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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/599 HESSISCHER LANDTAG 14. 06. 2019 Kleine Anfrage Christiane Böhm (DIE LINKE) vom 09.05.2019 Entwicklungen der hessischen Ausbildungszahlen in den therapeutischen Heilberufen und Antwort Minister für Soziales und Integration Vorbemerkung Fragesteller: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie sind wesentliche und unverzichtbare Bausteine einer, umfassenden Gesundheitsversorgung. Wie der LINKE-Bundestagsabgeordnete Dr. Achim Kessler unter Be- zugnahme auf Ausweitungen der Gruppe „Therapeuten am Limit“ öffentlich machte, sinken in den genannten Heilberufen die Schülerinnen- und Schüler- beziehungsweise Absolventinnen- und Absolventenzahlen für Hessen seit 2012 teils rapide ab (https://bit.lv/2VqR2Bi, zuletzt aufgerufen am 9. Mai 2019). Dadurch könn- ten in Zukunft ernsthafte Versorgungsengpässe drohen. Diese Vorbemerkung de Fragestellerin vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Wie haben sich die Zahlen der Schülerinnen und Schüler sowie Absolventinnen und Absolventen in den eingangs genannten Heilberufen in Hessen seit dem Jahr 2010 entwickelt? (Bitte nach Schuljahren getrennt ausweisen) Der Landesregierung liegen zu der Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die eine Ausbildung in den vorgenannten Ausbildungsberufen begonnen haben, erst ab dem Jahr 2014 Daten vor. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass es sich um eine freiwillige Datenerhebung durch die zustän- digen Schulen handelt. Eine gesetzliche Auskunftspflicht besteht nicht, daher kann die Vollstän- digkeit der Daten nicht gewährleistet werden. Anzahl der Anfängerinnen und Anfänger der 2014 2015 2016 2017 2018 jeweiligen Ausbildung Ergotherapie 89 125 149 96 125 Logopädie 31 33 25 27 39 Physiotherapie 287 286 283 154 260 Podologie 18 34 47 28 32 Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen wird von der Prüfungsbehörde direkt erhoben und stellen sich wie folgt dar: 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Ergotherapie 150 183 158 169 169 169 155 159 165 Logopädie 50 50 43 44 39 40 32 42 23 Physiotherapie 266 402 359 347 406 444 474 591 391 Podologie 6 17 41 31 26 30 44 38 84 Die starke Veränderung bei den Absolventinnen und Absolventen der Physiotherapie- Ausbildung ergibt sich daraus, dass im Jahr 2017 noch außerhessische Studentinnen und Studen- ten der privaten Hochschule Fresenius von außerhessischen Standorten in Hessen geprüft wur- den. Daher umfasst diese Zahl nicht nur hessische Absolventinnen und Absolventen. Eingegangen am 14. Juni 2019 · Bearbeitet am 14. Juni 2019 · Ausgegeben am 18. Juni 2019 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/599 Frage 2. Wie bewertet die Landesregierung diese Entwicklung auch mit Blick auf die Sicherung des Fach- kräftebedarfs in diesem Bereich in Hessen? Frage 3. Welche Maßnahmen sieht die Landesregierung als erforderlich an, um den Fachkräftebedarf in diesen Berufen zu sichern? Frage 4. Welche Maßnahmen plant die Landesregierung, um die Fachkräftesicherung im Bereich der the- rapeutischen Heilberufe zu gewährleisten? Die Fragen 2 bis 4 werden aufgrund des Sachzusammenhangs wie folgt gemeinsam beantwortet. Für eine beständige Versorgungssituation ist es aus Sicht der Landesregierung von besonderer Bedeutung, dass auch in Zukunft genügend und adäquat ausgebildete Fachkräfte in den Gesund- heitsfachberufen vorhanden sind, um die Gesundheitsversorgung einer älter werdenden Bevöl- kerung sicherzustellen. Die Verdienstmöglichkeiten im Berufsleben, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Möglichkeit zur systematischen Förderung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen steigern die Attraktivität eines Berufsbildes. Diesbezügliche Überlegungen und Strategien sind allerdings von den entsprechenden Berufsverbänden zu entwickeln. Die Berufsgesetze und Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen der Gesundheitsfachberufe wei- sen einen dringenden Novellierungsbedarf auf. Sie spiegeln nur noch eingeschränkt die heutigen Berufsanforderungen wider und tragen damit nur bedingt den Erwartungen des (potentiellen) Berufsnachwuchses Rechnung. Aus diesem Grund besteht die gemeinsame Bund-Länder- Arbeitsgruppe zur Reform der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen mit dem Ziel einer zeitnahen Novellierung der Berufsgesetze der bundesrechtlich geregelten therapeutischen Berufe im Gesundheitswesen. Im Weiteren wird auf die Beantwortung der Frage 8 verwiesen. Frage 5. Welche Ausbildungswege gibt es in Hessen in den eingangs genannten Berufsfeldern? Die benannten Berufe können in Hessen im Rahmen einer grundständischen Ausbildung an an- erkannten Berufsschulen erlernt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit im Rahmen eines Modellstudiengangs an der staatlichen Hochschule Fulda Physiotherapie zu studieren und mit dem erfolgreichen Abschluss die Berufs- zulassung als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut zu erhalten. Weiterhin hat die Hochschule Fresenius Idstein am Standort Frankfurt einen dualen Studiengang entwickelt und am Standort Frankfurt eine grundständig ausbildende Berufsschule eröffnet. Die dort ausgebildeten Physio- therapeutinnen und Physiotherapeuten absolvieren zeitgleich, bzw. zeitlich etwas versetzt ein die Ausbildung begleitendes Studium. Frage 6. Welche Einrichtungen in Hessen bieten schulische Ausbildungen in den genannten Heil berufen an? (Bitte nach privaten und öffentlichen Trägern aufschlüsseln) Podologie Hippokratesschule GmbH, Kassel Private Trägerschaft Berufsfachschule für Podologie Podologie Private Trägerschaft maxQ im bfw, Frankfurt am Main Podologie Lohrmann & L'école, Vellmar Private Trägerschaft Orthopädische Universitätsklinik, Private Trägerschaft, aber An- Physiotherapie Friedrichsheim gGmbH, bindung an ein Krankenhaus Frankfurt am Main Staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie Physiotherapie am Klinikum Frank- Öffentliche Trägerschaft furt Höchst, Frankfurt am Main F + U Rhein-Main-Neckar gGmbH, Physiotherapie Private Trägerschaft Darmstadt Physiotherapie Orbtalschule Bad Orb GmbH Private Trägerschaft Hochschule Fresenius, Berufsfach- Physiotherapie Private Trägerschaft schule für Physiotherapie, Idstein Schule Schwarzerden/Rhön e.V., Physiotherapie Private Trägerschaft Gersfeld Private Trägerschaft, aber An- Physiotherapie Asklepios Kliniken Bad Wildungen bindung an ein Krankenhaus Ludwig Fresenius Schulen, Physiotherapie Private Trägerschaft Bad Hersfeld",
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"content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/599 3 Physiotherapieschule Hessisch Physiotherapie Private Trägerschaft Lichtenau Physiotherapie Dr. Rohrbach Schule Kassel Private Trägerschaft Bernd-Blindow-Schulen, Physiotherapie Private Trägerschaft Bad Sooden-Allendorf GmbH Schule für Physiotherapie, Univer- Physiotherapie sitätsklinikum Gießen und Öffentliche Trägerschaft Marburg, Standort Gießen Physiotherapie Ludwig Fresenius Schulen, Marburg Private Trägerschaft Schule für Physiotherapie, Univer- Physiotherapie sitätsklinikum Gießen und Öffentliche Trägerschaft Marburg, Standort Marburg Klinikum Frankfurt Höchst Ergotherapie Staatlich anerkannte Schule für Öffentliche Trägerschaft Ergotherapie, Frankfurt am Main Hochschule Fresenius Ergotherapie Staatlich anerkannte Schule für Private Trägerschaft Ergotherapie, Idstein Hephata Ergotherapieschule Ergotherapie Private Trägerschaft Fokus gGmbH, Cölbe Ludwig Fresenius Schulen Ergotherapie Berufsfachschule für Ergotherapie, Private Trägerschaft Marburg Klinik und Reha Zentrum Lippolds- Private Trägerschaft, aber An- Ergotherapie berg, Ergotherapieschule Lippolds- bindung an ein Krankenhaus berg Schule Schwarzerden/Rhön e.V., Ergotherapie Staatlich anerkannte Schule für Private Trägerschaft Ergotherapie Dr. Rohrbach-Schule, Staatlich an- Ergotherapie erkannte Schule für Ergotherapie, Private Trägerschaft Kassel F+U Rhein-Main-Neckar gGmbH, Ergotherapie Staatlich anerkannte Schule für Private Trägerschaft Ergotherapie, Darmstadt Asklepios Bildungszentrum für Ge- Logopädie sundheitsfachberufe, Fachbereich Private Trägerschaft Logopädie, Bad Wildungen Universitätsklinikum Gießen- Logopädie Marburg, Schule für Logopädie, Öffentliche Trägerschaft Standort Marburg Hochschule Fresenius, Schule für Logopädie Private Trägerschaft Logopädie, Frankfurt am Main Frage 7. Welche dieser Einrichtungen erheben in welcher Höhe Schulgelder für die genannten Heilberufe? Die Schulen in privater Trägerschaft mit einer Anbindung an ein Krankenhaus und die Schulen in öffentlicher Trägerschaft erheben keine Schulgelder für die genannten Heilberufe. Die Schu- len in privater Trägerschaft ohne Anbindung an ein Krankenhaus erheben regelhaft Schulgeld in Höhe von 400 bis 500 € pro Schüler/Schülerin pro Ausbildungsmonat. Frage 8. Wie sehen die Pläne der Landesregierung bezüglich der Schulgeldfreiheit in der Ausbildung der therapeutischen Heilberufe und dem Ersatz des Schulgeldes durch Landesmittel, die im Wahl- kampf versprochen wurde, aus? Eine Reform der Gesundheitsfachberufe wird aktuell in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Gesundheit, das für das Physiotherapieausbildungsgesetz zuständig ist, geprüft. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe, in der das Land Hessen ebenfalls vertreten ist, wird neben den inhaltlichen Rahmenbedingungen auch die Finanzierung der Ausbildung aktuell the- matisiert und eine Reformierung eingehend geprüft. Die Landesregierung hat sich darüber hi- naus im Koalitionsvertrag der 20.Legislaturperiode klar für eine Schulgeldfreiheit in diesem Zu- sammenhang positioniert. Um eine Einheitlichkeit der Länder zu erreichen ist eine enge Ab- stimmung von besonderer Bedeutung. Daher werden die Ergebnisse der Bund-Länder- Arbeitsgruppe in die weiteren Schritte der Landesregierung zur Schulgeldfreiheit einfließen.",
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"content": "4 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/599 Frage 9. Mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz wurde 2017 den Landesverbänden der Kranken- kassen und den Ersatzkassen in § 64d SGB V vorgegeben, in allen Bundesländern mit den Ver- bänden der Heilmittelerbringer Modellvorhaben zu vereinbaren. Gibt es in Hessen Modellvorha- ben zu der sog. Blankoverordnung? Mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) wurde den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen vorgegeben, in allen Bundesländern mit den Verbänden der Heilmittelerbringer Modellvorhaben nach § 64d SGB V zu vereinbaren. Wie auch die Bun- desregierung mehrfach gegenüber dem Bundestag berichtet hat (BT-Drucks. 19/3912, BT- Drucks. 19/4094), ist es in keinem Bundesland zum Abschluss einer entsprechenden Vereinba- rung gekommen. Mit dem aktuell in Kraft getretenen Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung (TSVG) wird nunmehr in einem neuen § 125a SGB V eine Heilmittelversorgung mit erweiterter Versorgungsverantwortung eingeführt. Die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen hierzu sind auf der Bundesebene bis zum 15.11.2020 abzuschließen. Im Falle der Nichteinigung wird der Inhalt der Vereinbarung durch die Schiedsstelle nach § 125 Abs. 6 SGB V festgesetzt. Wiesbaden, 6. Juni 2019 Kai Klose",
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