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Dafür und für plötzlich aufge- zierte Sonderschullehrer nicht wie in den Vorjahren in das   tretenen Zusatzbedarf wegen unerwarteter Todesfälle Beamtenverhältnis übernommen. Gleichzeitig sollen nach       wurden mit weiteren 11 Bewerbern befristete Verträge Berichten der Verbände erneut Volksschullehrer zur Klas-     abgeschlossen. Einige der auf der Warteliste stehenden senbildung im neuen Schuljahr benötigt worden seien.         Kandidaten lehnten bei dieser Gelegenheit die angebotene Beschäftigung aus unterschiedlichen Gründen ab, so daß Wir fragen die Staatsregierung, in einzelnen Fachrichtungen (Lernbehindertenpädagogik, 1. Wie viele hauptamtliche und hauptberufliche Lehrer        Schwerhörigenpädagogik, Verhaltensgestörtenpädagogik) unterrichten derzeit an Sonderschulen, wie viele davon    sämtliche Kandidaten angestellt oder beschäftigt wurden, haben die Lehrbefähigung für Sonderschulen (aufge-        soweit sie nicht abgelehnt hatten. In einigen Fällen wurden schlüsselt nach öffentlichen und privaten Schulen)?       als Ersatz für nicht angetretene Kandidaten auch Bewerber aus anderen sonderpädagogischen Fachrichtungen her- 2. Wie viele Lehrer mit der Lehrbefähigung für das Amt an angezogen, z.B. der Fachrichtung für Geistigbehinder- Grund- und Hauptschulen unterrichten derzeit insge- tenpädagogik. Berücksichtigt man, daß einige Bewerber samt an Sonderschulen und wie viele davon noch zu den Bezirken und privaten Schulträgern gingen, a) länger als 3 Jahre dürften allenfalls noch etwa 15 Kandidaten aus dem Prü- b) länger als 5 Jahre fungsjahr 1985 verfügbar sein, zumeist der Fachrichtung c) länger als 10 Jahre? Geistigbehindertenpädagogik. Es ist also nicht richtig, daß 3. Wie viele Lehrer nach 2. sind an die Sonderschule ab-      das Angebot an vollausgebildeten Sonderschullehrern geordnet, wie viele versetzt, nach welchen Kriterien wird ausreichend in dem Sinn war, daß in beachtlichem Umfang dabei verfahren?                                          noch auf Bewerber hätte zurückgegriffen werden können, um plötzlich eintretende Ausfälle zu decken. 4. Hat die Staatsregierung einen Überblick über die Zahl der Volksschullehrer, die bereit zur Rückkehr an Volks- schulen sind und existieren zeitliche und organisatori- sche Vorstellungen über eine „Rückkehraktion\"? Antwort des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus 5. Wie viele Volksschullehrer wurden zur Klassenbildung 1985/86 erstmals und trotz des ausreichenden Ange- Die Anfrage der Abgeordneten Messerer und Kurz kann botes an voll ausgebildeten, qualifizierten Sonder- nun leider erst jetzt nach zeitraubenden Erhebungen be- schullehrern an die Sonderschulen abgeordnet bzw. antwortet werden. Die Antwort zur Frage 1 wurde aus den versetzt, wie viele davon waren Berufsanfänger und statistischen Erhebungen des Landesamts für Statistik und welche Gründe waren jeweils dafür maßgebend? Datenverarbeitung zum Stand vom 1. Oktober 1985 ent- nommen, die Antwort zu den Fragen 2 - 5 bei den Regie- rungen erhoben. Antwort                                                       1. An den Sonder(volks)schulen unterrichten im Schuljahr 1985/86 folgende hauptamtliche und hauptberufliche des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus                 Lehrer Die Schulstandstatistik für die Sonderschulen im Schuljahr                            insgesamt    davon öff.  davon priv. 1985/86, die das Bayerische Landesamt für Statistik und                                             Schulen      Schulen Datenverarbeitung zusammenstellt und die Auskunft über Lehrer insges.         5134        3164         1970 den Lehrereinsatz geben wird, dürfte nach den Erfahrun- gen der letzten Jahre frühestens Anfang Februar 1986 vor-         davon Sol              3055        1937         111 8 liegen. Es wird daher gebeten, den Termin für die Beant-          davon Vol              1196         765          431 wortung der Anfrage bis Ende Februar zu verlängern.               davon FL                883         462          421 Die Antworten zu den Fragen 2 bis 4 müssen von den Re-           Die Mitarbeiter für heilpädagogische Unterrichtshilfe gierungen einzeln aus den Personalakten ermittelt werden.        sind nicht aufgeführt. Irgendwelche gesammelten Unterlagen zu diesen Fragen          2. Von den insgesamt 1196 Lehrern mit der Lehrbefähi- liegen dem Staatsministerium nicht vor.                          gung für das Amt an Grund- und Hauptschulen unter- richten derzeit an Sonder(volks)schulen Zu Frage 4 muß vorsorglich darauf hingewiesen werden, daß „Rlickkehraktionen\" nur dann geplant werden können,          länger als 3 Jahre 223 wenn hierdurch nicht Beschäftigungsprobleme von der              länger als 5 Jahre 205 Sonderschule auf die Volksschule verlagert werden.               länger als 10 Jahre 243.",
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