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"content": "Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Verkehrsbeschränkungen für den Schwerlastverkehr auf einer Bundesstraße aufgrund von Baumaßnahmen Ergänzend zu den Ausführungen zu einem Sachstand der Wissenschaftlichen Dienste soll darge- stellt werden, unter welchen Voraussetzungen ein zeitlich begrenztes Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr auf einer Bundesstraße anlässlich dort stattfindender Baumaßnahmen ange- ordnet werden kann, vgl. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Verkehrsbeschränkungen für den Schwerlastverkehr auf Umleitungsstrecken, Kurzinformation vom 01.08.2018 (Az. WD 7 - 3000 - 175/18), zuletzt abgerufen am 17.08.2018: https://www.bundestag.de/blob/568410/7a4c708afc312e000c8480cc6798ae4a/wd-7-175-18- pdf-data.pdf. Die Straßenverkehrsbehörde kann die Benutzung des entsprechenden Straßenabschnittes durch den Schwerlastverkehr verbieten, wenn der Schutz der zur Straßenarbeit eingesetzten Personen und der Verkehrsteilnehmer wie auch eine zügige Durchführung der fraglichen Arbeiten dies ge- bietet (§ 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 der Straßenverkehrsordnung [StVO]), vgl. Wolf, in: Freymann/Wellner, juris PraxisKommentar-Straßenverkehrsrecht, 1. Auflage 2016, § 45 StVO Rn. 13. Anknüpfend an die Substanz der Straße als Sache sind Verkehrsbeschränkungen ferner zum Zwecke der Verhütung von (weiteren) außerordentlichen Schäden an der Straße selbst erlaubt (§ 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 StVO, § 7 Abs. 2 des Bundesfernstraßengesetzes [FStrG]), vgl. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Sperrung einer Bundesstraße für den Schwerlastverkehr von Seiten eines Bundeslandes, Sachstand vom 13.02.2014 (Az. WD 7 - 3000 - 021/14), S. 4-5, zuletzt abgerufen am 17.08.2018: https://www.bundestag.de/blob/535348/73e803c0e3fcbedf72f8cfe68961021d/wd-7-146-17- pdf-data.pdf. WD 7 - 3000 - 188/18 (17. August 2018) © 2018 Deutscher Bundestag Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Mitglieder des Deutschen Bundestages bei ihrer mandatsbezogenen Tätigkeit. Ihre Arbeiten geben nicht die Auffassung des Deutschen Bundestages, eines sei- ner Organe oder der Bundestagsverwaltung wieder. Vielmehr liegen sie in der fachlichen Verantwortung der Verfasse- rinnen und Verfasser sowie der Fachbereichsleitung. Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste geben nur den zum Zeit- punkt der Erstellung des Textes aktuellen Stand wieder und stellen eine individuelle Auftragsarbeit für einen Abge- ordneten des Bundestages dar. Die Arbeiten können der Geheimschutzordnung des Bundestages unterliegende, ge- schützte oder andere nicht zur Veröffentlichung geeignete Informationen enthalten. Eine beabsichtigte Weitergabe oder Veröffentlichung ist vorab dem jeweiligen Fachbereich anzuzeigen und nur mit Angabe der Quelle zulässig. Der Fach- bereich berät über die dabei zu berücksichtigenden Fragen.",
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"content": "Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Seite 2 Verkehrsbeschränkungen für den Schwerlastverkehr auf einer Bundesstraße aufgrund von Baumaßnahmen Ein Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr ist in diesem Sinne aber nur dann zulässig, wenn prognostisch gravierende Beschädigungen der Straße zu erwarten sind, die bei einem be- stimmungsgemäßen Gebrauch nicht auftreten würden, vgl. Rebler, Die Verkehrszeichen und die Anordnungsmöglichkeiten nach § 45 StVO, Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht (NZV) 2006, 113 (117). Aus dem Gesichtspunkt des Verkehrsumweltschutzes ist ein entsprechendes Transitverbot schließlich auch zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen durchsetzbar (§ 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO). Hierbei sind zur Bestimmung der Zumutbarkeitsgrenze hinsichtlich des Verkehrslärms die Grenzwerte der Sechzehnten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (16. BImSchV) und hinsichtlich des Schutzes vor Abgasen die Grenz- werte der 39. BImSchV als Orientierungswerte heranzuziehen, vgl. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Begrenzung des Schwerlastver- kehrs auf Bundesstraßen, Sachstand vom 20.11.2017 (Az. WD 7 - 3000 - 146/17), S. 7-8, zu- letzt abgerufen am 17.08.2018: https://www.bundestag.de/blob/491458/806a2c2b46403cd17017918470f77f44/wd-7-021-14- pdf-data.pdf. Als beschwerender Eingriff ist die Maßnahme in allen oben genannten Fällen jedoch nur zuläs- sig, soweit weniger weitgehende Maßnahmen (bspw. Überholverbot oder Geschwindigkeitsbe- grenzung) nicht ausreichen. Denn der Eingriff muss stets dem allgemeinen Grundsatz der Ver- hältnismäßigkeit standhalten, vgl. hierzu Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 25.04.1980 – 7 C 19/78, Neue Ju- ristische Wochenschrift (NJW) 1981, 184. Ferner ist, wie bei jeder sonstigen Verkehrsbeschränkung auch, die Wirkung auf betroffene Dritte zu berücksichtigen, z. B. die Wirkung einer Durchfahrtsbeschränkung auf das Verkehrsaufkom- men und die damit einhergehende Lärm- und Abgasbeeinträchtigung in anderen Straßen, die den unterbundenen Schwerlastverkehr aufnehmen müssen, vgl. hierzu König, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Auflage 2017, § 45 StVO Rn. 28a. Ebenso sind die Belange der Freizügigkeit des Verkehrs, namentlich das Vorhandensein zumut- barer Alternativstrecken für den Schwerlastverkehr zu beachten, vgl. hierzu zuletzt Verwaltungsgericht (VG) Cottbus, Urteil vom 06.04.2017 – VG 5 K 1806/14. *** Fachbereich WD 7 (Zivil-, Straf- und Verfahrensrecht, Umweltschutzrecht, Bau und Stadtentwicklung)",
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