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            "content": "Landtag Brandenburg                                Drucksache 3/6453 3. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 2432 der Abgeordneten Dr. Esther Schröder fraktionslos Drucksache 3/6338 Personal−Service−Agenturen (PSA) Wortlaut der Kleinen Anfrage Nr. 2432 vom 26.08.2003: Die im April eingerichteten Personal−Service−Agenturen (PSA) zeigen nach einem aktuellen Bericht der Berliner Zeitung vom 25. August 2003 in Berlin und Bran− denburg keine positive Wirkung. In 55 Agenturen der Region konnten bisher von 1.151 betreuten Erwerbslosen lediglich 14 in feste Jobs vermittelt werden. Kritiker behaupten, es gebe für die PSA kein sinnvolles Konzept. Anliegen sei allein, die Arbeitslosenstatistik zu \"bereinigen\". Die Agenturen seien daher reine Geldver− schwendung. In der Sache wirkungs− und nutzlos. Wo keine Stellen wären, könne niemand vermittelt werden. Sozialämter und Beschäftigungsträger wären demge− genüber erfolgreicher. DGB−Arbeitsmarktexperten äußerten: die Politik müsse sich fragen lassen, ob die PSA die richtige Antwort zur Lösung der Arbeitsmarktprobleme seien. Ich frage daher die Landesregierung: 1.     Wie beurteilt sie diese Entwicklung sowie die aktuelle Diskussion unter Zu− grundelegung der aktuellen PSA−Betreuungs− und Vermittlungszahlen für Brandenburg? 2.     Wie viele Personal−Service−Agenturen existieren bis jetzt in Brandenburg? 3.     Wie hoch ist die Betreuungskapazität für Erwerbslose dieser Agenturen? 4.     Wie viele Erwerbslose werden von diesen Agenturen bis jetzt tatsächlich betreut? 5.     Warum gibt es bis jetzt nur so geringe PSA−Vermittlungsergebnisse in Datum des Eingangs: 29.09.2003 / Ausgegeben: 06.10.2003",
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            "content": "Brandenburg? 6.      Welche Maßnahmen hat die Landesregierung seit Beginn des Jahres er− griffen bzw. ergreift die Landesregierung noch bis zum Ende des Jahres, um das Stellenangebot für eine effiziente Arbeitsvermittlung durch die PSA sozusagen als \"flankierende Unterstützung\" der Regierung in Brandenburg wirksam zu erhöhen? 7.      Welche Auffassung vertritt die Landesregierung zu der Frage, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen die PSA eine richtige Antwort zur Lösung der Arbeitsmarktprobleme in Brandenburg sein könnte? 8.      Wie sind die Voraussetzungen und Bedingungen für ein erfolgreiches Wirken von PSA in Brandenburg gegenwärtig objektiv einzuschätzen? 9.      Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, um die Voraussetzungen und Bedingungen für ein erfolgreiches Wirken der PSA in Brandenburg im Interesse von Eingliederungserfolgen umgehend spürbar zu verbessern? Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1: Für eine Beurteilung des Instruments der Personal−Service−Agentur (PSA) auf− grund der aktuellen Zahlen ist es noch zu früh, da die Personalserviceagenturen ihre Arbeit zum größten Teil erst vor wenigen Tagen bzw. Wochen aufgenommen haben. Eine PSA wird nach Auftragserteilung zunächst einmal sukzessive alle Plätze mit Teilnehmerinnen/Teilnehmern besetzen, die Arbeitskräfte sodann für Verleihtätigkeiten vorbereiten, so dass die eigentliche Verleihphase mit Zeitverzö− gerung beginnt. Klebeeffekte, d. h. Vermittlung auf reguläre Arbeitsplätze in Unter− nehmen, sind im Normalfall erst nach einigen Monaten des Ver− bzw. Entleihens zu erwarten. Frage 2 bis 4: Diese Zahlen sind beim Landesarbeitsamt Berlin−Brandenburg zu erfragen. Nicht nur, aber ins−besondere im Fall der PSA empfiehlt sich der direkte Weg zur Erlan− gung aktueller Zahlen: Hier ändern sich die Zahlen täglich aufgrund von Vergabe− entscheidungen, sukzessiver Zuweisung von Arbeitslosen und kontinuierlicher Ver− leihtätigkeit der PSA. Außerdem wird um Verständnis dafür gebeten, dass durch das Arbeitsministeriums des Landes Brandenburg Datenmaterial der Bundesanstalt, das für die Aufrechter− haltung des eigenen Dienstbetriebes nicht zwingend erforderlich ist, nicht laufend bereitgestellt werden kann. Frage 5: Hier gelten die Ausführungen zu den Fragen 1 sowie 2 bis 4.",
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            "content": "Frage 6: Mit branchenorientierten (Qualifizierungs−)Netzwerken, wie sie z.B. im Rahmen von INNOPUNKT gefördert werden, bestehen in Brandenburg gute Voraussetzungen, um mit dem Clusteransatz Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Die PSA sollten strukturpolitisch orientiert und mit den Clusteransätzen verbunden werden. Die Landesregierung unterstützt derzeit dazu mehrere regionale Initiativen, in die auch Brandenburger Arbeitsämter involviert sind. Seit einem Jahr werden zudem für die Zielgruppe von Jugendlichen an der sog. 2. Schwelle im Rahmen des INNOPUNKT−Programms in Brandenburg neue Formen von auf den Bedarf von KMU orientierten Arbeitskräftepools, z.B. als vermittlungs− orientierte Arbeitnehmerüberlassung oder auch als Arbeit−nehmersharing mit Erfolg getestet. Hier werden insbesondere auf die regionale Wirtschaftsstruktur abge− stimmte Aktivitäten gefördert. Die Erfahrungen werden, sobald eine Zwischenbilanz möglich ist, mit dem LAA und den Arbeitsämtern erörtert werden. Frage 7 und 8: Für Arbeitsmärkte mit signifikanter Unterbeschäftigung wie in Brandenburg ist mo− mentan nur eine vergleichsweise geringe Bedeutung der PSA zu erwarten. Bei an− ziehender Konjunktur wird sich die Nachfrage nach Leiharbeit erhöhen. Frage 9: Die Landesregierung betrachtet in Zeiten unsicherer Personaleinsatzstrategien die Ausweitung der in Brandenburg noch wenig etablierten Zeitarbeit als Chance zur Aufdeckung latenter Personalbedarfe in Unternehmen und als Chance, Arbeitslosen Zugang zu regulären Arbeitsplätzen zu verschaffen. Risikoscheuen Arbeitgebern wird die Entscheidung, Personal einzustellen, erleichtert. Aktuell steht im Vordergrund, ungerechtfertigten Vorurteilen gegenüber diesem in− novativen Instrument der Arbeitsförderung entgegenzutreten. Grundsätzlich gilt es, Zeitarbeit in betriebliche Personaleinsatzkonzepte einzubetten, kleine und mittel− große Unternehmen bei einer qualifizierten Personalarbeit und der Entwicklung ei− nes Fachkräftestammes zu unterstützen.",
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