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            "content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/3154                3 Landkreis Marburg-Biedenkopf           15      23        5                1       2    11    21     28    12 Landkreis Vogelsbergkreis               7      11      12       12       10       5    10     8      5     6 Landkreis Fulda                         6       8      20       18        9       2     4    10     13     8 Landkreis Hersfeld-Rotenburg                   12      15       11                7     2     5      6     4 Stadt Kassel                            3                2        1       1                                1 Landkreis Kassel                                3        7                                                 2 Landkreis Schwalm-Eder-Kreis           11       5      19       47       22      16    20    35     21     7 Landkreis Waldeck-Frankenberg           6      17      29       22       12       5     8     9     10     6 Landkreis Werra-Meißner-Kreis           3       9        4        8       2       5     2                  2 Summe                                350     369      429      612     468     380   404   498    438   215 Quelle: Abfrage im SurvStat-System des RKI [https://survstat.rki.de/, 16.07.2020] Zu beachten ist auch hier die Limitation der Daten. Die Bestimmung der Inzidenz gilt aufgrund des oft unbemerkten Verlaufes als schwierig (Diagnose erst im Stadium der Spätfolgen). Es lassen sich aktuell keine validen Aussagen zu möglichen Trends machen, da sich die Meldegrundlagen durch die Änderung der Falldefinition im Jahr 2015 und der Novellierung des Gesetzes zur Ver- hütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) im Jahr 2017 verändert haben. (vgl. RKI: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch melde- pflichtiger Krankheiten für 2018, pp. 120-121; Epid Bull 30/2019). Angaben zum Übertragungsweg werden auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte nicht gemacht. Bundesweit wurden im Jahr 2018 nur bei 1.284 gemeldeten Infektionen (22 %) Angaben zum (wahrscheinlichsten) Übertragungsweg gemacht. Unter den Fällen mit Angabe des Über- tragungsweges wurde für 1.028 Infektion intravenöser Drogengebrauch als wahrscheinlichster Übertragungsweg angegeben (80 %). Jährliche Hepatitis B-Neudiagnosen in Hessen: Folgende Tabelle gibt die beim RKI gemeldeten Hepatitis B-Neudiagnosen wieder (nach Land- kreis/kreisfreier Stadt): An das Robert-Koch-Institut gemeldete Hepatitis B-Neudiagnosen in Hessen 2011 bis 2020 Jahr Gebietskörperschaft 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Landkreis Bergstraße                                  1        4       2      24    29    31     39     8 Stadt Darmstadt                                                2      11      11    13    17      9     9 Landkreis Darmstadt-Dieburg            2      1       2        3      27      20    19    20     37    19 Stadt Frankfurt am Main               19     11      12       11      81      85    83    75    196    68 Landkreis Groß-Gerau                  12      6      11       14      13      22    23    31     43    27 Landkreis Hochtaunuskreis                             1                1       3     8    11      8     6 Landkreis Main-Kinzig-Kreis            1      2       2        1      15       9    18    14     56    28 Landkreis Main-Taunus-Kreis                   1       3        1      18      16    23    33     35    15 Landkreis Odenwaldkreis                1              3                                    1      1 Stadt Offenbach am Main                3      2       2                6       5     3     9     36    11 Landkreis Offenbach                    7      1       1        7      12      12    10    14     15     5 Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis               2                3      12      21    14    11      9    10 Landkreis Wetteraukreis                       3       4               11      22    20    14     16     5 Stadt Wiesbaden                        2      1       4        2      24      22    20    20     50    32 Landkreis Gießen                       6      8      11       11      61      53    39    35     51    21 Landkreis Lahn-Dill-Kreis                     4       3        9      15      16    14    14     66    28 Landkreis Limburg-Weilburg             4      2       1        1       6       5     2     9      8     5 Landkreis Marburg-Biedenkopf           7      2       2                1       3     9     5     14     6 Landkreis Vogelsbergkreis                             1        1       5       9     8     8      8     1 Landkreis Fulda                        3              2        1      22      18    12    29     36    20",
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            "content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/3154            5 COMBASS-Jahresbericht abgebildet werden, obliegt der COMBASS-Steuerungsgruppe, die bei der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. angesiedelt ist. Je nach Bewertung der aktuellen Entwicklungen kann es zu Veränderungen im Inhalt und Umfang (z.B. durch die Durchführung von Spezialanalysen, z.B. zu Cannabis im Jahr 2018) in den jährlichen Berichten kommen. Frage 5.   Werden in hessischen Einrichtungen der Drogenhilfe Beratungs- und Testangebote zu HIV und Hepatitis für intravenös Drogen gebrauchende Personen durchgeführt? Klientinnen und Klienten der Diagnosegruppe Opiate werden regelmäßig zu ihrer gesundheitli- chen Situation befragt. Sucht- und Drogenberatungsstellen sowie niederschwellige Einrichtungen der Drogenhilfe bieten vereinzelt Beratung und/oder Tests zu HIV und/oder Hepatitis an. Dies ist unter anderem abhängig vom Angebot der Einrichtung und den damit verbundenen Personal- ressourcen. Sofern keine Tests angeboten werden, werden die Klientinnen und Klienten durch die Einrichtungen zur Testung an Haus- oder Fachärzte oder das jeweilige Gesundheitsamt verwiesen. In Entgiftungseinrichtungen, Übergangseinrichtungen sowie Substitutions- und Methadonambu- lanzen werden sowohl Beratungen als auch Testungen durchgeführt. Frage 6.   Wie sind die Einrichtungen der Drogenhilfe an die lokale Gesundheitsversorgung angebunden und wie werden diese aufgesucht (bitte Anzahl der Aufsuchenden je Einrichtung aufschlüsseln)? In Hessen gibt es umfangreiche und differenzierte Angebote der Drogen- und Suchthilfe. Hierzu zählen Beratungsstellen, niedrigschwellige und schadensminimierende Angebote, wie Drogen- konsumräume und Substitutionsbehandlung, Entgiftungs- und Übergangseinrichtungen sowie the- rapeutische Rehabilitationseinrichtungen und Projekte zur Integration. Entsprechend den regiona- len Gegebenheiten haben sich auf lokaler Ebene, je nach Haushalts- und Bedarfssituation, unter- schiedliche Hilfesysteme etabliert sowie Vernetzungsstrukturen und Kooperationen ausgebildet, die gut an die lokale Gesundheitsversorgung angebunden sind. Die Frage nach der Anzahl der Aufsuchenden von Einrichtungen der Drogenhilfe in Hessen, kann für die rund 100 Einrichtungen der hessischen ambulanten Suchthilfe beantwortet werden, die an der computergestützten Basisdokumentation der ambulanten Suchthilfe und Suchtprävention in Hessen (COMBASS) teilnehmen. Ein Teil der Einrichtungen der niedrigschwelligen Drogenarbeit in Hessen speist seine Daten nicht in das COMBASS-Projekt ein. Die folgenden Daten beziehen sich auf die Aufsuchenden der ambulanten Suchthilfeeinrichtungen je Gebietskörperschaft im Jahr 2019: Hochtaunuskreis: ................................ 581, Kreis Bergstraße: ................................ 897, Kreis Darmstadt-Dieburg: ...................... 338, Lahn-Dill-Kreis: ................................. 802, Landkreis Fulda: ................................. 887, Landkreis Gießen: ............................. 1.166, Landkreis Groß-Gerau: ......................... 791, Landkreis Hersfeld-Rotenburg: ................ 469, Landkreis Kassel: ................................ 249, Landkreis Limburg-Weilburg: ................. 695, Landkreis Marburg-Biedenkopf: ............ 1.708, Landkreis Offenbach: ........................... 511, Landkreis Waldeck-Frankenberg: .............. 347, Main-Kinzig-Kreis: ............................ 1.242, Main-Taunus-Kreis: ............................. 713, Odenwaldkreis: .................................. 241, Rheingau-Taunus-Kreis: ........................ 409, Schwalm-Eder-Kreis: ........................... 337, Stadt Darmstadt: ................................. 846, Stadt Frankfurt am Main: .................... 3.687, Stadt Kassel: .................................... 2.048, Stadt Offenbach: ............................... 1.043, Stadt Wiesbaden: .............................. 1.197, Vogelsbergkreis: ................................. 514, Werra-Meißner-Kreis: .......................... 411, Wetteraukreis: .................................. 1.017.",
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