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            "content": "2                                  Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/3215 hessischen Unternehmerverbände e.V. und der Deutsche Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen. Medienpartner waren die „Frankfurter Rundschau“, „hr-iNFO“ und „FRIZZ Das Magazin“. Nach ihrer vollständigen Implementierung besteht die Forschungskampagne der HAW Hessen seit über einem Jahrzehnt im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten: Das Förderpro- gramm „Forschung für die Praxis“ mit erfolgenden jährlichen Ausschreibungen; verschiedene Fortbildungsseminare für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den hessischen HAWs (Themen wie „Erfolgreich forschen“, „Professionell Projektanträge konzipieren“ oder „Erfolg- reich verhandeln“). Neben diesen beiden seit 2009 jährlich durchgeführten Maßnahmen dient die alle zwei Jahre stattfindende Vergabe des Hessischen Forschungspreises der Bekanntmachung der Forschungsstärke an hessischen HAWs. Bereits seit 2008 wird dieser Preis an mindestens drei Persönlichkeiten mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen vergeben (siehe Frage 4). Die Preisvergabe ist eingebettet in einen feierlichen Rahmen, wozu regelmäßig neben hessischen Per- sönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Partnerorganisationen auch die in- teressierte Öffentlichkeit eingeladen wird. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur den turnusge- mäß wechselnden Hochschulen als Ausrichtern die Möglichkeit, im Begleitprogramm ihre eige- nen Projekte, Akteurinnen und Akteure sowie Aktivitäten im Forschungsbereich vorzustellen und so ihr Profil zu bewerben, sondern dient auch der HAW Hessen dazu, die wissenschaftliche Leis- tungsfähigkeit aller beteiligten Hochschulen zu demonstrieren, die anwendungsorientierte For- schungslandschaft in Hessen zu bewerben und die weitere Entwicklung innovativer Forschung sowie die Vernetzung mit Partnerinnen und Partnern zu befördern. Neben diesen drei Hauptsäulen der Kampagne werden weitere zielgruppenorientierte Werbemaßnahmen durchgeführt (Info- stände, Bekanntmachungen über Hochschulorgane und Tagespresse, Zusammenarbeit mit der Ar- beitsgruppe wissenschaftliche Weiterbildung (AGWW), Info-Flyer, Internetpräsenz www.for- schung-fuer-die-praxis.de im Rahmen des Internetauftritts der HAW Hessen). Frage 2.   Wie viele Professorinnen und Professoren haben sich mit ihren Forschungsprojekten für das För- derprogramm „Forschung für die Praxis“ beworben und wie viele Projekte sind letztendlich geför- dert worden? (Bitte nach Ausschreibungsrunde differenzieren) In den 11 bisher abgeschlossenen jährlichen Ausschreibungsrunden des hessischen Förderpro- gramms „Forschung für die Praxis“ von 2009 bis 2019 wurden 245 Vollanträge für Forschungs- projekte eingereicht, davon waren 29 Verbundprojekte. Bewilligt wurden insgesamt 119 Vollan- träge, das sind 48,6 %. Von den 29 Verbundprojekten wurden 19 bewilligt, das sind 65,5 %. Die insgesamt beantragte Fördersumme betrug 9.411.435 €, davon wurden 4.821.086 € bewilligt (51,2 %). Für die 245 eingereichten Projektanträge zeichneten als Antragstellende insgesamt 306 Professo- rinnen und Professoren der sechs antragsberechtigten hessischen Hochschulen verantwortlich. Bei wenigen Einzelprojekten zeichneten mehr als nur eine Professorin oder ein Professor als Antrag- stellende verantwortlich, und bei sehr wenigen Verbundprojekten unterzeichneten mehr als nur zwei Antragstellende. Auf Anlage 1 (Einreichungen, Antragstellende und Bewilligungen von Vollanträgen getrennt nach Ausschreibungsrunden) wird verwiesen. Frage 3.   Wie wird vorgegangen, wenn sich mehr geeignete Projekte bewerben, als Fördermittel zur Verfü- gung stehen? Da das Förderprogramm „Forschung für die Praxis“ der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Förderwettbewerb konzipiert ist, werden jährlich regelmäßig weit mehr För- dergelder beantragt als bewilligt werden können. In der Regel beträgt die verfügbare Förder- summe pro Jahr 420.000 €; die Summe der beantragten Fördergelder beträgt jedoch im Mittel ca. 855.000 €. Daher greifen jährlich auf zwei Wettbewerbsstufen entsprechend der Ausschreibung folgende Maßnahmen: Zunächst findet jeweils getrennt an den sechs antragsberechtigten Hochschulen eine hochschulinterne Auswahl statt, die aus den in beliebiger Anzahl eingereichten Antragsskizzen maximal fünf Projekte pro Hochschule (bzw. maximal zwei Projekte im Fall der HGU) als ge- eignet für eine Vollantragstellung erachtet. Hieraus resultiert die Einreichung von bis zu 27 Voll- anträgen aus bis zu sechs Hochschulen beim Projektbüro. In der zweiten Wettbewerbsstufe wählt eine zwölfköpfige interdisziplinäre und unabhängige Jury (siehe Frage 5) die besten Vollanträge aus und beschließt deren Bewilligung. Hierzu begutachten die Jurymitglieder zunächst getrennt voneinander jeden Vollantrag und vergeben Bewertungen nach fünf verschiedenen Einzelkriterien (Innovationspotential; Darstellung des Stands von For- schung, Wissenschaft und Technik; geplante Umsetzung in Arbeits-, Zeit- und Finanzplan; Ein- bindung des wissenschaftlichen Nachwuchses; Verwertung und Transfer). Durch Summierung der Bewertungen für die Einzelkriterien ergibt sich die Gesamtbewertung jedes Jurymitglieds für jeden Vollantrag. Aus der Zusammenfassung aller Bewertungen der zwölf Jurymitglieder wird",
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Die Jury für das Förderprogramm „Forschung für die Praxis“ der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ist ein zwölfköpfiges Gremium, das jedes Jahr über die Bewilligung oder Ablehnung der maximal 27 Vollanträge zu Forschungsprojekten entscheidet (siehe Frage 3). Jede der fünf staatlichen HAWs (ohne die HGU) entsendet zwei Professorinnen oder Professoren in die Jury, welche nicht dem Präsidium ihrer Hochschule angehören dürfen. Hinzu kommt eine Vertreterin oder ein Vertreter des HMWK sowie als Juryvorsitz die Person, die auch den Vorsitz der HAW Hessen innehat. Diese Person leitet die Sitzung. Um Interessenskonflikte zu vermeiden und etwaiger Befangenheit vorzubeugen, dürfen jene Jurymitglieder, die einen Vollantrag gestellt haben, nicht an der Sitzung teilnehmen. Für diesen Fall muss über die jeweilige Hochschule vorab eine Vertretungsperson aus dem gleichen Fachbereich benannt werden. Für die Neubesetzung der Jury ersetzt jede Hochschule alle zwei Jahre mindestens eines ihrer beiden Mitglieder. Neben ihrer ausgewogenen Besetzung ist die Jury für das Förderprogramm auch fachlich ausbalanciert, da die Ausschreibung und das Merkblatt für die Jurysitzungen eine interdisziplinäre Besetzung der Jury vorsehen, durch die das an den hessischen HAWs vertretene Fächerspektrum möglichst repräsentativ abgebildet wird. Frage 6.   Mit welchem Ergebnis wird die Kampagne „Forschung für die Praxis“ und das damit verbundene Förderprogramm, in welchem Turnus evaluiert? 2015 war im Auftrag der Präsidien der hessischen HAWs im Vorfeld der Einigung über den Hochschulpakt 2016 bis 2020 eine Programmevaluation zum Förderprogramm „Forschung für die Praxis“ abgeschlossen worden. Die als qualitative Befragung mit Experteninterviews ange- legte Erhebung hatte im Wesentlichen folgendes Ergebnis: Das Forschungsförderprogramm in der damaligen Form erfuhr „eine sehr hohe Zustimmung bei den geförderten und abgelehnten Interviewpartnerinnen und -partnern“. Es wurde als „sehr wichtiges Instrument der Forschungs- förderung an den hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ wahrgenommen und erhielt insgesamt eine „sehr gute“ Bewertung. Die jüngste ebenfalls vorwiegend quantitative Evaluation des Förderprogramms erfolgte als On- line-Befragung Ende 2019 und Anfang 2020. Zur Teilnahme an der Befragung wurden alle Per- sonen aufgefordert, die im Zeitraum 2009 bis 2017 als Projektleiterin/Projektleiter erfolgreich Fördergelder aus diesem Programm beantragt hatten (insgesamt 96 Projekte). Die Rücklaufquote betrug knapp 50 %. Die Ergebnisse im Abschnitt „Projektvorbereitung und Antragstellung“ wei- sen bzgl. diverser Aspekte Bewertungen zwischen 1,7 und 1,8 (Schulnotenäquivalente) auf. Auch die freien Kommentare fielen überwiegend positiv aus, sodass für diese Projektphase insgesamt eine gute bis sehr gute Bewertung resultiert. Im Fragebogenabschnitt „Projektdurchführung“ la- gen die Ergebnisse für fast alle Einzelaspekte im Bereich zwischen 1,9 und 2,1. Bei den freien Kommentaren überwog die negative Kritik, die häufig Schwachpunkte, wie niedrige Förder- summe und die zeitliche Belastung, thematisiert. Im Abschnitt „Auswirkungen nach Projektab- schluss“ zeigen die Ergebnisse für fast alle Einzelaspekte Werte zwischen 2,2 und 2,6. Die freien Kommentare in diesem Abschnitt waren vorwiegend positiv (Details siehe Frage 7). Im finalen Befragungsabschnitt „Gesamtbewertung und Abschlusskommentare“ fielen die Ergebnisse sehr positiv aus: Das Förderprogramm insgesamt wurde gut bis sehr gut (1,7) bewertet, 98 % der Befragten konnten die Programmteilnahme weiterempfehlen. Auch fielen die freien Kommentare hier vorwiegend positiv aus. Die Ergebnisse dieser Evaluation legen insgesamt den Schluss nahe, das Förderprogramm auch künftig im Kern zu erhalten und gegebenenfalls in Teilbereichen wei- terzuentwickeln. Für weitere Details ist in der Anlage 3 die Zusammenfassung des Evaluationsberichts zur Online- Befragung 2019 der Projektleitungen wiedergegeben. Frage 7.    Welchen Mehrwert bringt die Kampagne bezogen auf Einwerbung von Drittmitteln, Ausbau der Forschungsbasis, Wissenstransfer/-transformation, Image etc.? Um unter anderem diesen Fragen nachzugehen, war in der jüngsten Evaluation des Förderpro- gramms der Befragungsabschnitt „Auswirkungen nach Projektabschluss“ angelegt worden. 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            "content": "KA 20/3215, ANLAGE 1: Einreichungen, Antragstellende und Bewilligungen von Vollanträgen getrennt nach Ausschreibungsrunden. Jahr             2009   2010      2011     2012     2013     2014    2015    2016  2017   2018    2019    Summe eingereichte Anträge insg.    23     24        22       23       23       20      25      20    21     23      21      245 (davon Verbundanträge)        (2)    (1)       (2)      (2)      (2)      (0)     (9)     (4)   (3)    (3)     (1)     (29) insg. beteiligte Professorin- 34     33        32       26       25       20      36      25    25     28      22      306 nen und Professoren Bewilligte Anträge insg.      11     10        11       10       10       13      13      10    10     11      10      119 (davon Verbundanträge)        (2*)   (1)       (1)      (2)      (1)      (--)    (7)     (2)   (1)    (1)     (1)     (19) Bewilligungsquote insg.       47,8%  41,7%     50,0%    43,5%    43,5%    65,0%   52,0%   50,0% 47,6%  47,8%   47,6%   48,6% erfolgreiche Professorinnen 17     14        18       12       11       13      22      12    11     12      11      153 und Professoren * 2009 wurde bei einem Verbundprojekt lediglich eines der beiden Teilprojekte bewilligt ANLAGE 1_KA3215.docx",
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            "content": "KA 20/3215, ANLAGE 2: Forschungspreisverleihungen seit 2008 (Name Hochschule, Preisgeld, Fachgebiet) Forschungspreis der hessischen HAW Jahr                   Name                                     Hochschule                               Fachgebiet 2008 1. Preis (12.500 €)    Prof. Dr.-Ing. Peter C.                  Technischen Hochschule Mittelhessen      Pharma- & Biotechnologie & Prof. Dr. Frank R. 2. Preis (10.000 €)    Prof. Dr.-Ing. habil. Gerhard S.         Frankfurt University of Applied Sciences Präventive Biotechnik 3. Preis (7.500 €)     Prof. Dr. rer. nat. habil. Friedemann V. Hochschule RheinMain                     Mikrotechnologie TTN-Sonderpreis        Prof. Dr.-Ing. Dietmar U.                Hochschule Darmstadt (5.000 €) 2010 1. Preis (12.500 €)    Prof. Dr. Claus R.                       Frankfurt University of Applied Sciences Sozialwissenschaften 2. Preis (10.000 €)    Prof. Dr.-Ing. Peter C.                  Technische Hochschule                    Pharma- & Biotechnologie Mittelhessen 3. Preis (7.500 €)     Prof. Dr. rer. nat. Matthias B.          Hochschule Darmstadt                     Opto-Elektronik 2012 1. Preis (12.500 €)    Prof. Dr.-Ing. Leander B.                Hochschule RheinMain                     Baustofftechnologie 2. Preis (je 8.750 €)  Prof. Dr. phil. nat. Wolfgang K.         Hochschule RheinMain                     Mikrotechnologe Prof. Dr.-Ing. Alexander K.              Technische Hochschule                    Nanoelektronik Mittelhessen 2014 1. Preis (je 10.000 €) Prof. Dr. habil. Monika A.               Hochschule Fulda                         Angewandte Sozialwissen- & Prof. Dr. habil. Michael M.            Hochschule RheinMain                     schaften4 Prof. Dr. Beate B.                       Hochschule Fulda                         Gesundheitsforschung Prof. Dr. Bernhard H.                    Hochschule Darmstadt                     Medieninformatik & Prof. Dr. Torsten F. 2017 1. Preis (12.500 €)    Prof. Dr.-Ing. habil. Stefan K.          Technische Hochschule                    Materialforschung Mittelhessen 2. Preis (je 6.000 €)  Prof. Dr. Heino S.                       Frankfurt University of Applied Sciences Gesundheitsforschung Prof. Dr. Ulrich S.                      Hochschule RheinMain                     3D-Computer Vision Prof. Dr.-Ing. Petra S.                  Frankfurt University of Applied Sciences Elektromobilitätsforschung 2019 1. Preis (12.000 €)    Prof. Dr. Christoph B.                   Hochschule Darmstadt                     Biometrie und IT-Sicherheit 2. Preis (je 9.000 €)  Prof. Dr. Barbara K.                     Frankfurt University of Applied Sciences Assistive Pflegetechnologien Prof. Dr.-Ing. Michael P.                Frankfurt University of Applied Sciences Globale Urbanisierung ANLAGE 2_KA3215.docx",
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            "content": "KA20/3215, ANLAGE 3 Zusammenfassung des Evaluationsberichts zur Online-Befragung 2019 der Projektleitungen Evaluationsbericht „Forschung für die Praxis“                                                                                                   Evaluationsbericht „Forschung für die Praxis“ 5 Zusammenfassung und Schlussbemerkung                                                      Im Abschnitt „Nach Projektabschluss“ wurden mögliche Auswirkungen von Projekten evaluiert. Die Ergebnisse liegen für folgende Aspekte im Bereich zwischen 2,2 und 2,6: Als Herzstück der gemeinsamen Forschungskampagne des HMWK und der HAW Hessen                weitere Drittmitteleinwerbung, Publikationen, öffentlichkeitswirksame Darstellung, Sichtbar- hat das Förderprogramm „Forschung für die Praxis“ seit dem Start 2009 bereits elf           keit des Forschungsschwerpunktes, Nachwuchsförderung, Vernetzung im Hochschulbereich jährliche Ausschreibungsrunden absolviert. Die vom HMWK mit jährlich 500.000 € unter-       bzw. mit externen Kooperationspartnern. Einzig der weitere Ausbau des Forschungsschwer- stützte Kampagne ermöglicht den fünf staatlichen HAW (FRA-UAS, HDA, HFD, HSRM,              punkts erreicht den hier besten Wert von 1,9. Die freien Kommentare in diesem Abschnitt THM) und der HGU die Durchführung von besonders innovativen und im themenoffenen            sind vorwiegend positiv, etwa bzgl. Folgeanträge, Drittmitteleinwerbung, Tagungsteil- Wettbewerb ausgewählten Forschungsprojekten, die mit mindestens einem Koopera-              nahmen, Publikationen sowie fachliche Vernetzung und Beschäftigung von Mitarbeitenden. tionspartner aus der Praxis durchzuführen sind. Diese einmalige projektleitungsgebundene Im finalen Befragungsabschnitt wurden Gesamtbewertung und Abschlusskommentare Anschubfinanzierung hat eine Laufzeit von i. d. R. höchstens 12 Monaten, dabei beträgt die erhoben. Die Ergebnisse zeigen eine überaus positive Gesamtbewertung: Das Förder- max. Fördersumme (seit 2019) für Einzelprojekte 40.000 €, für hochschulübergreifende oder programm insgesamt wird im Mittel als gut bis sehr gut (1,7) bewertet, und 98% der hochschulinterne Verbundprojekte 80.000 €. Antragsberechtigt sind alle Professorinnen und Befragten würden ihren Kolleginnen und Kollegen an den Hochschulen eine Teilnahme am Professoren aller Fachrichtungen der genannten Hochschulen. Die fünf staatlichen HAW Programm empfehlen. Auch fallen die freien Kommentare hier vorwiegend positiv aus, wobei können jeweils max. fünf, die HGU max. zwei Projektanträge pro Jahr stellen. Eine Jury besonders die Funktionen der Anschubfinanzierung und des Einstiegs in die Forschung entscheidet über die Bewilligungen; die mittlere Bewilligungsquote beträgt 48,6%. Seit 2009 wertgeschätzt werden. Häufig werden eine Weiterführung des Programms sowie höhere wurden 245 Projektanträge eingereicht, davon wurden 119 Forschungsvorhaben bewilligt. Fördervolumina empfohlen. Mit der Anfang März 2020 beginnenden zwölften Ausschreibung erreicht das Förder- Als Schlussbemerkung und Resümee dieser Evaluation bleibt festzustellen, dass mit den programm die vorerst letzte Runde in der aktuellen dritten Förderperiode 2016 bis 2020, so gewonnen Ergebnissen die gestellten Forschungsfragen beantwortet werden konnten und dass eine erneute Evaluation des Programms angezeigt war. Das Projektbüro „Forschung somit die Erfahrungen und Einschätzungen hinsichtlich der Vorbereitung, der Durchführung für die Praxis“ führte in der zweiten Jahreshälfte 2019 eine eigens konzipierte und und der nachhaltigen Auswirkungen eines repräsentativen Teils aller Projektleitungen seit gemeinsam mit dem EvaluationsService EvaS implementierte Online-Befragung der dem Programmstart im Jahr 2009 deutlich geworden sind. Auch die eingangs formulierte Projektleitungen durch, um deren Erfahrungen und Bewertungen bzgl. Projektvorbereitung, Erwartung, durch die Ergebnisse und ihre Diskussion ein facettenreiches Bild vom Herzstück Projektdurchführung sowie Auswirkungen quantitativ (vorwiegend) und qualitativ zu erheben. der hessischen Forschungskampagne erhalten zu können, konnte in dieser Hinsicht erfüllt Zur Zielgruppe gehörten 114 Personen, deren 96 Projekte zwischen 2009 und 2017 bewilligt werden. Tatsächlich liefern die auf Einzelaspekte bezogenen Resultate gemeinsam mit der worden waren und die noch vor Ende des Befragungszeitraums abgeschlossen wurden. An ausgesprochen positiven Gesamtbewertung starke Argumente für eine Fortführung und der Befragung beteiligten sich 51 Personen (44,7%) aus 46 Projekten (47,9%), davon 31 Weiterentwicklung des erfolgreichen hessischen Förderprogramms „Forschung für die Einzel- und 15 Verbundprojekte; beim Rücklauf waren Projekte aus allen neun Ausschrei- Praxis“. Dieses Förderprogramm auch künftig im Kern zu erhalten und gegebenenfalls in bungsjahren, allen sechs beteiligten Hochschulen sowie allen sieben Fachbereichsgruppen Teilbereichen zu verbessern und zu optimieren, ist entsprechend den hier dargestellten vertreten. Evaluationsergebnissen naheliegend. Die Ergebnisse zu den geschlossenen Items zeigen bezüglich Projektvorbereitung und Antragstellung Bewertungen zwischen 1,7 und 1,8 (Schulnotenäquivalente) für die Aspekte Projektkonzipierung, Absprachen mit dem Kooperationspartner sowie Abfassung des Antragstextes. Auch die freien Kommentare fallen überwiegend positiv aus, sodass insgesamt eine gute bis sehr gute Bewertung aus den Erfahrungen mit dieser Projektphase resultiert. Auch im Fragebogenabschnitt Projektdurchführung zeigen die Ergebnisse für die geschlossenen Items gute Bewertungen; sie liegen für die folgenden Einzelaspekte im Bereich zwischen 1,9 und 2,1: Kooperation mit den Partnern, Einhaltung des Finanz- rahmens, Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Einhaltung des Zeit- und Arbeitsplans sowie Erreichung der FuE-Projektziele. Nur die Bewertung mit 2,6 für Integration der Projektdurchführung in die reguläre Arbeit an der Hochschule fällt hier schlechter aus. Bei den freien Kommentaren überwiegt die negative Kritik, indem häufig Schwachpunkte wie die niedrige Fördersumme, die zeitliche Belastung oder Probleme der Personalgewinnung thematisiert werden und somit Änderungsbedarf erkennbar wird. 20                                                                                         21",
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            "content": "KA20/3215, ANLAGE 4 Evaluationsbericht „Forschung für die Praxis“ 3.3 Ergebnisse der geschlossenen Items als Profillinie Die Ergebnisse zu allen geschlossenen Items mit identischer Antwort-Skalierung aus den Fragebogenabschnitten 3 bis 6 werden nachfolgend als Profillinie dargestellt. Der verwendete Wert in der Profillinie ist der Mittelwert. 14",
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