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            "content": "SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG                  Drucksache    17/ 1105 17. Wahlperiode                                                   2010-12-16 Kleine Anfrage des Abgeordneten Thomas Rother (SPD) und Antwort der Landesregierung – Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration IT-Betrieb in der Justiz 1. Ist beabsichtigt, Stellen des IT-Personals des MJGI nach einer eventuellen Vergabe von IT-Dienstleistungen an Dataport abzubauen? Welche Verwen- dung wäre dann für das gegenwärtig vorhandene Personal vorzusehen? Antwort zu Frage 1: Im Rahmen der Neuausrichtung der IT-Organisation der Justiz ist ein Kooperati- onsmodell zu erarbeiten, in dem die Zusammenarbeit zwischen den IT- Mitarbeiterinnen und IT-Mitarbeitern der Justiz und denen von Dataport festgelegt werden soll. Derzeit ist nicht absehbar, dass IT-Personal in der Justiz abzubauen ist, da durch die Vergabe von IT-Dienstleistungen an Dataport Lücken in der heu- tigen IT-Betreuung geschlossen und durch einen BSI-konformen Rechenzent- rumsbetrieb bundesweit etablierte Sicherheitsstandards auch für die Justiz in Schleswig-Holstein weiter ausgebaut werden sollen (Das Bundesamt für Sicher- heit in der Informationstechnik – BSI – legt bundesweite Sicherheitsstandards fest.). 2. Zu welchem Ergebnis ist die Erhebung des MJGI zur Neuausrichtung der IT- Organisation gekommen? Antwort zu Frage 2: Der Anlass, ein Projekt zur Neuausrichtung der IT-Organisation in der Justiz ins Leben zu rufen, ergab sich aus diversen Erkenntnissen, die kurz- bis mittelfristig Änderungen der IT-Landschaft der Justiz erwarten lassen:",
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