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"content": "Landtag Brandenburg Drucksache 3/6850 3. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 2568 der Abgeordneten Dr. Esther Schröder fraktionslos Drucksache 3/6687 Immer neue Verluste für den Lausitzring Wortlaut der Kleinen Anfrage Nr. 2568 vom 28.11.2003: Das Land Brandenburg hat den Bau des Eurospeedway Lausitz mit mehr als 100 Millionen Euro gefördert und will bis 2008 weitere 5,8 Millionen Euro für den Betrieb und zur Ausgleichung von Verlusten zur Verfügung stellen. Die Rennstrecke fuhr in den Auftaktjahren 2001/2002 insgesamt 6,9 Millionen Euro Verlust ein. Rein rech− nerisch waren das mehr als drei Millionen Euro Verlust pro Jahr. Für die Jahre 2004 bis 2008 rechnet die Geschäftsführung mit weiteren Verlusten, nunmehr aber nur noch in Höhe von angeblich 500.000 Euro pro Jahr. Diese Prognose verwundert umso mehr, da 2004 keine Rennen auf dem Zwei−Meilen−Trioval ausgefahren werden sollen. Nach Expertenmeinung wird der Lausitzring damit in seiner wirt− schaftlichen Entwicklung um Jahre zurückgeworfen, so dass ab 2004 auch wieder mit Millionenverlusten zu rechnen ist, die sich bis 2008 auf mehr als zehn Millionen Euro erhöhen könnten. Der Motorsport sieht sein Wachstumspotential gegenwärtig eindeutig in Asien, nicht in der Lausitz. Unverständlich ist vor diesem Hintergrund die Einschätzung der Geschäftsführung, dass das Jahr 2004 für den Eurospeedway Lausitz ein Jahr der Konsolidierung sein wird. Auch die weitere finanzielle Unter− stützung des Lausitzrings durch die Landesregierung ist vor diesem Hintergrund unverständlich. Ich frage daher die Landesregierung: 1. Wie bewertet die Landesregierung die wirtschaftliche Lage des Lausitzringes und die zwingend für die Jahre 2004 und 2005 entstehenden zusätzlichen Haushaltsbelastungen nach dem Bekanntwerden der Tatsache ein, dass 2004 keine Rennen auf dem Zwei−Meilen−Trioval ausgefahren werden? 2. Warum ist es, wie Wirtschaftsminister Junghanns nach Presseberichten an− Datum des Eingangs: 17.12.2003 / Ausgegeben: 19.12.2003",
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"content": "geblich sagte, allemal besser, den Betrieb des Lausitzringes angesichts der zu erwartenden neuen Verluste fortzusetzen als die Anlage still zu legen? 3. Welche Vergleichsrechnungen wurden hierfür durchgeführt? Das heißt: was kostet eine Weiterführung der Anlage ab sofort im Vergleich zu ihrer Stillle− gung? 4. Sind ggf. Vergleichsrechnungen intern durch Mitarbeiter des Wirtschaftsres− sorts selbst oder extern über Auftragsvergabe erstellt worden? Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Wirtschaft die Kleine Anfrage wie folgt: zu Frage 1: Die Tatsache, dass auf dem Zwei−Meilen−Super−Speedway im Jahr 2004 keinen Rennen ausgefahren werden, hat keine Auswirkungen auf die Bewertung der wirt− schaftlichen Lage des Lausitzrings. Die Landesregierung bewertet die wirtschaftliche Lage der Rennstrecke nicht nach den einzelnen Rennkursen des Lausitzrings, sondern nach den auf der gesamten Anlage stattfindenden Veranstaltungen. Zwin− gende zusätzliche Haushaltsbelastungen für die Jahre 2004 und 2005 entstehen für das Land nicht und werden daher auch nicht bewertet. zu Frage 2: Die in der Frage zitierte Aussage des Ministers für Wirtschaft gibt es nicht. Hinsicht− lich der Vorteile für die Region, die sich aus einem Weiterbetrieb des Lausitzrings im Vergleich zu einer Stilllegung ergeben, verweise ich auf die Beantwortung der Klei− nen Anfrage Nr. 2537. zu Frage 3: Die Kosten einer Stilllegung im Vergleich zu einer Weiterführung der Anlage können nicht ohne weiteres angegeben werden, da dazu feststehen müsste, ob eine Still− legung mit der Möglichkeit des jederzeitigen Weiterbetriebs oder eine Stilllegung mit Rückbau der Anlage als Vergleichsmaßstab genommen werden soll. Geht man von einer Stilllegung mit der Möglichkeit des jederzeitigen Weiterbetriebs aus, ist allein schon für Wachschutz, Grundsteuern, Instandhaltungen der Außenanlagen, Win− terdienst und Versicherungen mit jährlichen Fixkosten in Höhe ca. 160.000 zu rechnen. Darüber hinaus würden gegenwärtig nicht genau bezifferbare Kosten für einmalige Konservierungsarbeiten und die Beseitigung umweltgefährdender für den Betrieb einer Rennstrecke aber notwendiger Stoffe anfallen. Hinzu kommen, um die Verkaufschancen zu erhalten, Investitionskosten von bis zu 2,36 Mio. in den nächsten fünf Jahren. Die Kosten einer Stilllegung mit Rückbau sind nicht ermittelt worden.",
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"content": "zu Frage 4: Vergleichsrechnungen i. S. von Schätzungen der bezifferbaren Kosten, die nach jetzigem Kenntnisstand ohne Veranstaltungsbetrieb auf dem Lausitzring anfallen würden, sind auf der Grundlage der Ergebnisrechnung des Eurospeedway Lau− sitz (Ausgangspunkt war das Ist bis September 2003) vom Mitarbeitern des Minis− teriums für Wirtschaft und der Investitionsbank ermittelt worden.",
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