Sicherstellung der Kommunikation über eine DMO-Funkkette in der VG Bruchmühlbach-Miesau

Unter
https://bks-portal.rlp.de/sites/default/files/og-group/36/dokumente/221109_DMO_Redundanz_Konzept_Handlungshilfe_1.pdf
stellt die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion das Dokument
"
DMO-REDUNDANZ-KONZEPT
Sicherstellung der Kommunikation innerhalb einer Kommune über DMO
-Handlungshilfe-
"
zur Verfügung.

Dort heißt es:
"
1. Problembeschreibung
Sollte es bei einem flächendeckenden Kommunikationsausfall in einer Gebietskörperschaft (hier beispielhaft einer Verbandsgemeinde) zu einem medizinischen Notfall oder einer anderern Einsatzlage zur Gefahrenabwehr kommen, stellt sich die Frage: Wie kann, durch den Betroffenen, ein Notruf abgesetzt werden und an die entsprechende Stelle (z.B. FEZ oder ILS) weitergeleitet werden.
Entsprechend den Vorgaben des Landes [Ausgabe vom Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz „Einsatzmaßnahmen bei Stromausfall“ – Checkliste- Stand:
10.04.2013] sind die Feuerwehrgerätehäuser spätestens nach 30-minütigem Stromausfall zu besetzen, sodass der Bevölkerung anstelle der üblichen Festnetz- oder Mobilfunkalarmierung
der Weg über die Ortsfeuerwehr gewährleistet wird.
Als Redundanz zur TMO-Kommunikation im Tetra-Digitalfunk BOS wurde im Rahmen dieser Abschnittsarbeit ein zweiter Weg über einen reinen DMO-Betrieb [Direct-Mode – netzunabhängiger Betrieb] ausgearbeitet.
Im DMO-Betrieb sind keine externen Einrichtungen notwendig.
Die jeweiligen Funkgeräte kommunizieren hier auf direktem Weg miteinander.

2. Herangehensweise
Im DMO-Betrieb ist eine sogenannte Funkkette zu bilden, sodass der Notruf von einen zum nächsten Ort abgesetzt werden kann.
Dies ist solange zu wiederholen, bis der Notruf in der FEZ angekommen ist.
Die Weiterleitung der z.B. Notrufe von der FEZ aus in Richtung Leitstelle ist in der angenommenen Lage als redundant sichergestellt (in RLP durch die gehärtete 4m Gleichwelle des Rettungsdienstes) anzunehmen und wird in dieser Ausarbeitung nicht weiterverfolgt.

Zunächst muss man sich einen Überblick der einzelnen Feuerwehrgerätehäuser innerhalb der betroffenen VG verschaffen.
Hierzu eignet sich beispielsweise die Kartendarstellung der FWH aus dem BKS-Portal https://bks-portal.rlp.de/, welche für jeden angemeldeten Nutzer in seiner Gebietskörperschaft frei zur Verfügung steht.

Aufgrund von Erfahrungswerten sollte man mit Hilfe von z.B. Topografischen Karten oder vergleichbaren geografischen Systemen erkennen, ob Gerätehäuser aufgrund ihrer Lage leicht, schwierig oder eher gar nicht über DMO-Betrieb erreicht werden können.
Schon bei dieser Betrachtung wird man erkennen, dass es im späteren Verlauf wichtig sein kann, sich markante Geländepunkte als zusätzliche Standorte herauszusuchen.
Um dieses redundante DMO-Netz dann zu definieren sind im Vorfeld entsprechende Testfahrten sowie eine abschließende Übung aller Wehren der VG durchgeführt worden.
[...]
2.1.5. Ortschaften ohne Empfang
Sollten all die zuvor beschriebenen Varianten fehlgeschlagen, bleibt nichts Anderes übrig, als den Standort des eigenen Feuerwehrhauses zu verlassen und sich einen
geeigneten Hilfspunkt zu suchen.
Dieser kann beispielsweise eine Grillhütte oder eine Kreuzung oberhalb des Ortes sein.
Er sollte natürlich so gewählt und definiert werden, dass ein Dritter diesen jederzeit anfahren kann.
Der Standort ist in einem abzulegenden Ablaufplan genauso zu beschreiben.
Je nach Entfernung des Hilfspunktes vom eigenen Feuerwehrhaus kann es auch eine sinnvolle Lösung sein, komplett auf diesen Punkt zu verzichten und direkt die Nachbarwehr per Kfz anzufahren. Jedoch muss auch dieser Schritt als definierter Weg in einem Abfolgeplan verankert und für jeden erkennbar hinterlegt werden.
[...]
"

Meine Fragen an die Verbandsgemeinde-Verwaltung als Trägerin der Feuerwehr:

1) Wurden bei Ihnen bereits die in der Handlungshilfe Kapitel 2.1 beschriebenen Testfahrten durchgeführt, um die DMO-Funkreichweite der FEZ und die Lage der "DMO-Sternpunkte" zu bestimmen ?

2) Wurde bei Ihnen bereits die in der Handlungshilfe Kapitel 2.2 beschriebene Übung durchgeführt ?

3) Wurde bei Ihnen bereits das in der Handlungshilfe Kapitel 2.2.3 beschrieben Organigramm erzeugt, welches sämtliche, möglichen DMO-Funkverbindungen auf einen Blick darstellt ?

4) Sollte dies noch nicht erfolgt sein, wie ist der Zeitplan zum Durchführen der Testfahrt, Übung und Erstellung des Organigramms der DMO-Funkverbindungen ?

Vielen Dank.

Anfrage erfolgreich

  • Datum
    11. Februar 2023
  • Frist
    15. März 2023
  • 0 Follower:innen
<< Anfragesteller:in >>
Antrag nach dem LTranspG, VIG Guten Tag, bitte senden Sie mir Folgendes zu: Unter https://bks-portal.rlp.de/si…
An Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau Details
Von
<< Anfragesteller:in >>
Betreff
Sicherstellung der Kommunikation über eine DMO-Funkkette in der VG Bruchmühlbach-Miesau [#270013]
Datum
11. Februar 2023 10:31
An
Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Antrag nach dem LTranspG, VIG Guten Tag, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Unter https://bks-portal.rlp.de/sites/default/files/og-group/36/dokumente/221109_DMO_Redundanz_Konzept_Handlungshilfe_1.pdf stellt die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion das Dokument " DMO-REDUNDANZ-KONZEPT Sicherstellung der Kommunikation innerhalb einer Kommune über DMO -Handlungshilfe- " zur Verfügung. Dort heißt es: " 1. Problembeschreibung Sollte es bei einem flächendeckenden Kommunikationsausfall in einer Gebietskörperschaft (hier beispielhaft einer Verbandsgemeinde) zu einem medizinischen Notfall oder einer anderern Einsatzlage zur Gefahrenabwehr kommen, stellt sich die Frage: Wie kann, durch den Betroffenen, ein Notruf abgesetzt werden und an die entsprechende Stelle (z.B. FEZ oder ILS) weitergeleitet werden. Entsprechend den Vorgaben des Landes [Ausgabe vom Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz „Einsatzmaßnahmen bei Stromausfall“ – Checkliste- Stand: 10.04.2013] sind die Feuerwehrgerätehäuser spätestens nach 30-minütigem Stromausfall zu besetzen, sodass der Bevölkerung anstelle der üblichen Festnetz- oder Mobilfunkalarmierung der Weg über die Ortsfeuerwehr gewährleistet wird. Als Redundanz zur TMO-Kommunikation im Tetra-Digitalfunk BOS wurde im Rahmen dieser Abschnittsarbeit ein zweiter Weg über einen reinen DMO-Betrieb [Direct-Mode – netzunabhängiger Betrieb] ausgearbeitet. Im DMO-Betrieb sind keine externen Einrichtungen notwendig. Die jeweiligen Funkgeräte kommunizieren hier auf direktem Weg miteinander. 2. Herangehensweise Im DMO-Betrieb ist eine sogenannte Funkkette zu bilden, sodass der Notruf von einen zum nächsten Ort abgesetzt werden kann. Dies ist solange zu wiederholen, bis der Notruf in der FEZ angekommen ist. Die Weiterleitung der z.B. Notrufe von der FEZ aus in Richtung Leitstelle ist in der angenommenen Lage als redundant sichergestellt (in RLP durch die gehärtete 4m Gleichwelle des Rettungsdienstes) anzunehmen und wird in dieser Ausarbeitung nicht weiterverfolgt. Zunächst muss man sich einen Überblick der einzelnen Feuerwehrgerätehäuser innerhalb der betroffenen VG verschaffen. Hierzu eignet sich beispielsweise die Kartendarstellung der FWH aus dem BKS-Portal https://bks-portal.rlp.de/, welche für jeden angemeldeten Nutzer in seiner Gebietskörperschaft frei zur Verfügung steht. Aufgrund von Erfahrungswerten sollte man mit Hilfe von z.B. Topografischen Karten oder vergleichbaren geografischen Systemen erkennen, ob Gerätehäuser aufgrund ihrer Lage leicht, schwierig oder eher gar nicht über DMO-Betrieb erreicht werden können. Schon bei dieser Betrachtung wird man erkennen, dass es im späteren Verlauf wichtig sein kann, sich markante Geländepunkte als zusätzliche Standorte herauszusuchen. Um dieses redundante DMO-Netz dann zu definieren sind im Vorfeld entsprechende Testfahrten sowie eine abschließende Übung aller Wehren der VG durchgeführt worden. [...] 2.1.5. Ortschaften ohne Empfang Sollten all die zuvor beschriebenen Varianten fehlgeschlagen, bleibt nichts Anderes übrig, als den Standort des eigenen Feuerwehrhauses zu verlassen und sich einen geeigneten Hilfspunkt zu suchen. Dieser kann beispielsweise eine Grillhütte oder eine Kreuzung oberhalb des Ortes sein. Er sollte natürlich so gewählt und definiert werden, dass ein Dritter diesen jederzeit anfahren kann. Der Standort ist in einem abzulegenden Ablaufplan genauso zu beschreiben. Je nach Entfernung des Hilfspunktes vom eigenen Feuerwehrhaus kann es auch eine sinnvolle Lösung sein, komplett auf diesen Punkt zu verzichten und direkt die Nachbarwehr per Kfz anzufahren. Jedoch muss auch dieser Schritt als definierter Weg in einem Abfolgeplan verankert und für jeden erkennbar hinterlegt werden. [...] " Meine Fragen an die Verbandsgemeinde-Verwaltung als Trägerin der Feuerwehr: 1) Wurden bei Ihnen bereits die in der Handlungshilfe Kapitel 2.1 beschriebenen Testfahrten durchgeführt, um die DMO-Funkreichweite der FEZ und die Lage der "DMO-Sternpunkte" zu bestimmen ? 2) Wurde bei Ihnen bereits die in der Handlungshilfe Kapitel 2.2 beschriebene Übung durchgeführt ? 3) Wurde bei Ihnen bereits das in der Handlungshilfe Kapitel 2.2.3 beschrieben Organigramm erzeugt, welches sämtliche, möglichen DMO-Funkverbindungen auf einen Blick darstellt ? 4) Sollte dies noch nicht erfolgt sein, wie ist der Zeitplan zum Durchführen der Testfahrt, Übung und Erstellung des Organigramms der DMO-Funkverbindungen ? Vielen Dank.
Dies ist ein Antrag auf Auskunft bzw. Einsicht nach § 2 Abs. 2 Landestransparenzgesetz (LTranspG) bzw. nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Verbraucherinformationen nach § 2 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte diese Anfrage wider Erwarten keine einfache Anfrage sein, bitte ich Sie darum, mich vorab über den voraussichtlichen Verwaltungsaufwand sowie die voraussichtlichen Kosten für die Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft zu informieren. Soweit Verbraucherinformationen betroffen sind, bitte ich Sie zu prüfen, ob Sie mir die erbetene Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft nach § 7 Abs. 1 Satz 2 VIG auf elektronischem Wege kostenfrei gewähren können. Mit Verweis auf § 12 Abs. 3 Satz 1 LTranspG möchte ich Sie bitten, unverzüglich über den Antrag zu entscheiden. Soweit Umwelt- oder Verbraucherinformationen betroffen sind, verweise ich auf § 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 LTranspG bzw. § 5 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen baldmöglichst, spätestens bis zum Ablauf eines Monats nach Antragszugang zugänglich zu machen. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich Sie, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich bitte Sie um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail) und möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten. Vielen Dank für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen << Antragsteller:in >> << Antragsteller:in >> Anfragenr: 270013 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/270013/ Postanschrift << Antragsteller:in >> << Antragsteller:in >> << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen << Anfragesteller:in >>
Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Sehr << Antragsteller:in >> hiermit bestätigen wir Ihnen, dass wir Ihre E-Mail vom 11.02.2023 erhalt…
Von
Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Betreff
AW: Sicherstellung der Kommunikation über eine DMO-Funkkette in der VG Bruchmühlbach-Miesau [#270013]
Datum
13. Februar 2023 14:29
Status
Warte auf Antwort
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Sehr << Antragsteller:in >> hiermit bestätigen wir Ihnen, dass wir Ihre E-Mail vom 11.02.2023 erhalten haben. Wir werden Ihre Anfrage bearbeiten und anschließend unter der von Ihnen angegebenen E-Mail-Adresse wieder auf die Angelegenheit zurückkommen. Mit freundlichen Grüßen
Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Sehr << Antragsteller:in >> anbei das Schreiben zur Beantwortung Ihrer Anfrage nach dem Landestranspa…
Von
Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Betreff
AW: Sicherstellung der Kommunikation über eine DMO-Funkkette in der VG Bruchmühlbach-Miesau [#270013]
Datum
8. März 2023 17:02
Status
Anfrage abgeschlossen
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Sehr << Antragsteller:in >> anbei das Schreiben zur Beantwortung Ihrer Anfrage nach dem Landestransparenzgesetz. Ich möchte Sie bitten, meine Kontaktdaten datenschutzkonform zu behandeln und diese nicht zu veröffentlichen. Mit freundlichen Grüßen
<< Anfragesteller:in >>
Sehr << Anrede >> vielen Dank für das Bearbeiten meiner Anfrage (Ihr Zeichen 111 310 21) und Ihre seh…
An Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau Details
Von
<< Anfragesteller:in >>
Betreff
AW: Sicherstellung der Kommunikation über eine DMO-Funkkette in der VG Bruchmühlbach-Miesau [#270013]
Datum
10. März 2023 17:29
An
Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.
Sehr << Anrede >> vielen Dank für das Bearbeiten meiner Anfrage (Ihr Zeichen 111 310 21) und Ihre sehr ausführliche Antwort. Mit freundlichen Grüßen << Antragsteller:in >> << Antragsteller:in >> Anfragenr: 270013 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/270013/ Postanschrift << Antragsteller:in >> << Antragsteller:in >> << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>

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Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 24.03.2023 nicht im Ha…
Von
Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau
Betreff
Automatische Antwort: Sicherstellung der Kommunikation über eine DMO-Funkkette in der VG Bruchmühlbach-Miesau [#270013]
Datum
10. März 2023 17:29
Status
Anfrage abgeschlossen
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