HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept
{
"resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/147247/",
"id": 147247,
"site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/147247-a-drs_466/",
"title": "A-Drs_466",
"slug": "a-drs_466",
"description": "",
"published_at": null,
"num_pages": 2,
"public": true,
"listed": true,
"allow_annotation": false,
"pending": false,
"file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/1c/1c/09/1c1c09dc528846b689b0374c5b597e7c/a-drs_466.pdf",
"file_size": 66222,
"cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/1c/1c/09/1c1c09dc528846b689b0374c5b597e7c/page-p1-small.png",
"page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/1c/1c/09/1c1c09dc528846b689b0374c5b597e7c/page-p{page}-{size}.png",
"outline": "",
"properties": {
"title": null,
"author": null,
"_tables": [],
"creator": "Acrobat 5.0 Scan Plug-in for Windows",
"subject": null,
"producer": "Acrobat 5.0 Scan Plug-in for Windows",
"_format_webp": true
},
"uid": "1c1c09dc-5288-46b6-89b0-374c5b597e7c",
"data": {},
"pages_uri": "/api/v1/page/?document=147247",
"original": null,
"foirequest": null,
"publicbody": null,
"last_modified_at": "2022-03-04 13:10:51.387554+00:00",
"pages": [
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/147247/",
"number": 1,
"content": "\"Dan Janzer ar Bin\n\n15. Wr ahıperio:.ia\n1. Uns ersuchungsausschuss\n\n2007\n\nBundeshaus\n\n \n\nHans-Christian Ströbale\nMitglied des Deutschen Bundestages = 1 (003) 227 - - 76804\n\nwi hans-christian.stroebele@bundestag.de\n\nWahlkreis\nu hans-christian,stroebele@wk.bundestag.de\n\nHans-Christian Ströbele, MdB : Piatz der Republik 1 11 011 Berlin Friedrichshain\n\n \n\nDirschauer Str. 13\n10 245 Berlin\n\nl. Untersuchungsausschuss ® (030) 2977 2895\n\n— Der Vorsitzende -\nDorotheenstr. 88\n\n= (030) 3990 6084\n\n \n \n\nSundestag Kreuzberg\nood 8\n\n. 16. Wahl\n11011 Berlin - IM HAUSI 1. Untersu chuss 10006 Ben ”\n®& (030) 6165 6961\nPer E-Mail d 4 b 6 «= (030) 3990 6084\n\nAusechunedrucksache Berlin, den 5. September 2007\n\n \n\nANTRAG B 88\nder Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im 1, UA\n\nDer 1. Untersuchungsausschuss möge auf seiner nächsten Sitzung beschließen:\n\nDer 1. Untersuchungsausschuss ersucht über seinen Vorsitzenden den Präsidenten des\nDeutschen Bundestages, die nach Medien-Veröffentlichungen zu Themen des\n\nl. Untersuchungsausschusses „BND/CIA“ erteilten Ermächtigungen zur Strafverfol-\ngung gemäß $ 353 b StGB zurückzunehmen, soweit diese Ermittlungen gegen Journa-\nlisten gerichtet sind.\n\nBegründung:\n\n1.\n\nAuf Mehrheitsbeschluss der Fraktionsvertreter der CDU/CSU, SPD und FDP im\nl. Untersuchungsausschuss hin hat der Präsident des Deutschen Bundestages An-\nfang April 2007 die Ermächtigung gemäß $ 353 b StGB erteilt, Strafermittlungen\neinzuleiten wegen des Verdachts der Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer\nbesonderen Geheimhaltungspflicht durch Medienveröffentlichungen zu Themen,\nmit denen dieser Ausschuss befasst ist (etwa der Fall Murat Kurnaz). Daraufhin\nnahmen die Staatsanwaltschaften Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main und München\nStrafermittlungsverfahren auf: nicht nur gegen unbekannte Abgeordnete und Mit-\nglieder dieses Untersuchungsausschusses nebst MitarbeiterInnen, sondern auch\ngegen 17 Redakteure verschiedener Medien („Berliner Zeitung“, „Frankfurter\nRundschau“, „SPIEGEL“, „Süddeutsche Zeitung“, „Tageszeitung“, „Tagesspie-\ngel“, „Welt“, „Zeit‘“). Zugrunde gelegt wurde der Anfangsverdacht, jene Joumalis-\nten hätten im Zusammenhang mit ihren Veröffentlichungen Anstiftung oder Bei-\nhilfe zu $ 353 b StGB geleistet.\n\nBereits Anfang 2007 hatte nach entsprechender Ermächtigung des Bundestagsprä-\nsidenten die Staatsanwaltschaft Hamburg nach Veröffentlichungen zum Fall Kha-",
"width": 2480,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/1c/1c/09/1c1c09dc528846b689b0374c5b597e7c/page-p1-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/147247/",
"number": 2,
"content": "led el Masri gegen drei Journalisten des Magazins „Stern“ sowie gegen einen\nJournalisten der „Financial Times Deutschland“ ein Ermittlungsverfahren eingelei-\ntet.\n\nInzwischen hat lediglich die Staatsanwaltschaft München diese gegen Journalisten\ngerichteten Verfahren eingestellt, nicht aber — entgegen anderslautenden Medien-\nberichten — die Staatsanwaltschaften Frankfurt am Main und Hamburg. Die Staats-\nanwaltschaft Berlin hat unterdessen ebenfalls erklärt, die Ermittlungen weiterzu-\nführen. Daher ist dieser Antrag geboten.\n\nDer Bundestagspräsident kann nach den $$ 353 b Abs. IV Nr. 1, 77 e, 77d StGB\nseine Ermächtigung zu Ermittlungen wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses\nund einer besonderen Geheimhaltungspflicht zurücknehmen und diese Rücknahme\nin gegenständlicher, rechtlicher und persönlicher Hinsicht beschränken (vgl.\nTröndle/Fischer, StGB $ 77 d, Rn. 3; Schönke/Schröder, StGB $ 77 e, Rn. 2), mit-\nhin seine Ermächtigung zur Verfolgung wegen Verstoßes gegen $ 353 b StGB,\nsoweit Journalisten betroffen sind oder wären, partiell zurücknehmen.\n\nEs wäre dem Ansehen des Deutschen Bundestages dienlich, wenn der Präsident\ndes Deutschen Bundestages von der genannten rechtlichen Möglichkeit Gebrauch\nmacht und damit auch der I. Untersuchungsausschuss sichtbar seine Verantwor-\ntung für die Pressefreiheit als bedeutendes Verfassungsgut wahrnimmt.\n\n \n\ngez. Hans-Christian Ströbele, MdB",
"width": 2480,
"height": 3508,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/1c/1c/09/1c1c09dc528846b689b0374c5b597e7c/page-p2-{size}.png"
}
]
}