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            "content": "Wissenschaftliche Dienste                Ausarbeitung                                                        Seite 19 WD 5 - 3000 - 032/22 unterschiedlichen Services eines Ledgers, welche auf Basis eines Konsens-Algorithmus reali­ siert werden (z.B. Smart Contract Ausführung, Geldtransfer, usw.), können zudem je nach Im­ plementierung auch sehr unterschiedliche Qualitäten aufweisen. Für sicherheitskritische An­ wendungsfälle sollten daher auf alle Fälle die versprochenen Performance- und Sicherheitsei­ genschaften sowie die Erfüllung bestimmter gesetzlichen Normen (z.B. DSGVO- und eIDAS 35 Konformität) durch anerkannte Akteure zertifiziert werden.“ Der Fachbereich Verfassung und Verwaltung der Wissenschaftlichen Dienste hat auf folgendes hingewiesen: „In einigen Anwendungsbereichen innerhalb der Bundesverwaltung zeigten sich Probleme bei der Erfüllung der Anforderungen an die IT-Sicherheit bei der Umsetzung der Block­ chain-Strategie. So musste das Projekt „Digitales Schulzeugnis“ der Bundesdruckerei nach Hinwei­ sen zu Sicherheitslücken gestoppt werden, da es „Unbefugten […] möglich gewesen sein [soll], 36 (fiktive, nicht-signierte) Zeugnisse auszustellen.“ Auch die Einführung der App „ID Wallet“ für den digitalen Führerschein und den digitalen Personalausweis durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur musste Ende September 2021 nach Bekanntwerden von Proble­ 37 men bei der technischen Umsetzung und IT-Sicherheit ausgesetzt werden. “ Eine umfängliche Sicherheitsuntersuchung ausgewählter Blockchain-Anwendungen des For­ schungszentrums Informatik (FZI) für das BSI wurde 2018 bis 2019 durchgeführt. 303 Block­ chain-basierte Anwendungen wurden in einer Marktanalyse identifiziert, wovon neun aus Deutschland kamen. Acht Blockchain-Angebote wurden ausgewählt und einer umfassenden und detaillierten Sicherheitsanalyse unterzogen. Einige Ergebnisse der Studie sind: „Es existieren so gut wie keine Angebote mit formalen Sicherheitsnachweisen, die wesentli­ che Teile des Angebots betreffen. Formale Sicherheitsnachweise existieren zwar für die ein­ gesetzten kryptographischen Bausteine wie Verschlüsselungsverfahren oder Signaturfunktio­ nen, viele Blockchain-Angebote versprechen jedoch weit darüber hinausgehende Sicherheits­ eigenschaften. Für diese Aussagen existieren in der Regel keine formalen Nachweise oder wissenschaftlichen Untersuchungen. Existierende Angebote wurden bisher kaum öffentlichen Sicherheitsanalysen oder Penetrati­ ontests unterzogen. Obwohl das Hauptverkaufsargument der meisten Blockchain-Angebote die Sicherheit ist, wurden nur in wenigen Einzelfällen vom Hersteller der Produkte unabhän­ gige Sicherheitsuntersuchungen in Auftrag gegeben und deren Ergebnis veröffentlicht. In ei­ nigen wenigen weiteren Fällen wurden Sicherheitslücken von unabhängigen Forschern ent­ 35     NExT e.V. in Zusammenarbeit mit der Initiative \"Blockchain in der Verwaltung Deutschland\" (BiVD) und der Community of Practice Blockchain des NExT-Expertennetzwerks (2019), Blockchain in der Verwaltung – An­ wendungsbereiche und Herausforderungen, https://assets.website-fi­ les.com/5ea4da2d27484ba34faa7528/5f4433270ef00855b0116f4a_Blockchain_in_der_Verwaltung_Teil_1_2019- 09-06.pdf, S. 15. 36     Pressemitteilung der Bundesdruckerei vom 10. Februar 2022, https://www.bundesdruckerei.de/de/news­ room/pressemitteilungen/statement-digitale-schulzeugnisse. 37     Siehe Information der mit dem Projekt beauftragten Entwicklerfirma Digital Enabling GmbH, https://digital- enabling.eu/; Digitaler Führerschein: Nutzlos, unsicher und schon wieder kaputt, Süddeutsche Zeitung vom 29. September 2021, https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fuehrerschein-digital-id-wallet-1.5425432.",
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