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"content": "Landtag Brandenburg Drucksache 3/1824 3. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 715 des Abgeordneten Werner Firneburg Fraktion der DVU Drucksache 3/1725 Drogenhandel im Asylbewerberheim? Wortlaut der Kleinen Anfrage 715 vom 18.09.2000: Wie Pressemeldungen zu entnehmen ist, wurden bei einem Bewohner des Asylbewerberheims in Cottbus - Sachsendorf 166 Gramm Heroin mit einem Marktwert von 16.000,00 DM polizeilich sichergestellt. Der Polizeisprecher hat nach Zeitungsangaben erklärt: \"Man kann in Cottbus alle Drogen haben, es liegt nur am Geld\". Von Januar bis Juli 2000 sollen in Cottbus von der Polizei 499 Drogen-De- likte bearbeitet worden sein. Ich frage die Landesregierung: 1. Ist es zutreffend, dass gegen den in der Vorbemerkung ge- nannten 32-jährigen Nigerianer aus dem Asylbewerberheim in Sachsendorf, bei dem 166 Gramm Heroin beschlagnahmt wurden, in 271 Fällen wegen gewerbsmäßigen Handels mit Drogen er- mittelt wird? 2. Sind Pressemeldungen zutreffend, wonach Jugendliche in den unter 1. genannten Asylbewerberheim Drogen erwerben können? 3. Auf welchen Schulhöfen und in welchen Schulen in Cottbus wird nach Erkenntnissen der Landesregierung mit welchen Drogen gehandelt? 4. Ist es zutreffend, dass zwei Drogenhändler aus Cottbus, die aus Sierra-Leone stammen und denen Drogenhandel in 250 bis 400 Fällen vorgeworfen wird, in Untersuchungshaft einsit- zen? 5. Wie viele Asylbewerber bzw. andere Ausländer handeln nach Einschätzung der Landesregierung mit welchen Drogen im Land Brandenburg? Datum des Eingangs: 11.10.2000 / Ausgegeben: 16.10.2000",
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"content": "2 6. Wie viele Personen konsumieren im Land Brandenburg a) Cannabis - Produkte, b) Kokain, c) Heroin, d) Amphetamine, e) Amphetaminderivate, f) Ecstasy-Pillen? 7. Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung über den Dro- genschmuggel aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten nach Brandenburg und nach Deutschland insgesamt? Namens ns der Landesregierung beantwortet der Minister des Innernn die Kleine Anfrage wie folgt: zu Frage 1: Ja, die Grundaussage ist zutreffend, jedoch wurde das Heroin nicht bei ihm selbst, sondern in der Wohnung eines anderen Be- wohners beschlagnahmt. zu Frage 2: Die Polizei prüft gegenwärtig derartige Hinweise. zu Frage 3: Im Polizeipräsidium Cottbus liegen hinsichtlich des Handelns mit Drogen auf Schulhöfen bzw. in Schulen keine Ermittlungsverfahren vor. zu Frage 4: Ja. zu Frage 5: Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Landes Bran- denburg handelten bzw. schmuggelten bis August 2000 412 Tatver- dächtige mit Rauschgift. Von diesen Tatverdächtigen waren 83 bzw. 20,1 Prozent Nichtdeutsche. Fünf nichtdeutsche Tatverdäch- tige handelten mit Heroin, zwei mit Kokain, einer mit LSD (Ly- sergsäurediethylamid), vier mit Amphetamin, einer mit Ecstasy, 56 mit Cannabis und 14 mit sonstigen Betäubungsmitteln. In der PKS werden Asylbewerber nicht gesondert als Tatverdächti- ge ausgewiesen.",
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"content": "3 zu Frage 6: Für das Land Brandenburg liegen keine gesicherten Erkenntnisse über den illegalen Drogenmissbrauch vor. Der Polizei sind le- diglich die Tatverdächtigen bekannt [allgemeine Verstöße nach § 29 Betäubungsmittelgesetz (BtMG)], die in der PKS bis August 2000 registriert wurden. a) Cannabis-Produkte 1 675 Personen b) Kokain 34 Personen c) Heroin 27 Personen d) Amphetamin 104 Personen e) u. f) Amphetaminderivate = Ecstasy 57 Personen zu Frage 7: Der Landesregierung ist bekannt, dass seit mehreren Jahren die Balkanroute die bevorzugte Rauschgifttransportroute aus dem Nahen Osten und Südwestasien nach Deutschland ist. Nach Schät- zung der IKPO-Interpol (European Drug Situation Report 1999, April 2000) wurden 1999 über 80 Prozent des in Europa sicherge- stellten Heroins auf diesen Wegen, die ihren Ausgangspunkt in der Regel in der Türkei haben, illegal eingeführt. Aus diesem Grund wird diese Route auch als \"Hauptschlagader des Heroin- schmuggels\" bezeichnet. Sie wird in die \"klassische\" über die Türkei, Bulgarien, Jugoslawien, Slowenien und Österreich nach Deutschland, in die \"nördliche\" über die mittel- und osteuropäi- schen Staaten und die \"südliche\" Route über die Türkei, Grie- chenland, Mazedonien, Albanien und Italien eingeteilt.",
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