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"content": "Landtag Brandenburg Drucksache 5/8047 5. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 3124 des Abgeordneten Gregor Beyer der FDP-Fraktion Drucksache 5/7841 Versorgung von Rheuma-Patienten im Land Brandenburg Wortlaut der Kleinen Anfrage 3124 vom 27.08.2013: Vorbemerkung: Für eine frühzeitige und erfolgreiche Behandlung rheumatischer Erkrankungen ist eine gute und wohnortnahe Versorgungsinfrastruktur grundlegend. Die unzureichen- de Zahl der im Land Brandenburg praktizierenden Rheumatologen wird bereits seit längerer Zeit kritisch bewertet, zuletzt beim Rheuma-Forum der Rheuma-Liga Bran- denburg am 25. Mai dieses Jahres. Kritisiert wird insbesondere, dass bei der Berechnung des Versorgungsgrades der Patienten die Gesamtzahl der Internisten im Land zugrunde gelegt wird (die auch die Rheumatologen umfasst), diese jedoch nicht nach den einzelnen Spezialisierungen, etwa Rheumatologie, Pneumologie oder Kardiologie aufgeschlüsselt wird. Nach Aus- sage von Betroffenen wird so der Eindruck vermittelt, die rheumatische Versorgung im Land Brandenburg sei ausreichend. Würde hingegen nur die Zahl der Rheumato- logen in Bezug zu den Rheuma-Patienten gesetzt, ergäben sich sichtbare Lücken in der Versorgung. Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung: 1. Wie hat sich die Zahl der im Land Brandenburg tätigen Internisten seit dem Jahr 2007 entwickelt? (Für das Jahr 2013 bitte Stichtag 31.07. angeben) 2. Wie viele der im Land Brandenburg praktizierenden Internisten haben eine ausgewiesene ausbildungsseitige Spezialisierung als Rheumatologe? 3. Wie hat sich das numerische Verhältnis von Rheumatologen und von rheumatischen Erkrankungen betroffenen Personen im Land Brandenburg seit dem Jahr 2007 entwickelt? Datum des Eingangs: 09.10.2013 / Ausgegeben: 14.10.2013",
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"content": "4. Wie gestaltet sich die regionale Verteilung der im Land Brandenburg tätigen Rheumatologen und welche Anforderungen ergeben sich hieraus für die Patienten? 5. Wie viele Lehrstühle für Rheumatologie existieren derzeit in der Bundesrepublik Deutschland? 6. Wie ist die Versorgung von an Rheuma erkrankten Kindern im Land Brandenburg geregelt? 7. Wie bewertet die Landesregierung den Vorschlag, die Finanzmittelzuweisung künftig nicht mehr pauschal an die Fachgruppe der Internisten vorzunehmen sondern stattdessen den einzelnen unter dem Fachgebiet der Inneren Medizin subsummierten Fachbereiche eigene Finanzierungskapazitäten bereitzustellen? Namens der Landesregierung beantwortet die Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1: Wie hat sich die Zahl der im Land Brandenburg tätigen Internisten seit dem Jahr 2007 entwickelt? (Für das Jahr 2013 bitte Stichtag 31.07. angeben) Zu Frage 1: Zuständig für die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung ist die Kas- senärztliche Vereinigung Brandenburg. Die Kassenärztliche Vereinigung Branden- burg (KVBB) hat mitgeteilt, dass sich die Zahl der im Land Brandenburg tätigen In- ternisten seit dem Jahr 2007 wie folgt entwickelt (Spalte 2 der folgenden Tabelle): Jahr Anzahl Inter- Anrechnungsfaktoren nisten (numerisch) 2007 202 198,00 2008 211 202,25 2009 223 207,75 2010 234 211,75 2011 243 216,00 2012 250 219,25 31.07.2013 257 223,00 Weil nicht jeder an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Internist vollzei- tig beruflich tätig ist, wird in der 3. Spalte dieser Tabelle die Zahl der Internisten mit",
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"content": "ihren wöchentlichen Arbeitszeiten gewichtet (Berücksichtigung sog. „Anrechnungs- 1 faktoren“ ). Frage 2: Wie viele der im Land Brandenburg praktizierenden Internisten haben eine ausge- wiesene ausbildungsseitige Spezialisierung als Rheumatologe? Zu Frage 2: Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg haben mit Stand vom 31.07.2013 insgesamt achtzehn niedergelassene Internisten die Spezialisierung als Rheumatologe. Zusätzlich sind sieben ermächtigte Internisten rheumatologisch tätig. Die KVBB weist darauf hin, dass bei der Bewertung der rheumatologischen Versor- gung im Land Brandenburg neben den ermächtigten rheumatologisch tätigen Inter- nisten auch die rheumatologische Tätigkeit von Orthopäden berücksichtigt werden sollte. Mit Stand 31.07.2013 sind zehn Fachärzte für Orthopädie mit der Schwer- punktbezeichnung Rheumatologie niedergelassen, weitere neun ermächtigte Fach- ärzte sind an Krankenhäusern in der ambulanten Versorgung zugelassen. Frage 3: Wie hat sich das numerische Verhältnis von Rheumatologen und von rheumatischen Erkrankungen betroffenen Personen im Land Brandenburg seit dem Jahr 2007 ent- wickelt? Zu Frage 3: Der Landesregierung liegen dazu keine eigenen Erkenntnisse vor. Die Rheumaliga und die KVBB wurden um entsprechende Informationen gebeten. Nach Angaben der Deutschen Rheuma-Liga, Landesverband Brandenburg e.V., wird seit 1998 im Land Brandenburg kein Rheumaregister mehr geführt. Somit ist auch keine Erfassung aller Rheumapatienten im Land Brandenburg - gegliedert nach den einzelnen kommunalen Gebietskörperschaften - mehr gegeben. Eine numerische Auflistung ist demzufolge nicht möglich. Der Anrechnungsfaktor wird auf Grundlage der wöchentlichen Arbeitszeit gebildet: - bis zu 10 Stunden/Woche entspricht 0,25 - über 10 bis einschließlich 20 Stunden/Woche entspricht 0,5 - über 20 bis einschließlich 30 Stunden/Woche entspricht 0,75 - über 30 Stunden/Woche entspricht einer Vollzeitbeschäftigung von 1,0",
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"content": "Die KVBB hat eine Darstellung zur Entwicklung der rheumatologischen Diagnosen im Land Brandenburg seit 2007 übermittelt. Der KVBB liegen keine Patientenzahlen vor, die Darstellung enthält demnach nur die Zählung der Behandlungsfälle und Diagno- sen. Hierbei wird es zu Mehrfachzählungen kommen. Ein Behandlungsfall ist die Be- handlung desselben Versicherten durch dieselbe Arztpraxis in einem Kalenderviertel- jahr zulasten derselben Krankenkasse (§ 21 Abs. 1 BMV-Ä bzw. § 25 Abs. 1 EKV). Entwicklung der Behandlungsfälle im Land Brandenburg mit den Diagnosen M05.-, 2 M06.-, M07.2, M45.-und M46.- ( ) im Vergleich von 2007 zu 2012: Anzahl Behandlungsfälle pro ICD10 ICD10 Fachgruppe Jahr Jahr Vergleich 2012 2007 2012 zu 2007 in % M05.- Allgemeinmedizin/hausärztliche 10.760 13.797 28% Internisten Fachärztlich tätige Internisten 5.713 10.124 77% Orthopädie 1.828 1.697 -7% MVZ/Einrichtungen 3.297 5.290 60% Sonstige Fachärzte 651 828 27% 22.249 31.736 43% M06.- Allgemeinmedizin/hausärztliche 81.071 99.729 23% Internisten Fachärztlich tätige Internisten 10.675 15.203 42% Orthopädie 4.537 5.590 23% MVZ/Einrichtungen 5.649 10.623 88% Sonstige Fachärzte 10.522 12.341 17% 112.454 143.486 28% M07.2 Allgemeinmedizin/hausärztliche 64 252 294% 2 Diagnosen nach ICD 10 M05.- Seropositive chronische Polyarthritis M06.- Sonstige chronische Polyarthritis M07.2 Spondylitis psoriatica M45.- Spondylitis ankylosans M46.- Sonstige entzündliche Spondylopathien",
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"content": "Internisten Fachärztlich tätige Internisten 52 195 275% Orthopädie 23 22 -4% MVZ/Einrichtungen 47 94 100% Sonstige Fachärzte 6 164 2733% 192 727 279% M45.- Allgemeinmedizin/hausärztliche 17.576 21.155 20% Internisten Fachärztlich tätige Internisten 2.845 4.351 53% Orthopädie 2.153 2.535 18% MVZ/Einrichtungen 1.550 2.797 80% Sonstige Fachärzte 2.295 2.995 31% 26.419 33.833 28% M46.- Allgemeinmedizin/hausärztliche 5.243 8.873 69% Internisten Fachärztlich tätige Internisten 683 1.083 59% Orthopädie 1.065 1.361 28% MVZ/Einrichtungen 290 823 184% Sonstige Fachärzte 550 722 31% 7.831 12.862 64% Quelle: KVBB, Stand 25.09.2013, eigene Darstellung Frage 4: Wie gestaltet sich die regionale Verteilung der im Land Brandenburg tätigen Rheu- matologen und welche Anforderungen ergeben sich hieraus für die Patienten? Zu Frage 4: Nach Angaben der KVBB gestaltet sich die regionale Verteilung der im Land Bran- denburg tätigen rheumatologisch tätigen Internisten und rheumatologisch tätigen Or- thopäden wie folgt: niedergelassene Rheuma- für die ambulante Ver- Landkreise und tologen sorgung ermächtigte",
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"content": "kreisfreie Städte Rheumatologen Anzahl der Fachärzte (FA) Anzahl der Fachärzte für (FA) für Innere Medizin und Ortho- Innere Medizin und Or- pädie thopädie Potsdam (Stadt) 3 FÄ für Innere Medizin, 3 FÄ für Orthopädie Brandenburg a.d.H. / 3 FÄ für Innere Medizin Potsdam-Mittelmark Teltow-Fläming 1 FA für Innere Medizin, 1 FA für Orthopädie Cottbus 2 FÄ für Innere Medizin 1 FA für Orthopädie Dahme-Spreewald 1 FA für Innere Medizin, 1 FA für Orthopädie Elbe-Elster 1 FA für Innere Medizin, 1 FA für Orthopädie Frankfurt (Oder) / Oder- 1 FA für Innere Medizin 2 FÄ für Innere Medizin, Spree 1 FA für Orthopädie Märkisch-Oderland 3 FÄ für Innere Medizin Oberhavel 1 FA für Innere Medizin 1 FA für Orthopädie Ostprignitz-Ruppin 1 FA für Innere Medizin 1 FA für Innere Medizin, 1 FA für Orthopädie Barnim 1 FA für Innere Medizin 1 FA für Innere Medizin 1 FA für Orthopädie Havelland 2 FÄ für Orthopädie 1 FA für Innere Medizin Prignitz 1 FA für Orthopädie Spree-Neiße 1 FA für Innere Medizin Uckermark 2 FÄ für Orthopädie 1 FA für Innere Medizin, 3 FÄ für Orthopädie 18 Fachärzte für Innere 7 Fachärzte für Innere Insgesamt: Medizin und Medizin und 10 Fachärzte für Orthopä- 9 Fachärzte für Orthopä- die die Der Landesverband Brandenburg der Deutschen Rheuma-Liga stellt für die Betroffe- nen lange Wartezeiten auf einen Termin beim Facharzt und lange Fahrtwege und - zeiten fest. Aufgrund der hohen Anfahrtskosten würden manche Patienten gänzlich auf einen Facharzttermin verzichten und keine fachärztliche Behandlung nutzen. Nach den Angaben der KVBB zeigt sich in Brandenburg ein differenziertes Bild. Die fachärztlich-rheumatologische Versorgungsdichte im Land Brandenburg ist unter- schiedlich. Insbesondere in berlinfernen, dünnbesiedelten Landkreisen können nicht",
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"content": "alle Patientinnen und Patienten wohnort- und zeitnah das Versorgungsangebot in Anspruch nehmen. Nach dem Memorandum der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie aus 2008 sollte ein Rheumatologe für maximal 50.000 Einwohner zuständig sein, wodurch eine zeitnahe Versorgung (innerhalb von zwei Wochen) neu aufgetretener Erkrankungs- fälle sowie eine ausreichende Versorgung der Bestandsfälle gewährleistet wäre. Tat- sächlich ist nach Angaben der Rheuma-Liga der Zeitraum zwischen den ersten Symptomen und der korrekten Diagnose bei vielen rheumatischen Erkrankungen noch zu lang. Diese Verzögerungen seien nach Auffassung der Rheuma-Liga vor allem in einer unzureichenden Fortbildung der Hausärzte begründet. In erster Linie obliegt es den Hausärzten, eine Auswahl der Patienten zu treffen, die dem Rheumatologen vorgestellt werden sollen. Das Projekt zur Integrierten Versor- gung Rheumakranker für Versicherte der AOK Nordost und der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, in dem eine zeitnahe Diagnostik und Therapieeinleitung vereinbart wurde, hat sich bewährt, kommt jedoch nur für Versicherte der AOK Nord- ost zur Anwendung. Frage 5: Wie viele Lehrstühle für Rheumatologie existieren derzeit in der Bundesrepublik Deutschland? Zu Frage 5: Eine aktuelle Übersicht der Lehrstühle für Rheumatologie an deutschen Universitäts- kliniken liegt der Landesregierung nicht vor. 3 Nach einer Erhebung von Keyßer und Burmester , die 2007/2008 von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie angeregt und begleitet wurde, sind insgesamt 14 Lehrstühle für internistische Rheumatologie an den 37 medizinischen Fakultäten in Deutschland eingerichtet. Frage 6: Wie ist die Versorgung von an Rheuma erkrankten Kindern im Land Brandenburg geregelt? Zu Frage 6: Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg stellen derzeit fünf Kinderärzte mit der Zusatzbezeichnung Kinder-Rheumatologie die ambulante Ver- 3 G. Keyßer und G.-R. Burmester: Zur aktuellen Struktur der internistischen Rheumatologie an deutschen Hochschulen, Zeitschrift für Rheumatologie, 2008",
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"content": "sorgung von an Rheuma erkrankten Kindern sicher. Von diesen fünf Kinderärzten sind zwei in Cottbus sowie jeweils einer in Frankfurt (Oder), Bad Belzig und in Bran- denburg an der Havel niedergelassen. Ein stationäres Versorgungsangebot für rheumakranke Kinder wird an den Klinik- Standorten Cottbus, Potsdam, Frankfurt/Oder und Brandenburg/Havel vorgehalten. Etwa zwei Drittel der betroffenen Brandenburger Kinder erhalten im Kinderrheumato- logischen Zentrum an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Carl-Thiem- Klinikums Cottbus sowohl eine komplexe Diagnostik und Therapie als auch eine am- bulante Therapiekontrolle, Langzeitführung und Betreuung. Einzigartig ist das jährliche Angebot einer stationären Rehabilitation für rheumakran- ke schulpflichtige Kinder und Jugendliche im Land im Reha-Klinikum Hoher Fläming. Kostenträger dieser Maßnahme sind die gesetzlichen Krankenkassen und die Deut- sche Rentenversicherung (DRV), insbesondere die DRV Berlin-Brandenburg, DRV Mitteldeutschland, AOK Brandenburg und Sachsen sowie die Ersatzkassen. Frage 7: Wie bewertet die Landesregierung den Vorschlag, die Finanzmittelzuweisung künftig nicht mehr pauschal an die Fachgruppe der Internisten vorzunehmen sondern statt- dessen den einzelnen unter dem Fachgebiet der Inneren Medizin subsummierten Fachbereich eigene Finanzierungskapazitäten bereitzustellen? Zu Frage 7: Die konkrete Ausgestaltung der ärztlichen Vergütung für die ambulante vertragsärzt- liche Versorgung ist Angelegenheit der Selbstverwaltung. Nach Auskunft der Kas- senärztlichen Vereinigung stellen Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie seit dem Jahr 2010 eine eigene Arztgruppe in der Honorarverteilung dar. Eine Änderung dieser Regelung ist nicht zu erwarten. Weitere Spezialisierungen innerhalb der ver- schiedenen Schwerpunkte werden über QZV (Qualitätsgebundenes Zusatzvolumen) berücksichtigt. Eine pauschale Verteilung der Honorarmittel ist nicht gegeben.",
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