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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/6246 HESSISCHER LANDTAG 09. 09. 2021 Kleine Anfrage Claudia Papst-Dippel (AfD), Volker Richter (AfD), Arno Enners (AfD) vom 11.08.2021 Mangelnder Impfschutz bei Risikopatienten und Antwort Minister für Soziales und Integration Vorbemerkung Fragesteller: Das Sozialministerium Hessen erklärte im Mai, dass keiner der verwendeten Vakzine einen 100-prozentigen Schutz vor einer Coronainfektion bietet. Die Impfungen seien trotzdem wichtig, denn der Schutz falle hoch aus und bewahre Geimpfte vor schwereren Krankheitsverläufen und vermindere die Todesfälle. Laut dem Vorsit- zenden der Ständigen Impfkommission sind laut Studie 4 Gruppen schlechter geschützt als gedacht. Dazu ge- hören zum Beispiel alte Menschen, bei denen die Impfung abhängig vom Ausmaß der Immunsuppression und den verwendeten Medikamenten deutlich schlechter ist oder ganz ausfällt. Eine aktuelle Studie aus Israel belegt, dass insbesondere Risikofaktoren wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Herzschwäche, chronische Nie- ren- und Lungenerkrankungen, Demenz und Krebs einen schweren Verlauf trotz Impfung begünstigen. Diese Vorbemerkung der Fragesteller vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Wieviel Prozent der im Juli 2021 gemeldeten Patienten mit einer Coronainfektion haben vor der Infektion eine zweite Impfung erhalten? Frage 2. Wie viele Patienten entwickelten seit Mai 2021 trotz zweifacher Impfung einen schweren Verlauf und wie viele davon verliefen tödlich? (Bitte aufgeschlüsselt nach Altersklassen.) Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam wie folgt beantwortet: Das Robert Koch-Institut berichtet in seinen wöchentlichen Situationsberichten zur Coronavirus- Krankheit-2019 auch über sog. „Impfdurchbrüche“. Einen „Impfdurchbruch“ definiert das RKI als Infektion mit Symptomatik. Es berichtet mit Stand 1. August 2021 über 8.715 „Impfdurch- brüche“ in Deutschland. Die nachgewiesenen Infektionen nach vollständiger Impfung verteilen sich wie folgt auf verschiedene Altersklassen: Alter <18 Alter 18-59 Alter >=60 Infektionen 69 8.235 7.290 Davon symptomatisch 44 5.742 2.929 Davon hospitalisiert 0 114 694 Tödliche Verläufe nach vollständig abgeschlossener Impfung gegen COVID-19 werden vom RKI nicht berichtet. Frage 3. In welchem Umfang können Risikogruppen mit einer Impfung vor einem schweren Krankheitsver- lauf geschützt werden, wenn gerade bei diesen Gruppen die Schutzwirkung schlechter oder ganz ausfällt? Die Konferenz der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder hat am 2. Au- gust 2021 beschlossen, ab September 2021 im Sinne einer gesundheitlichen Vorsorge in Pflege- einrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen eine Auffrischimpfung in der Regel mindestens sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie anzubieten. Patientinnen und Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression sowie Pflegebedürftige und Höchstbetagte in ihrer eigenen Häuslichkeit sollen durch ihre behan- delnden Ärztinnen und Ärzte eine Auffrischimpfung angeboten bekommen. Eingegangen am 9. September 2021 · Ausgegeben am 10. September 2021 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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