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"content": "Landtag Brandenburg Drucksache 5/7516 5. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 2850 der Abgeordneten Sabine Niels Fraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Drucksache 5/7235 Wortlaut der Kleinen Anfrage 2850 vom 26.04.13: Zukunft der Milchviehhaltung in Brandenburg Die Zahl der Milchviehbetriebe in Deutschland nimmt stetig ab: um zwei bis vier Pro- zent pro Jahr. So hat sich von 1990 bis 2000 die Zahl der Betriebe halbiert, obwohl der Verbrauch von Milchprodukten, vor allem Käse und Joghurt, in der EU in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen ist. Vor allem kleine Milchviehbetriebe ge- ben auf, da sie aufgrund der geringen Erlöse für ihre Milch nicht länger kostende- ckend arbeiten können. Die schwierige Situation führt dazu, dass sich immer mehr Milcherzeuger zu Genossenschaften und Erzeugergemeinschaften zusammentun, um die Rohmilch selbst weiterzuverarbeiten, gemeinsam zu vermarkten und bessere Preise am Markt erzielen zu können. Ich frage die Landesregierung: 1. Wie viele und welche Art von Milchviehbetrieben sind in Brandenburg Mitglied in einer Erzeugergemeinschaft und deren Vereinigungen? (bitte aufschlüsseln nach Betriebsform, Größenklasse, Größe der Milchviehbestände, Lage in benachteiligten Gebieten) Wie hoch ist der Anteil an der Gesamtzahl der Milchviehbetriebe? 2. Wie hat sich die Anzahl und Struktur der rinderhaltenden konventionellen und biologischen Betriebe und ihre Tierzahlen – getrennt nach Milchkuh-, Mastrinder- und Mutterkuhbeständen - in Brandenburg seit dem Jahr 2002 entwickelt? Welche räumlichen und strukturellen Schwerpunkte (Betriebsform, Größenklasse, Größe der Tierbestände, Lage in benachteiligten Gebieten) gab es dabei und wie viele Halter haben seit 1990 neue Ställe gebaut? (bitte nach Rechts- und Erwerbsform sowie Tierbestandsgröße darstellen) 3. Wie viele Kapitalgesellschaften bzw. Agrarfonds betreiben in Brandenburg Landwirtschaft bzw. Tierhaltung? 4. Wie hat sich der Umfang der Weidehaltung (Tierbestandsgröße und Weidefläche) getrennt nach Milchkuh-, Mastrinder- und Mutterkuhbeständen seit dem Jahr 2002 in Brandenburg entwickelt? (bitte nach Landkreisen aufschlüsseln) 5. Wie haben sich die Futterpreise in den letzten Jahrzehnten entwickelt und wie hat sich dies auf die Milchviehbetriebe in Brandenburg ausgewirkt? Ab welcher Höhe des Milchauszahlungspreises können nach Einschätzung der Landesregierung die landwirtschaftlichen Betriebe kostendeckend wirtschaften? Datum des Eingangs : 20.06.2013 / Ausgegeben: 25.06.2013",
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"content": "6. Wie hoch ist der Anteil der Bio-Milch- und -rindviehbetriebe an den gesamten Brandenburger Milch- und Rindviehbetrieben? Wie hoch ist der Anteil der biologisch bewirtschafteten Grünlandfläche an der Gesamtgrünlandfläche? 7. Wie haben sich die Betriebsgewinne bei Bio-Milch- und -rindviehbetrieben im Vergleich zu den konventionellen Betrieben in den letzten Jahren entwickelt und wie kann die regionale und überregionale Vermarktung von Bio-Produkten gefördert werden? 8. Auf verschiedenen Ebenen wurden in den vergangenen Jahren zusätzliche finanzielle Unterstützungen für die Milchviehbetriebe und zur Strukturverbesserung im Milchsektor zugesagt. Mit welchen Förderprogrammen und Zielsetzungen wurden und werden die zusätzlichen Mittel vergeben und wie ist der Mittelabfluss? 9. Welche Rolle bei der Gewinnsituation der Milchviehhalter spielt nach Einschätzung der Landesregierung die Direktvermarktung, z.B. der Verkauf von Milchprodukten auf Wochenmärkten im ländlichen Raum und in den Städten Brandenburgs? Ab welcher Größenordnung können nach Einschätzung der Landesregierung Regionalmarken für Milch- und Molkereiprodukte wirtschaftlich arbeiten und wie gestaltet sich in Brandenburg die Zusammenarbeit von Milchviehbetrieben und Molkereien mit Bäckereien? 10. Welche Voraussetzungen für die Direktvermarktung von Milch- und Milchprodukten müssen gewährleistet sein, nach welchen Kriterien ist diese förderfähig und welche Entwicklungspotenziale sieht die Landesregierung diesbezüglich in der nächsten EU-Förderperiode? Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Infrastruktur und Land- wirtschaft die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1: Wie viele und welche Art von Milchviehbetrieben sind in Brandenburg Mit- glied in einer Erzeugergemeinschaft und deren Vereinigungen? (bitte aufschlüsseln nach Betriebsform, Größenklasse, Größe der Milchviehbestände, Lage in benachtei- ligten Gebieten) Wie hoch ist der Anteil an der Gesamtzahl der Milchviehbetriebe? Zu Frage 1: In Brandenburg gibt es sieben Erzeugergemeinschaften der Milchpro- duktion von denen sich vier in benachteiligten Regionen befinden. Insgesamt 185 Milchbetriebe aller Rechtsformen sind Mitglied in diesen Erzeugergemeinschaften. Das entspricht einem Anteil von 34,6% aller Milch produzierenden Betriebe im Land und bezogen auf die Gesamtmilcherzeugung liegt der Anteil bei 36%. Zu den Grö- ßenklassen bzw. Größe der einzelnen Milchviehbestände liegen keine Angaben vor, da hierzu keine Auskunftspflicht der Erzeugergemeinschaften besteht. Frage 2: Wie hat sich die Anzahl und Struktur der rinderhaltenden konventionellen und biologischen Betriebe und ihre Tierzahlen – getrennt nach Milchkuh-, Mastrinder- und Mutterkuhbeständen - in Brandenburg seit dem Jahr 2002 entwickelt? Welche räumlichen und strukturellen Schwerpunkte (Betriebsform, Größenklasse, Größe der Tierbestände, Lage in benachteiligten Gebieten) gab es dabei und wie viele Halter haben seit 1990 neue Ställe gebaut? (bitte nach Rechts- und Erwerbsform sowie Tierbestandsgröße darstellen) Zu Frage 2: In der statistischen Erfassung erfolgt keine Trennung zwischen konventionell und biologisch wirtschaftenden rinderhaltenden Betrieben. Nur im Rahmen von gesonderten Erhebungen durch das Amt für Statistik Berlin- Brandenburg werden ausgewählte Daten zur ökologischen Rinderhaltung erfasst. In",
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"content": "der Tabelle 1 sind die verfügbaren statistischen Daten zur ökologischen Rinderhaltung zum Stand März 2010 dargestellt. Tabelle 1: Rinderhaltung in ökologisch bewirtschafteten Betrieben im Land Brandenburg Tierart Betriebe Tiere Anzahl Rinder gesamt 353 58.106 dar. Milchkühe 45 5.846 Mutterkühe 311 21.965 Quelle: Amt für Statistik Aus den Tabellen 2 bis 4 ist die Entwicklung der Rinderbestände und die Struktur der Rinderhaltung nach Haltern und Bestandsgrößenklassen für die Gesamtrinderhaltung ersichtlich (ökologische als auch konventionelle Rinderhaltung). Der Bestand und die Anzahl Halter sind seit 2002 rückläufig. Tabelle 2: Entwicklung der Rinderbestände im Land Brandenburg in 1.000 Stück 1 1 1 1 1 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Rinder gesamt 613,0 601,2 586,1 575,1 561,0 573,1 587,5 580,2 570,3 556,1 551,3 relativ zu 2002 100,0 98,1 95,6 93,8 91,5 93,5 95,8 94,6 93,0 90,7 89,9 dar.: Milchkühe 178,7 178,6 174,0 170,2 162,0 165,1 167,0 160,9 158,9 157,6 158,8 Mastrinder 43,5 39,3 37,3 36,0 35,9 37,9 42,8 42,6 41,1 38,7 38,8 Ammen- u. Mutterkühe 95,3 92,6 92,2 90,6 91,4 95,0 96,1 95,8 96,8 95,8 93,2 1 Quelle: Amt für Statistik; ab Mai 2008: Auswertung des Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere (HIT) Tabelle 3: Struktur der Rinderhaltung nach Haltern 1 1 1 1 1 2001 2003 2008 2009 2010 2011 2012 Rinder Halter 3.376 3.084 4.801 4.733 4.596 4.504 4.379 gesamt Tiere 649.389 614.337 588.965 586.647 580.654 564.745 557.243 2 192,4 199,2 122,7 123,9 126,3 125,4 127,3 Tier/Betrieb Milch- Halter 969 899 827 815 808 774 755 kühe Tiere 189.597 181.472 166.959 165.589 161.244 159.259 159.165 2 195,6 201,9 201,9 203,2 199,6 205,8 210,8 Tier/Betrieb Andere Kühe Halter 2.028 1.894 2.626 2.610 2.627 2.598 2536 Tiere 102.506 93.374 96.540 95.892 97.554 96.725 94.302 2 50,6 49,3 36,8 36,7 37,1 37,2 37,2 Tier/Betrieb 1 Quelle: Amt für Statistik; ab Mai 2008 Auswertung des Herkunftssicherungs- und Informationssys- tems für Tiere (HIT), daher geänderte Methodik, die Halterzahl/Tierzahl ist mit der der Vorjahre inhalt- 2 lich nicht gleichzusetzen; ab Mai 2008 Tiere /Haltung 1 Tabelle 4: Struktur der Rinderhaltung nach Bestandsgrößenklassen Größen- Halter Tierbestand klasse 2 2 2 2001 2003 2010 2011 2012 2001 2003 2010 2011 2012 2 2 2 Anz. Tiere % % % % % % % % % % Rinder gesamt 1 - 99 64,3 62,7 73,3 73,6 74,7 7,5 7,5 8,9 9,2 9,6 100 - 199 10,9 11,1 8,7 8,3 7,5 8,0 8,0 9,9 9,6 8,7 200 - 299 6,1 6,6 4,7 5,0 4,8 7,6 8,1 9,1 9,7 9,5",
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"content": "Elbe – Elster 66 63 61 58 56 54 Havelland 57 57 54 50 47 41 Märkisch - Oderland 49 39 41 34 33 32 Oberhavel 50 48 47 42 42 40 Oberspreewald – Lausitz 16 16 18 15 12 13 Oder – Spree 43 42 42 40 38 37 Ostprignitz – Ruppin 64 61 60 55 50 51 Potsdam - Mittelmark 49 50 49 49 45 42 Prignitz 123 118 118 109 97 95 Spree – Neiße 24 26 24 25 26 22 Teltow – Fläming 31 30 30 28 28 29 Uckermark 56 51 47 44 42 38 Summe 688 660 657 614 584 557 Quelle: InVeKos Datenbanken Tabelle 7: Entwicklung der Anzahl Betriebe mit mehr als 5 Milchkühen in Abhängigkeit von der Betriebsfläche Betriebsfläche (ha) 2007 2008 2009 2010 2011 2012 >1500 125 123 120 115 111 108 >1000-1500 110 103 100 97 98 99 >500-1000 122 115 124 113 111 100 >200-500 167 156 147 144 131 131 >50-200 129 124 125 109 101 94 >10-50 28 28 29 27 21 20 bis 10 11 14 14 11 13 7 Quelle: InVeKos Datenbanken Tabelle 8: Entwicklung der Anzahl Betriebe mit mehr als 5 Milchkühen in Abhängigkeit von der Anzahl gehaltener Milchkühe Anzahl Milchkühe 2007 2008 2009 2010 2011 2012 >1500 4 4 6 5 5 6 >1000-1500 8 13 12 11 13 12 >500-1000 56 52 56 56 61 62 >200-500 229 234 223 212 206 202 >50-200 299 277 268 243 222 201 >10-50 83 71 84 72 64 62 bis 10 13 12 10 17 15 14 Quelle: InVeKos Datenbanken Tabelle 9: Entwicklung der Mutterkuhbestände nach Landwirtschaftsämtern Amt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Cottbus 427 350 364 398 416 427 Frankfurt (Oder) 43 22 25 1 21 13 Barnim 4.292 4.337 4.425 4.781 4.984 4.760 Dahme - Spreewald 5.495 5.909 5.945 6.137 6.174 8.618 Elbe - Elster 6.249 6.462 6.831 6.534 7.019 6.738 Havelland 7.234 7.059 7.549 7.185 7.841 7.462",
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"content": "Märkisch - Oderland 2.965 2.988 3.129 3.041 2.992 3.077 Oberhavel 4.830 4.793 4.638 4.942 5.121 5.335 Oberspreewald - Lausitz 3.655 3.973 4.082 3.963 4.427 4.109 Oder - Spree 3.052 2.992 3.189 3.181 3.289 3.243 Ostprignitz - Ruppin 12.322 12.869 12.518 12.433 12.290 12.092 Potsdam - Mittelmark 10.286 10.314 10.181 10.129 9.725 9.190 Prignitz 11.822 11.901 12.862 12.888 12.540 12.800 Spree - Neiße 4.133 4.440 4.647 4.683 4.809 4.933 Teltow - Fläming 4.019 3.987 3.986 4.031 4.039 3.715 Uckermark 9.461 9.727 12.182 9.915 9.608 9.337 Summe 90285 92123 96553 94242 95295 95849 Quelle: InVeKos Datenbanken Tabelle 10: Entwicklung der Anzahl Betriebe mit mehr als 5 Mutterkühen nach Landwirtschaftsämtern Amt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Cottbus 4 5 5 5 5 5 Frankfurt (Oder) 1 1 1 0 1 1 Barnim 48 49 47 49 51 46 Dahme - Spreewald 96 99 94 98 95 96 Elbe - Elster 94 94 97 95 92 94 Havelland 91 85 92 87 95 91 Märkisch - Oderland 46 44 46 45 48 52 Oberhavel 97 106 101 103 101 103 Oberspreewald - Lausitz 67 69 73 71 75 68 Oder - Spree 53 50 59 59 53 56 Ostprignitz - Ruppin 158 162 167 164 166 163 Potsdam - Mittelmark 144 135 144 141 141 138 Prignitz 167 166 174 166 170 166 Spree - Neiße 71 75 75 71 67 74 Teltow - Fläming 52 49 43 47 43 41 Uckermark 114 112 120 120 119 113 Summe 1303 1301 1338 1321 1322 1307 Quelle: InVeKos Datenbanken Tabelle 11: Entwicklung der Anzahl Betriebe mit mehr als 5 Mutterkühen in Abhängigkeit von der Betriebsfläche Betriebsfläche (ha) 2007 2008 2009 2010 2011 2012 >1500 59 56 55 52 46 49 >1000-1500 52 53 64 55 54 49 >500-1000 103 112 122 129 132 131 >200-500 254 249 257 249 255 252",
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"content": ">50-200 438 417 413 434 443 427 >10-50 342 359 369 351 344 351 bis 10 63 60 65 58 55 56 Quelle: InVeKos Datenbanken Tabelle 12: Entwicklung der Anzahl Betriebe mit mehr als 5 Mutterkühen in Abhängigkeit von der Anzahl gehaltener Mutterkühe Anzahl Mutterkühe 2007 2008 2009 2010 2011 2012 >1000 0 0 1 0 0 1 >500-1000 12 12 10 13 14 13 >200-500 98 103 107 103 104 105 >50-200 364 363 377 383 386 365 >10-50 577 569 583 581 588 572 bis 10 260 259 267 248 237 259 Quelle: InVeKos Datenbanken Über den Neubau von Ställen gibt es keine statistische Erfassung. Jedoch wurden über die einzelbetriebliche Investitionsförderung seit 1991 insgesamt 2.646 Projekte in der Rinderhaltung gefördert. Von der Förderung betroffen waren rund 245.000 Tierplätze (Rekonstruktion, Neubau). Frage 3: Wie viele Kapitalgesellschaften bzw. Agrarfonds betreiben in Brandenburg Landwirtschaft bzw. Tierhaltung? Zu Frage 3: Anzahl Kapitalgesellschaften, die in Brandenburg Landwirtschaft bzw. Tierproduktion betreiben betreibt Kapitalgesellschaft Landwirtschaft Tierproduktion Aktiengesellschaft 12 6 Kommanditgesellschaft auf Aktien 0 0 Gesellschaft mit beschränkter Haftung 669 442 Unternehmergesellschaft (haftungsbe- 7 4 schränkt) gesamt 688 452 (Quelle: Agrarförderanträge 2012) Frage 4: Wie hat sich der Umfang der Weidehaltung (Tierbestandsgröße und Weide- fläche) getrennt nach Milchkuh-, Mastrinder- und Mutterkuhbeständen seit dem Jahr 2002 in Brandenburg entwickelt? (bitte nach Landkreisen aufschlüsseln) Zu Frage 4: Zur Weidehaltung werden im Land statistisch nur unregelmäßig und kei- ne detaillierten Angaben erfasst. Daher ist auch keine Entwicklung darstellbar. Ent- sprechend den Erfahrungen zu den Haltungssystemen ist einzuschätzen, dass alle Mutterkühe Weidehaltung haben. Die Mastrinderproduktion wird in Ställen durchge- führt. Aus der Sondererhebung zur Landwirtschaftszählung 2010 sind für Branden- burg folgende Angaben zur Weidehaltung verfügbar:",
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"content": "Weidehaltung von Milchkühen auf Betriebsflächen im Jahr 2009 Anzahl Betriebe mit Milchkühen 700 darunter mit Weidehaltung 300 Anzahl Milchkühe gesamt 160.800 darunter mit Weidegang 24.600 Quelle: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftFischerei/Landwirtschaftszaehlung2010/Tabe llen/9_4_WeidehaltungMilchkuehe.html Frage 5: Wie haben sich die Futterpreise in den letzten Jahrzehnten entwickelt und wie hat sich dies auf die Milchviehbetriebe in Brandenburg ausgewirkt? Ab welcher Höhe des Milchauszahlungspreises können nach Einschätzung der Landesregierung die landwirtschaftlichen Betriebe kostendeckend wirtschaften? Zu Frage 5: Die Futterpreise sind in den letzten Jahren gestiegen, wie aus der nach- stehenden Tabelle ersichtlich. Entwicklung der durchschnittlichen Einkaufspreise für Futtermittel Quelle: www.bmelv-statistik.de, Hrsg. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Veränderungen bei den Futterkosten wirken sich immer direkt auf die Wirtschaftlich- keit der Milchviehhaltung aus. Die Wirtschaftlichkeit hängt jedoch von vielen weiteren Faktoren ab, zumal die Futtermittelpreise mit den Veränderungen anderer Betriebs- mittelpreise sowie den Erzeugerpreisen für tierische und pflanzliche Produkte korre- lieren. Im Bundesdurchschnitt lag 2012 der Milchauszahlungspreis bei 32 Cent je kg Milch. Ob ein Milchpreis auskömmlich ist oder nicht, hängt entscheidend vom Ma- nagement und von der Effektivität der Produktion ab. Aus den Wirtschaftsergebnis- sen landwirtschaftlicher Unternehmen Brandenburgs für das Wirtschaftsjahr 2010/2011 geht hervor, dass in den Brandenburger Betrieben für eine rentable Pro- duktion ein Milchpreis von mindestens 33,15 Cent erforderlich war. Frage 6: Wie hoch ist der Anteil der Bio-Milch- und -rindviehbetriebe an den gesam- ten Brandenburger Milch- und Rindviehbetrieben? Wie hoch ist der Anteil der biolo- gisch bewirtschafteten Grünlandfläche an der Gesamtgrünlandfläche? Zu Frage 6: Als Datenquelle steht die Sondererhebung des Amtes für Statistik Berlin- Brandenburg aus dem Jahr 2010 zur Verfügung. Danach gab es insgesamt 2.572 Betriebe mit Rinderhaltung in Brandenburg. 353 Unternehmen beschäftigten sich mit ökologischer Rinderhaltung. An den gesamten Brandenburger Milch- und Rindviehbetrieben beträgt der Anteil dieser Ökobetriebe 13,7%. Als Grünland wird hier das Dauergrünland betrachtet. Von den insgesamt 275.337 ha Dauergrünland in BB wurden 46.359 ha ökologisch bewirtschaft. Das ergibt einen Anteil von 16,8% des Dauergrünlandes.",
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"content": "Frage 7: Wie haben sich die Betriebsgewinne bei Bio-Milch- und -rindviehbetrieben im Vergleich zu den konventionellen Betrieben in den letzten Jahren entwickelt und wie kann die regionale und überregionale Vermarktung von Bio-Produkten gefördert werden? Zu Frage 7: Als Datengrundlage zur Darstellung der Betriebsgewinne Bio-Milch-und Rindviehbetriebe / konventionelle Milch- und Rindviehbetriebe dienen die vorliegenden Buchführungsergebnisse aus dem Testbetriebsnetz sowie der Auflagenbuchführung. Unternehmergewinne vergleichbarer Betriebe Gewinn (€/haLF) Betriebsform Wirtschaftsjahr Ökologische Betriebe Konventionelle Betrie- be Betriebe Haupterwerb 2009/10 3 16 2010/ 11 33 131 Juristische Personen 2009/ 2010 28 - 45 2010/ 2011 -26 38 Laut Situationsbericht des Deutschen Bauernverbands 2012/2013 haben konventio- nelle Milchviehalter im Vergleich zum Vorjahresergebnis Einbußen hinnehmen müs- sen. Höheren Erzeugerpreisen für Milch und für Rinder standen erhebliche Mehrauf- wendungen bei Futtermitteln und Energie durch erhebliche Kostensteigerungen in diesem Bereich gegenüber. Bei ökologischen Milchviehbetrieben sind die Einfluss- faktoren auf das Ergebnis ähnlich wie bei konventionellen Betrieben. Zwar schwankt der Preisabstand von Ökomilch zu herkömmlicher Milch in den Jahren, es ist aber ein untrennbarer Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Biomilchpreises und dem konventionellen Milchpreis zu verzeichnen. 2012 lagen die Bio-Milchpreise aber unter dem Durchschnitt von 2011. Hinzu kommt, dass Ökobetriebe bei Milch 78 % des Leistungsniveaus der jeweils konventionellen Bewirtschaftungsform erreichen. Die etwas höheren Erzeugerpreise kompensieren diese Ertragseinbußen derzeit nicht. Die regionale und überregionale Vermarktung kann über den Brandenburger Verband „pro agro“ befördert werden, der zur Zielstellung die Unterstützung aller Ak- teure des ländlichen Raumes bei der Herstellung, Vermarktung und dem Absatz von Produkten und Dienstleistungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft hat. Möglich sind auch Erzeugerzusammenschlüsse nach dem Agrarmarktstrukturgesetz, um das Angebot zur besseren Vermarktung zu bündeln. Frage 8: Auf verschiedenen Ebenen wurden in den vergangenen Jahren zusätzliche finanzielle Unterstützungen für die Milchviehbetriebe und zur Strukturverbesserung im Milchsektor zugesagt. Mit welchen Förderprogrammen und Zielsetzungen wurden und werden die zusätzlichen Mittel vergeben und wie ist der Mittelabfluss? Zu Frage 8: Im Verfahren der Förderung einzelbetrieblicher Investitionen in landwirt- schaftlichen Unternehmen wurden für die Begleitung der Umstrukturierung des Milchsektors zusätzlich finanzielle Mittel aus der Modulation im Rahmen des Health Check sowie aus dem EU- Konjunkturpaket zur Verfügung gestellt. Bisher sind da-",
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"content": "von 32,5 Mio. € finanziell gebunden. Der Mittelabfluss wird bis zum Ende der Förder- periode gewährleistet. Frage 9: Welche Rolle bei der Gewinnsituation der Milchviehhalter spielt nach Einschätzung der Landesregierung die Direktvermarktung, z.B. der Verkauf von Milchprodukten auf Wochenmärkten im ländlichen Raum und in den Städten Brandenburgs? Ab welcher Größenordnung können nach Einschätzung der Landesregierung Regionalmarken für Milch- und Molkereiprodukte wirtschaftlich arbeiten und wie gestaltet sich in Brandenburg die Zusammenarbeit von Milchviehbetrieben und Molkereien mit Bäckereien? Zu Frage 9: Um Milch als Erzeuger selbst zu verarbeiten und zu vermarkten bedarf es der Vergabe einer Direktvermarktungsquote durch das zuständige Hauptzollamt. In Brandenburg betrifft dieses 18 Betriebe mit einer Gesamtquote von 1.029.022 kg. Davon nur zwei Betriebe, die mehr als 100.000 kg Milch direkt vermarkten. Der Anteil der Direktvermarktung an der Gesamtmilcherzeugung in Brandenburg beträgt 0,01%. Die Direktvermarktung von Milch besitzt damit eine untergeordnete Rolle. Hauptgrund sind die hohen lebensmittelhygienischen Anforderungen. Größenordnungen für das wirtschaftliche Arbeiten von Regionalmarken wurden bisher nicht analysiert. Verschiedenen Untersuchungen stellen jedoch heraus, dass andere Faktoren wie z.B. Finanz- und Personalausstattung, starke Partnerschaften insbesondere im Vertrieb, regionale Unterstützung, nachhaltige Regionalentwicklung, Wahrung der Regionalmarken als naturschützendes Instrument für den Erfolg einer Regionalmarke viel entscheidender sind. Zur Zusammenarbeit von Milchviehbetrieben und Molkereien mit Bäckereien liegen keine statistischen Daten vor. Frage 10: Welche Voraussetzungen für die Direktvermarktung von Milch- und Milchprodukten müssen gewährleistet sein, nach welchen Kriterien ist diese förderfähig und welche Entwicklungspotenziale sieht die Landesregierung diesbezüglich in der nächsten EU-Förderperiode? Zu Frage 10: Die Voraussetzungen zur Direktvermarktung von Milch- und Milchprodukten werden nach der Lebensmittelhygiene-Verordnung geregelt. Im Zentrum stehen strengste Hygienebestimmungen zum Schutz der Verbraucher und zur Gewährleistung der hohen Produktqualität. Über die Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für einzelbetriebliche Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen können Maßnahmen in der Verarbeitung und Direktvermarktung gefördert werden. Die Fördermaßnahme wurde im Förderzeitraum 2007 bis 2013 für Milch- und Milchprodukte kaum in Anspruch genommen. Der Bedarf für die nächste EU- Förderperiode wird auch als sehr gering eingeschätzt.",
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