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"content": "Dokument-Nr. 130 Interview mit unserer Zeitung · Rentenbeiträge steigen stärker Rul~nd verweist au~ Konjunkturschwäche -. Anpassungen niedriger - Neu.e. Zahlen Osnabrück, 23. 8. (abr-Eigenbericht) ker steige, werde nach der terte der VDR-Geschäftsfüh- Nach Berechnung des Verbandes Deutscher Renten- neuen Formel die Rentenan- ·rer. Eindringlich warnte er da- passung niedriger ausfallen,·. vor, die Schwankungsreserve versicherungsträger (VOR) wird der Beitr:agssatz zur betonte Ruland. Dieser Effekt noch .weiter abzusenken, um geset~lichen Rentenversicherung im kommenden wirke sich nach der neuen den Anstieg des Beitragssatzes Jahr über di€ bisher vorhergesagten 19,3 Prozent hi- Rentenformel kräftiger als frü- zu begrenzen~ Das müsse aus- naus ansteigen und die Rentenanpassung geringer her aus, weil sowohl die Bei-· geschlossen 'werct.en. als erwartet ausfallen. · tragsanteile· der Arbeitnehmer In einem In~erview mit un- gen\". Die Finanzsituation sei als auch der Arbeitgeber be~ serer Zeitung erklärte VDR-Ge- wegen der Konjunkturschwä- rücksichtigt würden. schäftsführer Professor Pranz ehe ungünstiger als bislang Die Beitragssatzanhebung Ruland am Freitag, nach neu- sei auch deshalb nötig, weil die esten · Zahlen sei der Anstieg eingeschätzt. So seien die Bei- Schwankun·gsreserve am jah~ des Beitragssatzes \"leider nicht tragseinnahmen im ersten resende die gesetzlich vorge- mehr auf 19,3 Prozent zu be- Halbjahr nur um 0,3 Prozent schriebene Höhe von 80 Pro- grenzen - er wird darüber lie- gestiegen. zent einer Monatsausgabe Wenn der Beitragssatz stär- nicht erreichen werde, erläu- Neue Osnabrücker Zeitung, 24.08.2002 Deutscher Bundestag - Pressedokumentation",
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"content": "·tnteryie:w:hn:~ortl:.itut: \"Der (iesetzgeber hat einen großen Spielraum\" Ru land: Neue Rent~nformel verfassungskonform Von Axel Brower versorgung umzuwandeln. würden.· keine verfassungsrecht- Osnabrück, 23. 8. lichen Probleme: (Eigenbericht) Frage; Von welchen Zahlen Frage: Was bedeutet die B~i Das Interview; das der Ge. gehen Sie aus? tragsentwicklung für dte Frage: Reicht denn die auf 80 schäftsführer des Verbandes Antwort: Wie teuer dies für Rentner? Prozent einer Monatsaus- Deutscher Rentenversiche- 'die Rentenversiche~ng wer- Antwort: Wenn der Beitrags- gabe gesenkte Schwan- rungsträger, Professor Franz den wird, wissen wir erst An-· satz stärker steigt, wird nach kungsreserve aus? Ru land, unserer Zeitung gab, fang des nächsten Jahres. der neuen Formel die Ren- Antwort: .Die Schwankungs- hat folgenden Wortlaut: Vorsicht ist hier sehr gebo- tenanpassung niedriger aus- reserve von 80 P·rozent einer ten. Nach den neuesten Zah. fallen. Denn der Anstieg des Monatsausgabe wird Ende Frage: Herr Professor Ru- len ist meiner Einschätzung Rentenbeitrags geht in die land, es gibt Befürchtun.gen, 2002 nicht erreicht werden. nach der Anstieg des Bei- Berechnung des' für die Ren- Auch deshalb muss - so dass der Rentenversiche- tragssatzes aber nun leider rungsbeitrag im kommen- tenanpassung maßgeblichen sieht es das Gesetz vor- der nicht mehr auf 19,3 Prozent Prozentsatzes hinein und Beitragssatz angehoben weP. den Jahr über die bisher zu begrenzen; er wird darü- prognostizierten 19,3 Pro- · mindert ihn entsprechend. den, damit die Finanzreser- ber liegen. Dieser Effekt fällt nach der . ven der Rentenversicherung zent- möglicherweise sogar auf 19,6 Prozent ;_ steigen Frage: Kann eine solche Ent- neuen Rentenformel stärker· bis Ende 2002 wieder auf das .wird. Können Sie das bestäti- wi.cklung noch gestoppt als früher aus, weil sowohl gesetzlich vorgegebene gen7 werden? die Beitragsanteile der Ar- Maß aufgefüllt. werden kön- Antwort: Daran wird man . beitnehmer als auch die der nen . Antwort: Die Finanzsituation Arbeitgeber berücksichtigt ist wegen der Konjunktur- nicht mehr viel ändern kön· Frage: ·so'llte die Schwan- nen, schon weil für dann werden. kungsreserve · wieder auf schwäche in der Tat ungüns- notwendig werdende gesetz- eine Monatsausgabe ange- tiger, als wir sie bislang einge- Frage: Nun gibt es ja verfas- liche Schritte die Zeit wohl hoben werden? schätzt haben. Der Grund da- sungsrechtliche Bedenken nicht mehr reichen wird. je für ist, dass die Beitragsein- Antwort: Dazu dürfte keine besser die Konjunktur im- und auch entsprechende nahmen im ersten Halbjahr Klagen, dass bei der Renten- politische Partei bereit sein, zweiten Halbjahr verläuft 2002 mit einem Plus von 0,3 anpassung der Beitragss~tz weil das für 2002 eine noch und je besser die Prognosen Prozent deutlich hinter den zur Riester-Rente voll mm- kräftigere Bei tragssatzerhö- für 2002 werde.n, umso mehr Schätzungen zurückgebbe- · der~d einberechnet wird - hung zurFolge hätte. Es ist bei lässt sich der Anstieg des Bei- ben sind. lm Juli waren: sie egal von wie vielen Leuten normalen Konjunktur- tragssatzes begrenzen. Die dann etwas günstiger. Wir und in welcher Höhe tatsäch- schwankungen auch. nicht mü.ssen aber abwarten, ob die jetzige Situation s~l~te a~er unbedingt erforderlich. Ich Anlass für die Pollt1k sem, lich Beiträge eingezahlt wer- Juli-Einnahmen nur eine ein- warne allerdings eindringlich keine Änderungen mehr ins den. Wird das Bestand ha- malige Reaktion auf die davor, die Schwankungsre- Auge zu fassen, die die Bei· ben, oder können die Rent- Lohnerhöhungen mit EiD- serve noch weiter abzusen- tragseinnahmen weiter ner hier auf Ausgleich und malzahlungen waren. damit eine etwas stärkere ken, um den Anstieg des Bei- schwächen würden. tragssatzes zu begrenzen. Das Frag·e: Wie schätzen Sie die Rentenanpassung hoffen? Frage: Was meinen Sie damit muss man ausschließen. weitere Entwicklung ein? im Einzelnen? Antwort: Die jüngste Ent- Denn wer die Schwankungs- Antwort: Das Ausmaß der scheidung des Bundessoziai- reserve unter 80 Prozent einer Antwort: Ich denke etwa an gerichts zur Rentenanpas- notwendigen Beitragssatzan- · Überlegungen, geringfügige Monatsausgabe absenkt, hebung im· kommenden Jahr sung nach der Inflationsrate würde angesichts der Unsi- Beschäftigung nicht mehr hat deutlich gemacht, dass hängt nun entscheidend von der Versicherungspflicht zu cherheiten bei den Beitrags- der weiteren Entwicklung in der Gesetzgeber einen gro- eingängen, der Konjunktur unterwerfen. Ob die Ver- ßen Entscheidungs·spiel- der zweiten jahreshälfte luste - 0,3 Beitragssatzpro- und der Inanspruchnahme 2002 ab. Das betrifft vor al- raum bei den Rentenanpas- der Entgeltumwandlung zentpunkte - durch zusätzli- sungen hat. Er muss in der lem die Fragen, wie sich - che Steuermittel ausge- 11 ernsthafte Liquiditätsproble- auch wegen. der Beseitigung Lage sein, den ,, Kurswert me der Rentenversicherung glichen werden . können, der· von den Versicherten der Hochwasserschäden- die erscheint mir nach den in Kauf nehmen. Konjunktur entwickeln wird durch Beiträge erworbenen gerade gefassten Beschlüssen Rentenanrechte beeinflus- und in welchem Umfang die zum Ausgleich der Hoch- vom Gesetzgeber einge- sen zu können, um die Ren- wasserschäden immer frag- tenausgaben der finanziel- räumte Möglichkeit in An- licher. Es wäre· auch für die spruch genommen wird, Ent~ len Gesamtsituation anpas- Rentenversicherung nicht sen zu können. Daher gelt sozialversicherungsfrei gut, wenn Beitragsmittel · sehe ich auch bei der in eine betriebliche Alters- durch Steuermittel ersetzt neuen Anpassungsformel Neue Osnabrücker Zeitung, 24.08.2002 Deutscher Bundestag - Pressedokumentation",
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