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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/959 HESSISCHER LANDTAG 17. 09. 2019 Kleine Anfrage Christoph Degen (SPD) vom 22.07.2019 Aufbau einer bundesweiten Kulturstatistik und Antwort Ministerin für Wissenschaft und Kunst Vorbemerkung Fragesteller: Auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie der Kultusminister- konferenz (KMK) wird gegenwärtig durch das Statistische Bundesamt und die Statistischen Ämter der Länder bis 2022 der Aufbau einer bundesweiten Kulturstatistik durchgeführt, die an das vorherige Projekt einer bun- deseinheitlichen Kulturstatistik anknüpft. Die Initiative geht zurück auf die Empfehlungen der Enquete- Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestags (2007). Der Spartenbericht Musik stellt das Hauptergebnis der ersten Projektphase dar und dient als Pilotdokument für alle weiteren Spartenberichte. Die Vorbemerkung des Fragestellers vorangestellt beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Mit welchen Einrichtungen und Institutionen ist das Land Hessen an der Erarbeitung der bundes- weiten Kulturstatistik mit welchen Schwerpunkten und Sparten beteiligt? Das Projekt „Bundesweite Kulturstatistik“ ist ein auf der Grundlage eines Projektplanes geför- dertes Projekt von Bund und Ländern. In die inhaltlichen Arbeiten ist das Hessische Statistische Landesamt (HSL) eingebunden. Das HSL ist Mitglied im Arbeitskreis Kulturstatistik, der De- statis (Statistisches Bundesamt) bei der Durchführung des Projektes berät und unterstützt. Kon- kret hat das HSL federführend die Erhebung im Musikfestival- und Festspielsektor nach § 7 Bundesstatistikgesetz (BstatG) durchgeführt (1. Projektphase) und ist für die Erstellung der Bund-Länder-Publikationen „Kulturindikatoren auf einen Blick“ und „Kulturindikatoren | kom- pakt“ (2. Projektphase) zuständig. Beide Publikationen werden jeweils abwechselnd erarbeitet und veröffentlicht. Beratend ist das HSL darüber hinaus auch in die Erstellung der weiteren Meilensteine in dem Projekt „Bundesweite Kulturstatistik“ (Spartenberichte, Querschnittsveröf- fentlichungen) einbezogen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ist neben Brandenburg als Ländervertretung Mitglied im Arbeitskreis Kulturstatistik und damit in alle Arbeiten im Projekt eingebunden. Zudem nehmen Brandenburg und Hessen die Rolle des Berichterstatters für das Projekt „Bundesweite Kulturstatistik“ im Kulturausschuss (KA) der KMK wahr. Weitere Mit- glieder im Arbeitskreis sind Vertreterinnen und Vertreter der KMK, des Deutschen Städtetages, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Hessischen Statistischen Landesamtes, der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. sowie des Statistischen Bundesamtes. Frage 2. In welchem Verhältnis steht die bundesweite Kulturstatistik zum hessischen Kulturatlas und Mas- terplan Kultur? Der „Masterplan Kultur Hessen“ soll die Rahmenbedingungen der hessischen Kulturpolitik fest- legen. Er besteht aus einer Bestandsaufnahme und einem partizipativen Prozess, in dessen Zuge ein kulturpolitisches Leitbild entstehen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für eine maßge- schneiderte und nachhaltige kulturpolitische Entwicklung des Landes erstellt werden sollen. Der Masterplan Kultur soll einerseits eine professionelle und möglichst umfassende Analyse der Kultur in Hessen und andererseits eine strategische Ausrichtung der Kulturpolitik erreichen. Der Kulturatlas ist eine Komponente des Masterplans Kultur Hessen und beinhaltet eine umfas- sende Bestandsaufnahme der staatlichen Kulturförderung in Hessen. Die Daten zu den kulturel- len Einrichtungen und Aktivitäten wurden auf der Grundlage des Bezugsjahres 2015 erhoben. Eingegangen am 17. September 2019 · Bearbeitet am 17. September 2019 · Ausgegeben am 20. September 2019 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/959 Ziel war es, eine differenzierte und transparente Informationsgrundlage zu den vom Land Hes- sen geförderten kulturellen Angeboten zu schaffen und so einen Beitrag zur Darstellung der hes- sischen Kulturpolitik zu leisten. Ziel des Projektes „Bundesweite Kulturstatistik“ ist es, mittels vorhandener Daten der Verbände und Institutionen des Kulturbetriebs in Deutschland sowie amtlicher Statistiken ein kulturstatisti- sches Berichtssystem aufzubauen. Hierzu werden umfassende Bestandsaufnahmen der vorhan- denen Daten in den einzelnen Kultursparten durchgeführt und die Ergebnisse mit Hilfe kultur- spartenübergreifender Merkmalsraster in Spartenberichten dargestellt. Dadurch wird erkennbar, welche kulturstatistischen Daten vorliegen und welche qualitativen Einschränkungen oder Datenlücken bestehen. Insoweit verfolgen der Masterplan Kultur bzw. der Kulturatlas und die bundesweite Kultur- statistik völlig unterschiedliche Ziele. Frage 3. Welche Elemente der bundesweiten Kulturstatistik wurden bereits realisiert, welche stehen noch aus? Im Rahmen des Projektes „Bundeseinheitliche Kulturstatistik“ (2014 bis 2016) wurden folgende Publikationen veröffentlicht: 1. Bericht: „Beschäftigung in Kultur und Kulturwirtschaft. Sonderauswertung aus dem Mikro- zensus 2015“ 2. Bericht: „Zeitverwendung für Kultur und kulturelle Aktivitäten in Deutschland. Sonderaus- wertung der Zeitverwendungserhebung 2012/13“. 3. Spartenbericht Musik 2016. 4. Kulturfinanzbericht 2016. 5. „Musikfestivals und Musikfestspiele in Deutschland, 2017“. Im Rahmen des Projektes „Bundesweite Kulturstatistik“ (2017 bis 2022) wurden bisher folgende Publikationen (Meilensteine) erstellt: 1. Spartenbericht Museen, Bibliotheken und Archive 2017. 2. Spartenbericht Baukultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege 2018. 3. Kulturfinanzbericht 2018. 4. Kulturindikatoren auf einen Blick 2018. 5. Spartenbericht Film, Fernsehen und Hörfunk 2019. Alle Publikationen können auf der Homepage von Destatis abgerufen werden unter: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/ Kultur/_inhalt.html#sprg233780 Gemäß des Projektplanes sind noch folgende Publikationen (Meilensteine) geplant: 1. Kulturindikatoren | kompakt ............................. 2019 2. Spartenbericht Soziokultur und Kulturelle Bildung.... 2019 3. Spartenbericht Bildende Kunst............................ 2020 4. Kulturindikatoren auf einen Blick ........................ 2020 5. Kulturfinanzbericht 2020 .................................. 2020 6. Spartenbericht Darstellende Kunst ....................... 2021 7. Kulturindikatoren | kompakt ............................. 2021 8. Spartenbericht Literatur und Presse ..................... 2022 9. Kulturfinanzbericht 2022 .................................. 2022 10. Kulturindikatoren auf einen Blick ........................ 2022 11. Projektabschlussbericht .................................... 2022 Frage 4. Welche Erhebungsmethoden werden für die jeweiligen Sparten eingesetzt? Der Auftrag im Projektkonzept ist die „systematische Aufbereitung und Darstellung der einzel- nen Kultursparten und der dort vorhandenen Datenquellen“ sowie die Benennung von Datenlü- cken und Empfehlungen zur Schließung der Datenlücken.",
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"content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/959 3 Für die zu erstellenden Spartenberichte werden keine eigenen Erhebungen durchgeführt, viel- mehr wird, wie in der Antwort zu Frage 2 ausgeführt, auf vorhandene Daten der Verbände und Institutionen des Kulturbetriebs in Deutschland sowie amtlicher Statistiken zurückgegriffen. Für eine eigene Datenerhebung bedarf es entweder eines gesetzlichen Auftrages oder gem. § 7 BstatG eines kurzfristig auftretenden Datenbedarfs einer obersten Bundesbehörde. Beides liegt nicht vor, womit die gesetzliche Grundlage für eine (freiwillige) Erhebung fehlt. Die Erhebung der Daten im Musikfestival- und Festspielsektor nach § 7 BStatG im Rahmen des Projektes „Bundeseinheitliche Kulturstatistik“ wurde als freiwillige Erhebung mittels eines Papierfragebogens bei über 1 600 Musikfestival- und Festspielveranstaltern durchgeführt. Eine bundesweite Erhebung in diesem Sektor lag bislang nicht vor. Frage 5. Wird im Rahmen der Erhebungen zur Kulturstatistik die hessische sowie bundesdeutsche Filmfes- tivallandschaft mit einer quantitativen Analyse bedacht sein, wie bereits mit der quantitativen Charakterisierung der deutschen Musikfestival- und Musikfestspiellandschaft geschehen? Eine Erhebung im Filmfestivalsektor ist im Meilensteinplan des Projektes „Bundesweite Kultur- statistik“ nicht vorgesehen. Frage 6. Existiert in Hessen bereits eine zentrale Registrierungsplattform für Filmfestivals und liegen Daten über Besucherzahlen bei hessischen Filmfestivals vor? Aktuell gibt es in Hessen keine zentrale Registrierungsplattform für Festivals. Besucherzahlen liegen dem Land nur für die Filmfestivals vor, die vom Land gefördert wurden, da die Filmfes- tivals bei der Antragstellung die Besucherzahlen der Vorjahre angeben müssen. Soweit sie nicht vorlagen, wurden sie, wo möglich, recherchiert. Die Besucherzahlen der Jahre 2015 bis 2018 sind in nachstehender Tabelle aufgelistet: Besucher Besucher Besucher Besucher Ort des Festivals 2015 2016 2017 2018 Festivals * hungry eyes festival 270* 380* ** Gießen ** Ginsheim- Kurzfilmfestival 75* *** *** 87 Gustavsburg QUEER Filmfest Weiterstadt 803 937 1.080 1.094 Weiterstadt Türkisches Filmfestival Inter- 5.000* 5.500 6.000 5.000 Frankfurt national Randfilmfest 199* 782* 1.036 2.233 Kassel Kasseler Dokumentarfilm- und 17.400 17.475 17.600 18.400 Kassel Videofest Frankfurt- Cuba im Film 1.140 684 1.094 762 Höchst Deutsches FernsehKrimi- 2.500 3.195 3.175 3.106 Wiesbaden Festival LUCAS – Internationales 6.358 6.500 8.700 10.420 Frankfurt Festival für junge Filmfans exground filmfest 12.348 13.861 14.172 13.441 Wiesbaden Rüsselsheimer Filmtage 1.295 1.329 1.363 1.324 Rüsselsheim Werkstatt der Jungen Film- 1.560 1.340 1.450 1.460 Wiesbaden szene Frankfurt- Shorts at Moonlight 13.000* 8.000* 8.000 *** Höchst, Hof- heim, Mainz visionale hessen *** 2.150 1.900 1.000 Frankfurt Jung & Abgedreht – 310* 305 318 318 Hanau Jugendkurzfilmfestival OpenEyes Filmfest 1.945 1.755 1.870 1.900 Marburg New Generations – Independent Indian 353 417 426 470 Frankfurt Filmfestival",
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