HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept
{
"resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/16357/?format=api",
"id": 16357,
"site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/16357-deutsche-digitale-bibliothek/",
"title": "Deutsche Digitale Bibliothek",
"slug": "deutsche-digitale-bibliothek",
"description": "Kultur, Medien, Sport",
"published_at": "2009-07-27T00:00:00+02:00",
"num_pages": 2,
"public": true,
"listed": true,
"allow_annotation": true,
"pending": false,
"file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d8/11/b5/d811b569f4f34313a77069000b4450c2/5c8ce55256adae9df6b687dcf60be90f67a328ac.pdf",
"file_size": 88478,
"cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d8/11/b5/d811b569f4f34313a77069000b4450c2/page-p1-small.png",
"page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d8/11/b5/d811b569f4f34313a77069000b4450c2/page-p{page}-{size}.png",
"outline": "",
"properties": {
"url": "https://www.bundestag.de/resource/blob/190742/9b0255fb532a02644019580024044b98/digitale_bibliothek-data.pdf",
"title": "Microsoft Word - DAB 66-09- Deutsche Digitale Bibliothek Original.doc",
"author": "vermeissnemi",
"_tables": [
{
"page": 1,
"order": 1,
"accuracy": 95.53,
"whitespace": 100.0
}
],
"creator": "PScript5.dll Version 5.2",
"subject": null,
"producer": "Acrobat Distiller 5.0.5 (Windows)",
"publisher": "WD 1: Geschichte, Zeitgeschichte und Politik",
"reference": "",
"foreign_id": null,
"_format_webp": true,
"publisher_url": "https://www.bundestag.de/dokumente/analysen/wd1"
},
"uid": "d811b569-f4f3-4313-a770-69000b4450c2",
"data": {
"category": "Aktueller Begriff",
"publisher": "wd1",
"document_type": null
},
"pages_uri": "/api/v1/page/?document=16357",
"original": null,
"foirequest": null,
"publicbody": null,
"last_modified_at": "2025-03-16 11:11:03.101103+00:00",
"pages": [
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/16357/?format=api",
"number": 1,
"content": "Aktueller Begriff Deutsche Digitale Bibliothek Kulturelles Erbe und wissenschaftliche Informationen sollen in Deutschland und Europa digital er- fasst und über das Internet für jedermann erreichbar werden. Der europäische Rahmen ist mit der Einrichtung der digitalen Bibliothek europeana.eu bereits gegeben: Das Portal, im Rahmen der Initiative „i2010“ vorbereitet und entwickelt, ist Ende 2008 in Betrieb gegangen. Gleichzeitig haben viele Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit der Digitalisierung von Kultursammlungen und Bibliotheken begonnen. Deutschland hat dazu die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) konzipiert. Eingebettet in das Netzwerk von Europeana soll das Projekt von Bund und Ländern gemeinsam betrieben werden. Die digitale Bibliothek soll zu einer öffentlichen Kulturplattform werden, die allen Kulturinteressierten einen Zugang zur Kultur vermittelt. Ein wesentliches Ziel ist es, das digi- tal verfügbare Angebot bedeutender Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland und Europa zusammenzuführen und multimedial zu vernetzen. Alle Arten von kulturellen und wissen- schaftlichen Materialien aus allen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen sollen so miteinander verknüpft werden, dass ein gänzlich neues Nutzungspotential entsteht. Zugleich soll eine Lang- zeitarchivierung der digitalen Kopien sichergestellt werden, so dass diese auch durch künftige Ge- nerationen nutzbar sind. Weiteres Ziel ist die Schaffung einer wissenschaftlichen Expertenplatt- form, die Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft für den Informationsaustausch zur Verfügung stellt und dazu beitragen kann, wissenschaftliche Erkenntnisse zügig in marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Die Deutsche Digitale Bibliothek steht so auch im Wettbewerb mit ähnlichen Einrichtungen in anderen Staaten. Neben kultur- und wissenschaftspolitischen Zielset- zungen sprechen nicht zuletzt wirtschafts- und außenpolitische Argumente dafür, Kultur und Wis- sen aus Deutschland über das Internet international zugänglich zu machen. In der Deutschen Digitalen Bibliothek sollen die Datenbanken von über 30.000 Kultur- und Wis- senschaftseinrichtungen in Deutschland vernetzt und durch spezielle Suchwerkzeuge erschlossen werden. Geplant ist, die Bestände von Bibliotheken, Archiven, Museen, Mediatheken sowie Kultur- denkmale in der DDB zugänglich zu machen. Technologisch fortgeschrittene Recherche- und Präsentationstechniken sollen eine übergreifende, multilinguale Suche in den Datenbeständen der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen ermöglichen. Dies erfordert technische Vorkehrungen, die ein modernes Wissensmanagement in Form einer interaktiven Navigation ermöglichen. Gefragt sind kontextbezogene Suchmöglichkeiten mit hoher Treffgenauigkeit und attraktiver multimedialer Präsentation der Suchergebnisse. So werden gegenwärtig neue Technologien für den Aufbau von multimedialen Wissensplattformen im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts „Theseus“ entwickelt. Theseus ist ein vom BMWi initi- iertes Forschungsprogramm mit dem Ziel, eine neue internetbasierte Wissensinfrastruktur zu ent- wickeln, um das Wissen im Internet besser zu nutzen und zu verwerten. Besonders relevant für die digitale Bibliothek ist das Anwendungsszenario CONTENTUS, das auf die Schaffung eines auto- matisierten Prozesses zur Bereitstellung von multimedialem Wissen abzielt. Damit können kul- turelle Einrichtungen von der kostengünstigen Verarbeitung großer multimedialer Bestände, einer rechtssicheren Bereitstellung ihrer Inhalte und von einer engen Vernetzung mit anderen Inhalte- anbietern aus Kultur und Wissenschaft profitieren. Korr. Fassung. Nr. 66/09 (28. Juli 2009) ________________________________________________________________________________________________ Das Dokument gibt nicht notwendigerweise die Auffassung des Deutschen Bundestages oder seiner Verwaltung wieder und ist urheberrechtlich geschützt. Eine Verwertung bedarf der Zustimmung durch die Leitung der Abteilung W.",
"width": 2480,
"height": 3509,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d8/11/b5/d811b569f4f34313a77069000b4450c2/page-p1-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/16357/?format=api",
"number": 2,
"content": "-2- Die DDB soll außerdem mit dem Projekt „libreka.de“ verknüpft werden. Dieses Angebot wurde in Trägerschaft des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels entwickelt und ging anlässlich der Buchmesse 2007 in Betrieb. Es ermöglicht eine Volltextsuche von digitalen Versionen gedruckter Bücher und wird gemeinhin als deutsche Antwort auf Google Buchsuche (books.google.com) an- gesehen. Über die DDB in Kombination mit thematisch verwandten kommerziellen Angeboten er- halten Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft erstmals ein umfassendes interdisziplinäres Infor- mationsangebot, das an jedem Arbeitsplatz mit Personal-Computer und Internetanschluss ver- fügbar ist. Durch die Einbeziehung interaktiver Nutzungsformen und die Kooperation mit Wissen- schafts- und Bildungseinrichtungen soll die Nutzerattraktivität der DDB zusätzlich optimiert werden. Viele Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen haben bereits umfangreiche praktische Erfahrun- gen mit der Digitalisierung von Kulturgut und wissenschaftlichen Informationen gesammelt. Dies geschah und geschieht vor allem mit finanzieller Unterstützung durch die Deutsche Forschungs- gemeinschaft (DFG). Auch die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages betont in ihrem Schlussbericht die Bedeutung der Digitalisierung von Kulturgut (BT- Drs. 16/7000). Einen Einblick in den Stand der Digitalisierung von Kulturgut in Deutschland gibt die im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erstellte Studie „Be- standsaufnahme zur Digitalisierung von Kulturgut und Handlungsfelder“ (vorgelegt Anfang 2007). Informationen über die Digitalisierungsprojekte in Deutschland finden sich darüber hinaus im Verzeichnis des Portals zu europäischen Angelegenheiten für Bibliotheken, Archive, Museen und Denkmalpflege (www.eubam.de) sowie auf der Website www.kulturerbe-digital.de. Der weitere Weg beim Aufbau der Deutschen Digitalen Bibliothek wird in den „Gemeinsamen Eckpunkten von Bund, Ländern und Kommunen zur Errichtung der DDB“ beschrieben. Die Eckpunkte wurden am 4. Dezember 2008 im Entwurf von der Kultusministerkonferenz der Länder gebilligt. Erklärtes Ziel ist es, einen freien und wissenschaftlich verlässlichen Online-Zugang zu Kunst, Kultur und wissenschaftlicher Information zu ermöglichen. Gleichzeitig soll eine europaweite Vernetzung im Rahmen der europäischen digitalen Bibliothek Europeana gewährleistet werden. Die Eckpunkte berücksichtigen insbesondere die Ergebnisse der im Frühjahr 2008 vorgelegten Studie „Auf dem Weg zur DDB\", die von der Fraunhofer Gesellschaft erarbeitet wurde. Die Studie beschreibt, welche praktischen Schritte erforderlich sind und welche Investitionen und andere Maßnahmen mit dem Aufbau und Betrieb der DDB voraussichtlich verbunden sein werden. Die konkrete Ausgestaltung soll ein Verwaltungs- und Finanzierungsabkommen zwischen Bund und Ländern über die Errichtung, Trägerschaft und den Betrieb der DDB regeln. Die institutionelle Basis der Deutschen Digitalen Bibliothek bildet ein Kompetenznetzwerk aus etwa einem Dutzend Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen (Bibliotheken, Archive, Museen) aus Bund, Ländern und Kommunen mit ausgewiesenen Erfahrungen im Bereich Digitalisierung. Ein wichtiges Gremium ist dabei die ad-hoc-Arbeitsgruppe „Digitalisierung von Kulturgut‘“ der Kultusministerkonferenz (KMK) unter Beteiligung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien bei der Bundeskanzlerin (BKM) und des Deutschen Städtetages. Im Auftrag dieser Arbeitsgruppe bereitet eine Bund-Länder- Fachgruppe unter Federführung der Deutschen Nationalbibliothek die notwendigen Maßnahmen zur Realisierung der DDB vor. Die mit den Bundesressorts abgestimmten Eckpunkte und die ent- sprechenden Finanzierungspläne sollen im Herbst 2009 vom Bundeskabinett sowie von der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder endgültig verabschiedet werden. Geplant ist, das Portal der DDB im Jahr 2010/2011 als Prototyp in Betrieb zu nehmen („Betaversion“). Weitere Informationen: − BUNDESREGIERUNG (2008). Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2008, BT-Drs. 16/11570, 23. Dezember 2008. − FRAUNHOFER-INSTITUT – IAIS (2007). Bestandsaufnahme zur Digitalisierung von Kulturgut und Handlungsfelder (erstellt im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), abrufbar unter http://www.iais.fraunhofer.de/bkm_studie.html [Stand 30.06.09]. − FRAUNHOFER-INSTITUT – IAIS (2008). Auf dem Weg zur Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB), abrufbar unter http://www.iais.fraunhofer.de/ddb_studie.html [Stand: 30.06.09]. − Gemeinsame Eckpunkte von Bund, Ländern und Kommunen zur Errichtung einer „Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB)“, abrufbar unter http://tinyurl.com/mrf5fe [Stand 30.06.09]. − Bibliotheksportal des Deutschen Bibliotheksverbandes: http://www.bibliotheksportal.de. − i2010: Digital Libraries Initiative: http://ec.europa.eu/information_society/activities/digital_libraries/index_en.htm [Stand 30.06.09]. − THESEUS-Programm: http://theseus-programm.de [Stand 30.06.09]. Verfasser: Dr. Otto Singer, Fachbereich WD 10 Kultur, Medien und Sport",
"width": 2480,
"height": 3509,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d8/11/b5/d811b569f4f34313a77069000b4450c2/page-p2-{size}.png"
}
]
}