HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept
{
"resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"id": 116435,
"site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/116435-suizide-in-bayern-wahrend-der-corona-krise/",
"title": "Suizide in Bayern während der Corona-Krise",
"slug": "suizide-in-bayern-wahrend-der-corona-krise",
"description": "",
"published_at": "2021-02-17T00:00:00+01:00",
"num_pages": 9,
"public": true,
"listed": true,
"allow_annotation": true,
"pending": false,
"file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/846ecfe31cd19e938c452244452cb1b80202fad1.pdf",
"file_size": 921739,
"cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p1-small.png",
"page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p{page}-{size}.png",
"outline": "",
"properties": {
"url": "https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP18/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/18_0012912.pdf",
"title": "Schriftliche Anfrage Drs. 18/12912 der Abgeordneten Ulrich Singer, Jan Schiffers, Dr. Anne Cyron, Andreas Winhart AfD vom 21.12.2020: Suizide in Bayern während der Corona-Krise",
"author": null,
"_tables": [],
"creator": "Adobe InDesign 16.1 (Windows)",
"subject": null,
"producer": "Adobe PDF Library 15.0",
"publisher": "",
"reference": "18/12912",
"foreign_id": "",
"_format_webp": true,
"publisher_url": ""
},
"uid": "57c6cb63-c1cc-4858-9522-a0a9031e5071",
"data": {
"category": null,
"publisher": "",
"document_type": "minor_interpellation",
"legislative_term": "18"
},
"pages_uri": "/api/v1/page/?document=116435",
"original": null,
"foirequest": null,
"publicbody": null,
"last_modified_at": "2025-04-03 10:19:29.463988+00:00",
"pages": [
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 1,
"content": "18. Wahlperiode \b 17.02.2021 Drucksache 18/12912 Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Ulrich Singer, Jan Schiffers, Dr. Anne Cyron, Andreas Winhart AfD vom 21.12.2020 Suizide in Bayern während der Corona-Krise Wir fragen die Staatsregierung: 1.1 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Oberbayern (0180/6553000) in den Jahren 2015 bis 2019 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen)? \b 3 1.2 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Oberbayern im Jahr 2020 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? \b 3 1.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf beim psychiatrischen Krisendienst Oberbayern seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? \b 4 2.1 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Mittelfranken (0911/4248550) in den Jahren 2015 bis 2019 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen? \b 4 2.2 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Mittelfranken im Jahr 2020 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? \b 4 2.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf beim psychiatrischen Krisendienst Mittelfranken seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? \b 4 3.1 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Unterfranken (0931/571717) in den Jahren 2015 bis 2019 angerufen (bitte die Anzahl ge- trennt nach Jahren anführen)? \b 5 3.2 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Unterfranken im Jahr 2020 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten) \b 5 3.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf beim psychiatrischen Krisendienst Unterfranken seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? \b 5 4.1 Wie oft wurden die Nummern der bundesweiten Telefonseelsorge (0800/1110111, 0800/1110222, 116123) in den Jahren 2015 bis 2019 von bayerischen Bürgern angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren an- führen)? \b 5 4.2 Wie oft wurden die Nummern der bundesweiten Telefonseelsorge im Jahr 2020 von bayerischen Bürgern angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? \b 5 4.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf der Nummern der bundesweiten Telefonseelsorge von bayerischen Bürgern seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? \b 6 5.1 Wie oft wurde der bundesweite Online-Chat bzw. die bundesweite Online- Seelsorge der Telefonseelsorge (online.telefonseelsorge.de) in den Jahren 2015 bis 2019 von bayerischen Bürgern kontaktiert (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen)? \b 6 Hinweis des Landtagsamts: Zitate werden weder inhaltlich noch formal überprüft. Die korrekte Zitierweise liegt in der Verantwortung der Fragestellerin bzw. des Fragestellers sowie der Staatsregierung. Drucksachen, Plenarprotokolle sowie die Tagesordnungen der Vollversammlung und der Ausschüsse sind im Internet unter www.bayern.landtag.de/parlament/dokumente/ abrufbar. Die aktuelle Sitzungsübersicht steht unter www.bayern.landtag.de/aktuelles/sitzungen/ zur Verfügung.",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p1-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 2,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 2/9 5.2 Wie oft wurde der bundesweite Online-Chat bzw. die bundesweite Online- Seelsorge der Telefonseelsorge im Jahr 2020 von bayerischen Bürgern kontaktiert (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? \b 6 5.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für eine Kontaktaufnahme mit dem bundesweiten Online-Chat bzw. der bundesweiten Online-Seelsorge der Telefonseelsorge von bayerischen Bürgern seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? \b 6 6.1 Wie viele Menschen konnten in Bayern in den Jahren 2015 bis 2019 durch einen Anruf bei einem der bayerischen Krisendienste von einem Suizid abgehalten werden (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen)? \b 7 6.2 Wie viele Menschen konnten in Bayern im Jahr 2020 durch den Anruf bei einem der bayerischen Krisendienste von einem Suizid abgehalten werden (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? \b 7 7.1 Wie viele Menschen begangen in den Jahren 2015 bis 2019 in Bayern Sui- zid (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen und Art des Suizides)? \b 7 7.2 Wie viele Menschen begangen im Jahr 2020 in Bayern Suizid (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten und Art des Suizides anführen)? \b 7 7.3 Wie bewertet die Staatsregierung eine Steigerung der Suizidrate in Bayern im Jahr 2020 (bitte genau erläutern)? \b 8 8.1 Was gedenkt die Staatsregierung zu unternehmen, um durch die Corona- Krise bedingte und geplante Suizide zu vermeiden? \b 9 8.2 Gedenkt die Staatsregierung die Hinterbliebenen, deren Angehörige auf- grund der staatlichen Maßnahmen und der Aussichtslosigkeit in der Co- rona-Krise Suizid begangen haben, in irgendeiner Form zu entschädigen (wenn ja, bitte genau erläutern)? \b 9 8.3 Wenn Frage 8.2 mit Nein beantwortet wird, warum nicht (bitte genau er- läutern)? \b 9",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p2-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 3,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 3/9 Antwort des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege im Einvernehmen mit dem Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration und dem Staatsministe- rium für Familie, Arbeit und Soziales, dabei wird der Sachstand vom 21.12.2020 zugrunde gelegt vom 02.02.2021 Vorbemerkung: Gemäß dem Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG) sollen die Bezirke selbst oder durch Beauftragte psychosoziale Beratungs- und Hilfeangebote für Menschen in psychischen Krisen (Krisendienste) errichten, betreiben und bedarfsgerecht weiterentwickeln. Sie erledigen diese Aufgabe im eigenen Wirkungskreis. Der Staats- regierung liegen daher keine eigenen Daten bzw. Datenquellen vor. Der Bayerische Be- zirketag wurde zur Beantwortung der Fragen, die in die Zuständigkeit der Bezirke fallen, um Stellungnahme gebeten. Aufgrund der Kürze der vorgegebenen Frist konnten die Daten mit vertretbarem Aufwand und insbesondere zu Zeiten der Corona-Pandemie nicht in vollem Umfang beschafft werden. Die Telefonseelsorge ist ein Netzwerk mit über 100 regionalen Stellen in ganz Deutschland, die ihre Aufgabe in eigener Zuständigkeit und Verantwortung ausüben. Der Staatsregierung liegen dazu keine eigenen Daten bzw. Datenquellen vor. Daher wurde die Telefonseelsorge zur Beantwortung der Fragen, die in ihre Zuständigkeit fallen, um Stellungnahme gebeten. 1.1 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Oberbayern (0180/6553000) in den Jahren 2015 bis 2019 angerufen (bitte die Anzahl ge- trennt nach Jahren anführen)? Die Regionen Oberbayerns wurden erst zwischen Juni 2016 und Oktober 2017 sukzes- sive an den bis dahin bestehenden Krisendienst Psychiatrie München angeschlossen, der vorher nur für Anrufende aus dem Stadtgebiet zur Verfügung stand. Das Berichts- wesen in der jetzt bestehenden Form wurde in der Aufbauphase des Krisendienstes Psychiatrie Oberbayern in den Jahren 2016 und 2017 entwickelt. Daraus erklärt sich die unterschiedliche Intensität der Datenlage. Im Jahr 2015 wurde der Krisendienst ins- gesamt 12 500 Mal angerufen, im Jahr 2016 waren es durchschnittlich rund 1 100 An- rufe im Monat. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 20 111 Anrufe, im Jahr 2018 insgesamt 23 478 Anrufe und im Jahr 2019 insgesamt 26 977 Anrufe genannt. 1.2 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Oberbayern im Jahr 2020 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? Im Jahr 2020 wurden bis einschließlich November 27 200 Anrufe (für 2020 nur vor- läufiger Wert) verzeichnet. Tabelle 1 Anrufe zum psychiatrischen Krisendienst Oberbayern im Jahr 2020 Monat Anzahl der Anrufenden Januar 2 420 Februar 2 475 März 2 550 April 2 325 Mai 2 460 Juni 2 590 Juli 2 463 August 2 585 September 2 418 Oktober 2 484 November 2 386 Dezember noch keine Angaben Quelle: Abfrage Bayerischer Bezirketag",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p3-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 4,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 4/9 1.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf beim psychiatrischen Krisendienst Oberbayern seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? Die Gründe für einen Anruf sind nachfolgend in der Reihenfolge der Häufigkeit absteigend aufgelistet und zeigten über den gefragten Zeitraum nur geringe Schwankungen: – schwere Belastung/Anpassungsstörung, – Störungen des Affektes (meist Depressivität), – Störungen des Realitätsbezuges (meist im Rahmen psychotischer Erkrankungen), – Angststörungen, – Störungen des Sozialverhaltens (mit daraus entstehender psychischer Belastung). Ergänzend wird auf die Antworten zu Fragen 1.1 und 1.2 verwiesen. 2.1 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Mittelfranken (0911/4248550) in den Jahren 2015 bis 2019 angerufen (bitte die Anzahl ge- trennt nach Jahren anführen? Der Krisendienst Mittelfranken kann auch direkt persönlich aufgesucht oder online kon- taktiert werden. In der folgenden Statistik wird nicht zwischen Anrufen und anderen Formen des Kontaktes unterschieden. Tabelle 2 Kontakte zum Krisendienst Mittelfranken Jahr Anzahl der Beratungskontakte 2015 8 642 2016 7 987 2017 7 785 2018 8 228 2019 8 747 Quelle: Abfrage Bayerischer Bezirketag 2.2 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Mittelfranken im Jahr 2020 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? Eine monatliche Statistik war gegenwärtig nicht verfügbar, die Gesamtzahl der Anrufe bzw. Kontakte lässt sich für das Jahr 2020 aktuell nur bis 15.10.2020 zuverlässig be- ziffern, weil dann ein Wechsel des Dokumentationssystems erfolgte. Von 01.01.2020 bis 15.10.2020 wurden 11 110 Anrufe bzw. Kontakte genannt. 2.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf beim psychiatrischen Krisendienst Mittelfranken seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? Eine zeitlich und statistisch differenzierte Darstellung der Anrufgründe war nicht möglich. Nachfolgend erfolgt die zusammenfassende Benennung der Themen- und Problem- felder, welche im Vordergrund der Krisengespräche standen. Ergänzend wird auf die Antworten zu Fragen 2.1 und 2.2 verwiesen. Anrufgründe bzw. Themen- und Problemfelder waren: – familiäre Probleme, – Partnerschafts- und Beziehungskrisen, – psychiatrische Erkrankungen in Verbindung mit Depressionen, – Ängste, Suchtverhalten, – Sorge um Bezugspersonen, – Suizidalität.",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p4-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 5,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 5/9 3.1 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Unterfranken (0931/571717) in den Jahren 2015 bis 2019 angerufen (bitte die Anzahl ge- trennt nach Jahren anführen)? Unter der in der Fragestellung angegebenen Rufnummer (0931/571717) ist die Beratungs- stelle Krisendienst Würzburg erreichbar, die nicht dem neuen Krisendienst Unterfranken im Sinne von Art. 1 BayPsychKHG entspricht. Aktuell sind für die Beratungsstelle Krisendienst Würzburg die Daten der Jahre 2018 und 2019 verfügbar. Für das Jahr 2018 lag die Zahl der Anrufe bei 268, für das Jahr 2019 bei 239 Anrufen. 3.2 Wie oft wurde die Nummer des psychiatrischen Krisendienstes Unterfranken im Jahr 2020 angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten) Der Krisendienst Unterfranken im Sinne des BayPsychKHG ist erst seit 01.11.2020 in einem eingeschränkten Modus in Betrieb. Im November wurden 73 Anrufe genannt, im Dezember waren es 56. Ergänzend wird auf die Antwort zu Frage 3.1 verwiesen. 3.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf beim psychiatrischen Krisendienst Unterfranken seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? Gründe für die Kontaktaufnahme beim Krisendienst Unterfranken (absteigend nach Häufigkeit): – depressive Symptomatik, – Probleme im Umgang mit Erkrankung, – familiäre Belastungssituation, – Angstsymptomatik, – Anpassungsstörung. Es wird auf die Antworten zu Fragen 3.1 und 3.2 verwiesen. 4.1 Wie oft wurden die Nummern der bundesweiten Telefonseelsorge (0800/1110111, 0800/1110222, 116123) in den Jahren 2015 bis 2019 von bayerischen Bürgern angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen)? Statistische Daten der geführten Telefongespräche wurden im oben genannten Zeit- raum noch nicht bei allen bayerischen TelefonSeelsorge-Stellen mit einem einheitlichen System erfasst. Gegenwärtig konnten lediglich für das Jahr 2019 die Daten von 10 der 17 bayerischen TelefonSeelsorge-Stellen ausgelesen werden. Im Jahr 2019 wurden 78 194 Anrufe erfasst. 4.2 Wie oft wurden die Nummern der bundesweiten Telefonseelsorge im Jahr 2020 von bayerischen Bürgern angerufen (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? Tabelle 3 gibt die Anzahl der in Bayern zustande gekommenen Telefonverbindungen zur TelefonSeelsorge wieder, lässt jedoch keine Aussagen zu, ob auch ein Beratungs- gespräch erfolgte. Tabelle 3 Anrufkontakte aus Bayern zur TelefonSeelsorge im Jahr 2020 Monat Anzahl der Telefonkontakte Januar 17 028 Februar 16 148 März 18 593 April 18 981 Mai 18 383",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p5-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 6,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 6/9 Monat Anzahl der Telefonkontakte Juni 17 917 Juli 18 538 August 18 002 September 17 368 Oktober 18 177 November 17 589 Dezember 18 691 Quelle: TelefonSeelsorge 4.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für einen Anruf der Nummern der bundesweiten Telefonseelsorge von bayerischen Bürgern seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? Es stehen Daten für die Jahre 2019 und 2020 zu Verfügung. Die Aufzählung zu den einzelnen Jahren erfolgt jeweils in absteigender Reihenfolge. Es wird auf die Antworten zu Fragen 4.1 und 4.2 verwiesen. Für 2019: – Einsamkeit, Isolation, – körperliches Befinden (Beschwerden, Erkrankungen, Behinderung), – familiäre Beziehungen, – depressive Stimmung, – Ängste . Für 2020: – Einsamkeit, Isolation, – körperliches Befinden (Beschwerden, Erkrankungen, Behinderung), – depressive Stimmung, – familiäre Beziehungen, – Ängste. 5.1 Wie oft wurde der bundesweite Online-Chat bzw. die bundesweite Online- Seelsorge der Telefonseelsorge (online.telefonseelsorge.de) in den Jahren 2015 bis 2019 von bayerischen Bürgern kontaktiert (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen)? 5.2 Wie oft wurde der bundesweite Online-Chat bzw. die bundesweite Online- Seelsorge der Telefonseelsorge im Jahr 2020 von bayerischen Bürgern kontaktiert (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? Dazu liegen keine Informationen vor, da die zentrale Plattform für den Chat nicht erfasst, von wo aus auf den Chattermin zugegriffen wird. 5.3 Was waren die fünf häufigsten Gründe für eine Kontaktaufnahme mit dem bundesweiten Online-Chat bzw. der bundesweiten Online-Seelsorge der Telefonseelsorge von bayerischen Bürgern seit 2015 (bitte die Gründe nach Jahren getrennt anführen)? Eine Auswertung ist erst seit Oktober 2018 möglich. Die Aufzählung erfolgt absteigend nach Häufigkeit. Für 2018: – depressive Stimmung, – Ängste, – familiäre Beziehungen, – Selbstbild (Selbstwert, Scham, Schuld), – Einsamkeit, Isolation.",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p6-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 7,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 7/9 Für 2019: – depressive Stimmung, – Ängste, – familiäre Beziehungen, – Selbstbild (Selbstwert, Scham, Schuld), – Suizidalität. Für 2020: – depressive Stimmung, – Ängste, – familiäre Beziehungen, – Selbstbild (Selbstwert, Scham, Schuld), – Suizidalität. 6.1 Wie viele Menschen konnten in Bayern in den Jahren 2015 bis 2019 durch einen Anruf bei einem der bayerischen Krisendienste von einem Suizid ab- gehalten werden (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen)? 6.2 Wie viele Menschen konnten in Bayern im Jahr 2020 durch den Anruf bei einem der bayerischen Krisendienste von einem Suizid abgehalten werden (bitte die Anzahl getrennt nach Monaten auflisten)? Hierzu liegen der Staatsregierung keine Erkenntnisse vor. 7.1 Wie viele Menschen begangen in den Jahren 2015 bis 2019 in Bayern Suizid (bitte die Anzahl getrennt nach Jahren anführen und Art des Suizides)? 7.2 Wie viele Menschen begangen im Jahr 2020 in Bayern Suizid (bitte die An- zahl getrennt nach Monaten und Art des Suizides anführen)? Vorbemerkung: Zur Beantwortung der Frage 7.2 wurde auf den Datenbestand des polizeilichen Vorgangs- bearbeitungssystems IGVP zurückgegriffen. Das IGVP ist in seiner grundsätzlichen Aus- richtung auf einen dynamischen Datenbestand ausgerichtet. Auswertungen und Analysen geben damit stets den aktuellen Erfassungsstand zum Zeitpunkt der Abfrage wieder, der sich auch auf rückwirkende Zeiträume durch laufende Ermittlungen und Qualitäts- sicherungsmaßnahmen kontinuierlich ändern kann. Gleichwohl lassen sich anhand der jeweiligen Entwicklungen Tendenzen feststellen und zueinander ins Verhältnis setzen. Um eine Vergleichbarkeit der Anzahl der Suizide in den Jahren 2015 bis 2019 sowie im Jahr 2020 bis Ende November zu gewährleisten, wurde auch zur Beantwortung der Frage 7.1 auf den Datenbestand des polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystems IGVP zurückgegriffen. Tabelle 4 Anzahl der vollendeten Suizide in Bayern 2015–2020 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Januar 148 172 128 178 144 135 Februar 163 146 130 100 130 139 März 182 159 144 150 148 148 April 160 161 139 165 134 131 Mai 151 134 145 168 164 160 Juni 151 147 165 174 151 146 Juli 172 178 145 155 148 147 August 172 167 153 148 117 127 September 164 146 131 143 134 144 November 169 157 144 135 138 147 Dezember 134 125 132 148 125 Gesamtzahl 1 917 1 850 1 704 1 790 1 686 1 553 Quelle: Datenbestand des polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystems IGVP, Stand der Auswertung 21.12.2020 Gemäß der Anfrage wurde nach vollendeten Selbsttötungen in den Jahren 2015 bis 2020 recherchiert und diese nach Jahren und Monaten grafisch gegenübergestellt. Für",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p7-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 8,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 8/9 das Jahr 2020 wurden die Monate Januar bis November ausgewertet. Zur Auswertung der „Art des Suizids“ wurde nach dem Klartext der Deliktsbezeichnung gefiltert. Es kön- nen mehrere Anlage 3 Delikte pro Aktenzeichen vergeben werden. Daraus ergibt sich, dass die Gesamtzahl der nach der „Art des Suizids“ recherchierten Vorgänge größer ist als die Gesamtzahlen der vollendeten Tabellarische Übersicht Suizide in den Art der Selbsttötung 2015Jahren - 20202015 bis 2020. Tabelle 5 Übersicht über die Art der Selbsttötung in Bayern 2015–2020 Quelle: Datenbestand des polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystems IGVP, Stand der Auswertung 21.12.2020 7.3 Wie bewertet die Staatsregierung eine Steigerung der Suizidrate in Bayern im Jahr 2020 (bitte genau erläutern)? Aus vorliegenden Erkenntnissen lässt sich der in der Frage benannte Zusammenhang nicht nachvollziehen, womit keine Grundlage für eine Beantwortung besteht.",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p8-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/116435/?format=api",
"number": 9,
"content": "Drucksache 18/12912 Bayerischer Landtag 18. Wahlperiode \b Seite 9/9 8.1 Was gedenkt die Staatsregierung zu unternehmen, um durch die Corona- Krise bedingte und geplante Suizide zu vermeiden? 8.2 Gedenkt die Staatsregierung die Hinterbliebenen, deren Angehörige auf- grund der staatlichen Maßnahmen und der Aussichtslosigkeit in der Co- rona-Krise Suizid begangen haben, in irgendeiner Form zu entschädigen (wenn ja, bitte genau erläutern)? 8.3 Wenn Frage 8.2 mit Nein beantwortet wird, warum nicht (bitte genau er- läutern)? Es wird auf die Antwort zur Frage 7.3 verwiesen. Weiter wird auf die Beantwortung der Schriftlichen Anfragen der Abgeordneten Katrin Ebner-Steiner (AfD; Drs. 18/9256), Ruth Müller (SPD; Drs. 18/9293) und auf die Antwort zur Anfrage zum Plenum der Ab- geordneten Doris Rauscher (SPD; Drs. 18/7853) verwiesen. Eine Orientierung zu mög- lichen Hilfen für betroffene Angehörige nach Suizid kann der Website https://www.hil fe-nach-suizid.de/ entnommen werden. Bei Tod des Ehegatten bzw. Lebenspartners kann unter bestimmten Voraussetzun- gen – unabhängig von der Todesursache – Anspruch auf eine Witwen- bzw. Witwerren- te durch die gesetzliche Rentenversicherung bestehen. Sicherungsziel dieser Rente ist es, durch den Tod weggefallene Unterhaltsansprüche des hinterbliebenen Ehegatten bzw. Lebenspartners zu ersetzen. Für die Kinder des Verstorbenen kann aus der ge- setzlichen Rentenversicherung ein Anspruch auf Waisenrente bestehen.",
"width": 2481,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/57/c6/cb/57c6cb63c1cc48589522a0a9031e5071/page-p9-{size}.png"
}
]
}