Statistik zum Einsatz der Alarmrotte (QRA) bei Luftraumverletzungen durch Maschinen der zivilen Luftfahrt

Anfrage an:
Kommando Luftwaffe Presse- und Informationszentrum
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage teilweise erfolgreich
Verweigerungsgrund
§ 3.4: die Information einer durch Rechtsvorschrift oder durch die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum materiellen und organisatorischen Schutz von Verschlusssachen geregelten Geheimhaltungs- oder Vertraulichkeitspflicht oder einem Berufs- oder besonderen Amtsgeheimnis unterliegt
Zusammenfassung der Anfrage

Unter
https://fragdenstaat.de/a/154604
schreiben Sie:

"Fliegt ein ziviles Flugzeug über eine Sektorengrenze, bekommt der Pilot vom aktuell zuständigen Lotsen die Funkfrequenz für den kommenden Sektor.
Auf dieser nimmt er Kontakt mit dem neuen Lotsen auf und setzt seinen Flug unter dessen Kontrolle fort.
Was täglich unzählige Male klappt, kann auch mal schief gehen.
Wenn die Funkverbindung mit dem neuen Sektor nicht zustande kommt, zum Beispiel durch einem Zahlendreher, versucht der Lotse vergeblich die Maschine zu erreichen.
Spätestens nach fünf Minuten, wenn alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme vom Boden aus erfolglos waren, übergibt der Wachleiter des betreffenden Kontrollzentrums den Vorfall an das NLFZ SiLuWeRa [Nationale Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luft- und Weltraum ].
Ziel ist es dann, die Situation im Luftraum vor Ort aufzuklären."

Meine Fragen:

1) Ist eine Statistik verfügbar zu Einsätzen der Alarmrotte bei Luftraumverletzungen durch Maschinen der zivilen Luftfahrt (ungefähre Anzahl der Fälle im Kalenderjahr 2018) ?

2) Konkret interessiert mich die Häufigkeits-Verteilung der verschiedenen Eskalations-Stufen (jeweils die ungefähre Anzahl der Fälle bzw. prozentualer Anteil an der Gesamtanzahl)
Die Eskalations-Stufen könnten z.B. definiert sein als:
- Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") über Funk kontaktiert werden, keine weiteren Maßnahmen
- Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") nicht über Funk kontaktiert werden,
die Alarmrotte (QRA) steigt auf,
die Situation kann über Funk geklärt werden vor Sichtkontakt der Alarmrotte mit dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug
- Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") nicht über Funk kontaktiert werden,
die Alarmrotte (QRA) steigt auf,
Alarmrotte hat Sichtkontakt mit dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug,
die Situation kann über Funk zwischen Alarmrotte und dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug geklärt werden
- Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") nicht über Funk kontaktiert werden,
die Alarmrotte (QRA) steigt auf,
Alarmrotte hat Sichtkontakt mit dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug,
das betroffene zivile Luftfahrzeug wird von der Alarmrotte zur Landung begleitet

Vielen Dank.


Korrespondenz

Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
Statistik zum Einsatz der Alarmrotte (QRA) bei Luftraumverletzungen durch Maschinen der zivilen Luftfahrt [#171630]
Datum
6. Dezember 2019 23:21
An
Kommando Luftwaffe Presse- und Informationszentrum
Status
Warte auf Antwort — E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrteAntragsteller/in bitte senden Sie mir Folgendes zu:
Unter https://fragdenstaat.de/a/154604 schreiben Sie: "Fliegt ein ziviles Flugzeug über eine Sektorengrenze, bekommt der Pilot vom aktuell zuständigen Lotsen die Funkfrequenz für den kommenden Sektor. Auf dieser nimmt er Kontakt mit dem neuen Lotsen auf und setzt seinen Flug unter dessen Kontrolle fort. Was täglich unzählige Male klappt, kann auch mal schief gehen. Wenn die Funkverbindung mit dem neuen Sektor nicht zustande kommt, zum Beispiel durch einem Zahlendreher, versucht der Lotse vergeblich die Maschine zu erreichen. Spätestens nach fünf Minuten, wenn alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme vom Boden aus erfolglos waren, übergibt der Wachleiter des betreffenden Kontrollzentrums den Vorfall an das NLFZ SiLuWeRa [Nationale Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luft- und Weltraum ]. Ziel ist es dann, die Situation im Luftraum vor Ort aufzuklären." Meine Fragen: 1) Ist eine Statistik verfügbar zu Einsätzen der Alarmrotte bei Luftraumverletzungen durch Maschinen der zivilen Luftfahrt (ungefähre Anzahl der Fälle im Kalenderjahr 2018) ? 2) Konkret interessiert mich die Häufigkeits-Verteilung der verschiedenen Eskalations-Stufen (jeweils die ungefähre Anzahl der Fälle bzw. prozentualer Anteil an der Gesamtanzahl) Die Eskalations-Stufen könnten z.B. definiert sein als: - Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") über Funk kontaktiert werden, keine weiteren Maßnahmen - Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") nicht über Funk kontaktiert werden, die Alarmrotte (QRA) steigt auf, die Situation kann über Funk geklärt werden vor Sichtkontakt der Alarmrotte mit dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug - Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") nicht über Funk kontaktiert werden, die Alarmrotte (QRA) steigt auf, Alarmrotte hat Sichtkontakt mit dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug, die Situation kann über Funk zwischen Alarmrotte und dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug geklärt werden - Flugzeug kann von der der Militärischen Luftraumüberwachung ("German Air Defense") nicht über Funk kontaktiert werden, die Alarmrotte (QRA) steigt auf, Alarmrotte hat Sichtkontakt mit dem betroffenen zivilen Luftfahrzeug, das betroffene zivile Luftfahrzeug wird von der Alarmrotte zur Landung begleitet Vielen Dank.
Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in Anfragenr: 171630 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/171630 Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>
Mit freundlichen Grüßen << Anfragesteller/in >>
Von
Kommando Luftwaffe Presse- und Informationszentrum
Betreff
IFG Anfrage #171630: Statistik zum Einsatz QRA bei Luftraumverletzungen durch Maschinen der zivilen Luftfahrt, hier: Eingangsbestätigung
Datum
9. Dezember 2019 15:02
Status
Warte auf Antwort

Sehr geehrteAntragsteller/in Ihre Anfrage 171630 nach dem Informationsfreiheitsgesetz ist am 06.12.2019 beim Kommando Luftwaffe eingegangen. Mit freundlichen Grüßen
Empfangsbestätigung

Diese Nachricht scheint eine Empfangsbestätigung zu sein. Wenn dies zutrifft, müssen Sie nichts weiter machen. Die Behörde muss in der Regel innerhalb eines Monats antworten.

Von
Kommando Luftwaffe Presse- und Informationszentrum
Betreff
WG: IFG Anfrage #171630: Statistik zum Einsatz QRA bei Luftraumverletzungen durch Maschinen der zivilen Luftfahrt
Datum
23. Dezember 2019 12:52
Status
Anfrage abgeschlossen
Anhänge

Sehr geehrteAntragsteller/in beigefügt übersende ich die Antwort zu Ihrer IFG Anfrage #171630 vom 06.12.2019. Mit freundlichen Grüßen
Empfangsbestätigung

Diese Nachricht scheint eine Empfangsbestätigung zu sein. Wenn dies zutrifft, müssen Sie nichts weiter machen. Die Behörde muss in der Regel innerhalb eines Monats antworten.

Von
<< Anfragesteller/in >>
Betreff
AW: WG: IFG Anfrage #171630: Statistik zum Einsatz QRA bei Luftraumverletzungen durch Maschinen der zivilen Luftfahrt [#171630]
Datum
23. Dezember 2019 20:30
An
Kommando Luftwaffe Presse- und Informationszentrum
Status
E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Sehr geehrteAntragsteller/in vielen Dank für das Bearbeiten meiner Anfrage und die bereitgestellten Informationen. Auf diesem Wege möchte ich mich bei Ihnen und allen involvierten Kameradinnen und Kameraden bedanken für die konstruktive Zusammenarbeit bei meinen IFG-Anfragen an die Bundeswehr und das Bundesministerium der Verteidigung in diesem Jahr. Auch Ihnen und Ihrem Hause ein friedvolles Weihnachtsfest. Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in Anfragenr: 171630 Antwort an: <<E-Mail-Adresse>> Laden Sie große Dateien zu dieser Anfrage hier hoch: https://fragdenstaat.de/a/171630