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"content": "Dokument-Nr. 132 \"Der Rentenbeitrag wird Steigen\" Wirtschaftsw~iser Rürup rechnet mit 19,3 Prozent - Waniung y.or \"Schwa~zmalerei\" Der Wirtschaftsweise Bert. Rürup steigen z:u sprechen. Richtig ist, gebnissen der Beit:r:agssatz für 2003 erwartet einen Anstieg der Renten- dass das Beitragsaufkommen von festgesetzt werden muss. Bis. dahi_n . beiträge auf rund 19,3 Prozent im Januar bis Juni mit einer Steige- bleibt alles Kaffeesatzlesere1. Kei- nächsten Jahr: Trotz erkennbarer rungsrate von 0,·3 Prozent deutlich ner kann garantieren, dass die 19,3 Risiken für die Rentenkassen hält hinter den Erwartungen zurück- eine Punktlandung werden, aber er zum gegenwärtigen Zeitpunkt geblieben ist. Aber richtig ist heute schon ein weiteres sicheres aber nichts von Prognosen über auch, dass im zweiten Halbjahr Ansteigen zu prognostizieren, halte ( noch höhere Beit:räge, wie sie der das Beitragsvolumen der Renten- ich für eine nicht zu begründende Geschäftsführer der Deutschen kassen wegen Zahlungen von Ur- Schwarzmalerei. Rentenversicherungsträger (VDR), laubsgeld oder Weihnachtsgeld Frimz Ruland, am Wochenende ins regelmäßig deutlich stärker an- DIE WELT: Mitunter wird vorge-. Gespräch g~bracht hat. Mit Rürup steigt. Auch die recht üppigen Ta- ·schlagen, die Schwankungsreserve sprach Peter Hahne. rifabschlüsse vom Frühjahr wer- der Rentenkassen weiter abzu- den sich im zweiten Halbjahr für senk~n, um die Beiträge zu stabili- DIE WELT: Herr Rürup, der VDR die Rentenkassen positiv bemerk- sieren. rechnet mit einem deutLichen An- bar machen. Im Juli, das sind die Rürup: Das sollte auf keinen Fall stieg der Re~tenbeiträge im kom- jüngsten Daten, die wir haben, ·ist geschehen. Die Reserve wurde im menden Jahr. Wie wahrscheinlich das offenbar schon geschehen: . vergangeneu Jahr mit guten Grün- sind höhere Beitragssätze? . Das Beitragsaufkomm~n ·is~ in den von einer ganzen auf nur noch Bert Rürup: Von den ursprünglich diesem Monat immerhin um 1,8 80 Prozent einer Monatsausgabe erwarteten 19J Prozent im nächs- Prozent gestiegen, also um deut- gesenkt. Ich warne aber dringend ten Jahr können wir uns angesichts lich mehr als im ersten Halbjahr. davor, diese Einmaloperation noch · der schleppenden Konjunkturent- Wenn die Entwicklung im zweiten· einmal zu wiederholen. wicklung und der miserablen Lage Halbjahr so weiter. geht und di~ auf dem Arbeitsmarkt definitiv ver- Konjunkturbelebung voran DIE WELT: Der VDR erwartet, dass abschieden. Nach den. vorliegenden kommt, sollten sich weitere Bei- aus dem Beitragsaufkommen bis Daten ist mit einem Beitragssatz tragsbelastungen im Rahmen hal- . zum Jahresende nicht einmal mehr von 19,3 Prozent zu rechnen. ten lassen. Ich sehe darum gegen- die 80 Prozent erreicht werden wärtig noch keinen Anlass, an den können. · DIE WELT: .VDR-Geschäftsführer Annahmen, die zu einem Progno- Rürup: Es kann sein, dass dieser Franz Ruland erwartet aber, dass sewert von 19,3 Prozent geführt Wert, allerdings nur sehr geringfü- auch 19,3 Prozent nicht ausreichen haben, fundamentale Zweifel zu gig, unterschritten und arn Jahres- .werden, um die Rentenkassen aUs- erheben. ·· ende ein gewisser N achfinanzie- reichend zu füllen. rungsbedarf entstehen wird.· Aber Rürup: Natürlich gibt es Risik~n, DIE WELT: Kein Anlass zur Sorge das ist rioch nicht im roten Bereich, und niemand kann jetzt mit Si- also? dazu sind Schwankungsreserven da, cherheit sagen, wie hoch der Bei- Rürup: Wie gesagt, Risiken sind und ich erwartete von dort keinen tragssatz im nächsten Jahr sein durchaus vorhanden. Aber zurzeit allzu_ großen Druck auf die Beiträge. wird. Wir kennen bislang nur die - kann noch niemand belastbare allerdings schwache - Beitrags- Zahlen nennen. Die· ·Stunde der entwicklung im ersten Halbjahr, Wahrheit schlägt im Oktober, wenn aber es wäre verfrüht, schon jetzt der Schätzerkreis wieder zusam- von einem weiteren sicheren An- men kommt auf Grund .dessen Er- Die Welt, 27.08.2002 Deutscher Bundestag - Pressedokumentation",
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