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"content": "SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 9/1138 9. Wahlperiode 20. 08. 81 Kleine Anfrage des Abg. Neitzel (F.D.P.) und Antwort der Landesregierung - Kultusminister - Situation im Schuldienst zum Beginn des Schuljahres 1981/82 1. a) Wieviel Absolventen mit der Zweiten Staatsprüfung für das jeweilige Lehramt haben sich - aufgesd1lüss~lt nach den in Schleswig-Holstcin vorhandenen Laufbahnen für Lehrer sowie nadl Bewerbern aus Sc:hleswig-Holstein und q_nderen Bundesländern - zum Beginn des Schuljahres 1981/82 für die Einstellung ln den Schuldienst beworben? Für die Einstellung zum Beginn des Schuljahres 1981/82 haben sid1 in den Schuldienst folgende Absolventen mit der Zweiten Staatsprü- fung beworben: Wohnsitz in Wohnsitz in Laufbahn Sd1leswig- anderen Holstein Bundesländern Grund- und Hauptschullehrer 329 84 Sonderschullehrer 67 77 Realschullehrer 150 265 Studienräte an GYmnasien 140 306 Studienräte an berufsbildenden Sd1ulen 41 167 Die Landtagsdrucksachen sind 'fortlaufend und einzeln beim Verlag Schmldt & Klaunlg, Ringstraße 1g, 2300 Klei, Fernruf 6 20 95196, zu beziehen.",
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"content": "Dmcl<Sache 9/1138 Schleswig-Holsteinischer Landtag- 9. Wahlperiode b) Wieviel Bewerber - aufgeschlüsselt nad1 Laufbahnen sowie Bewerbern aus Sd1leswig~Holstein und artderen Bundeslän- dern ~ sind zum Schuljahr 1981/82 in den Schuldienst ein- gestellt worden oder werden voraussichtlich noch eingestellt? Von den unter 1. a) genannten Bewerbern wurden zum Beginn des' Schuljahres 1981/82 folgende Absolventen mit Zweiter Staatsprüfung eingestellt: Wohnsitz in Wohnsitz in Laufbahn Schleswig- anderen Holstein Bundesländern Grund-;. und Hauptsdmllehrer 141 18 Sonderschullehrer 67 45 Realschullehrer 101 40 Studienräte an Gymnasien 114 49 Studienräte an berufsbildenden Sdmlen 35 32 2. a) Wieviel Bewerber aus Schleswig-Holstein mit Zweiter Staats- prüfung - aufgesd1lüsselt nach Laufbahnen - haben zum gleid1en Termin ein \"Arbeitsangebot\" erhalten, d. h. das An· gebot, zur Uberbrückung der Wattezeit bis zum Eintritt in den Schuldienst als Angestellter mit halbem bis vollem Lehr· auftrag tätig zu sein'? Ein Arbeitsangebot, mit halber bis voller Stundenzahl als Angestell- ter (Mutterschaftsvertretung u. a.) tätig zu sein, haben folgende Be- werber aus Schleswig-Holstein erhalten: Laufbahn der Grund- und Hauptschullehrer 188 Sonderschullehrer entfällt Realschullehrer 42 Studienräte an Gymnasien 2 Studienräte an berufsbildenden Schulen 3 b) Haben Bewerber, wie sie in Frage 2 a) genannt sind, das Angebot erhalten, im Sd1Uldienst als stundenweise beschäf· tigte Lehrkräfte, d. h, mit geringerer Stundenzahl, als einem halbem Lehrauftrag entspricht, eingesetzt zu werden'? Wenn ja, wieviel Bewerber - aufgeschlüsselt nach Lauf- bahnen - erhielten ein solches Angebot'? Stundenweise beschäftigte Lehrkräfte werden von den Schulämtern bzw. Sdmlen vermittelt bzw. beschäftigt. Teilweise gesdlieht dies erst nach Schuljahresbeginn. Daher kann die Frage noch nicht be- antwortet werden. 2",
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"content": "Schleswig-Holsteinischer Landtag- 9. Wahlperiode Drucksache 9/1138 ~----~~------------------ 3, Welche Möglid1keiten sieht die Landesregierung, beim Einstel~ lungstermin nidlt berücksichtigte Bewerber im Laufe des Jahres 1981 auf freiwerdenden Stellen einzustellen? Wie lauten ggf. die Zahlen für die einzelnen Lehrämter? Eine Vielzahl der bisher auf Planstellen nicht e~ngestellten Bewerber wird im Laufe des Schuljahres auf freiwerdende Planstellen einge- stellt werden können. 4. Sind am Beginn des Sdluljahres 1981182 alle Planstellen für Lehrer besetzt? Wenn nein, wieviel Stellen - aufgeschlüsselt nad1 Lehrämtern - sind nicht besetzt? Ja. Für die Laufbahn der Studienräte. an berufsbildenden Sd1ulen sind 7 Stellen durch Absagen freigeworden, diese werden aber baldmög- lichst besetzt werden. 5. a) Mit welchen Bewerberzahlen für die einzelnen in Frage 1. genannten Lehrämter wird zum Beginn des Schulhalbjahres 1982 und zum Beginn des Schuljahres 1982/83 gerechnet? Zum Bewerbungstermin für das Schulhalbjahr 1982 und das Schuljahr 1982/83 werden für die ih Frage 1. genannten Lehrerlaufbahnen in Schleswig-Holstein folgende Lehramtsanwärter/Referendare ihre Zweite Staatsprüfung ablegen: Schulhalbjahr Schuljahr Laufbahn 1982 1982/83 Grund- und Hauptschullehrer 230 Sonderschullehrer 90 Realsd1ullehrer 370 Stildienräte an Gymnasien 100 90 Studienräte an berufsbildenden Schulen 56 55 Mit welcher Anzahl von Bewerbern davon \"für den Schuldienst zu rechnen ist, kann nicht gesagt werden. 3",
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"content": "Drucksache 9/1138 Schleswig-Holsteinisd1er 'Landtag- 9. Wahlperiode b) Wieviel Planstellen werden zu den in Frage 5 a) genannten Terminen voraussichtlid1 frei werden? Zu den in Frage 5. a) genannten Terminen werden voraussichtlich frei werden: Schulhalbjahr Schuljahr Laufbahn 1982 1982/83 Grund- und Hauptsdmllehrer 150-250 Sonderschullehrer 60-90 Realschulleluer 60 Studienräte an Gymnasien 60 30----40 Studienrä~e an berufsbildenden Sdmlen 25 20----30 6. Trifft es zu, daß sich künftig auch in Schleswig-Holstein eine deutlid1e Diskrepanz zwi~chen Lehrerbedarf u~d Bewerbern einerseits und vorhandenen Planstellen andererseits ergeben wird? Wenn ja, wie beurteilt die Landesregierung diese Entwicklung und welche Maßnahmen gedenkt sie zu treffen, um die daraus folgenden Probleme zu bewältigen? Ja. Der Rückgang der Schülerzahlen ·und die zunehmende Verengung der öffentlichen Haushalte wird künftig auch in Schleswig-Holstein, wie bereits seit Jahren in stärkerem Umfang in den anderen Ländern, dazu führen, daß nicht alle vollausgebildeten Lehrer in den Schul- dienst übernommen werden können. In welcheni Umfang neu ausge- bildete. Lehrer künftig beschäftigt werden können, wird wesentlich auch davon abhängen; in weidlern Umfang aktive Lehrer von der Möglichkeit der Teilzeitbesd1äftigung Gebrauch machen werden. Die Landesregierung hat auf die sdnvieriger werdende Situation der Besd1äftigung von Lehrern ·im Schuldienst wiederholt hingewiesen. Durch die Beratungsblätter für Abiturienten wurden seit Jahren War- nungen vor der Aufnahme eines Lehramtsstudiums ausgesprod1en, insbesondere für Realschulen und Gymnasien.",
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