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            "content": "Eine eigene Prognose wurde nicht erstellt. Vielmehr bezieht sich Dr. Meyerhöfer auf die Ergebnisse des im MBJS erarbeiteten Schulressourcen−Konzepts. Er zitiert da− raus richtig, dass voraussichtlich für mehrere Jahre ein akuter Einstellungsbedarf bestehen kann, der den durchschnittlichen Bedarf übersteigen wird. In den bereits im Jahr 2004 dem MBJS zugeschickten Überlegungen wird von Dr. Meyerhöfer auch beschrieben, dass viel zu wenige Absolventen für eine Einstellung als Lehr− kraft zur Verfügung stehen würden. Die Landesregierung ist sich dieser Problematik durchaus bewusst und wird des− wegen weiterhin dafür werben, dass sich junge Menschen für den Lehrerberuf ent− scheiden. Es werden auch Verhandlungen und Gespräche mit dem Land Berlin ge− führt, um zu erreichen, dass hinreichend Ausbildungskapazitäten zur Verfügung gestellt werden, damit der gesamte Lehrerbedarf der Region Brandenburg und Berlin gedeckt werden kann. Für das Land Brandenburg wird mit einer durchschnittlichen Zahl von rund 650 notwendigen Absolventen des Lehramtsstudiums pro Jahr gerechnet. Wenn diese Anzahl erreicht wird, können Spitzen in bestimmten Schuljahren, die sich rechne− risch aus einer Hochrechnung der bisher bekannten Entwicklungstendenzen im Schulressourcen−Konzept ergeben haben, abgemildert werden. Längerfristig könnte damit der Lehrerbedarf gedeckt werden. Der Mitarbeiter der Universität Potsdam vernachlässigt in seinen Anmerkungen und Vorschlägen zur Umsetzung des Schulressourcenkonzepts völlig, welche Hand− lungsmöglichkeiten das Land vor dem Hintergrund der finanziellen Situation insge− samt hat. Abgesehen davon, würden die Vorschläge die bestehenden Probleme auch gar nicht lösen. In diesen Überlegungen wird verkannt, dass gerade die älteren Lehrkräfte, die heute durch Personalabbaumaßnahmen angeregt werden, über eine Verkürzung der Lebensarbeitszeit ernsthaft nachzudenken, gerade nicht in den Jahren, in denen Lehrerbedarf besteht, zur Verfügung stehen würden. Sie entlasten das Land in angemessener Weise in der Zeit, in denen die Überhänge bestehen. Die Lösung, die Herr Dr. Meyerhöfer vorschlägt, nämlich die älteren Lehrkräfte länger im Dienst zu halten, würde zu einer Verschärfung der ungleichgewichtigen Altersstruktur führen. Es würde nichts daran ändern, dass jährlich starke Lehrer− Jahrgänge ausscheiden werden und ein hoher Ersatzbedarf entstehen wird. Der Einstellungsbedarf wird nicht dadurch eintreten, dass plötzlich wieder viel mehr Schüler zu versorgen wären (das ist nicht der Fall, die Schülerzahlen bleiben nied− rig), sondern weil starke Lehrer−Jahrgänge ausscheiden und dieses Ausscheiden nicht mehr mit dem jährlichen Bedarfsabbau ausgeglichen wird. In den zitierten Jahren nach 2011/2012 wird in gewisser Weise wieder \"Normalität\" eintreten. Langfristig muss das Land dafür sorgen, dass hinreichend junge Lehrkräfte einge− stellt werden, um eine annähernd gleichmäßig verteilte Altersstruktur zu sichern. Keine Rolle spielen in den Lösungsvorschlägen von Herrn Dr. Meyerhöfer die ar− beits− und dienstrechtlichen Belange, die Beschäftigungsansprüche der Lehrkräfte und Fragen des fachgerechten Einsatzes. Das Ausblenden dieser spezifischen Bedingungen wird der komplexen Problemlage nicht gerecht. Die Landesregierung kann und wird sich mit einer solchen Betrachtungsweise nicht begnügen können.",
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