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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/3014 HESSISCHER LANDTAG 17. 08. 2020 Kleine Anfrage Bijan Kaffenberger (SPD) vom 17.06.2020 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum in Darmstadt und Antwort Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Vorbemerkung Fragesteller: Im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt bündeln sieben Partner aus Wissenschaft und Praxis (vier Institute der Technischen Universität Darmstadt, zwei Fraunhofer-Institute sowie die Industrie- und Handels- kammer Darmstadt) ihr Know-how, um gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Das Kompetenzzentrum wird derzeit mit Bundesmitteln gefördert. Die Förderung endet nach jetzigem Stand jedoch Ende Februar 2021. Daher stellen sich Fragen nach einer Evaluation der bisherigen Förderung, dem Erfolg der Maßnahme sowie einer möglichen zukünftigen Förderung. Vorbemerkung Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung: Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Hessen mit anwendungsorientierter Beratung zur Umsetzung der Herausforderungen der digitalen Trans- formation. Die Angebote dienen der Orientierung, Qualifizierung und Unterstützung bei der Um- setzung von Digitalisierungsvorhaben. Dabei stehen die Aspekte, die für KMU besonders relevant sind, wie IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz und die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Fokus. Durch den Wissens- und Technologietransfer sollen Impulse in den Mittelstand gegeben und damit die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden. Das Mit- telstand 4.0-Kompetenzzentrum ist Bestandteil der Initiative Mittelstand-Digital des Bundesminis- teriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Diese Vorbemerkungen vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage im Einvernehmen mit dem Hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen wie folgt: Frage 1. Liegen Zahlen-Daten-Fakten vor, welche Erfolge das Kompetenzzentrum aufweisen kann, die eine Verstetigung rechtfertigen würden? a) Wenn ja, wie viele Unternehmen haben die Beratungsangebote wahrgenommen? Nach Auskunft des Kompetenzzentrums wurden in den Jahren 2018 und 2019 jeweils über 2.000 Teilnehmer an diversen Veranstaltungen mit thematischem Fokus und unterschiedlichen Formaten erreicht. b) Wenn ja, welchen Branchen gehörten sie an? Nach Auskunft des Kompetenzzentrums gehörten die Unternehmen verschiedenen Branchen an: Maschinen- und Anlagenbau, Beratung, Automotive, Informations- und Kommunikationstechnik, Chemie und Pharma, Elektrotechnik, Öffentliche Verwaltung, Handel, Handwerk, Bau, Logistik und Lebensmittel. c) Wenn ja, woher kamen die Unternehmen? Nach Auskunft des Kompetenzzentrums waren Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten. Der Schwerpunkt lag in Hessen. d) Wenn nein, warum nicht? Auf die Antworten zu den Fragen 1 a, b und c wird verwiesen. Eingegangen am 17. August 2020 · Ausgegeben am 20. August 2020 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/3014 Frage 2. Wenn Erfolge durch das Kompetenzzentrum von Bundesmitteln für die hessische Wirtschaft er- reicht wurden, wie will sie diese nach Auslaufen der Förderung des Kompetenzzentrums (ab März 2021) weiter sichern? a) Plant die Hessische Landesregierung eine finanzielle Förderung seitens der Landesregierung? b) Wie kann sich die Strahlkraft des Kompetenzzentrums erhöhen, sodass sich die Erfolge zukünf- tig für ganz Hessen ausbauen und nachhaltig sichern lassen? Die Fragen 2 a und 2 b werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum wird seit 2016 vom BMWi gefördert. Die Landesregierung steht in einem intensiven, stetigen Dialog mit dem Mittelstand 4.0-Kompe- tenzzentrum über dessen weitere Entwicklung. Es ist angestrebt, die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit in geeigneter Form für das ganze Land Hessen sicherzustellen. Hier gilt es auch, die noch offenen weiteren Planungen des Bundes zu berücksichtigen, der die Fortführung der Förderung beabsichtigt. Darüber hinaus bestehen Überlegungen, auf europäischer Ebene Zuschüsse zu ak- quirieren. Im Rahmen des Förderprogramms Distr@l hat die Technische Universität Darmstadt (TUD) in der Förderlinie „Wissens- und Technologietransfer“ einen Antrag mit dem Projekttitel „INFORMED“ gestellt. Das Projekt erhielt am 6. Juli 2020 eine Förderzusage über einen Betrag von 334.040 € und soll zum 1. September 2020 mit einer Laufzeit von zwei Jahren starten. Dieses Förderprojekt, an dem sich die TUD auch mit einem finanziellen Beitrag beteiligt, ist konzeptio- nell von vorangehenden Förderungen des Bundes und des Landes abgegrenzt und baut auf dem in den Vorgängerprojekten erarbeiteten Wissen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums auf. Die Verzahnung der Kompetenzen mit Schlüsselakteuren aus Süd-, Mittel- und Nordhessen ist Ge- genstand der Förderung dieses Projekts. Projektziele der TU Darmstadt sind u.a. die Entwicklung neuer digitaler Angebote und Formate im direkten Austausch, insbesondere mit den hessischen Unternehmen und Hochschulen, die hessenweite Vernetzung und Verbreitung der Ergebnisse so- wie die Verstetigung der neuen Angebote durch ein sich wirtschaftlich tragendes Leistungsspekt- rum nach Ende der Förderung. Frage 3. Wie bewertet die Hessische Landesregierung den aktuellen Stand des hessischen Mittelstandes bzw. des Handwerks mit Blick auf die notwendigen Kompetenzen für die Industrie 4.0? Aus Sicht der Hessischen Landesregierung steht der Begriff Industrie 4.0 für einen tiefgreifenden ökonomischen Paradigmenwechsel, der sich sowohl in der Produktion vollzieht als auch in hoch- flexiblen Wertschöpfungsketten und neuartigen Geschäftsmodellen manifestiert. Diese Entwick- lung ist dabei datengetrieben, stellt Vernetzungs- und Automatisierungsprozesse in den Mittel- punkt und verändert damit auch die Anforderungsprofile von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Unternehmen, deren Rolle sich im Gesamtgefüge insgesamt wandelt. Routinetätigkeiten wie das Ablesen, Überwachen und Instandsetzen von Maschinen, das Transportieren, Lagern und Versenden von Produkten oder auch das Sichern, Schützen und Bewachen von Anlagen werden zunehmend von Maschinen übernommen. Und in gleicher Weise, wie diese Tätigkeiten zurück- gehen, obliegen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im intelligenten, digitalisierten und ver- netzten Unternehmen der Zukunft mehr und mehr sogenannte abstrakte Tätigkeiten wie das Re- cherchieren, Organisieren, Entwickeln, Verhandeln oder Beraten. Gleichzeitig erfordern die Au- tomatisierung und Vernetzung in den Unternehmen immer mehr vertiefte IT-Kenntnisse und Pro- zess-Know-how bei den Mitarbeitenden. Und je intensiver Menschen in der digitalisierten, ver- netzten Industrie über Abteilungs- oder sogar Unternehmensgrenzen hinweg mit Kollegen, Kun- den und Lieferanten zusammenarbeiten, umso mehr steigen die Ansprüche an Kreativität, Kolla- borationsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Das hessische Handwerk und der hessische Mittelstand insgesamt haben aus Sicht der Hessischen Landesregierung diese einschneidenden Veränderungen erkannt und begonnen, ihre Betriebe und Unternehmen hierauf einzustellen. Dabei unterscheiden sich allerdings die einzelnen Betriebe in ihrem Erkenntnis- und Entwicklungsgrad deutlich voneinander. Nach wie vor gilt es aus Sicht der Landesregierung, hier zu sensibilisieren, zu beraten und zu unterstützen, um allen hessischen Betrieben und Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich zukunftsfähig aufzustellen. Projekte wie die Digi-Guides im Handwerk, die Digitalisierungsberatungen der Handwerkskammern und des RKW Hessen sowie der DIGI-Zuschuss für Unternehmen, die durch das Land Hessen ermög- licht werden, leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag. Im Hinblick auf die Komplexität und Geschwindigkeit dieser Entwicklungen ist aus Sicht der Landesregierung auch klar, dass es sich um einen fortlaufenden Prozess in den Unternehmen handelt, bei dem es jederzeit Schritt zu halten gilt. Das belegen auch die Zahlen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums, wonach der Mittelstand selbst den Bedarf und das Interesse am weiteren Ausbau der Digitalisierungskompetenzen sieht. Die Fach- und Führungskräfte in Mittelstand und Handwerk werden also mehr denn je dem Prin- zip des lebenslangen Lernens folgend auf stetige Qualifizierung setzen müssen, um den sich än- dernden Qualifikationsanforderungen entsprechen zu können und ihr Unternehmen zukunfts- und",
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"content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/3014 3 wettbewerbsorientiert weiterzuentwickeln. Die Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter werden in diesem dynamischen und individuellen Prozess durch das Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrum begleitet und unterstützt. Entscheider werden durch das MIT 4.0 für die Chancen von Industrie 4.0 sensibilisiert. Die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0-Strategien und -Maßnahmen hängt von der indivi- duellen Beratung und passgenauen Vernetzung von Unternehmen mit weiteren Kompetenzträgern ab. Dazu leistet das MIT 4.0 einen entscheidenden Beitrag. Wiesbaden, 12. August 2020 Prof. Dr. Kristina Sinemus",
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