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"content": "Landtag Brandenburg Drucksache 4/3437 4. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 1346 der Abgeordneten Dr. Esther Schröder Fraktion der SPD Landtagsdrucksache 4/3320 Fehlender Berufsabschluss als Ursache für Jugendarbeitslosigkeit Wortlaut der Kleinen Anfrage Nr. 1346 vom 18.08.2006: Nach dem jüngsten SGB II - Länderbericht der Bundesagentur für Arbeit ist ein fehlender Berufsabschluss in Brandenburg eine Hauptursache für Jugendarbeitslosigkeit. Von 12.700 unter 25- jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern waren 2005 in Brandenburg über 45 Prozent (5.750 Personen) ohne Berufsausbildung. Der Zuwachs von 2005 zu 2006 (Vergleich der Monate März) betrug 13 Prozent. Dem gegenüber fließen Jahr für Jahr erhebliche EU-, Bundes- und Landesmittel in die Berufsausbildungsvorbereitung, in Ausbildungsverbünde, überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen, in staatliche Ausbildungsplatzprogramme, und zahlreiche andere berufspädagogische Maßnahmen für Jugendliche. EU, Bund und Land stellen in diesem Jahr allein 57,5 Millionen Euro für das „Ausbildungsprogramm Ost 2006“ zur Verfügung. Ich frage daher die Landesregierung: 1. Welche durch EU-, Bundes- und Landesmittel geförderten Programme der Berufsausbildung für Jugendliche wurden im Rahmen des Landesprogramms „Qualifizierung und Arbeit für Brandenburg“ (LAPRO) im Zeitraum der laufenden EU- Förderperiode (2000 bis 2006) in den zurückliegenden Jahren pro Jahr bisher durchgeführt? In welcher Höhe wurden dafür pro Jahr und pro Programm finanzielle Mittel (EU, Bund, Land) bereitgestellt? Wie viele Auszubildende erhielten so pro Jahr und pro Programm einen Berufsausbildungsplatz? Bitte stellen Sie die Programme, ihre finanzielle Ausstattung und die Anzahl ihrer Teilnehmer pro Jahr in einer anschaulichen Übersicht dar. 2. Wie viele Teilnehmer an durch EU-, Bundes- und Landesmittel geförderten Programmen der Berufsausbildung für Jugendliche haben im Zeitraum 2000 bis 2006 pro Jahr und pro Programm die jeweils zuvor begonnene Berufsausbildung abgebrochen? Welches sind die für den Abbruch der Berufsausbildung hauptsächlich zu nennenden Gründe? Datum des Eingangs: 18. 09.2006 / Ausgegeben: 25.09.2006",
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"content": "2 3. Wie viele Teilnehmer pro Jahr und Programm haben im Zeitraum 2000 bis 2006 die Berufsausbildung an durch EU-, Bundes- und Landesmittel geförderten Programmen der Berufsausbildung für Jugendliche zwar durchlaufen, aber die Abschlussprüfungen nicht geschafft, d.h. die Ausbildung am Ende ohne Berufsabschluss verlassen? Namens der Landesregierung beantwortet die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie die Kleine Anfrage wie folgt: Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die Gesamtzahl der Jugendlichen ohne Berufsausbildung bei den arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren in Brandenburg in 2005 insgesamt 11.400 (35,2 %) betrug, und damit unter dem Durchschnitt der ostdeutschen Länder liegt, der 38,4 % beträgt. Frage 1: Welche durch EU-, Bundes- und Landesmittel geförderten Programme der Berufsausbildung für Jugendliche wurden im Rahmen des Landesprogramms „Qualifizierung und Arbeit für Brandenburg“ (LAPRO) im Zeitraum der laufenden EU-Förderperiode (2000 bis 2006) in den zurückliegenden Jahren pro Jahr bisher durchgeführt? In welcher Höhe wurden dafür pro Jahr und pro Programm finanzielle Mittel (EU, Bund, Land) bereitgestellt? Wie viele Auszubildende erhielten so pro Jahr und pro Programm einen Berufsausbildungsplatz? Bitte stellen Sie die Programme, ihre finanzielle Ausstattung und die Anzahl ihrer Teilnehmer pro Jahr in einer anschaulichen Übersicht dar. zu Frage 1: Im Zeitraum der laufenden EU-Förderperiode (2000 bis 2006) wurden im Rahmen des Landesprogramms „Qualifizierung und Arbeit für Brandenburg“ verschiedene Förderprogramme zur Unterstützung der Berufsausbildung durchgeführt. Dazu zählen: a) Förderprogramme, die die Teilnehmer/innen zum Berufsabschluss führen, b) Förderprogramme, bei denen die Teilnehmer/innen entweder während ihrer Berufsausbildung unterstützende überbetriebliche Lehrgänge erhalten oder an den Berufsvorbereitungs-, Berufsorientierungs- und Berufsqualifizierungsmaßnahmen teilnehmen. Bei den Förderprogrammen, die zu einem Berufsabschluss führen, werden die Teilnehmer/innen in den anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBIG) oder nach dem Bundes- und Landesrecht ausgebildet und erhalten aufgrund der Abschlussprüfungen vor den Zuständigen Stellen ihre Abschlusszeugnisse. Diese Teilnehmer/innen haben je nach Art der Programmkomponenten entweder den Status als Auszubildende (duale Ausbildung) oder als Schüler (vollzeitschulische Ausbildung). Die Übersicht über die einzelnen Förderprogramme, ihre finanzielle Ausstattung und über die Zahl der Teilnehmer/innen pro Jahr ist als Anlage beigefügt. Frage 2: Wie viele Teilnehmer an durch EU-, Bundes- und Landesmittel geförderten Programmen der Berufsausbildung für Jugendliche haben im Zeitraum 2000 bis 2006 pro Jahr und pro Programm die jeweils zuvor begonnene Berufsausbildung abgebrochen? Welches sind die für den Abbruch der Berufsausbildung hauptsächlich zu nennenden Gründe?",
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"content": "3 zu Frage 2: Zwecks Mittelbewirtschaftung werden statistisch so genannte Austritte aus dem Programm erfasst, wobei in den Ausbildungsplatzprogrammen Ost nicht unterschieden wird zwischen vorzeitigem Abbruch der Berufsausbildung und dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung. Insofern liegen keine aussagekräftigen Daten zu Abbrüchen vor. Die Ausbildungsträger selbst geben folgende Hauptgründe für den Abbruch der Berufsausbildung an: ● fehlendes Interesse, ● Wechsel in betriebliche Ausbildung, ● mangelnde Leistungen, ● Wohnortwechsel, ● Wechsel in andere außerbetriebliche Ausbildung, ● Fehlzeiten, ● Mutterschutz. Frage 3: Wie viele Teilnehmer pro Jahr und Programm haben im Zeitraum 2000 bis 2006 die Berufsausbildung an durch EU-, Bundes- und Landesmittel geförderten Programmen der Berufsausbildung für Jugendliche zwar durchlaufen, aber die Abschlussprüfungen nicht geschafft, d.h. die Ausbildung am Ende ohne Berufsabschluss verlassen? zu Frage 3: Statistisches Datenmaterial liegt nur zum Ausbildungsplatzprogramm Ost vor. Teilnehmer/innen, die die Berufsausbildung im Ausbildungsplatzprogramm Ost ohne erfolgreiche Abschlussprüfung absolviert haben: 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 284 438 563 577 479 502 - Für 2006 liegen noch keine Auswertungen vor. 2005 haben ca. 16,5 % der Jugendlichen, die im Ausbildungsplatzprogramm Ost ihre Ausbildung absolvierten, die jeweilige Kammerprüfung nicht erfolgreich bestanden und somit die Ausbildung am Ende ohne Berufsabschluss verlassen. Diese Quote ist gemessen an der Durchfallquote der betrieblichen Ausbildung unterdurchschnittlich. Die Durchfallquote liegt insgesamt in der betrieblichen Ausbildung nach Angaben der Kammern bei durchschnittlich 25 % eines Jahrganges.",
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