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"content": "SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 9/135 9. Wahlperiode 02. 10. 79 Kleine Anfrage des Abg. Neitzel (F.D.P.) und Antwort der Landesregierung - Kultusminister - Ausbildungs- und Beschäftigungssituation der Lehrer zum Be- ginn des Schuljahres 1979/80 1. \\Vieviel Bewerber- aufgcs_chlüssclt nach den Laufbahnen für Grund- und Hauptschullehrer, Sonderschullehrer, Healschullehrer und Stu- dienräte atl Gymnasien- haben in Schleswig-HolStein im Jahre 1979 bisher die Erste Staatsprüfung für das jeweilige Lehramt bestanden·? Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Stand vom 1. September 1979. Die ,Erste Staatsprüfung haben in Schleswig-Holstein im Jahre 1979 bis zum Bewerbungsschlußtermin am 30. 6. folgende Bewerber bestanden (Die Zahlen enthalten diejenigen Bewerber, die. sich erstmals für den Vor- bereitungsdienst zum Schuljahr 1979/80 bewerben konnten): Grund- und Hauptschullehrer 234 Sonderschullehrer 143 l{ealschullehrer 162 Studienräte an Gymnasien 116 2. a) \"'ieviel Absolventen mit der En;ten Staatsprüfung für das jeweilige Lehramt haben sich -··- aufgeschlüsselt nach allen in Schleswig- Holstein vorhandenen Laufbahnen für Lehrer- zum Beginn des Schuljahres 1979{80 für die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst für die Lehrämter beworben? Die Landtagsdrucksachen etnd fortlaufend und einzeln beim Verlag Schmldt & Klaunlg, Ringstraße 19, 2300 Klei, Fernruf 6 20 95/96, zu beziehen.",
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"content": "Drud<sache 9/135 Schleswig-Holsteinischer Landtag- 9. Wahlperiode Für die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst zum Beginn des· Schul- jahres 1979/80 haben sich folgende Hochschulabsolventen mit Erster Staatsprüfung von Hochschulen des Landes Schleswig-Holstcin bewor- ben: · Für die Laufbahn der Grund- und Hauptschullehrer 414 Sonderschullehrer I 02 Realschullehrer 467 Studienräte an Gymnasien 86 b) \\Vieviel der in der Frage 2 a) genannten Bewerber sind ~- aufge- schlüsselt nach Laufbahnen - i n den Vorbereitungsdienst einge- stellt,wordcn oder werden voraussichtlich eingestellt? Von den unter 2. a) aufgeführten Bewerbern sind in den Vorbereitungs- dienst für die Lehrerlaufbahnen eingestellt worden: Grund- und Hauptschullehrer 327 Sonderschullehrer 78 Realschullehrer !39 Studienräte an Gymnasien 79 c) \\Vicviel Be·wcrbcr - allfgcschlüsselt nach Laufbahnen - haben zum gleichen Termin ein \"Arbeitsangebot\" erhalten, d. h., das An- gebot, zur Überbrückung der ·wartezeit bis zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst als Angestellter mit halbem bis vollem Lehr- auftrag tätig zu sein? Eii1 Arbeitsangebot mit halber bis voller Stundenzahl als Angestellter tätig zu sein, ~laben erhalten: Grund- und Hauptschullehrer II Sonderschullehrer 16 Realschullehrer 86 Studienräte an Gyn1nasien 3. \"\\Vieviel Bewerber - aufgeschlüsselt nach Laufbahnen - haben zu dem in Frage 2 genannten Termin ·weder Aufnahme in den Vorberei- tungsdienst noch ein \"Arbcitsangebot\" erhalten? Von den in der Antwort zu Frage 2. a) genannten Bewerbern haben weder ein Angebot zur Aufnahme in den Vorbereitungsdienst noch ein 1 \"Arbeitsangeboe erhalten: Grund- und Hauptschullehrer 37 Sonderschullehrer Realschullehrer 237 Studienräte an Gyn1nasien 2 2",
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"content": "Schleswig-Holsteinischer Landtag - 9. Wahlperiode Drucl<sache 9/135 4. \\Vieviel der Hochschulabsolventen - aldgeschlüsselt nach Laufbah- nen-, die in Schleswig-Holstcin in den Jahren 1977, 1978 und 1979 ihre Erste Staatsprüfung für das jeweilige Lehramt bestanden haben, befanden sich zum Beginn des Schuljahres 1979/80 noch nicht im Vorbereitungsdienst für das jeweilige Lehramt? Von den Prüfungsjahrgängen 1977, 1978 und 1979 konnten bisher noch nicht in den Vorbereitungsdienst eingestellt werden: Laufbahnen 1977 1978 1979 Grund- und Hauptschullehrer 44 37 Sonderschullehrer 10 14 Realschullehrer 48 165 110 Studienräte an Gymnasien 2 5. a) i\\Iit welchen Bewerberzahlen fi\\r die einzelnen in Frage 1 genannten Lehrämter ·wird zum Beginn des Schulhalbjahres 1980 und zum Beginn des Schuljahres 1980/81 gerechnet? Zum Schulhalbjahresbeginn 1980 bzw. Schuljahresbeginn 1980/81 wird mit folgenden Bewerbern von schleswig-holsteinischen Hochschulen ge- rechnet: Laufbahn Schulhalbjahres- Schuljahres- beginn 1980 beginn 1980{81 Grund- und Hauptschullehrer 200 Sonderschullehrer 180 Realschullehrer 360 450 Studienräte an Gymnasien 100 100 b) \\Vievicl Stellen im Vorbereitungsdienst werden zu den in Frage 5 a) genannten Terminen voraussichtlich frei werden? Zu den unter 5. a) genannten Terminen werden voraussichtlich nachste- hende Ausbildungsplätze im Vorbereitungsdienst frei werden: Schulhalbjahres- Schuljahres- Laufbahnen beginn 1980 beginn 1980/81 Grund- und Hauptschullehrer 300 Sonderschullehrer 80 Realschullehrer 90 280 Studienräte an Gymnasien 90 130 G. \\Vieviel Bewerber - aufgeschlüsselt nach Laufbahnen -\"-· sind zum Beginn des Schuljahres 1979}80 nach Ablegung der Zweiten Staats- prüfung auf Planstellen im Schuldienst. ei,ngcstellt worden oder werden voraussichtlich eingestellt? Nach Ablegen der Zweiten Staatsprüfung sind auf Planstellen eingestellt worden.:",
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"content": "Drud{sache 9/135 Schleswig-Holsteinischer Landtag- 9. Wahlperiode Grund- und Hauptschullehrer 224 Sonderschullehrer 74 Realschullehrer 99 Studienräte an Gymnasien 94 Studienräte an berufsbildenden Schulen 3 a) Konnten dabei a.lle Bewerber, die ihre Zweite Staatsprüfung in Schleswig-Holstein abgelegt .hatten, berücksichtigt werden? b) \\Venn Frage 6. a) verneint wird: Um_ wieviel Bewerber - aufgeschlüsselt nach Laufbahnen - handelt es sich, und welches sind die Gründe für ihre Nichteinstei- lung? Kann die Antwort auf Frage 3 meiner Kleinen Anfrage Drucksache 9/45 nunmehr berücksichtigt ·werden? Von 51 Bewerbern, die in Schleswig-Holstein die Zweite Staatsprüfung für die Laufbahn der Grund- und Hauptschullehrer abgelegt haben, haben 16 Bewerber zunächst eine stundenweise Beschäftigung rnit weni- ger als der halben Pllichtstundenzahl erhalten. Der übrige Teil hat die ihnen angebotene Einstellung insbesondere aufgrund eines damit ver- bundenen Ortswechsels abgelehnt. Alle diese Be,verber können zur Ver- tretung der unter die 1\\'futterschutzverordnung fallenden Lehrerinnen ein neues Arbeitsangebot erhalten. 7 Bewerber für die Laufbahn der RealsChullehrer haben ein Angebot auf Einstellung insbesOndere wegen des damit verbundenen Ortswechsels nicht angenommen. 7. Sind am Beginn des Schuljahres 1979/80 alle Stellen im Vorbereitungs- dienst ftir die Lehrämter und alle Planstellen für Lehrer besetzt? Wenn nein, wieviel Stellen- aufgeschlüsselt nach allen in Schleswig- Holstein vorhandenen Lehrämtern sowie dillerenziert nach Vorberei- tungsdienst und Planstellen-sind nicht besetzt? Die Stellen im Vorbereitungsdienst sind sämtlich besetzt. Die Planstellen für Lehrer an Grund- und Hauptschulen und an Sonder- schulen sind sämtlich besetzt. An den Realschulen konnten 104,5 Planstellen nicht mit geeigneten Be- werbern, die das Zweite Staatsexamen abgelegt hatten, besetzt werden. Von diesen Planstellen wurde 1 / 4 mit Grund- und Hauptschullehrern mit Zweiter Staatsprüfung, die übrigen mit Lehramtsbewerbern. im Ange- stelltenverhältnis besetzt. An Gynmasicn konnten 98 Planstellen nicht mit geeigneten Bewerbern, die die Zweite Staatsprüfung abgelegt hatten, besetzt werden. Davon konnten 86 Planstellen mit Lehranltsbewerbern mit Angestelltenverhältnis besetzt werden. An den berufsbildenden Schu- len werden diejenigen Planstellen, die unmittelbar bei Schuljahresbeginn wegen Absagen von l\\fehrfachbewerbern wieder freigeworden sind, un- mittelbar wiederbesetzt. 4",
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"content": "Schleswig-Holsteinisdwr Landtag- 9. Wahlperiode Drucksache 9/135 8. Gibt es Bewerber, die nach Ablegung der Ersten bzw. Zweiten Staats- prüfung im Schuldienst als stundenweise beschäftigte Lehrkräfte, d. h. mit geringerer Stundenzahl, als einen halben Lehrauftrag ent- spricht, eingesetzt sind, obwohl sie sich für den Vorbereitungsdienst bzw. Einstellung in den Schuldienst beworben haben? Ja. \\Venn diese Frage bejaht ·wird: a) Um wieviel Bewerber - aufgeschlüsselt nach Lehrämtern sowie differenziert naCh Bewerbern mit Erster und Zweiter Staatsprüfung --- handelt es sich ? Folgende Bewerber wurden als stundenweise beschäftigte Lehrkräfte ein- gestellt: mit Erster mit Zweiter Lehrerlaufbahn Staatsprüfung Staatsprüfung Grund- und Hauptschullehrer 31 16 Sonderschullehrer Realschullel1rer 10 Studienräte an Gymnasien Studienräte a_n berufsbildenden ·Schulen b) 'Vclchcs sind die Gründe für die Beschäftigung unterhalb eines halben Lehrauftrages? Viele (insbesondere verheiratete) Bewerber lehnen einen Vertrag mit ha~ber bzw. voller Stundenzahl oder Einstellung in den Vorbereitungs- dienst ab, wenn damit für sie ein Ortswechsel verbunden ist. Ein weiterer Grund ist, daß Planstellen, die für eine Beschäftigung im Angestellten- verhältnis erforderlich sind, nicht Inehr zur Verfügung steheiL In diesem Fall wird den Bewerbern das Angebot gemacht, aufgrund der im Haus- halt für stundenweise beschäftigte Lehrkräfte ausgewiesenen Mittel, die zur Deckung des Stundenbedarfs einzelner Schulen in bestimmten Fä- chern vorgesehen sind, einen Lehrauftrag zu übernehmen. Ein solcher Lehrauftrag ohne Planstelle muß unterhalb der halben Pflichtstunden- zahl liegen. 5",
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