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            "content": "Schleswig'Holsteinischer Landtag- 7. Wahlperiode Drucksache 7/472 4. Wieviel der A,uss.iedler, die seit 1969 Aufnahme in Schleswig- Holstein gefunden haben, sind 4.1 im Wege der Familienzusammenführung, 4.2 nach der yerteilerquote aufgenommen wordenf 4.1 Fast 100 Ofo fanden im Rahmen .der Familienzusammenführung Aufnahme. Dadurch wurde die Verteilerquote mehr als erfüllt. Dennoch wurden einige Aussiedler ohne Familienbindung nach Schleswig-Holstein übernommen, hierbei handelt es sich haupt- sächlich um Danziger oder Stettiner, die aus beruflichen oder klimatiscllen Gründen an der Ostsee bleiben wollten. 4.2 Keine. 5.   W~eviel  Aussiredler befinden sid1 noch in Durchgangsunterkünf- ten, und seit wann halten sie sich dort auf? Am J. Februar 1973 befanden sich in der Durd1gangsunterkunft Jägerslust 13 Familien und eine Einzelperson = 60 Personen, davon seit Juni 1972                              1 Familie mit 2 Personen seit Juli 1972                            1 Familie mit 3 Personen seit Oktober 1972                         1 Familie mit 3 Personen seit Dezember 1972                       3 Familien mit 20 Personen seit Januar 1973                         7 Familien mit 31 Personen und eine Einzelperson. 6. Arus welchen Gründen ist eine Wohnungszuweisung an diese Familien bisher nicht erfolgt? Soweit die Aufnahmen vor dem 1. Januar 1973 erfolgten, sind die Aussiedler bereits für Wohnungen· eingeplant, die jedoch zum Teil erst im März/April 1973 bezugsfertig sein werden. Die Bemühungen um eine rasche Wohnraumversorgung. der in diesem Jahr eingetrof- fenen Aussiedler werden von allen beteiligten Stellen mit Nachdruck fortgesetzt. 7. Ist es bei der Wohnraumvers..orgung der Ausstedler zu Schwie- rigkeiten gekommen, und worin bestanden diese? Ja, in geringem Umfang. Schwierigkeiten sind insbesondere dann aufgetreten, wenn Familien- zusammenführungen in kleineren Orten ohne nennenswertes· Bau- geschehen und ohne großen Wohnungsbestand erfolgen sollten. Hier ist oftmals ein Aufenthalt -in der D.urchgangsunterkunft ;nicht zu um- gehen, die endgültige Wohnraumversorgung erfolgt in aller Regel dann in größeren Nad1barorten oder in den Kreisstädten. 8. Wieviel im Erwerbsalter stehende Aussiedler konnte·n sogleid1 in Arbeit vermittelt werden 8.1 beruf~ichtiig, 8.2. in anderen Berufen, 3",
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            "content": "Schleswig-Holsteinischer Landtag- 7. Wahlperiode Drucksache 7I 472 10.4 aus Rumänien, 10.5 aus sonstigen Ostblockstaaten? Am 1. Februar 1973 lagen dem DRK- Landesverband Schleswig-Hol- steinnoch folgende Rückführungsanträge vor: 10.1         4 906   Familien = 15 654 Personen 10.2            831  Familien = 2 732 Personen 10.3             33  Familien =        64 Personen 10.4            215  Familien =      611 Personen 10.5              7  Familien =       , 16 Personen insgesamt 5 992 Familien        =  19 077 Personen 11. Is.t der Landesregierung bekannt, aus welchen Gründen die Aus- siedlung nur schleppend vorankommt? Nein. Nach Aussageri von Aussiedlern dürften neben politischen Gründen auch sold1e volkswirtschaftlicher Art eine nicht unerheb- liche Rolle spielen. 12. Falls es überwiegend HnamrJielle Gründe sein sollten, sieht die Landesregierung eine Möglichkeit, 1j~ s.~lchen Fällen zu helfen? Sofern die Aussiedler. nicht über ausreid1ende Geldmittel verfügen, um die Visagebühren und die Reisekosten bis zur Bundesgrenze zu tragen, hilft das Deutsche Rote Kreuz. Die verauslagten Kosten wer- den diesem von der Bundesregierung erstattet. 13. Welche Verbände sind in der Betreuung der     Aussiedl~r tätig'? Die Vorarbeiten für die Aussiedlung werden vom Deutschen Roten Kreuz geleistet. Nach d€.iu Eintreffen si~d rieben den Landsmann- schaften auch die Verbände der freien Wohlfahrtspflege in der Be- . treuung tätig.                                                           · 14. Mit welchen Mitteln beteiligte sich das Land zusätzlich an der Eingliederung der Aussiedler , 14.1 im Jahre 1969, 14.2 im Jahre)970, 14.3 iril Jahre 1971, 14.4 im Jahre 1972? . 14.1 1969 Landesmittel zur Förderung des Wohnungs- baues für Aussiedler                                  2 948 000,-    DJv[ Unterhaltung der Durchgangsunterkünfte                   27 000,-    Dlv! Uberbrückungsgeld für Aussiedler                          2230,-     Dlv! Beihilfen an Aussiedler                                  31 200,-    Dlv! 3 008 430,- Dlv! 5",
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            "content": "Drucksadle 7/472          Schleswig-Holsteinischer Landtag- 7. Wahlperiode 14.2 1970 Landesmittel zur Förderung des Wohnungs~ baues für Aussiedler                             930000,-  DM Unterhaltung der Durchgangsunterkünfte             \\9000,- DM Uberbrückungsgeld für Aussiedler                    1830,- DM Beihilfen an Aussiedler                           18800,-  DM 969630,- DM 14.3 1971 Landesmittel zur Förderung des Wohnungs~ baues für Aussiedler                           2 419 200,- DM Unterhaltung der Durchgangsunterkünfte            50000,-  DM Uberbrückungsgeld für Aussiedler                    5950,- DM Beihilfen an Aussiedler                           55300,-  DM Zuschuß an die Förderschule Koppelsberg zur Beschaffung von zusätzlichen Schulmöbeln      24700,- DM 2 555 150,- DM '14.4 1972 Landesmittel zur Förderung des Wohnungs- baues für Aussiedler                           8 566 660,- DM Unterhaltung der Durd1gangsunterkünfte           242500,-  DM Uberbrückungsgeld für Aussiedler                    7530,- DM Beihilfen an Aussiedler                           54750,-  DM 8 871 440,- DM craussen 6",
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