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            "content": "Landtag Brandenburg                                Drucksache 3/6974 3. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 2581 der Abgeordneten Gerrit Große Fraktion der PDS Drucksache 3/6763 Flexible Eingangsphase (FLEX) Wortlaut der Kleinen Anfrage 2581 vom 04.12.2003: Nachdem die Flexible Eingangsphase zwei Jahre lang als Modellversuch an meh− reren Schulen Brandenburgs erprobt wurde, konnten sich mit dem Schuljahr 2003/04 Schulen regulär um die Einrichtung von FLEX−Klassen bewerben. Ich frage die Landesregierung: 1. Welche Schlußfolgerungen wurden aus dem Modellversuch gezogen? 2. Wie wurden sie für die weitere Einführung von FLEX nutzbar gemacht? 3. Wie viele FLEX−Schulen gibt es seit Beginn des Schuljahres 2003/04 in Bran− denburg (aufgeschlüsselt nach Schulamtsbezirken)? 4. Wie viele Bewerbungen lagen vor (aufgeschlüsselt nach Schulamtsbezirken)? 5. Konnten alle Bewerbungen berücksichtigt werden oder wurden welche zurück− gewiesen? Und wenn ja, warum? (aufgeschlüsselt nach Schulamtsbezirken) 6. Wie viele der FLEX−Schulen liegen im inneren Verflechtungsraum und wie viele im äußeren Entwicklungsraum? 7. Welche Anreize wurden den Schulen zur Einführung von FLEX geboten? 8. Wie viele ausgebildete Sonderpädagogen stehen den FLEX−Schulen mehr zur Verfügung als \"normalen\" Schulen (aufgeschlüsselt nach Schulamtsbezirken)? 9. Wie viele VZE hat das MBJS für die FLEX−Schulen zusätzlich zur Verfügung Datum des Eingangs: 22.01.2004 / Ausgegeben: 27.01.2004",
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            "content": "gestellt (aufgeschlüsselt nach Schulamtsbezirken)? 10. Wurden VZE in anderen Bereichen gekürzt zugunsten von FLEX? 11. Wie viele sind wirklich für FLEX genutzt worden? 12. Wie viele Gelder wurden für die FLEX−Schulen zusätzlich zur Verfügung gestellt (aufgeschlüsselt nach Schulamtsbezirken)? 13. Welche speziellen Fortbildungen wurden für die Lehrer angeboten, die in FLEX− Klassen unterrichten? 14. Wie waren diese Veranstaltungen frequentiert? Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Bildung, Jugend und Sport die Kleine Anfrage wie folgt: Zu Frage 1 und 2: Der Abschlussbericht wird voraussichtlich im Februar 2004 vorliegen. In der Zwi− schenauswertung vom Januar 2003 wurden bisher folgende Schlussfolgerungen gezogen: Die Ergebnisse bestätigten die Erwartungen, die seitens der Schulen, aber auch seitens der öffentlichen Diskussion, z.B. des Berichts der Bildungskommission Berlin − Brandenburg, in den Modellversuch gesetzt worden sind. Aufgrund dieser Er− gebnisse wurde bereits in 2003/2004 mit der Ausweitung gemäß dem § 13 der Grundschulverordnung sowie dem Rundschreiben (RS) 14/03 vom 31. Juli 2003 begonnen. Die pädagogischen Standards wurden erprobt und auch unter den unterschiedlichen regionalen Bedingungen von den Schulen als notwendig und erfüllbar beschrieben. Die Mitarbeit von Sonderpädagoginnen ist in den FLEX−Schulen stetig zu veran− kern, da allein über einen sonderpädagogischen Kompetenztransfer fehlende son− derpädagogische Kompetenzen für Prävention und förderdiagnostische Begleitung entwickelt werden können. Das hatte zur Folge, dass die Mindestausstattung in der VV−Unterrichtsorganisation festgelegt wurde. Die Ausbildung von funktionierenden Unterstützungssystemen vor Ort ist ein wich− tiger Faktor für die Einführung von FLEX; ebenso die Fortbildung der Lehrkräfte für ihre Arbeit in den FLEX−Klassen. Dies wurde im RS 14/03 vom 31. Juli 2003 fest− gelegt. Die FLEX−Handbücher wurden mit den FLEX−Schulen am Ende der Er− probung überarbeitet und ergänzt. Nun stehen sie als veröffentlichte Handbücher allen FLEX−Schulen sowie allen Grundschulen, die FLEX einführen wollen, zur Verfügung. Die FLEX−Handbücher sind vom Land Nordrhein−Westfalen über− nommen worden und stehen auf dem dortigen Bildungsserver.",
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            "content": "Zu Frage 3: Seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 wird FLEX an 77 Grundschulen des Landes Brandenburg angeboten (siehe Anlage 1). Zu Frage 4: Gemäß Nummer 12 des RS 14/03 vom 31. Juli 2003 bedarf die Einrichtung einer flexiblen Schuleingangsphase der Genehmigung des staatlichen Schulamtes. Alle Schulen, für die eine Genehmigung zur Einrichtung von FLEX−Klassen durch die jeweiligen staatlichen Schulämter vorlag, wurden durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport bestätigt. 77 Schulen haben zu Beginn des Schuljahres 2003/2004 mit FLEX begonnen. Zu Frage 5: Hierzu liegen keine detaillierten Daten vor. Eine Zurückstellung von Bewerbungen durch die staatlichen Schulämter erfolgte nur, wenn gemäß Nummer 12 des RS 14/03 vom 31. Juli 2003 die sächlichen und personellen Voraussetzungen nicht gegeben waren bzw. durch die staatlichen Schulämter nicht geschaffen werden konnten. Zu Frage 6: Im inneren Verflechtungsraum befinden sich 15 Schulen, im äußeren Entwick− lungsraum 62 Schulen. Zu Frage 7: Es gab keine Anreize in Form von Anrechnungsstunden o. Ä. Gemäß Nummer 11 des RS 14/03 vom 31. Juli 2003 erhielten die beteiligten Lehrkräfte vor der Einfüh− rung von FLEX eine Fortbildung. Für die Fortbildung ist das jeweilige staatliche Schulamt zuständig. Der Fortbildungsumfang beträgt für die Klassenlehrkräfte, die Lehrkräfte für den Teilungsunterricht und für die sonderpädagogisch qualifizierten Lehrkräfte 40 Fortbildungsstunden. Weiterhin organisieren die staatlichen Schul− ämter einen Hospitationsservice, der den Lehrkräften die Möglichkeit bietet, den Unterrichtsalltag konkret kennen zu lernen. Zu Frage 8: Gemäß den statistischen Angaben für das Schuljahr 2001/2002 arbeiten 73 Per− sonen mit einem ca. 95 %igen Beschäftigungsumfang an \"normalen\" Grundschulen. Das entspricht einem Umfang von ca. 70 VZE. Im Schuljahr 2003/2004 sind ca. 95 Personen für sonderpädagogische Förderung in FLEX−Klassen eingesetzt. Das entspricht einem Umfang von ca. 34 VZE. Zu Frage 9: Der Stellenbedarf für die Schulkapitel wird nach der erwarteten Schülerzahl und der Relation Schüler je Lehrer (S/L−Relation) unter Berücksichtigung von Ergänzungs−",
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            "content": "sachverhalten im Haushaltsplan veranschlagt, wobei das Kabinett die S/L−Relatio− nen mit Beschluss zum Schulressourcenkonzept (SRK) im Dezember 2002 ab dem Schuljahr 2003/2004 bis 2007/2008 festgelegt hat. Die S/L−Relation 2003/2004 umfasst in der Primarstufe den Zusatzbedarf für FLEX mit landesweit 118 Stellen. Das MBJS stellt den staatlichen Schulämtern nach dem Maßstab Schülerzahl und hierfür maßgebliche Schüler/Lehrer−Relation die in den Schulkapiteln des Haus− haltsplans jeweils veranschlagten Stellen zur Verfügung. Mit der Zumessung der Stellen nach der vorgenannten S/L−Relation haben die staatlichen Schulämter auch den 2003/2004 auf sie entfallenden Stellenanteil zur Organisation flexibler Ein− gangsphasen erhalten, wobei allerdings die alle Aufgabenbereiche betreffenden haushaltswirtschaftlichen Beschränkungen die Zahl tatsächlich verfügbarer Stellen auch für diesen Sachverhalt einschränken. Zu Frage 10: Da der Aufwand für FLEX als Zusatzbedarf in die S/L−Relation eingeflossen ist, wurde die VZE−Ausstattung für den übrigen Unterrichtsbedarf hierfür nicht gekürzt. Zu Frage 11: Das MBJS geht davon aus, dass die zugewiesenen VZE von den staatlichen Schulämtern bedarfsgerecht eingesetzt werden. Detailinformationen zum Einsatz von VZE für FLEX liegen für das laufende Schuljahr noch nicht vor. Zu Frage 12: Die höheren finanziellen Belastungen der Schulträger für FLEX werden im Schul− lastenausgleich nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz besonders berücksichtigt. Gemäß § 15        Abs. 2 GFG 2002/2003 werden seit 2002 die Schülerinnen und Schüler in FLEX mit 110 vom Hundert gewichtet. Dagegen werden Schülerinnen und Schüler an Grundschulen ohne FLEX nur mit 90 vom Hundert gewichtet. Die Schulträger erhalten also für die Schülerinnen und Schüler in FLEX einen höheren Betrag pro Schülerin/Schüler als in Grundschulen ohne FLEX. Das GFG 2004 sieht diese Gewichtung ebenso vor. Für die Jahre 2002 und 2003 stellt sich dies rechne− risch wie folgt dar: Jahr    Sockelbetrag   Zuweisung pro      Zuweisung      pro  Mehrbetrag      pro Schüler in FLEX    Schüler in Grund−   Schüler in FLEX (100 %)        (110 %)            schulen (90 %) 2002 221,22            243,34             199,10              44,24 2003 229,17            252,09             206,25              45,84 Für  den Schullastenausgleich ist allerdings anzumerken, dass dieser nicht zusätz− lich vom Land bereitgestellt wird. Es wird durch den Schullastenausgleich ein Teil der  im kommunalen Finanzausgleich bereitgestellten Steuerverbundmittel aufgrund der   Belastungen durch die Schulträgerschaft finanz− und steuerkraftunabhängig",
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            "content": "besonders verteilt. Zu Frage 13: Jedes staatliche Schulamt ist für die Entwicklung eines regionalen Fortbildungs− konzepts sowie dessen Durchführung selbstständig verantwortlich. Die Lehrkräfte erhalten am Ende der Fortbildung ein Zertifikat. Zu Frage 14: Nach Kenntnis des MBJS waren die Veranstaltungen hoch frequentiert. Alle Lehr− kräfte, die derzeit in FLEX arbeiten, haben Fortbildungen absolviert. Dies sind der− zeit ca. 400 Lehrkräfte und die betreffenden Schulleitungen.",
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            "content": "Anlage zur Antwort auf die Kleine Anfrage 2581 Kurzliste aller an FLEX beteiligten Schulen des Landes Brandenburg Stand: 06. Oktober 2003 Nr.   Schule                           Ort                Schulamtsbereich 1     Städt. Grundschule \"Gebrüder     Brandenburg        Brandenburg Grimm\" Grundschule im Kirchsteigfeld    Potsdam            Brandenburg 2 3     Grundschule Brück                Brück              Brandenburg 4     W.−Busch−Grundschule             Brandenburg        Brandenburg 5     Georg−Klingenberg−               Brandenburg        Brandenburg Schule 6     Luckenberger Schule              Brandenburg        Brandenburg 7     Kooperationsschule               Friesack           Brandenburg 8     Grundschule Fichtenwalde         Fichtenwalde       Brandenburg 9     Waldstadt Grundschule (27)       Potsdam            Brandenburg 10    Gesamtschule \"Theodor Fon−       Potsdam            Brandenburg tane\" mit Primarstufe 11    Grundschule I                    Teltow             Brandenburg 12    Grundschule \" Am Weinberg\"       Rathenow           Brandenburg 13    11. Grundschule                  Cottbus            Cottbus 14    5. Grundschule                   Cottbus            Cottbus 15    Grundschule Schomberg            Spremberg          Cottbus 16    Grundschule Forst Mitte          Forst              Cottbus 17    Grundschule Eulo                 Forst              Cottbus 18    Grundschule Wadelsdorf           Wadelsdorf         Cottbus 19    Grundschule Burg/Werben          Burg               Cottbus 20    3. Grundschule                   Cottbus            Cottbus 21    7. Grundschule                   Cottbus            Cottbus 22    20. Grundschule                  Cottbus            Cottbus 23    21. Grundschule                  Cottbus            Cottbus 24    Europa−Grundschule               Cottbus            Cottbus 25    Grundschule Sielow               Cottbus            Cottbus 26    W.−Nevoigt−Grundschule           Cottbus            Cottbus 27    Berg−Grundschule                 Doberlug−Kirchhain Cottbus 28    \"Astrid−Lindgren−Grundschule\"    Falkenberg         Cottbus",
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