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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/1333 HESSISCHER LANDTAG 27. 11. 2019 Kleine Anfrage Heinz Lotz (SPD) vom 08.10.2019 Der Wolf in Hessen und Antwort Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Vorbemerkung Fragesteller: Ministerin Hinz erklärte im Jahr 2015, dass der sogenannte Wolfsmanagementplan kein statischer Plan sei, sondern ein lernendes System (ULA-KB-28 vom 03.12.2015, S. 8). Demnach würden neue Erkenntnisse, die von anderen Bundesländern übernommen werden könnten, weiterhin in den Plan eingearbeitet, sodass der Wolfsmanagementplan immer auf dem neusten Stand sei. Vorbemerkung Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Vorbemerkung Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Im Jahr 2015 galt Hessen als „Wolfserwartungsland“, in dem sich zwar immer wieder einzelne Wölfe zeigen, aber noch keine Paare niedergelassen oder Rudel gebildet hatten. Diese Situation hat sich bis heute nicht geändert. Auch haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen bisher nicht geändert. Hessen steht aber in intensivem fachlichen Austausch mit den anderen Bundes- ländern, um eventuelle neue Erkenntnisse berücksichtigen zu können. So besteht seit März 2018 eine Kooperation mit den Ländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zur fachlichen Zusammenarbeit. Diese Vorbemerkungen vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Welche neuen Erkenntnisse wurden seit Dezember 2015 zu welchem Zeitpunkt in den Wolfsma- nagementplan der Landesregierung eingearbeitet und wo sind diese Aktualisierungen der Öffent- lichkeit zugänglich? Derzeit findet aufgrund der anstehenden rechtlichen Änderungen, dem Anstieg der Wolfsnach- weise und der Ausweitung der finanziellen Hilfen eine Überarbeitung statt. Frage 2. Welche Maßnahmen ergreift die Hessische Landesregierung aktuell, um sich auf den Einzug des Wolfes in Hessen vorzubereiten? Die Hessische Landesregierung hat die Ressourcen für das Wolfsmonitoring seit 2015 so ausge- baut, dass jedem Hinweis nachgegangen werden kann. Ca. 50 ehrenamtliche sachkundige Hel- ferinnen und Helfer wurden geschult, um Wolfsspuren nachzugehen und diese zu dokumentie- ren. Für die Verbesserung des Schutzes von Weidetieren werden jährlich bis zu 500.000 € zur Verfügung gestellt. Die Beratung von Weidetierhalterinnen und Wildtierhaltern wurde in Hin- blick auf Herdenschutzmaßnahmen und Fördermöglichkeiten deutlich intensiviert. Mit den Nachbarländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurde vereinbart, sich in wichtigen Fragen des Wolfsmanagements auszutauschen, zusammenzuarbeiten und sich ggf. gegenseitig zu unterstützen. Frage 3. Welche Maßnahmen sieht das Wolfsmanagement der Hessischen Landesregierung im Bezug auf die Information der Bevölkerung vor? Das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie die Naturschutzfachbehörde (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)) betreiben Webseiten, auf denen detaillierte Grundlagen-Informationen zum Wolf zu finden sind sowie aktuelle Hinweise zum Geschehen in Hessen. Eingegangen am 27. November 2019 · Bearbeitet am 27. November 2019 · Ausgegeben am 29. November 2019 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/1333 Besonders wichtige Ereignisse werden zusätzlich über entsprechende Pressemitteilungen be- kannt gemacht. Nach Bedarf finden Informationsveranstaltungen statt, an denen Vertreter der Verwaltung teilnehmen um die Bevölkerung aktiv zu informieren. Außerdem wurde für drin- gende Fälle eine „Wolfshotline“ (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) eingerichtet, unter der Bürgerinnen und Bürger sich informieren können. Frage 4. Welche Wolfsrisse an Nutztieren sind der Landesregierung seit dem Jahr 2016 bekannt? (Bitte nach Jahren aufschlüsseln.) 2016: Keine. 2017: Drei Nutztierrisse auf unzureichend gesicherten Weiden im Odenwald. 2018: Keine. 2019: Bisher wurden sechs Fälle von Nutztierrissen durch Wölfe registriert. Frage 5. Welche Entschädigungen an durch Wolfsrisse geschädigte Nutztierhalter wurden seit 2016 von der Landesregierung gezahlt? (Bitte nach Jahren und Fall aufschlüsseln.) Freiwilliger Schadensausgleich für Nutztierschäden durch Wölfe wurde im Jahr 2019 geleistet. Voraussetzung ist, dass bei der Haltung die gute landwirtschaftliche Praxis durch den Halter be- achtet wurde. Das bedeutet konkret, dass z.B. die normalen, fachlichen Grundsätze des Herden- und Tierschutzes eingehalten wurden. Bisher wurden für zwei Vorfälle insgesamt 2.500 € als Billigkeitsleistung ausgezahlt. Weitere aktuelle Fälle sind noch in Bearbeitung. Frage 6. Welche Herdenschutzmaßnahmen an Nutztierhalter wurden seit 2016 von der Landesregierung ge- zahlt? (Bitte nach Jahren und Fall aufschlüsseln.) Herdenschutzmaßnahmen werden im Rahmen des HALM-Programmes gefördert. 2016: Keine Förderung. 2017: Im Rahmen des HALM-Verfahrens „Prävention Herdenschutz“ wurden innerhalb einer Fachkulisse 6.764 € an 14 Schaf- und Ziegenhalter ausgezahlt. 2018: Mit der Ausweitung des vorgenannten HALM-Verfahren auf die gesamte Landes- fläche wurden 82.203 € an 135 Schaf- und Ziegenhalter ausgezahlt. 2019: Mit einer Aufstockung der Fördersätze des HALM-Verfahrens wurden bisher 247.275 € an 240 Schaf- und Ziegenhalter ausgezahlt. Bei weiteren 50 Antragstellern ist die Bearbeitung der Anträge noch nicht abgeschlossen. Frage 7. Welche Sichtungen von Wölfen oder Nachweise von Wölfen in Hessen konnten seit 2016 ver- zeichnet werden? Alle in Anlage 1 aufgeführten Nachweise von Wölfen in Hessen seit 2008 sind auf dieser Web- seite veröffentlicht: https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/wolf.html Die Tabelle der Fachbehörde wird fortlaufend aktualisiert, hier werden ausschließlich überprüf- bare Nachweise aufgeführt. Die meisten Hinweise auf vermeintliche Sichtungen von Wölfen lassen sich jedoch nicht verifizieren, viele belegte Sichtungen stellen sich als Fehlmeldungen he- raus (z.B. Verwechslung mit Hunden oder Füchsen). Frage 8. Wie gestaltet sich beim Thema Wolf aktuell die Zusammenarbeit mit HessenForst und der Jäger- schaft? Gut. Mehr als die Hälfte der ehrenamtlichen sachkundigen Helferinnen und Helfer im Wolfs- monitoring sind Försterinnen und Förster oder Jägerinnen und Jäger. Frage 9. Welche Informationsveranstaltungen der Landesregierung zum richtigen Umgang mit dem Wolf fanden seit 2016 statt und welche sind geplant? Die Rückkehr des Wolfes ist ein viel diskutiertes Thema, vor allem bei Weidetierhaltern, Jägern und in der Landbevölkerung. Vertreter der Landesregierung, der zuständigen Fachbehörden Na- turschutz und Landwirtschaft sowie der Naturschutzbehörden nehmen regelmäßig direkt an In- formationsveranstaltungen der jeweiligen Interessensgruppen zu den Themenfeldern rund um den Umgang mit dem Wolf teil. Es fanden folgende Veranstaltungen unter Beteiligung des für Wolfsmanagement zuständigen Referatsleiters im Umweltministerium statt: Mai 2016 Hallo Hessen, im „Hessischen Rundfunk“ Fernsehen,",
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"content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/1333 3 Juli 2016 Burgwald, LK Waldeck-Frankenberg, November 2016 Schaftag, Hungen, LK Gießen, Januar 2017, Weilburg, LK Limburg-Weilburg (Hessen-Forst): Wolf, Luchs und Co., April 2017, NABU Groß-Zimmern, LK Darmstadt-Dieburg, Mai 2017 Heppenheim, LK Bergstraße, Februar 2018, Hungen, LK Gießen, Juni 2018 Lauten-Weschnitz, Odenwald, Juni 2019 Alheim-Licherode, LK Hersfeld-Rotenburg, Juli 2019 Lauterbach, Vogelsbergkreis. Frage 10. Da Wölfe in Hessen nicht von Jägern erlegt werden dürfen: Wie wird mit verunfallten Wölfen um- gegangen, die noch nicht verendet sind? (Wer darf bspw. verunfallte, flüchtende Wölfe nachsu- chen, wie soll man sich verhalten, wenn ein Wolf aufgefunden wird, der noch nicht verendet ist etc. Wölfe unterliegen nicht dem Jagdrecht. Bei Gefahr im Verzug können Polizeibeamtinnen und Poli- zeibeamte Nottötungen von Wölfen vornehmen oder dazu eine sachkundige Person (Jagdberechtigte Person, Veterinärin/Veterinär) beauftragen. Bei Unfällen mit Wölfen gilt grundsätzlich: Wenn sich ein verletzter Wolf nicht aus eigener Kraft von der Unfallstelle entfernen kann, ist von einer Gefahr für die Bevölkerung auszugehen und das Tier wird (auch aus Gründen des Tierschutzes) getötet. Wiesbaden, 20. November 2019 Priska Hinz Anlagen",
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"content": "KA 20/1333 Anlage 1 Datum Ort/Gemeinde/Landkreis Nachweisart Bemerkung 04.10.19 Dens, Nentershausen / Hersfeld-Rotenburg Genetik Schafe Wolf HW01, GW1409f 02.10.19 Schemmern/ Werra-Meißner-Kreis Video Wolf Genetik Reh, 28.09.19 Unter-Seibertenrod/ Vogelsbergkreis Wolf HW01 Foto 22.09.19 Stumpertenrod/ Vogelsbergkreis Foto Wolf L 3199 im Bereich des Totfund, 29.09.19 Wölfin, HW01, GW1227f, Forstamts Jossgrund/Main-Kinzig-Kreis Genetik Genetik 03.09.19 Unter-Seibertenrod/Vogelsbergkreis Wolf HW01, GW1166f Kalb 05.08.19 Helpershain/Vogelsbergkreis Foto Wolf Herlefeld/ Genetik 01.08.19 Wolf HW01, GW 1409f Schwalm-Eder-Kreis Rotwild Genetik 29.07.19 Ober-Seibertenrod/Vogelsbergkreis Artbestimmung: Wolf HW01 Losung Genetik 29.07.19 Ober-Seibertenrod/Vogelsbergkreis Artbestimmung: Wolf HW01 Losung 26.07.19 Ober-Seibertenrod/ Vogelsbergkreis Foto Wolf Genetik 12.07.19 Helpershain/Vogelsbergkreis Artbestimmung: Wolf HW01 Losung 07.07.19 Stumpertenrod/Vogelsberg Foto Wolf HW01 möglich Hundeartiger nachgewiesen, Wolf 06.07.19 Köddingen/Vogelsbergkreis Genetik Reh möglich 14.06.19 Ronshausen/Kreis Hersfeld-Rotenburg Genetik Schafe Wolf HW01 06.06.19 Ulfen, Unhausen/Werra-Meißner-Kreis Foto Wolf 01.06.19 Dirlammen/Vogelsbergkreis Foto keine Individualisierung* möglich Stumpertenrod/ 23.05.19 Foto keine Individualisierung* möglich Vogelsbergkreis 12.05.19 Ulrichstein/Vogelsbergkreis Foto keine Individualisierung* möglich 15.04.19 Mittelkalbach, Rhön/Landkreis Fulda Genetik Schafe Wölfin, GW1227f 22.04.19 Zierenberg/Landkreis Kassel Genetik Schafe Wolf, GW1258m 30.03.19 Ahlheim-Licherode/Kreis Hersfeld-Rotenburg Genetik Schafe Wölfin, GW1142f Genetik 29.03.19 Schwalmstadt/Schwalm-Eder-Kreis entflohener Tierparkwolf (Wildpark Losung Genetik, 28.02.19 A45 bei Herborn/Lahn-Dill-Kreis Wölfin, GW1194f Totfund Genetik Reh, 27.02.19 Steinperf/Landkreis Marburg-Biedenkopf Wölfin, GW1194f Foto 21.02.19 Kathus/Kreis Hersfeld-Rotenburg Genetik Reh Wölfin, GW1166f 16.11.17 Kailbach/Odenwaldkreis Genetik Wolf, Rüde, GW852m",
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