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"content": "SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 17/679 17. Wahlperiode 10-07-05 Kleine Anfrage der Abgeordneten Bernd Voß (Bündnis 90/Die Grünen) und Antwort der Landesregierung – Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Ausnahmen von der Fischereischeinpflicht Vorbemerkung: Nach § 26 Landesfischereigesetz (LFischG) ist für das Fangen von Fischen grund- sätzlich ein Fischereischein erforderlich. Ausnahmen von der Fischereischeinpflicht sind nach § 5 der Durchführungsverordnung zum Landesfischereigesetz (LFischG- DVO) unter anderem möglich, a) für Personen, die ihren Hauptwohnsitz nicht in Schleswig-Holstein haben und auch keinen Fischereischein eines anderen Bundeslandes besitzen, und zwar für eine Dauer von 40 Tagen (so genannter „Urlaubsangelschein“), Genehmi- gungen erteilt die örtliche Ordnungsbehörde (§ 5 Abs. 1 LFischG-DVO), b) zeitlich befristet in schriftlich begründeten Einzelfällen, soweit Interessen der Fischerei, des Naturschutzes, des Tierschutzes und des Gewässerschutzes nicht entgegenstehen, Genehmigungen erteilt die obere Fischereibehörde (§ 5 Abs. 2 LFischG-DVO). Nach § 26 (4) gelten Fischereischeine anderer Bundesländer auch in Schleswig- Holstein, solange die Inhaberin oder der Inhaber die Hauptwohnung nicht in Schleswig-Holstein hat. 1. Wie häufig wurde seit Inkrafttreten der LFischG-DVO am 1. Januar 2009 von der Möglichkeit der Ausnahme von der Fischereischeinpflicht nach § 5 Abs. 1 Gebrauch gemacht? Bitte aufschlüsseln nach Kreisen bzw. örtlichen Ordn- dungsbehörden. Die oben genannten Ausnahmegenehmigungen gibt es in dieser bzw. ähnli- cher Form bereits seit 1983, also nicht erst seit Inkrafttreten der derzeit gülti-",
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"content": "Drucksache 17/679 Schleswig-Holsteinischer Landtag - 17. Wahlperiode gen LFischG-DVO. Im Abrechnungszeitraum vom 1. Juni 2008 bis zum 31.05.2009 wurden 2.362 Ausnahmegenehmigungen gemäß § 5 Abs. 1 LFischG-DVO (Touristenfische- reischein) erteilt. Für den Abrechnungszeitraum vom 1. Juni 2009 bis zum 31.05.2010 liegt noch keine Auswertung vor. Die Aufschlüsselung nach örtli- chen Ordnungsbehörden ist der Anlage zu entnehmen. Ordnungsbehörden, die keine Ausnahmegenehmigungen erteilt haben, wurden nicht aufgeführt. 2. Wie wurde dabei sichergestellt, dass Belange des Tierschutzes ausreichend berücksichtigt wurden? Die örtlichen Ordnungsbehörden sind angewiesen, Urlaubern zusammen mit der Ausnahmegenehmigung ein Merkblatt auszuhändigen, in dem u. a. die tierschutzrechtlichen Aspekte des Angelns umfassend dargestellt werden. 3. Gab es Fälle, in denen eine nach § 5 Abs. 1 LFischG-DVO beantragte Aus- nahme von der Fischereischeinpflicht nicht gewährt wurde? Falls ja, wie häu- fig? Aus welchen Gründen erfolgte die Ablehnung? Hierüber liegen der Landesregierung keine Informationen vor. 4. Wie häufig wurde seit Inkrafttreten der LFischG-DVO am 1. Januar 2009 von der Möglichkeit der Ausnahme von der Fischereischeinpflicht nach § 5 Abs. 2 Gebrauch gemacht? Die obere Fischereibehörde hat vom 01.01.2009 bis zum 25.06.2010 insge- samt 71 Ausnahmegenehmigungen nach § 5 Abs. 2 LFischG-DVO erteilt. 5. Wie wurde dabei sichergestellt, dass Belange des Tierschutzes ausreichend berücksichtigt wurden? Die Ausnahmegenehmigung wird nur auf begründeten schriftlichen Antrag er- teilt. Bei der Antragsprüfung durch die obere Fischereibehörde werden u. a. die tierschutzrechtlichen Aspekte berücksichtigt. 6. Gab es Fälle, in denen eine nach § 5 Abs. 2 LFischG-DVO beantragte Aus- nahme von der Fischereischeinpflicht nicht gewährt wurde? Falls ja, wie häu- fig? Aus welchen Gründen erfolgte die Ablehnung? Hierüber wird keine Statistik geführt. Im Normalfall setzt sich der potentielle Antragsteller bereits vor Antragstellung mit der oberen Fischereibehörde in Verbindung, um die Antragsvoraussetzun- gen zu klären. Bei aussichtslosen Fällen kommt es daher im Regelfall gar nicht erst zur Antragstellung. 2",
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"content": "Schleswig-Holsteinischer Landtag - 17. Wahlperiode Drucksache 17/679 Anlage Ausgabestelle Anzahl Ausgabestelle Anzahl Landeshauptstadt Kiel 33 Amt Wilstermarsch 2 Stadt Flensburg 8 Gemeinde Altenholz 2 Amt Arensharde 2 Gemeinde Ammersbek 1 Amt Bad Bramstedt-Land 2 Gemeinde Bosau 9 Amt Bargteheide-Land 1 Gemeinde Grömitz 79 Amt Bokhorst-Wankendorf 5 Gemeinde Harrislee 1 Amt Bordesholm 1 Gemeinde Helgoland 30 Amt Büchen 5 Gemeinde Henstedt-Ulzburg 1 Amt Büsum-Wesseburen 18 Gemeinde Malente 2 Amt Burg-St. Michaelisdonn 1 Gemeinde Ratekau 1 Amt Dänischenhagen 10 Gemeinde Rellingen 1 Amt Eiderkanal 2 Gemeinde Scharbeutz 10 Amt Eiderstedt 7 Gemeinde Sylt 27 Amt Föhr-Amrum 19 Gemeinde Timmendorfer Strand 12 Amt Geltinger Bucht 20 Stadt Ahrensburg 1 Amt Großer Plöner See 6 Stadt Bad Bramstedt 2 Amt Hohner Harde 4 Stadt Bad Segeberg 2 Amt Hüttener Berge 12 Stadt Brunsbüttel 1 Amt Kappeln - Land 39 Stadt Eckernförde 49 Amt Kellinghusen 1 Stadt Elmshorn 3 Amt Kropp - Stapelholm 16 Stadt Eutin 5 Amt Langballig 6 Stadt Fehmarn 558 Amt Lauenburgische Seen 1 Stadt Geesthacht 3 Amt Lütjenburg 38 Stadt Glücksburg 10 Amt Mittleres Nordfriesland 2 Stadt Heiligenhafen 207 Amt Moorrege 1 Stadt Husum mit Amt Pellworm 5 Amt Nordsee-Treene 13 Stadt Kappeln 450 Amt Oldenburg-Land 92 Stadt Neustadt in Holstein 121 Amt Ostholstein-Mitte 3 Stadt Norderstedt 12 Amt Probstei 21 Stadt Pinneberg 1 Amt Schlei - Ostsee 37 Stadt Plön 66 Amt Schrevenborn 16 Stadt Preetz 1 Amt Siek 4 Stadt Ratzeburg 14 Amt Südangeln 2 Stadt Reinbek 1 Amt Süderbrarup 13 Stadt Rendsburg 4 Amt Südtondern 60 Stadt Schleswig 6 Amt Sylt-Ost (mit Amt Landschaft Sylt) 23 LLUR 118 3",
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