HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept
{
"resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/178871/",
"id": 178871,
"site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/178871-hessische-universitaten-im-internationalen-vergleich/",
"title": "Hessische Universitäten im internationalen Vergleich",
"slug": "hessische-universitaten-im-internationalen-vergleich",
"description": "",
"published_at": "2020-07-07T00:00:00+02:00",
"num_pages": 5,
"public": true,
"listed": true,
"allow_annotation": true,
"pending": false,
"file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/271f36353392ad41482c4b8066892a31eafbdf44.pdf",
"file_size": 338852,
"cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/page-p1-small.png",
"page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/page-p{page}-{size}.png",
"outline": "",
"properties": {
"url": "http://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/3/02513.pdf",
"title": null,
"author": null,
"_tables": [],
"creator": "Microsoft® Word 2016",
"subject": null,
"producer": "Microsoft® Word 2016",
"publisher": "Hessischer Landtag",
"reference": "20/2513",
"foreign_id": "he-20/2513",
"_format_webp": true,
"publisher_url": "https://hessischer-landtag.de/"
},
"uid": "80b33f5f-c428-43c2-94db-1d40a162096b",
"data": {
"category": null,
"publisher": "he",
"document_type": "minor_interpellation",
"legislative_term": "20"
},
"pages_uri": "/api/v1/page/?document=178871",
"original": null,
"foirequest": null,
"publicbody": null,
"last_modified_at": "2022-07-25 08:27:12.015942+00:00",
"pages": [
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/178871/",
"number": 1,
"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/2513 HESSISCHER LANDTAG 07. 07. 2020 Kleine Anfrage Dr. Frank Grobe (AfD) und Heiko Scholz (AfD) vom 06.03.2020 Hessische Universitäten im internationalen Vergleich und Antwort Ministerin für Wissenschaft und Kunst Vorbemerkung Fragesteller: Unter dem Titel „Deutsche Unis sind Weltspitze – aber nur in Alte Geschichte und Theologie“ wurde vor wenigen Tagen ein Zeitungsartikel veröffentlicht, welcher die Ergebnisse einer internationalen Hochschul- Rangliste vorstellte. Diese wurde erstellt von Quacquarelli Symonds (QS), einem der führenden Anbieter derartiger Datenerhebun- gen, welcher 48 Disziplinen an 1368 Universitäten analysierte. Beim Studium jenes Artikels fällt auf, dass keine der fünf hessischen Universitäten einen der vorderen Plätze einnimmt; diese bleiben vielmehr in dem Artikel unerwähnt. Dies ist überraschend vor dem Hintergrund, dass beispielsweise der Zusammenschluss dreier Universitäten (zwei aus Hessen, eine aus Rheinland-Pfalz) zur Ver- bundstruktur „Rhein-Main-Universitäten“ im Jahr 2015 mit dem Argument begründet wurde, „ihre internatio- nale Sichtbarkeit und Attraktivität [zu] stärken“. Vorbemerkung Ministerin für Wissenschaft und Kunst: Es liegt grundsätzlich in der Entscheidungsfreiheit der Universitäten, ob und wie sie sich an in- ternationalen Rankingverfahren beteiligen. Diese Vorbemerkung vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Wie bewertet die Landesregierung die Tatsache, dass im Gegensatz zu zwei Berliner Universitäten keine hessische Universität auf den vorderen Plätzen der in der Vorbemerkung erwähnten interna- tionalen Hochschul-Rangliste zu finden ist? Die Landesregierung sieht Hochschulrankings als spezifische Informationsquelle im Sinne einer Momentaufnahme für die betrachteten Aspekte. Es gibt eine Vielzahl von nationalen und interna- tionalen Hochschulrankings, die zum Teil themenspezifische Ranglisten erstellen, beispielsweise zu Studium und Lehre, Publikationen, Forschungsprojekte, Absolventenzufriedenheit, Außenbe- wertung durch Personalverantwortliche in ausgewählten Unternehmen. Diese Aspekte werden in der Regel durch einzelne Indikatoren nach Wahl des Trägers des Rankings abgefragt, bewertet, mit einer Punktzahl versehen und dann in eine Reihenfolge gebracht. Jedes Ranking bedarf einer spezifischen Einordnung. Die Konstruktion eines Rankings, die Breite der Indikatoren und die Anzahl der erhobenen Daten bestimmen ebenso maßgeblich den Aussa- gewert des Rankings wie das Vorverständnis des Rankingträgers darüber, was eine Hochschule leisten sollte. Insbesondere bei dem Vorverständnis werden staatenspezifische Besonderheiten der Wissenschaftssysteme kaum berücksichtigt. Das hier zitierte QS-Ranking gewichtet insbesondere Reputationsurteile. Damit werden – wie auch bei anderen internationalen Rankings – einige fächerspezifischen Forschungskulturen kaum erfasst, weil sie in den benutzten Publikationsdatenbanken nicht enthalten sind. Dazu zählen z.B. die Rechtswissenschaften und die Geisteswissenschaften. Bezogen auf technische Universitäten ist außerdem einschränkend hinzuzufügen, dass in den Ran- kings vor allem nach akademischen Leistungsparametern gerankt wird, nicht aber nach den gerade in den deutschen Ingenieurwissenschaften sehr engen Industriekooperationen. Daher wird hier nur ein Teil des Leistungsspektrums abgebildet und bewertet. Bei der Bewertung internationaler Rankings muss weiterhin berücksichtigt werden, dass sie sich meist am angloamerikanischen Hochschulsystem orientieren, in dem es, anders als in der Bundes- republik, keine großen außeruniversitären Forschungsinstitute wie die Max-Planck-, Leibniz-, Eingegangen am 7. Juli 2020 · Bearbeitet am 7. Juli 2020 · Ausgegeben am 9. Juli 2020 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
"width": 2481,
"height": 3509,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/page-p1-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/178871/",
"number": 2,
"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/2513 Fraunhofer- oder Helmholtz-Gemeinschaft gibt. Ein Großteil der exzellenten grundlagen- und an- wendungsorientierten Forschung wird an diesen außeruniversitären Forschungseinrichtungen er- bracht; dies geschieht häufig in Kooperation mit Universitäten. Der Output dieser Forschungsleis- tungen wird in den globalen Rankings jedoch in der Regel nicht den kooperierenden Hochschulen zugerechnet. Dies führt im internationalen Vergleich zu einer systematischen Verzerrung. Ist der Leserin oder dem Leser die Einordnung eines spezifischen Rankings möglich, sind die Ergebnisse in der Regel interessant. Antworten der Universitäten des Landes zu einer Abfrage bezüglich der vorliegenden Kleinen Anfrage sind in deren Beantwortung eingeflossen. Frage 2. Besitzt die Landesregierung Erkenntnisse darüber, in welchen internationalen Hochschul-Rang- listen hessische Universitäten „vordere Plätze“ einnehmen, genauer: im oberen Drittel der Rang- liste aufgeführt werden? Falls ja, bitte hierfür relevante Informationen, wie z.B. Jahr, Name der Universität, Platz x von insgesamt y Plätzen, bereitstellen. Falls nein, warum nicht? Die Hochschulen haben hierzu folgende Informationen bereitgestellt, zu bemerken ist hierbei, dass nicht bei allen Rankings die Gesamtzahl der in die Bewertung einbezogenen Institutionen bekannt ist: Philipps-Universität Marburg (UMR) Die Philipps-Universität prüft die Ergebnisse des aus Mitteln des Auswärtigen Amtes geförderten und in der Hochschulrektorenkonferenz etablierten Pilotprojekts \"Verbesserung internationaler Rankingergebnisse deutscher Universitäten\", wird ggf. Handlungsempfehlungen daraus ableiten und Maßnahmen entsprechend anpassen. Zur UMR können beispielhaft folgende Werte mitgeteilt werden: CHE Ranking: Platzierungen in der Spitzengruppe im Ranking 2020: Betriebswirtschaftslehre: Unterstützung am Studienanfang Volkswirtschaftslehre: Unterstützung am Studienanfang, Veröffentlichungen pro Professur Rechtswissenschaft: Unterstützung am Studienanfang Platzierungen in der Spitzengruppe im Ranking 2019/20: Germanistik: Abschluss in angemessener Zeit Psychologie: Lehrangebot, Studienorganisation, Wissenschaftsbezug, Angebote zur Berufsorien- tierung, Allgemeine Studiensituation, Abschlüsse in angemessener Zeit, Veröffentlichungen pro Wissenschaftler, Forschungsgelder pro Wissenschaftler, Promotionen pro Professor Romanistik: Unterstützung am Studienanfang, Internationale Ausrichtung Platzierungen in der Spitzengruppe im Ranking 2018/19: Biologie: Unterstützung im Studium, Prüfungen, Abschlüsse in angemessener Zeit Chemie: Abschlüsse in angemessener Zeit Geografie: Kontakt zur Berufspraxis, Abschlüsse in angemessener Zeit, Unterstützung am Studi- enanfang, Drittmittel pro Wissenschaftler, Veröffentlichungen pro Wissenschaftler Mathematik: Internationale Ausrichtung Pharmazie: Prüfungen, Unterstützung für Auslandsstudium, Abschlüsse in angemessener Zeit, Unterstützung am Studienanfang, Drittmittel pro Wissenschaftler, Veröffentlichungen pro Wis- senschaftler Physik: Studierbarkeit, Internationale Ausrichtung, Unterstützung am Studienanfang Politikwissenschaft: Unterstützung am Studienanfang Zahnmedizin: Abschlüsse in angemessener Zeit; Unterstützung am Studienanfang Times Higher Education World University Ranking: Im Ranking 2020 nahmen weltweit mehr als 1.000 Hochschulen teil, davon 48 aus Deutschland. Die UMR befindet sich weltweit unter den 350 Besten. Academic Ranking of World Universities: Die UMR ist im ARWU (\"Shanghai-Ranking\") unter den weltweit führenden 400 Universitäten aufgeführt. CWTS Leiden Ranking: Das Leiden Ranking basiert ausschließlich auf bibliometrischen Indikatoren. Hochschulen werden in Bezug auf die Anzahl von Publikationen sowie Zitationen und Kollaborationen gerankt. Die UMR ist deutschlandweit auf Rang 34 platziert, in den Sozial- und Geisteswissenschaften auf Rang 25.",
"width": 2481,
"height": 3509,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/page-p2-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/178871/",
"number": 3,
"content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/2513 3 Universität Kassel (UK) Der UK ist nicht bekannt, im oberen Drittel einer internationalen Hochschulrangliste platziert zu sein. Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) Das in der Kleinen Anfrage 20/2513 zitierte Ranking ist ein sogenanntes \"Subject Ranking\" wel- ches nicht Institutionen, sondern lediglich einzelne Fachgebiete/Fächer betrachtet und miteinander vergleicht. Entsprechend lässt sich hieraus keine internationale Sichtbarkeit der hessischen Uni- versitäten als Institutionen ableiten. Die JLU belegt im zitierten QS \"Subject Ranking\" 2020 folgende Plätze: Medizin 301 bis 350, Agrarwissenschaften 151 bis 200, Anglistik 251 bis 300, Biologie 301 bis 350, Lebenswissenschaften und Medizin 315, Naturwissenschaften 401 bis 450, Physik 401 bis 450, Naturwissenschaften 401 bis 450, Chemie 451 bis 500. Die JLU wird damit in fast allen ihrer Fächerzonen zu den TOP 500 Universitäten weltweit ge- zählt, was zumindest indirekt als Beleg für die internationale Sichtbarkeit und Leistungsfähigkeit gewertet werden kann. Außerdem wird die JLU im international sichtbarsten institutionellen Ranking (THE World Uni- versity Rankings: https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2020/world-ranking#!/page/ 0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats) im Jahr 2020 zu den besten 400 Universitäten weltweit gezählt, was mit Blick auf die 1397 im Ranking geführten Universitäten eine Platzierung im vorderen Drittel darstellt. Im CWUR-Ranking 201 9/2020 (https://cwur.org/201 9-20.php) konnte die JLU unter 2.000 Universitäten mit Rang 370 ebenfalls eine Platzierung im vorderen Drittel erreichen. Neben den Platzierungen innerhalb der TOP 500 Universitäten mit Blick auf zahlreiche Fachgebiete in den genannten „Subject Rankings“, kann die JLU aktuell Platzierungen im vorderen Drittel bei zwei wichtigen institutionellen Rankings erreichen, was die sehr gute internationale Sichtbarkeit und Leistungsfähigkeit der regional verankerten JLU eindrucksvoll belegt. Die JLU setzt sich regelmäßig mit den wichtigsten internationalen Rankings auseinander, um sich in relevanten Leistungsdimensionen stetig zu verbessern und über die entsprechenden Indikatoren die internationale Sichtbarkeit sicherzustellen. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (GU) In den internationalen Rankings, an denen die GU regelmäßig teilnimmt, belegt sie fast durchweg Plätze im ersten Drittel des Teilnehmerfeldes (vgl. Tabelle). Neben dem in der Anfrage genannten Ranking (QS-Subject-Ranking) nimmt die GU aktiv an folgenden internationalen Rankings teil: Times Higher Education Ranking (THE), Academic Ranking of World Universities (ARWU), QS - World University Ranking, uMultirank. Times Higher Education Ranking (THE) Erscheinungsjahr Rang Gesamtzahl der Ränge 2020 301 bis 350 1400+ 2019 251 bis 300 1250 2018 251 bis 300 1000 QS World University Ranking Erscheinungsjahr Rang Gesamtzahl der Ränge (Versionsjahr) 2019 (2020) 291 1000 2018 (2019) 279 1000 2017 (2018) 254 1000",
"width": 2481,
"height": 3509,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/page-p3-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/178871/",
"number": 4,
"content": "4 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/2513 QS-Ranking by subject (Fächergruppen) Arts & Humanities (ArHu); Engineering & Technology incl. Computer Science (EnTe); Life Science & Medicine (LiScM); Natural Science (NaSc); Social Science & Management (SoScM) Erscheinungsjahr Rang Gesamtzahl der Ränge ArHu: 133 EnTe: 401 bis 450 2020 LiScM: 126 aus 500 NaSc: 193 SoScM: 157 ArHu: 130 EnTe: 392 2019 LiScM: 101 aus 500 NaSc: 188 SoScM: 152 ArHu: 153 EnTe: 375 2018 LiScM: 112 aus 500 NaSc: 173 SoScM: 179 Academic Ranking of World Universities (ARWU) Erscheinungsjahr Rang Gesamtzahl der Ränge 2019 101 bis 150 1000 2018 101 bis 150 1000 2017 101 bis 150 800 uMultirank kein Gesamtscore; keine Ranglisten Veröffentlichung 2019: Durchschnittsbewertung aus 20 Indikatoren = 2,15 Bewertung 1: 5x; Bewertung 2: 8x; Bewertung 3: 6x; Bewertung 4: 1x (1=very good; 2=good; 3=average; 4=below average; 5=weak) Technische Universität Darmstadt (TUD) Die TUD erreicht regelmäßig Platzierungen im oberen Drittel der Ranglisten internationaler Hochschulrankings, oftmals auch deutlich besser. Im aktuellen QS Graduate Employability Ran- king gehört die TUD zu den 100 besten Universitäten weltweit (Platz 97 von 499). Im aktuellen QS Subject Ranking liegt die TU Darmstadt im Broad subject „Engineering & Technology“ welt- weit auf Platz 127 (von 502), in den detaillierten einzelnen Fächern sogar teilweise in den Top 100: Sowohl in „Engineering – Mechanical, Aeronautical & Manufacturing“ als auch in „Mate- rials Science“ befindet sich die TU Darmstadt in der Ranggruppe 51 bis 100 weltweit (von 501 bzw. 400). Ausweislich einer Presseerklärung der TUD vom März 2020 hat die TUD in den Fächern Informatik, Elektrotechnik und Physik einen Platz unter den zehn besten deutschen Uni- versitäten im Ranking. Ähnlich verhält es sich im internationalen THE Ranking, bei dem die TUD z.B. aktuell in Com- puter Science auf Platz 68 (von 749) und in Engineering & Technology in der Ranggruppe 101 bis 125 (von 1008) liegt sowie im Academic Ranking of World Universities im Subject Mechani- cal Engineering mit der Ranggruppe 76 bis 100 (von 400). Frage 3. Wie bewertet die Landesregierung die Sichtweise, wonach die hervorragende Platzierung einer Universität in einer internationalen Hochschul-Rangliste Folgeeffekte hinsichtlich Rekrutierung kre- ativer Forscherpersönlichkeiten, begabter Studenten und der Ansiedlung innovativer Unternehmen in deren Nähe generieren kann? Positive Beurteilungen in internationalen Rankings stärken die internationale Sichtbarkeit des Wis- senschaftsstandorts Deutschland bzw. Hessen und können einen ersten Eindruck und Überblick für Wissenschaftler/-innen und Studieninteressierte vermitteln, die mit dem deutschen Hochschul- system und dessen Forschungslandschaft nicht bis wenig vertraut sind. Bei der Anbahnung von internationalen Kooperationen spielen Rankingplatzierungen für Hochschulleitungen ggf. eine Rolle, wobei Begegnungen auf internationaler Ebene, Publikationen und strategische Partner- schaften größere Bedeutung haben.",
"width": 2481,
"height": 3509,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/page-p4-{size}.png"
},
{
"document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/178871/",
"number": 5,
"content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/2513 5 Platzierungen in internationalen Hochschulrankings spielen bei der Studienplatzwahl ausländi- scher Studieninteressierter eine Rolle, wenn auch die Nutzung der Rankings regional sehr unter- schiedlich ausgeprägt ist. Die Universitäten berichten, dass auch weitere zahlreiche Faktoren die Wahl des Studienorts beeinflussen, wie z.B. die Sicherheitslage, die Reputation des deutschen Hochschulabschlusses, die Ausbildungskosten, die Restriktion des Hochschulzugangs, Empfeh- lungen von Freunden, die Einschätzung der Eltern und die Websites der Hochschulen. Frage 4. Wie bewertet die Landesregierung vor dem Hintergrund des in der Vorbemerkung dargelegten Sachverhaltes die Behauptung des hochschulpolitischen Sprechers der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag: „Anstatt mit einzelnen Leuchttürmen an der Spitze internati- onaler Rankings zu blinken, glänzt das deutsche Wissenschaftssystem durch seine Stärke in der Breite“? Die Landesregierung bewertet grundsätzlich Aussagen von Abgeordneten des Deutschen Bundes- tags nicht. Frage 5. Beabsichtigt die Landesregierung, Maßnahmen zu ergreifen, welche geeignet erscheinen, die Wahr- scheinlichkeit signifikant zu erhöhen, dass hessische Universitäten in internationalen Hochschul- Ranglisten zukünftig vordere Plätze einnehmen werden? Falls ja, welcher Art sind diese Maßnahmen? Falls nein, warum nicht? Es liegt in der Entscheidungsfreiheit der Universitäten, ob und wie sie sich an internationalen Rankingverfahren beteiligen. Wiesbaden, 30. Juni 2020 Angela Dorn",
"width": 2481,
"height": 3509,
"image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/80/b3/3f/80b33f5fc42843c294db1d40a162096b/page-p5-{size}.png"
}
]
}