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Verkaufszahlen von Rotbuchen aus dem Staatswaldanteil im Pfälzerwald

Anfrage an:
Zentralstelle der Forstverwaltung
Verwendete Gesetze:
Status dieser Anfrage:
Anfrage muss klassifiziert werden
Zusammenfassung der Anfrage
1. Wie viele Festmeter Rotbuche wurden im Jahr 2016 im Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes INSGESAMT EINGESCHLAGEN ? 2. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 WOHIN VERKAUFT ? 3. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 an die LOKALE HOLZVERARBEITENDE INDUSTRIE VERKAUFT (Holzsägewerke, Papierindustrie, Parkettindustrie, Pelletherstellung, usw. …) ? 4. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 als BRENNHOLZ VERKAUFT ? 5. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes werden voraussichtlich im Jahr 2017 INSGESAMT EINGESCHLAGEN ?

Korrespondenz

Von
Ingo Körner
Betreff
Verkaufszahlen von Rotbuchen aus dem Staatswaldanteil im Pfälzerwald [#25217]
Datum
8. November 2017 11:25
An
Zentralstelle der Forstverwaltung
Status
Warte auf Antwort

Antrag nach dem LTranspG, VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:
1. Wie viele Festmeter Rotbuche wurden im Jahr 2016 im Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes INSGESAMT EINGESCHLAGEN ? 2. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 WOHIN VERKAUFT ? 3. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 an die LOKALE HOLZVERARBEITENDE INDUSTRIE VERKAUFT (Holzsägewerke, Papierindustrie, Parkettindustrie, Pelletherstellung, usw. …) ? 4. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 als BRENNHOLZ VERKAUFT ? 5. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes werden voraussichtlich im Jahr 2017 INSGESAMT EINGESCHLAGEN ?
Dies ist ein Antrag auf Auskunft bzw. Einsicht nach § 2 Abs. 2 Landestransparenzgesetz (LTranspG) bzw. nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Verbraucherinformationen nach § 2 Abs. 1 VIG betroffen sind. Ausschlussgründe liegen meines Erachtens nicht vor. Sollte diese Anfrage wider Erwarten keine einfache Anfrage sein, bitte ich Sie darum, mich vorab über den voraussichtlichen Verwaltungsaufwand sowie die voraussichtlichen Kosten für die Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft zu informieren. Soweit Verbraucherinformationen betroffen sind, bitte ich Sie zu prüfen, ob Sie mir die erbetene Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft nach § 7 Abs. 1 Satz 2 VIG auf elektronischem Wege kostenfrei gewähren können. Mit Verweis auf § 12 Abs. 3 Satz 1 LTranspG möchte ich Sie bitten, unverzüglich über den Antrag zu entscheiden. Soweit Umwelt- oder Verbraucherinformationen betroffen sind, verweise ich auf § 12 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 LTranspG bzw. § 5 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen baldmöglichst, spätestens bis zum Ablauf eines Monats nach Antragszugang zugänglich zu machen. Sollten Sie für diesen Antrag nicht zuständig sein, bitte ich Sie, ihn an die zuständige Behörde weiterzuleiten und mich darüber zu unterrichten. Ich bitte Sie um eine Antwort in elektronischer Form (E-Mail) und möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten. Vielen Dank für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Ingo Körner <<E-Mail-Adresse>> -- Rechtshinweis: Diese E-Mail wurde über den Webservice https://fragdenstaat.de versendet. Antworten werden ggf. im Auftrag der Antragstellenden automatisch auf dem Internet-Portal veröffentlicht. Falls Sie noch Fragen haben, besuchen Sie https://fragdenstaat.de/hilfe/fuer-behoerden/
Mit freundlichen Grüßen Ingo Körner
  1. 1 Monat her8. November 2017 11:25: Ingo Körner hat eine Nachricht an Zentralstelle der Forstverwaltung gesendet.
Von
Zentralstelle der Forstverwaltung
Betreff
AW: frag-den-staat: Verkaufszahlen von Rotbuchen aus dem Staatswaldanteil im Pfälzerwald [#25217]
Datum
1. Dezember 2017 17:39
Anhänge

Sehr geehrter Herr Körner, um bei Ihrer Anfrage nach dem LTranspG auch etwas Transparenz hinsichtlich der Vorgeschichte und Hintergründe herzustellen, erscheinen zunächst einige Vorbemerkungen angebracht: Als Kritiker der Waldbewirtschaftung im Biosphärenreservat Pfälzerwald haben Sie im Spätjahr 2016 ein umfangreiches Beschwerdeschreiben mit Fotodokumentation an das Nationale MAB-Komitee der UNESCO, das für die Evaluierung und Prädikatisierung von UNESCO-Biosphärenreservaten in Deutschland verantwortlich ist, gerichtet. Bei der Durchsicht der erhobenen Vorwürfe und der dazu übersandten Bilder wurde deutlich, dass die Kritik in erster Linie an persönlichen Einstellungen und Meinungen festzumachen ist. Dagegen mangelt es der Kritik an konkreten und belastbaren Sachverhalten, die sich als unrechtmäßig oder zumindest als fachlich unbotmäßig darstellen. Neben einer teilweise zur Waldnutzung aversiven Grundhaltung lagen der Kritik stellenweise auch fehlende Fachkenntnisse und daraus resultierende Trugschlüsse (aufgrund von Fehlinterpretationen und Missverständnissen) zugrunde. Weil somit Ihre Kritik faktisch nicht nachvollziehbar war, konnte auch Ihr Appell an das MAB-Nationalkomitee (sinngemäß wörtlich, einem Aderlass des Pfälzerwaldes dringend Einhalt zu gebieten) keinen Erfolg haben. Im Gegenteil: Das deutsche MAB-Nationalkomitee der UNESCO hat in 2013 im Ergebnis seiner 10-jährigen Evaluierung die im Pfälzerwald praktizierte Waldbewirtschaftung mit erfolgreicher FSC-Zertifizierung sowie die Umsetzung des BAT-Konzeptes (Biotopbäume, Alt- und Totholz) als „hervorragende Verknüpfung von nachhaltiger Forstwirtschaft und dem Erhalt der biologischen Vielfalt“ und somit als wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Schutzfunktion begrüßt – eine Bewertung, die für die Waldbesitzenden und Forstleute Lob und Ansporn zugleich war, den Pfälzerwald auch in der Folge und in Zukunft verantwortungsbewusst und nachhaltig zu bewirtschaften. Weil aber fehlende Fachkenntnisse nicht von vorneherein vorwerfbar sind und Sie als naturverbundener Mensch mit Ihrer Sorge um den Pfälzerwald grundsätzlich ernst genommen werden, wurden Ihnen nicht nur unterlaufene Trugschlüsse beispielhaft aufgezeigt, sondern dazu auch wiederholt erörternde Gespräche zur Aufklärung der Vorwürfe und der darin enthaltenen Fehlinterpretationen angeboten und angeraten. Dabei könnten nicht zuletzt auch die gegenüber dem UNESCO-MAB-Nationalkomitee erhobenen Vorwürfe Punkt für Punkt besprochen und aufgeklärt werden. Bedauerlicherweise sind Sie bis zum heutigen Tag nicht auf dieses weiterhin bestehende Angebot eingegangen. Das gibt inzwischen Anlass zu der Befürchtung, dass Sie vielleicht nicht wirklich an einem ernsthaften Austausch auf sachlich-fachlicher Grundlage interessiert sind, sondern lieber mit Ihrer Meinung in einer Art Echokammer verbleiben wollen. Diese Verweigerung eines aufklärenden Gespräches auf vertrauensvoller Grundlage ist umso bedauerlicher, weil Ihnen als zertifizierter Natur- und Landschaftsführer eine Multiplikatorenrolle zukommt. Mit dieser sollte auch der Anspruch bzw. die Verantwortung verbunden sein, Ihren Kundenkreis auf der Basis von Fakten möglichst sachgerecht und seriös informieren zu wollen. In diesem Sinn wird seitens Landesforsten Rheinland-Pfalz das Angebot zu einem klärenden Gespräch weiterhin aufrecht erhalten. Dies vorausgeschickt, werden Ihre Fragen beantwortet wie folgt: Grundsätzlich fällt auf, dass sich sämtliche Fragen auf den Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes beziehen, obwohl das Biosphärenreservat Pfälzerwald in wesentlichem Umfang auch Kommunal- und Privatwald umfasst. Insofern erscheint eine reine Betrachtung von Staatswald-Holzmengen im Hinblick auf Waldführungen wenig aussagekräftig, aus didaktischen Gründen wäre eher eine Betrachtung aller Waldbesitzarten und damit des gesamten Waldes zu bevorzugen. Zudem ist das Kriterium „Lage im Pfälzerwald“ nicht Bestandteil der Holzbuchführung von Landesforsten Rheinland-Pfalz, so dass die Anfrage nicht nur aus Gründen der allgemeinen Verständlichkeit und Anschaulichkeit, sondern auch mangels Datenverfügbarkeit zunächst nicht beantwortet werden kann. Der voraussichtliche Aufwand für die Ermittlung dieser Daten kann aufgrund fehlender Erfahrung nicht konkret abgeschätzt werden, voraussichtlich müssten Sie aber mit einer Größenordnung von mehreren Hundert Euro rechnen. 1. Wie viele Festmeter Rotbuche wurden im Jahr 2016 im Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes INSGESAMT EINGESCHLAGEN ? 4. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 als BRENNHOLZ VERKAUFT ? Nachdem das Kriterium „Lage im Pfälzerwald“ nicht Bestandteil der Holzbuchführung von Landesforsten Rheinland-Pfalz ist, können die Fragen 1. und 4. zunächst nicht beantwortet werden. Der voraussichtliche Aufwand für die Ermittlung der Daten kann mangels Erfahrung nicht konkret abgeschätzt werden, voraussichtlich müssten Sie aber mit einer Größenordnung von mehreren Hundert Euro rechnen. 2. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 WOHIN VERKAUFT ? 3. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes wurden im Jahr 2016 an die LOKALE HOLZVERARBEITENDE INDUSTRIE VERKAUFT (Holzsägewerke, Papierindustrie, Parkettindustrie, Pelletherstellung, usw. …) ? Zu den Fragen 2. und 3. können aufgrund höherrangigen Rechts, nämlich des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen sowie § 16 LTranspG, keine Daten bereit gestellt werden. Die Daten unterliegen dem Betriebs-und Geschäftsgeheimnis des Landesbetriebs Landesforsten. Die Offenbarung von Vertragspartnern und marktrelevanten Daten sind nicht mit dem Gesetz gegen Wettbewerbsbestimmungen vereinbar, das in der Weitergabe aktueller marktnaher Daten und Informationen wie Absatzmengen, Kunden oder Preisen grundsätzlich einen Verstoß gegen den gesetzlich geforderten Geheimwettbewerb sieht. 5. Wie viele Festmeter Rotbuche aus dem Staatswaldanteil des Pfälzerwaldes werden voraussichtlich im Jahr 2017 INSGESAMT EINGESCHLAGEN ? Zu dieser Frage kann keine detaillierte Auskunft gegeben werden, weil die in der Forstwirtschaft üblichen mittelfristige Betriebs- und die jährlichen Wirtschaftsplanungen im TranspG ausgenommen sind. Außerhalb des Gesetzes kann jedoch zumindest zugesichert werden, dass sich die waldrechtlich gebotene Nachhaltigkeit selbstverständlich auch auf die Einschlagsmengen erstreckt. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag
  1. 1 Woche, 5 Tage her1. Dezember 2017 17:40: E-Mail von Zentralstelle der Forstverwaltung erhalten.