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            "content": "Landtag Brandenburg                                 Drucksache 4/1685 4. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 566 der Abgeordneten Gerrit Große Fraktion der PDS Drucksache 4/1457 Personalsituation an Oberstufenzentren (OSZ) Wortlaut der Kleinen Anfrage 566 vom 30.06.2005: Im Zusammenhang mit den Stellenkürzungen, den Ver− und Umsetzungen von Lehrkräften kommen alarmierende Signale aus den Oberstufenzentren, dass es zunehmend schwieriger wird, den berufsbildenden Unterricht an den Oberstufen− zentren durch entsprechend qualifiziertes Fachpersonal abzusichern. Das bezieht sich ebenso auf die Absicherung des Unterrichts für die gymnasiale Oberstufe, soweit sie an Oberstufenzentren angeboten wird. Daher frage ich die Landesregierung: 1.     Wie schätzt die Landesregierung die derzeitige Stellenbesetzung an berufs− bildenden Schulen unter dem Aspekt der fachlichen Qualifikation ein? 2.     Welche Maßnahmen hat die Landesregierung für die bedarfsgerechte Aus− bildung von FachlehrerInnen für berufsbildende Schulen ergriffen? 3.     Welche Qualifizierungs− und Weiterbildungangebote werden den Fachlehre− rInnen an berufsbildenden Schulen im Land Brandenburg angeboten? 4.     Wie werden Qualifizierungs− und Weiterbildungsangebote von den Lehrkräf− ten an den berufsbildenden Schulen angenommen? 5.     Wie viele Fachlehrer, die für die SEK I oder SEK II ausgebildet sind, werden im Zuge der Ver− und Umsetzungen an Oberstufenzentren für berufsbilden− den Unterricht und damit fachfremd zum Schuljahr 2005/06 eingesetzt? 6.     Wie gedenkt die Landesregierung der Gefahr, dass die Fächerbreite und die Angebotspalette an den OSZ auf Grund fehlenden Fachpersonals einge− schränkt wird, entgegenzuwirken? Datum des Eingangs: 11.08.2005 / Ausgegeben: 16.08.2005",
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            "content": "Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Bildung, Jugend und Sport die Kleine Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Im Schuljahr 2004/05 waren 2.841 Lehrkräfte an beruflichen Schulen in öffentlicher Trägerschaft tätig. Davon verfügten 2.536 Personen über eine Hochschulausbil− dung, 254 über eine Fachschulausbildung und 51 über eine sonstige Ausbildung. In der Zeit vom 1. Januar 2004 bis 30. September 2004 wurden landesweit 99 Lehrkräfte eingestellt und damit ein Viertel aller im Einstellungskorridor vollzo− genen Einstellungen von Lehrkräften an öffentlichen Schulen für OSZ in Anspruch genommen. Für die Organisation des kommenden Schuljahres stehen den OSZ ca. 2.700 Stel− len zur Verfügung, das ist etwa die Stellenausstattung des abgelaufenen Schuljah− res. Im Oktober 2005 wird nach der Ermittlung der tatsächlichen Schüler− und Klas− senzahlen gemeinsam mit den staatlichen Schulämtern die tatsächlich zu erwar− tende Unterrichtssituation analysiert, um dann eventuell noch erforderliche Nach− justierungen einzuleiten. Innerhalb des Stellenrahmens können auf freien Stellen zur Deckung des unabweisbaren Fachbedarfs Lehrkräfte aufgestockt, entfristet und neu eingestellt werden. Zu Frage 2 und 6: Mit dem Land Berlin wurde im Jahr 2000 ein Kooperationsvertrag geschlossen, der u.a. zur Bündelung und besseren Nutzung von Studienkapazitäten die Verpflichtung Berlins enthält, für Brandenburger Studierende 30 Studienplätze für das Lehramt an beruflichen Schulen vorzuhalten. Darüber hinaus ist es im Bereich der beruflichen Schulen zunehmend der Fall, dass Seiteneinsteiger/innen aufgrund mangelnder Fachlehrkräfte zur Aufrechterhaltung des Unterrichts eingesetzt werden können. Dies ist insbesondere notwendig vor dem Hintergrund der Neuordnung der Ausbildungsberufe mit teilweise völlig neuen Berufen und Anforderungsprofilen. Der daraus entstehende spezielle Fachbedarf lässt sich nicht in jedem Fall mit den Angeboten der Lehrkräfte mit beruflicher Aus− bildung aus dem Arbeitsmarkt decken. Die staatlichen Schulämter haben die Möglichkeit gemäß § 18 Abs. 3 des Bran− denburgischen Lehrerbildungsgesetzes (BbgLeBiG) bei vorhandenem Bedarf ent− sprechende Einstellungen vorzunehmen. Danach können Lehrkräfte ohne Lehrbe− fähigung zur Deckung des Unterrichtsbedarfs in den Schuldienst eingestellt werden, wenn sie über eine abgeschlossene Hochschulausbildung (universitär) verfügen, die einen Einsatz in mindestens zwei Unterrichtsfächern gestattet und als Erste Staatsprüfung anerkannt ist. Vorbehaltlich einer einjährigen Unterrichtspraxis und dem erfolgreichen Absolvieren eines pädagogischen Grundkurses können sie am Vorbereitungsdienst mit dem Ziel teilnehmen, die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen abzulegen:",
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            "content": "Hierzu sind mit Zustimmung des Schulamtes Anträge an das Landesprüfungsamt für Lehrämter zu richten um die Genehmigung zur berufsbegleitenden Teilnahme am Vorbereitungsdienst zu erlangen. Wird die Genehmigung ausgesprochen, findet die 24−monatige Ausbildung derzeit durch die Studienseminare Potsdam und Cottbus statt. Bisher ist die Ausbildung vornehmlich in unterrichtsfreier Zeit und in Blockveran− staltungen organisiert, da aufgrund des nachgewiesenen Unterrichtsbedarfs diese Lehrkräfte keine Entlastungsstunden erhalten. Inhaltlich ist die Ausbildung haupt− sächlich auf Allgemeine Didaktik, Pädagogik, Psychologie, Schulrecht und Fachdi− daktik orientiert und enthält auch supervisorische Anteile. Am Ende der Ausbildung legen diese Lehrkräfte die Zweite Staatsprüfung ab und erwerben das Lehramt an beruflichen Schulen. Eine Verkürzung der Qualifizierung ist nicht möglich. Diese Maßnahme hat sich in den OSZ außerordentlich bewährt. Darüber hinaus ist es im Rahmen des Einstellungskorridors natürlich auch weiterhin möglich, originär ausgebildete Lehrkräfte für den berufsbildenden Bereich einzu− stellen, wobei die Nachfrage nahezu aller Bundesländer zum Teil zu erheblicher Konkurrenz führt. Zu Frage 3: Die vom LISUM Brandenburg angebotenen Fortbildungsveranstaltungen werden nachfrageorientiert organisiert. In Zusammenarbeit mit den Fachberaterinnen und Fachberatern werden in landesweiten Arbeitskreisen die Fortbildungsbedarfe er− fasst, von den Fachberaterinnen und Fachberatern gewichtet und im Rahmen der finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten des Landes umgesetzt. Mit dieser Vorgehensweise wird man den Fortbildungsbedürfnissen der Lehrkräfte im Land in hohem Maße gerecht. Um auch Fachfortbildungen für Lehrkräfte in \"Splitterberufen\" anbieten zu können, besteht zwischen den Landesinstituten der neuen Bundeslän− der eine enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Lehrkräftefortbildung. Das bietet neben der Verbreiterung des Angebots auch die Möglichkeit zur länderübergrei− fenden Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch der Lehrkräfte durch Öffnung der Fortbildungsangebote für Teilnehmende aus diesen Bundesländern. Flankiert werden diese Fortbildungsveranstaltungen von Maßnahmen, die aus ESF− Mitteln finanziert und vom WiB e.V. angeboten und durchgeführt werden. Die An− gebote des WiB e.V. werden in enger Zusammenarbeit mit den Fachberaterinnen und Fachberatern und dem LISUM Brandenburg entwickelt. Die Fortbildungsveranstaltungen sind in der Regel inhaltlich so gestaltet, dass ne− ben theoretischen und berufskundlichen Aspekten methodisch−didaktische Frage− stellungen in die Veranstaltungen integriert werden. Der Umfang der Veranstaltun− gen reicht von Halbtagesveranstaltungen (4 Unterrichtsstunden) bis zu Seminar− wochen (40 Unterrichtsstunden).",
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            "content": "Nachfolgende Übersicht zeigt eine quantitative Erfassung der im Schuljahr 2003/2004 im Bereich berufliche Bildung vom LISUM Brandenburg durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren. Veranstaltungen Teilnehmende Fortbildungsstunden Berufliche Bildung                              341          2939               3985 Wirtschaft und Verwaltung                        34           332                390 Metalltechnik                                    56           405                822 Elektrotechnik                                   12           112                138 Bautechnik                                       10            51                102 Holztechnik                                       4            50                 43 Farbtechnik und Raumgestaltung                   11            75                148 Körperpflege                                      5            28                 51 Ernährung und Hauswirtschaft                     32           108                298 Agrarwirtschaft                                   5            43                 54 Berufe ohne Berufsfeldzuordnung                  23           139                269 Berufsvorbereitende Bildungsgänge                36           367                467 Fachschule                                        7           104                 63 Berufsfachschule                                 30           326                309 Fachoberschule und Gymnasiale Ober−              30           368                266 stufe Berufsübergreifender Bereich                     46           431                565 Zu Frage 4: Die Teilnehmerzahlen zeigen, dass die vom LISUM Brandenburg angebotenen Veranstaltungen inhaltlich und organisatorisch von den Lehrkräften des Landes gut angenommen werden. Bei ca. 2.800 Lehrkräften an den Oberstufenzentren des Landes nimmt im statistischen Mittel jede Lehrkraft pro Schuljahr an einer Fortbil− dungsveranstaltung des LISUM Brandenburg teil. Auch die relativ geringe Zahl der durch Mangel an Anmeldungen ausgefallenen Veranstaltungen − im Schuljahr 2003/2004 waren dies 30, das entspricht etwa 8% des Gesamtangebots − deuten auf eine gute Akzeptanz hin. Für das Schuljahr 2004/2005 liegen noch keine Zahlen vor. Zu Frage 5: Lehrkräfte, die einer Laufbahn an OSZ für die beruflichen Fachrichtungen zuzu− ordnen sind, wurden bei nachgewiesenem Fachbedarf von den Versetzungen aus− genommen. Nur wenn im berufsübergreifenden Bereich (Deutsch, Englisch, Wirt− schafts− und Sozialkunde, Sport) an den OSZ Bedarf bestand, wurden Lehrkräfte für den allgemeinbildenden Bereich umgesetzt. Diese Umsetzungen wurden pro− blemlos innerhalb der staatlichen Schulämter vorgenommen. Der fachfremde Einsatz von allgemein bildenden Lehrkräften ohne zusätzliche Ausbildung oder Intensivfortbildung oder andere Befähigungen im berufsbezogenen Bereich an OSZ ist für das Schuljahr 2005/06 nach Angaben der staatlichen Schulämter nicht geplant.",
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