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            "content": "Drucksache 16/963            Schleswig-Holsteinischer Landtag - 16. Wahlperiode müssen aber überregional für mitteleuropäische Verhältnisse weiterhin als ein Hauptvorkommen guter Ausprägung angesehen werden. -  Brenndoldenwiesen sind, bezüglich dominierender Arten, generell schwach charakterisiert, und zwar bezogen auf stete und standortspezifische Arten ausschließlich durch die Brenndolde (Cnidium dubium). Weitere, deutlich seltenere Arten sind – eben aufgrund ihrer Seltenheit – nicht als verlässli- che Indikatoren für die Beurteilung der Qualität der Flächen sowie ihr Ent- wicklungspotential einzustufen. -  Die Arten bezeichnender Bestände des Cnidion sind mäßig überflutungsto- lerant. In der Regel werden Standorte besiedelt, die zwar im Winter und Frühjahr überflutet werden, in den Sommermonaten jedoch stark austrock- nen. Dies erklärt das hohe Entwicklungspotential gerade für die binne n- deichs gelegenen Flächen. -  Entgegen abweichender Auffassungen haben binnendeichs gelegene Flä- chen durchweg eine höhere Artenvielfalt und langfristig ein günstigeres Entwicklungspotential als die flusswärtigen Flächen vor den Deichen. Maß- geblich dafür ist die geringere Belastung durch hohe Phosphat- Konzentrationen und eine dadurch ausgelöste Verdrängung konkurrenz- schwacher, seltenerer Arten. -  Eine Meldung als FFH-Gebiet ist konsequent und nach landschaftsökologi- schen Kriterien unter Würdigung aktueller Quellen nachvollziehbar zu be- gründen.“ Das Gutachten bestätigt im Hinblick auf die FFH-Meldung in vollem Umfang die Auffassung der Landesregierung. Konsequenzen ergeben sich insoweit nicht, da die betreffenden Flächen der Europäischen Kommission bereits als Bestandteil des FFH-Vorschlagsgebietes “2628-392 – Elbe mit Hohem Elbufer von Tesperhude bis Lauenburg mit angrenzenden Flächen“ gemeldet sind. 3. Wird bei entsprechendem Ergebnis das Gebiet als Natura-2000-Fläche nach Brüssel gemeldet? Siehe Antwort zu Frage 2. 2",
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