren Telefonaten erfahren habe. Ich empfinde das das als unglaublich ungerecht! Ich werde für den kaufmännischen Bereich vielleicht auch Einstellungstests bestehen müssen, bei denen ich mit Sicherheit schlechter abschneide als die Menschen, die richtig sehen können. Schon alleine der Arbeitsweg, ich musste durch Harz 4 mein Auto verkaufen und bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, stellt hier ein Problem dar, einfach weil ich nicht richtig sehen kann. Natürlich kann ich gegen einen Entscheid des Jobcenters klagen, aber sie können sich wohl denken, dass es sehr sehr lange dauert bis es letztendlich zu einer Einigung. bzw. einem Urteil kommt. So lange kann ich leider nicht warten, das es für mich gerade JETZT wichtig ist wieder voll einsatzbereit für meine Zukunft zu sein. Daher bitte ich sie, als übergeordnetes Ministerium sich in diesem Falle einzusetzen und Menschen die wirklich arbeiten wollen, dies auch angemessen zu ermöglichen. Wie gesagt , mein oberstes Ziel ist es unabhängig zu leben und selbst für mich aufkommen zu können. Unabhängig von Männern und auch von Ämtern. Ich hoffe meine Bitte findet bei ihnen Gehör.
Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen << Anfragesteller/in >>
Von
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Betreff
AW: Sehhilfe für Wiedereingliederungsmaßnahme bei Harz IV Bezug [#59451]
Datum
27. Februar 2019 14:51
Status
Warte auf Antwort

Sehr geehrtAntragsteller/in vielen Dank für Ihre E-Mail. Ihre Zuschrift wurde zur Bearbeitung und Beantwortung an ein Fachreferat weitergeleitet. Dieses Schreiben ist im Auftrag und mit Genehmigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durch das Kommunikationscenter erstellt worden und dient Ihrer Information. Mit freundlichem Gruß