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"content": "SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 10/894 10. Wahlperiode 20. 03. 85 Kleine Anfrage des Abg. Ramler (SPD) und Antwort der Landesragierung - Ministar fOr Emlhrung, Landwirtedlaft und Forsten - Tourismus und Umweltschutz I. Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen Tourismus und Um- weltschutz, und wie berührt diese Fragestellung I~ Arbeit? Vom Tourismus gehen vielfältige Auswirkungen auf die. Umwelt aus, andererseits ist eine intakte Umwelt eine Grundvoraussetzung für den Fremdenverkehr. Vor allem durch Schutz-, Pflege- und Entwicklungs- maBnahmen im Rahmen des Naturschutzes und der Landschafts- pflege, der Wasserwirtschaft sowie der Abfallbeseitigung wird dazu beigetragen, nachteilige Entwicklungen für Natur und ·Landschaft zu verbinden. 2. Welcher Aspekt steht dabei für Sie im Vordergrund: a) die Beeinträchtigung der Umwelt durch den Tourismus, b) die mögliche Beeinträchtigung des Tourismus, Wenn nicht ener- gischer Umweltschutz zum Erhalt der Landschaften und der Eigenheiten der Zielgebiete helrieben wird? Eine Fremdenverkehrspolitik, die dazu führen würde, die Grundlage dieses wichtigen Wirtschaftszweiges zu gefährden, muß nachdrücklich verneint werden. Da unsere Landschaft in aller Regel Ziel der fremden- verkehrliehen Nutzung ist, sind beide Aspekte gleichermaßen wichtig. Oie Landlltgsdruckaachen sind fortlaufend und etnzeln beim Verlag Schmidt & Klaunig, RingstraSe 19, 2300 Kiel1, Fernruf 04 S1/6 20 95, zu beziehen. -:·",
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"content": "Drucksache 10/894 Schleswig-Holsteinischer Landtag -10. Wahlperiode 3. Fühlen Sie sich für die P,oblemlösung \"Tourismus und Umwelt- schutz\" in erster Linie verantwortlich, oder halten Sie sie für eine Aufgabe des Bundes? Vorrangig sind Fragen der Raumordnung und Landesplanung, des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie der Ent- und Versor- gung zu klären. Dies fällt überwiegend in die Zuständigkeit des Landes sowie der Kreise und Gemeinden. 4. Welche Maßnahmen sehen Sie, außer der Mobilisierung des öf· . fentlichen Interesses, als vordringlich an, um hier Erfolge zu erzielen? Neben einer wirksamen Information der Öffentlichkeit über umwelt- schonendes Verhalten der Erholungsuchenden sind nach wie vor ordnende und verbessernde Maßnahmen in den Hauptzielgebieten des Fremdenverkehrs erforderlich wie z. B. der Schutz von wertvoUen Landschaftsteilen durch Errichtung von Sammelparkplätzen, Strand- zuwegungen, Rundwanderwegen usw. Ferner gilt es, weitere Anstren- gungen zur Saisonverlängerung zu machen, um den Flächenanspruch durch Freizeit und Erholung so gering wie möglich zu halten. 5. Wie wollen· Sie im Rahmen Ihrer Verantwortung zur Lösung dieses Problems beitragen, und welche Teile des Tourismus/Fremden- verkehrs sind hier aufgerufen, mitzuwirken und aktiv zu werden? Die Bewahrung der Eigenarten der schleswig-holsteinischen Landschaft und ihre pflegliche Nutzung ist eine gemeinsame Aufgabe für das Land, die Kreise und Gemeinden sowie für Verbände, Organisationen und nicht zuletzt jeden Erholungssuchenden. Das Land hat in vielfacher Weise zur Lösung der vorstehenden Aufgabe beigetragen, z. B. · - durch Ausweisung von zur Zeit 115 Naturschutzgebieten mit einer Gesamtfläche von 182.953 ha, - durch Ausweisung von Fremdenverkehrsordnungs-, -gestaltungs- und -entwicklungsräumen mit jeweils unterschiedlichen Iandes- und regionalplanerischen Zielsetzungen, - durch geziehe Förderung von Einrichtungen zur Saisonverlängerung, - durch Bau von zentralen Abwasserbeseitigungsanlagen. Kreise und Gemeinden haben hieran im Rahmen ihrer Zuständigkei- ten in maßgeblicher Weise mitgewirkt. Darüber hinaus haben Kurver- waltungen, örtliche Fremdenverkehrsvereine und auf überörtlicher Ebene der Fremdenverkehrsverband Schleswig-Holstein den Gast zu- nehmend über ein umweltfreundliches Verhalten informiert Derartigen Informationen wird auch zukünftig eine hohe Bedeutung zukommen. 6. Sehen Sie in der umfassenden Beantwortung der Fragen 1 - 5 die Chance, zugleich für das Fremdenverkelusland Schleswig-Holstein zu werben? 2",
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"content": "Schleswig-Holsteinischer Landtag- 10. Wahlperiode Drucksache 10/894 Wenn ja, warum haben Sie diese Möglichkeit irotz Angebots der Zeitschrift .FVW-Fremdenverkehrswirtschaft-International\" für Ihre Ausgabe zur 19. Internationalen Tourismusbörse in Berlin im Gegensatz zu anderen ~undesländem nicht genutzt? Die Werbewirksamkeit wird bestimmt von den Aussagen, die im wesentlichen grundlegende Zielsetzungen beinhalten und sich nicht unmittelbar an den Erholungssuchenden richten. In diesem Rahmen sieht die Landesregierung eine Werbewirksamkeit Ein Beitrag für Schleswig-Holstein ist in der Ausgabe zur 19. Inter- . nationalen Tourismusbörse der Zeitschrift •.FVW-Fremdenverkehrs- wirtschaft-International\" enthahen.",
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