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"content": "SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 13/831 13. Wahlperiode 08.03. 93 Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan (F.D.P.) und Antwort der Landesregierung - Minister für Arbeit und Soziales, Jugend, Gesundheit und Energie- Mißbildungen bei Säuglingen Der Ausdruck \"Mißbildung\" ist im medizinischen Sprachgebrauch nicht mehr gebräuchlich und zugunsten des Begriffs \"Fehlbildung\" verlassen worden. 1. Welche Mißbildungen bei Säuglingen treten in Schleswig·HOI· stein auf (Art, Anzahl pro Jahr), welche Ursachen werden für die einzelnen Mißbildungen verantwortlich gemacht und in welcher Häufigkeit wurden die verschiedenen Mißbildungen beobachtet? Das Merkmal \"erkennbare Fehlbildungen\" bei Lebend- und Totgebur- ten wird aufgrunddes Gesetzes über die Statistik der Bevölkerungsbe- wegung und die Fortschreibung des Bevölkerungsstandes in der Fassung vom 14. März 1980 (BGBI.I S. 308) erhoben. Auskunftspflich- tig sind die Ärztin, der Arzt oder die Hebamme, soweit sie bei der Geburt hinzugezogen wurden, in den übrigen Fällen die Personen, die die Geburt anzeigen. Die Auskunftspflicht wurde bisher nicht vollständig und insbesondere nicht flächendeckend erfüllt. Oie Landtagsdrucksachen sind fortlaufend und einzeln beim Verlag Schmidt & Klaunig, Ringstraße 19, 2300 Kielt, Fernruf 04 31/6 20 95, zu beziehen.",
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"content": "Drucksache 13/831 Schleswig-Holsteinischer Landtag- 13. Wahlperiode Aus diesem Grunde wurde bisher davon abgesehen, die unvollständig vorhandenen Daten auf Landesebene differenziert zu veröffentlichen, da die Ergebnisse ein verzerrtes Bild über das Vorkommen von erkenn- baren Fehlbildungen geben würden. Die Anzeige von Fehlbildungsmerkmalen erfolgt auch bundesweit un- zureichend. Deshalb wird bereits - insbesondere im Hinblick auf die gesundheitliche Relevanz von Umweltschäden und deren Erfassung- auf Bundesebene ein verbessertes System zur Erfassung von Fehlbil- dungen bei Lebend- und Totgeburten modellhalt entwickelt und erprobt, das nach erfolgreichem Abschluß bundesweit eingeführt werden kann. Fehlbildungen können sowohl endogene als auch exogene Ursachen haben. \"Endogen\" bedeutet dabei, daß bereits die Anlage eines Organes oder einer Organgruppe abnorm ist oder mit anderen Worten: das Organ oder die Organgruppe hat von der Befruchtung des Eies an keinerlei Chance, sich normal zu entwickeln. Dagegen ist bei den \"exogenen\" Fehlbildungen das Entwicklungspo- tential der Anlage zunächst normal; die Entwicklung wird erst sekundär durch äußere Faktoren gestört. Als derartige exogene Noxen sind heut- zutage insbesondere bekannt - mütterliche Erkrankungen wie beispielsweise Infektions- und Stoff- wechselerkrankungen, - toxische Substanzen, die die Mutter während der Schwangerschaft konsumiert hat, wie beispielsweise Alkohol, Drogen, Medikamente, - Chemikalien in der Umwelt wie beispielsweise organisches Queck- silber, Herbizide, - ionisierende Strahlen. Endogene Fehlbildungen sind von exogenen oft nicht zu unterschei- den. 2. Welche Mißbildungsraten sind in schleswig-holsteinischen Kreisen und kreisfreien Städten in den letzten 10 Jahren zu be- obachten gewesen? Bitte geben Sie außer den Raten auch die zugrundeliegenden absoluten Zahlen an. 3. Ist eine Änderung der Arten der Mißbildungen zu beobachten gewesen, wenn ja, welche? 4. Wie hat sich die Mißbildungsrate in den albnahen Gemeinden (bis 15 km) in den letzten 20 Jahren entwickelt? Bitte geben Sie außer den Raten auch die zugrundeliegenden absoluten Zahlen an. Entfällt, vgl. die Antwort zu Frage 1. 2",
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"content": "Schleswig-Holsteinischer Landtag- 13. Wahlperiode Drucksache 13/831 5. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung über die Miß- bildungen von Säuglingen am Geesthachter Krankenhaus vor? Hat es in den letzten t 0 Jahren signifikante Veränderungen in der Mißbildungsrate gegeben? Unterscheidet sich die Mißbil- dungsrate von Säuglingen am Geesthachter Krankenhaus auf- fällig von den entsprechenden Ergebnissen an anderen Kran- kenhäusern in Schleswig-Holstein? Die Landesregierung Schleswig-Holstein wurde durch ein Schreiben eines niedergelassenen Arztes aus Niedersachsen darauf aufmerksam gemacht, daß die Fehlbildungsrate bei Neugeborenen im Johanniter- Krankenhaus in Geesthacht im Jahr 1987 gegenüber den anderenJah- ren erhöht gewesen sei. Die Landesregierung hat beim Johanniter- Krankenhaus diesbezüglich schriftlich angefragt. Das Krankenhaufat mit Schreiben vom 21.2.1993 allen Stellen, die in dieserAngelege eit dort angefragt hatten, nähere Informationen übermittelt; das Schrei en ist hier am 1.3.1993 eingegangen. Die darin enthaltenen Daten werj:len zur Zeit unter medizinischen und statistischen Gesichtspun~ten geprüft. Unabhängig davon wird die Landesregierung die vorliegentten Informationen der wissenschaftlichen Fachkommission zuleiten,' die von der Landesregierung zur Aufklärung der Leukämieursachen im Raum Geesthacht/Eibmarsch eingesetzt worden ist. 3",
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