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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/743 Frage 2. Mit welchen Akteuren hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die Patientenversorgung und in diesem Zusammenhang die Patientensicherheit für Hessen zu konzeptionieren? Das Anliegen, die Patientensicherheit in Hessen stetig zu verbessern, wird von allen Akteuren im Gesundheitswesen geteilt. Einige Projekte mit verschiedenen Partnern wurden zur Verbesse- rung der Patientensicherheit und zur Weiterentwicklung der Sicherheitskultur in Hessen durch- geführt. Dazu gehört beispielsweise die gemeinsame Initiative „Patientensicherheit in Hessi- schen Krankenhäusern“ mit der Hessischen Krankenhausgesellschaft, die Broschüre „Patienten- ratgeber - Sicher im Krankenhaus“, ein Qualitätssicherungsprojekt zu Multiresistenten Erregern in Krankenhäusern, die Finanzierung von Simulationstrainings für Kindernotfälle in allen hessi- schen Kinderkliniken und jährliche Fortbildungen zu Themen der Patientensicherheit. Es findet eine direkte Zusammenarbeit mit verschiedenen Leistungserbringern, Kostenträgern und Institutionen aus allen Ebenen der Versorgung und der Wissenschaft statt. Um Patientensicherheit flächendeckend und strukturiert weiterzuentwickeln, wurden Kernele- mente zur Weiterentwicklung der Patientensicherheit in Hessen erarbeitet. Diese sollen in der geplanten Verordnung aufgegriffen und umgesetzt werden. Frage 3. Was verspricht sich die Landesregierung von dem Einsatz von qualifizierten Beauftragten für die Patientensicherheit? Der Einsatz von qualifizierten Beauftragten für Patientensicherheit kann der Etablierung und Weiterentwicklung einer Sicherheitskultur in den Kliniken und damit der systematischen Ver- besserung der Patientensicherheit dienen. Frage 4. Welche Ausbildung bzw. Qualifizierung haben qualifizierte Beauftragte für Patientensicherheit? Frage 5. Welche konkrete Aufgabenstellung haben qualifizierte Beauftragte für Patientensicherheit? Frage 6. Über welche Entscheidungs- und Handlungskompetenz verfügen qualifizierte Beauftragte für Pa- tientensicherheit? Die Fragen 4 bis 6 werden wie folgt gemeinsam beantwortet: Die Fragen betreffen Aspekte, die momentan Gegenstand des Rechtsetzungsverfahrens sind und zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beantwortet werden können. Frage 7. Inwiefern ist ein Austausch bzw. Zusammenarbeit den verschiedenen Professionen geplant, um eine ganzheitliche Begleitung zu ermöglichen? Patientensicherheit ist uneingeschränkt interdisziplinär und multi-professionell zu sehen. Zur Weiterentwicklung einer nachhaltigen, stabilen und gegen Veränderungen resistenten Si- cherheitskultur ist es notwendig, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter auf jeder Ebene des Krankenhauses einen Beitrag leisten kann. Dies bedeutet, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem aber auch die Leitung eines Krankenhauses, der Patientensicherheit bei allen Fragen oberste Priorität und Vorrang einräumen. Konkrete Projekte, Qualitätszirkel, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen werden im Be- reich der Patientensicherheit naturgemäß multi-professionell und interdisziplinär konzipiert. Frage 8. Sieht die Landesregierung Defizite in der Patientenversorgung und in der Patientensicherheit? Wenn ja, wie will sie gemeinsam mit den qualifizierten Beauftragten für Patientensicherheit im Gesundheitsbereich engagierten Akteure dafür Sorge tragen, dass die Patientenversorgung und in diesem Zusammenhang die Patientensicherheit optimal und flächendeckend umgesetzt wird? Patientensicherheit stetig zu verbessern und die Sicherheitskultur im Gesundheitswesen in glei- cher Weise weiterzuentwickeln, ist eine gesamtgesellschaftliche Daueraufgabe. Die bisherige Arbeit der Landesregierung, die stets von allen Beteiligten unterstützt wurde, wird in diesem Sinne weiterverfolgt. Mit der geplanten Verordnung soll die Weiterentwicklung einer Sicherheitskultur und damit der systematischen Verbesserung der Patientensicherheit in Hessen vorangebracht werden. Ziel aller Vorhaben ist die Schaffung einer größeren Verbindlichkeit, das Schaffen von Struktu- ren und somit eine Steigerung der Vernetzung der Beteiligten untereinander. Wiesbaden, 9. Juli 2019 Kai Klose",
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