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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/772 HESSISCHER LANDTAG 19. 03. 2020 Kleine Anfrage Rolf Kahnt (AfD), Heiko Scholz (AfD) und Dimitri Schulz (AfD) vom 06.06.2019 Befristete Arbeitsverträge Lehrkräfte und Antwort Kultusminister Vorbemerkung Fragesteller: Am 1. Juni 2019 berichtete „Focus-Online“ über einen bundesweiten Trend zum Rückgang der Sommer- arbeitslosigkeit von Lehrkräften. Gemäß Bundesagentur für Arbeit hätten sich 2018 rund 6000 Lehrer bundes- weit arbeitslos gemeldet. Als Hauptursache sieht die Bundesagentur für Arbeit befristete Verträge und das Ende der Referendariate. Vorbemerkung Kultusminister: Befristete TV-H-Verträge werden in der Regel benötigt, um die Unterrichtsversorgung sicherzu- stellen, wenn unbefristet beschäftigte Lehrkräfte durch längere Krankheiten, Mutterschutz oder Elternzeit vorübergehend nicht zur Verfügung stehen. Bereits seit 2009 erfolgt unter gewissen Voraussetzungen gemäß dem Erlass Weiterbeschäftigung befristet angestellter TV-H-Lehrkräfte während der Sommerferien eine Bezahlung über die Sommerferien, so dass sich diese Personen nicht arbeitslos melden müssen. Derzeit gilt dies für Personen, die einschließlich der Sommer- ferien mindestens 35 Wochen befristet beschäftigt gewesen sind. Diese Vorbemerkungen vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Wie hoch war die Zahl der befristeten Arbeitsverträge von Lehrkräften in Hessen im Schuljahr 2018/2019? (Bitte aufschlüsseln nach Schulform) Eine Auswertung der befristet beschäftigten Lehrkräfte, differenziert nach Schultypgruppe bzw. dem Schultyp Grundschule zum Stichtag 1. Oktober 2018, kann Anlage 1 entnommen werden. Frage 2. In wie vielen Fällen wurden bis heute die maximale Dauer von sieben Jahren aneinandergereihter Befristungen ausgeschöpft? (Bitte aufschlüsseln nach Schulform sowie Schulamtsbezirke) Die Daten liegen jeweils stichtagsbezogen nur zum 1. Oktober eines jeden Jahres vor. Die Zeit zwischen den Stichtagen kann nicht ausgewertet werden und bedingt damit eine gewisse Un- schärfe. Für den Statistikstichtag 1. Oktober 2019 wurden die Lehrkräfte ausgewiesen, die zuvor sieben Jahre an den jeweiligen Stichtagen befristet beschäftigt waren. Die Auswertung kann der Anlage 2 entnommen werden. Personen mit kirchlichem Gestellungs- vertrag sowie nicht unterrichtende Erzieherinnen und Erzieher sowie sozialpädagogische Fach- kräfte sind nicht in der Auswertung enthalten. Frage 3. Wie hoch ist die durchschnittliche Zeit, während der Lehrkräfte in Hessen befristet beschäftigt werden? (Bitte aufschlüsseln nach Schulform) Bei Wiederbeschäftigung befristet Beschäftigter in einem anderen Schulamtsbereich wird, da den Bearbeiterinnen und Bearbeitern in den Schulämtern die Information über eine Vorbeschäftigung in einem anderen Schulamtsbereich nur in wenigen Fällen vorliegt, diese Person EDV-seitig neu erfasst. Infolgedessen ist sie in den Daten des Kultusministeriums nicht über den Gesamtzeitraum ihrer Beschäftigung im Längsschnitt beschreibbar. Das Ergebnis einer Berechnung der durchschnittlichen Beschäftigungsdauer dieser Lehrkräfte an- hand der vorliegenden Daten kann somit kein korrektes Ergebnis wiedergeben. Eingegangen am 19. März 2020 · Bearbeitet am 19. März 2020 · Ausgegeben am 23. März 2020 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/772 Frage 4. Wie viele befristete Verträge von Lehrkräften laufen mit Abschluss des Schuljahres 2018/2019 aus? Frage 5. Wie viele der Lehrkräfte, deren Befristung am Ende des Schuljahres 2018/2019 ausläuft, werden anschließend in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis übernommen, bzw. verbeamtet? Die Fragen 4 und 5 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen beantwortet. Diese Daten liegen dem Kultusministerium nicht in elektronisch auswertbarer Form vor. Die Beantwortung wäre daher mit einem unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand verbunden, auf den deshalb verzichtet wurde. Frage 6. Wie viele befristete Lehrkräfte werden sich voraussichtlich zu Beginn der Sommerferien 2019 ar- beitslos melden? Arbeitslosenmeldungen erfolgen nicht bei der Schulverwaltung, sondern bei Stellen der Bunde- sagentur für Arbeit. Frage 7. Wie viele Referendare werden zum Ende des Schuljahres 2018/2019 eine Planstelle für das neue Schuljahr bekommen? (Bitte aufschlüsseln nach Schulform, Fächerkombination und Schulamtsbe- zirke) Frage 8. Wie viele Referendare werden zum Ende des Schuljahres 2018/2019 keine Planstelle für das neue Schuljahr bekommen? (Bitte aufschlüsseln nach Fächerkombination und Schulamtsbezirke) Die Fragen 7 und 8 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs zusammen beantwortet. Nach erfolgreich absolviertem Referendariat können sich die ausgebildeten Lehrkräfte über das Ranglistenverfahren um eine Einstellung in den hessischen Schuldienst bewerben. Im Grund- und Förderschulbereich konnte allen Referendarinnen und Referendaren, die sich über dieses Verfah- ren bewarben, für das Schuljahr 2019/2020 Planstellen angeboten werden. Beim gymnasialen Lehramt und beim Lehramt für Haupt- und Realschulen übersteigt die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber den Einstellungsbedarf, so dass nicht alle ein Angebot erhalten konnten. Beispielsweise haben sich im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 2.665 Personen, davon 1.277 zum ersten Mal, über die Rangliste für eine Planstelle im Gymnasialbereich beworben. Von diesen Personen konnten hingegen nur 512 eingestellt werden. Im Bereich der Haupt- und Realschule standen 911 Bewerbungen 391 Einstellungen gegenüber. Im Ranglistenverfahren wird für jede Bewerberin und jeden Bewerber unter Berücksichtigung der Endnoten der Ersten und Zweiten Staatsprüfung, bereits geleisteter nachgewiesener erfolgreicher Unterrichtstätigkeiten sowie weiterer Kriterien ein gewichteter Gesamtwert errechnet. Stellenan- gebote erfolgen im Rahmen der Bestenauslese an die Personen mit den besten Gesamtwerten in den jeweils gesuchten Lehramts- bzw. Fächerkombinationen. Referendarinnen und Referendare können deshalb je nach ihren Gesamtwerten sehr weit vorne, aber auch sehr weit hinten liegen. Der Erfolg einer Bewerbung hängt neben der Punktzahl auch in erheblichem Maße von der Fä- cherkombination und vor allem davon ab, in welchem der 15 Schulamtsbereiche sich die Lehr- kräfte bewerben. Je mehr Schulamtsbereiche bei einer Bewerbung angegeben werden, desto höher ist die Einstellungswahrscheinlichkeit. Mit den Fächern Kunst, Musik, Mathematik oder Englisch ist eine Einstellung wahrscheinlicher als beispielsweise mit der Fächerkombination Politik und Wirtschaft und Sport oder Deutsch und Geschichte. Frage 9. Wie viele Lehrkräfte gehen mit Ende des Schuljahres 2018/2019 in den Ruhestand (Bitte aufschlüs- seln nach Schulform und Schulamtsbezirk.)? Die Daten der Lehrkräftestatistik liegen jeweils zum Stichtag 1. Oktober eines jeden Jahres vor. Daher können nur Aussagen getroffen werden, wie viele der zum 1. Oktober 2018 vorhandenen Lehrkräfte bis zum 30. September 2019 in den Ruhestand versetzt wurden. 1.627 Lehrkräfte sind im Zeitraum zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 30. September 2019 an öffentlichen Schulen in den Ruhestand versetzt worden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Lehrkräfte nach Eintritt in den Ruhestand wieder in Schulen eingestellt werden. Eine Aufgliederung nach Staatlichen Schulämtern und Schultypgruppen ist Anlage 3 zu entnehmen. Wiesbaden, 11. März 2020 In Vertretung: Dr. Manuel Lösel Anlagen",
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"content": "Anlage 1 zu KA 20/772 Befristet beschäftigte Lehrkräfte an öffentlichen Schulen, differenziert nach Schultyp zum 1. Oktober des Jahres 2018 - ohne Personen mit Gestellungsverträgen sowie ohne nicht unterrichtende Erzieherinnen und Erzieher und sozialpädagogische Fachkräfte - Schultyp(gruppe) Anzahl Reine Grundschulen 1.633 Grund-Haupt-Realschulen (ohne reine Grundschulen) 464 Schulformübergreifende Gesamtschulen (IGS) 600 Schulformbezogene Gesamtschulen (KGS) 617 Förderschulen 585 Gymnasium 503 Schulen für Erwachsene 13 Berufliche Schulen 1.028",
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"content": "Anlage 2 KA 20/1662 Absolventinnen und Absolventen der Lehramtsstudiengängen nach Jahren seit 2010 Prüfungsjahr Abschluss 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Lehramt Bachelor Berufliche Schulen 32 76 124 150 128 129 111 79 132 Lehramt Bachelor Oberstufe / Sekundarstufe II, berufliche Schulen -- 28 28 37 41 53 … 37 -- Lehramt Berufliche Schulen 38 … 10 … … -- … -- Lehramt Grundschulen 431 360 414 466 506 490 503 384 511 Lehramt Gymnasien 1223 1359 1236 1386 1589 1575 1559 1608 1553 Lehramt Haupt- und Realschulen / Unterstufe und Mittelstufe Gymnasien 647 620 612 674 759 767 725 659 644 Lehramt Master Berufliche Schulen 14 41 90 98 130 122 131 113 130 Lehramt Master Oberstufe / Sekundarstufe II, berufliche Schulen -- … 4 … … 23 47 36 -- Lehramt Sonderschulen / Förderschulen 253 232 218 199 217 245 246 212 174 Absolventen insgesamt 2638 2739 2736 3021 3394 3404 3340 3128 3144",
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"content": "Anlage 3 zu KA 20/772 Lehrkräfte, die im Zeitraum zwischen 1. Oktober 2018 und 30. September 2019 an öffentlichen Schulen in den Ruhestand versetzt wurden, nach Staatlichem Schulamt und Schultypgruppen Grund-Haupt- Schulform- Schulform- Berufliche Realschulen Reine Schulen für bezogene übergreifende Staatliches Schulamt Förderschulen Gymnasien Gesamt Schulen (ohne reine Grundschulen Erwachsene Gesamtschulen Gesamtschulen Grundschulen) (KGS) (IGS) SSA für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis 15 12 16 34 26 18 6 127 SSA für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg 30 6 24 22 17 11 14 124 SSA für den Landkreis Bergstraße und den Odenwaldkreis 7 7 18 24 17 20 7 100 SSA für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt 25 12 3 32 15 22 9 118 SSA für den Landkreis Fulda 15 2 8 17 8 6 56 SSA für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis 26 11 5 32 7 15 13 12 121 SSA für den Landkreis Groß-Gerau und den Main-Taunus-Kreis 18 12 7 36 18 11 19 121 SSA für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Werra-Meißner-Kreis 15 7 17 6 30 8 83 SSA für den Landkreis Kassel und die Stadt Kassel 23 10 7 18 13 21 19 111 SSA für den Landkreis Marburg-Biedenkopf 18 10 15 13 12 17 6 91 SSA für den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main 21 13 8 21 12 16 9 100 SSA für den Main-Kinzig-Kreis 27 10 13 16 9 11 12 98 SSA für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Wiesbaden 20 14 9 26 22 8 15 114 SSA für den Schwalm-Eder-Kreis und den Landkreis Waldeck-Frankenberg 17 9 14 25 10 8 9 92 SSA für die Stadt Frankfurt am Main 41 19 18 31 32 5 25 171",
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