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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/5635 HESSISCHER LANDTAG 23. 06. 2021 Kleine Anfrage Dr. Stefan Naas (Freie Demokraten) und Wiebke Knell (Freie Demokraten) vom 30.04.2021 Weiterentwicklung des Projekts LandKulturPerlen und Antwort Ministerin für Wissenschaft und Kunst Vorbemerkung Fragesteller: Am 21. April 2021 fand die Kick-Off Veranstaltung zu dem Projekt „LandKulturPerlen“ statt. Das Projekt gibt es schon seit 2017, hat seit diesem Jahr aber neue Regionalbüros in Gießen und Darmstadt eröffnet. So soll ein landesweites Netzwerk für die Förderung kultureller Bildung aufgebaut werden. Träger des Programms ist die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. Unterstützt wird das Programm seit diesem Jahr mit 300.000 €. Aufgabe des Projekts ist insbesondere die Förderung von Mikroprojekten im Bereich der Kulturellen Bildung. Dafür stehen bis zu 2.000 € pro Projekt bereit. Vorbemerkung Ministerin für Wissenschaft und Kunst: Das Programm LandKulturPerlen des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) stärkt kulturelle Bildung in ländlichen Räumen. LandKulturPerlen wurde 2017 vom HMWK in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. ins Leben gerufen und war zunächst im Regierungsbezirk Nordhessen aktiv. Ziel war und ist es, Akteurin- nen und Akteure der Kulturellen Bildung in ihrer Arbeit sichtbarer zu machen und durch entspre- chend ausgerichtete Angebote zu unterstützen. Seit 2021 ist LandKulturPerlen mit allen Angeboten in Nord-, Mittel- und Südhessen vertreten. Dazu gehören Beratung, Weiterqualifizierung und Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren der Kulturellen Bildung. Mit bis zu 2.000 € fördert das Programm in diesem Jahr zwischen 30 und 60 Projekte der Kulturellen Bildung in den folgenden sechs Landkreisen: im Landkreis Kassel, im Schwalm-Eder-Kreis, im Lahn-Dill-Kreis, im Landkreis Limburg-Weil- burg, im Landkreis Darmstadt-Dieburg und im Odenwaldkreis. Projektträger sind zum Beispiel Vereine, Kommunen, Kulturschaffende oder Einzelpersonen. Das Pilotprojekt LandKulturPerlen des HMWK hat sich laut einer Evaluation Ende 2017 erfolg- reich bewährt und kann eine nachhaltige Veränderung kultureller Angebote in ländlichen Räumen bewirken. Das Programm verdiente daher eine deutliche Ausdehnung auf alle ländlichen Regio- nen in Hessen. Dafür stellt die Landesregierung seit 2021 jährlich 300.000 € zur Verfügung. Die sukzessive Erhöhung der Förderung auf 300.000 € soll beispielsweise eine intensivere Zusam- menarbeit mit Kulturschaffenden finanziell absichern. Davon profitiert die Qualität der Projekte und die Kulturszene selbst – besonders in Pandemiezeiten, aber auch darüber hinaus. Mit seinen neuen Regionalbüros in Gießen (Regierungsbezirk Mitte) und Darmstadt (Regierungs- bezirk Süd) ist das Programm nun in allen hessischen Regierungsbezirken aktiv. Die beiden zu- sätzlichen Regionalbeauftragten bieten in Mitte und Süd alle Leistungen an, die sich in Nordhes- sen bereits bewährt haben. Als wichtiges Instrument erweist sich die niedrigschwellige Förderung, die das Programm für Projekte der Kulturellen Bildung vergibt. Darüber hinaus bietet LandKulturPerlen für Akteurinnen und Akteure der Kulturellen Bildung umfassende Beratung zur Projektentwicklung und weiteren Fördermöglichkeiten, kostenlose Kul- turseminare zur Weiterqualifizierung sowie Vernetzung und Sichtbarmachung ihrer Arbeit. Eingegangen am 23. Juni 2021 · Bearbeitet am 23. Juni 2021 · Ausgegeben am 24. Juni 2021 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/5635 Diese Vorbemerkungen vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Inwiefern und mit welchen Ergebnissen wurde das Projekt „LandKulturPerlen“ seit 2017 evaluiert? Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel hat zum Ende des ersten Projektjah- res 2017 eine „Kleine Evaluation des Modellprojektes LandKulturPerlen im Landkreis Waldeck- Frankenberg“ im Auftrag der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V. und gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie dem HMWK durchgeführt. Sie bescheinigte dem Modellprojekt ein sehr gutes Echo sowie großen Erfolg und empfahl dessen Weiterentwicklung in zusätzlichen Landkreisen ebenso wie die Erhöhung der Mikroprojektmittel. 1 Hieraus wird wie folgt zitiert : „Dem Modellprojekt LandKulturPerlen ist es trotz der Kürze der Zeit gelungen, im Landkreis Waldeck-Frankenberg Kulturelle Bildung und Breitenkultur auf die Agenda der Verwaltung des Landeskreises und der Gemeinden, der Verbände und Vereine sowie der Akteure vor Ort zu setzen. Grundlage war die vorangegangene Bestandsaufnahme. Insbesondere die persönliche Kon- taktaufnahme und Gespräche zur Kulturellen Bildung und deren Angebotsformate weiten den Blick und bieten den Boden für realistische Projektideen. Ebenso von Bedeutung sind Beratung, Begleitung und somit Qualifizierung in allen Phasen des Projektmanagements. So bestärkt, reich- ten Akteure ein Projekt für ein Mikroprojekt oder den Kulturkoffer ein oder planen, eine Frei- willigenstelle einzurichten. Wichtige Elemente des Erfolges sind die: Ansprache der Verantwortlichen an der Schnittstelle Kultur und Breitenkultur der Kreisver- waltung sowie aller Bürgermeister, Ermunterung zur Teilhabe sowie die persönliche Beratung und Begleitung in den Phasen von Konzeption, Realisierung bis Abrechnung der Mikroprojekte, Anerkennung und Wertschätzung der ehrenamtlichen (Kultur-)Arbeit, Anstiftung zu Kooperationen, Ermöglichung des vereinfachten Förderverfahrens, Verknüpfung der Akteure im Netz der LandKulturPerlen, kostenfreie Teilnahme an den Workshops und Veranstaltungen, Freude über und der Stolz auf das Erreichte der Teilnehmenden, intensive Öffentlichkeitsarbeit seitens der Akteure, Aufmerksamkeit der lokalen Presse, Mitglieder des Landestages und des Bundestages, die im Landkreis ihr Wahlbüro haben und Veranstaltungen wahrnehmen, zielorientierte und engmaschige Zusammenarbeit des Projektleitungsteams -Hessisches Minis- terium für Wissenschaft und Kunst und der LKB Hessen e.V. -und den beiden Projektmana- gerinnen.“ Eine erneute Evaluierung wird für Ende 2022 angestrebt. Frage 2. Welche Kosten entstehen für die zusätzliche Einrichtung der beiden Regionalbüros? Die Büros wurden ab Juli 2020 eingerichtet. Somit liegen die Zahlen für das zweite Halbjahr 2020 vollumfänglich vor. Die Mietkosten für das Büro in Gießen belaufen sich auf 250 € pro Monat, also 3.000 € pro Jahr. Die Mietkosten für das Büro in Darmstadt belaufen sich ebenfalls auf 250 € pro Monat, also 3.000 € pro Jahr. Für die Erstausstattung mit Möbeln, Arbeitsgeräten (Laptops, Monitore) Büromittel und Ver- brauchsmaterial wurden im zweiten Halbjahr 2020 insgesamt 2.932,44 € ausgegeben. In den neuen Regionalstellen Hessen Mitte und Hessen Süd sind je ein Regionalbeauftragter mit 75 % Vollzeitäquivalent nach TV-H 11 beschäftigt. Die zusätzlichen Personalkosten belaufen sich auf insgesamt 87.825 € im Jahr. Frage 3. Inwiefern hält es die Landesregierung für sinnvoll, das Projekt LandKulturPerlen über Regional- büros zu administrieren? Das Projekt LandKulturPerlen ist ein aufsuchendes Programm und setzt auf unmittelbare Anspra- che, d.h. die drei Regionalbeauftragten identifizieren Kulturakteurinnen und -akteure in der Kul- turellen Bildung, gehen aktiv auf sie zu, beraten und vernetzen sie. Die Kulturschaffenden werden 1 https://lkb-hessen.de/images/downloads/Final_Evaluation_LandKulturPerlen.pdf",
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"content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/5635 3 dort abgeholt, wo sie sich befinden. Die Nähe vor Ort schafft Vertrauen. Die Büros der Regio- nalbeauftragten sind in regionalen Kulturzentren oder Kulturbüros angesiedelt, die eine gute An- laufstelle für die Akteurinnen und Akteure sind. Frage 4. Welche Aufgaben übernehmen die Regionalbüros im Detail? Die Regionalbüros nehmen vier folgend erläuterte Hauptaufgaben wahr: Beratung, Weiterquali- fizierung, Projektförderung, Vernetzung und Sichtbarmachung. Eine vorgelagerte Grundlagenar- beit ist die Bestands- und Bedarfsanalyse in Bezug auf Akteurinnen und Akteure der Kulturellen Bildung in den Regionen. Bestands- und Bedarfsanalyse: Die Regionalbeauftragten der LandKulturPerlen erstellen für ihre Region eine Bestands- und Be- darfsanalyse. D.h. sie identifizieren Akteurinnen und Akteure der Kulturellen Bildung in ihrer Region indem sie „aufsuchend“, also proaktiv auf diese zugehen. Ihr Überblickswissen dient sodann einer tiefergehenden Analyse der Bedarfe der Regionen. Auf dieser Grundlage wird er- mittelt, welche Angebote der LandKulturPerlen wie ausgestaltet sein müssen, um die Kulturelle Bildung in der jeweiligen Region bestmöglich zu unterstützen. Zudem ist die Bestands- und Be- darfsanalyse ein wichtiger Baustein für die darauf aufbauende Sichtbarmachung und Vernetzung der Kulturschaffenden sowie für die Öffentlichkeitsarbeit der LandKulturPerlen. Beratung: Mit der Beratung wird auch die Projektentwicklung unterstützt. Auf diese Weise helfen die Regi- onalbeauftragten dabei, Projekte förderfähig aufzustellen. Wenn die Idee des potentiellen Projekt- trägers hingegen auch mit dem Projektentwicklungsangebot nicht in das Förderkonzept der Land- KulturPerlen passt, beraten die Regionalbeauftragten zu weiteren Fördermöglichkeiten für das angedachte Projekt. Dabei verweisen die Regionalbeauftragten an andere Förderprogramme des Landes, des Bundes oder von passenden Stiftungen. Somit nehmen sie die Funktion eines „För- derlotsen“ wahr. Kulturseminare: Zur Weiterqualifizierung von Akteurinnen und Akteuren organisieren die LandKulturPerlen Kul- turseminare. Diese Seminare vermitteln Fähigkeiten, die für die Kulturschaffenden – sei es im Hauptamt oder Ehrenamt – in der täglichen Arbeit von großer Bedeutung sind. Dies sind bspw. Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Websitegestaltung, Projektmanagement, Zeit- management, Antragstellung, Zuwendungsrecht, Vereins- und Vertragsrecht. Dieses Angebot fin- det unter Pandemiebedingungen digital statt und steht daher Kulturschaffenden aus allen ländli- chen hessischen Regionen offen. Die Regionalbüros organisieren die Veranstaltungen, kümmern sich also um die Auswahl der Vortragenden, die vertragliche und finanzielle Abwicklung, die technische Umsetzung, die Teilnehmendenakquise sowie (falls erforderlich) die Moderation der Veranstaltung. Projektförderung: Es werden Projekte der Kulturellen Bildung mit Beträgen zwischen 1.000 und 2.000 € gefördert. Dieses Angebot ist bewusst niedrigschwellig gehalten, um als Einstieg in das Förderwesen zu fungieren. Wichtig ist, dass die Projekte die aktive Mitgestaltung des kulturellen Lebens vor Ort fördern, also eine kulturelle Teilhabe ermöglichen. Außerdem sollte es integrativ wirken und künstlerische Prozesse anstoßen, also Menschen zusammenbringen, damit sie künstlerische Ideen in die Tat umsetzen können. Die Regionalbeauftragten begleiten den gesamten Prozess der Förderung. D.h. sie beraten zu- nächst bei der Projektentwicklung und unterstützen bei der Antragsstellung. Dann bringen sie die Anträge in die Jurysitzungen ein. Nach der Bewilligung helfen die LandKulturPerlen den Projekt- trägerinnen und -trägern dabei, die weiteren formalen Schritte zeitlich und inhaltlich korrekt zu gehen, wie z.B. den Mittelabruf und den abschließenden Verwendungsnachweis mit Sachbericht. Diese enge Begleitung sorgt dafür, Zugangshemmnisse zu Förderungen abzubauen und die Ziel- gruppe für die Antragsstellung in weiteren, ggf. finanziell umfangreicheren Förderprogrammen zu qualifizieren. Vernetzung und Sichtbarmachung Bei allen Aktivitäten spielt Vernetzung und Sichtbarmachung eine große Rolle um Synergien und Kooperationsmöglichkeiten aufzuzeigen. Bereits vorhandene Potentiale sollen besser genutzt wer- den. Ebenso wichtig ist es aber, einen Austausch verschiedener Funktionsebenen anzustoßen. So bieten die LandKulturPerlen auch Formate, in denen Verwaltung, Kulturschaffende, Vereine usw. zusammenkommen und ihre Ideen und Perspektiven austauschen (Ideenwerkstätten). Dies fördert das gegenseitige Verständnis und verbessert somit die Zusammenarbeit. Um die gebauten Netz- werke hessenweit sichtbar zu machen und nachhaltig zu verankern, gibt es unter der URL https://landkulturperlen.de/kulturperlenkette das Angebot der „KulturPerlenKette“ – eine karten- basierte Vorstellung von Akteurinnen und Akteuren mit Filterfunktion.",
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"content": "4 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/5635 Frage 5. Steht der hierfür aufgebrachte finanzielle Aufwand im Verhältnis zum Ertrag der Einrichtung zu- sätzlicher Regionalbüros? Ja. Frage 6. In welchem Verhältnis stehen die Kosten für die Büros zu den Mitteln, die konkret für die Projekt- förderung und Kulturseminare aufgewendet werden? Für die Projektförderung stehen 60.000 € zur Verfügung. Für Kulturseminare sind 9.000 €, für Ideenwerkstätten (Vernetzungstreffen) sind 6.000 € vorgesehen, insgesamt also 75.000 €. Somit fließen 25 % der Mittel zu den Akteurinnen und Akteuren, 75 % werden für oben genannte Auf- gaben eingesetzt (Personal- und Sachkosten). Frage 7. Wie viele Vollzeitstellen wurden für die Regionalbüros neu geschaffen? Es wurden keine Vollzeitstellen geschaffen, um die neuen Büros zu besetzen. Der Regionalbeauf- tragte in Gießen hat eine Teilzeitstelle im Umfang von 30 Wochenstunden. Der Regionalbeauf- tragte in Darmstadt hat eine Teilzeitstelle im Umfang von 30 Wochenstunden. Dies entspricht zusammengenommen 1,5 Vollzeitäquivalenten. Frage 8. Wie sind die Stellen jeweils vergütet? Alle drei Regionalbeauftragte werden nach TV-H 11 bezahlt. Die Personalkosten für diese drei Stellen belaufen sich auf 117.100 € im Jahr. Die Projektleitung erhält nach TV-H 12 ein Jahres- bruttogehalt von 39.600 €. Eine Koordinationsstelle mit 0,375 Vollzeitäquivalent kostet nach TV-H 8 jährlich 19.800 €. Frage 9. Warum hat sich die Landesregierung entschieden, pro Regierungsbezirk zunächst zwei Landkreise in den Fokus zu nehmen? In den drei Regierungsbezirken werden zunächst jeweils die zwei Landkreise in den Fokus ge- nommen, die am stärksten ländlich geprägt sind. Die Regionalbeauftragten können ressourcenbe- dingt in nicht mehr als zwei Landkreise im Jahr tätig werden. Sobald kulturelle Strukturen in den Kreisen etabliert sind, suchen die LandKulturPerlen neue Landkreise auf. Wiesbaden, 16. Juni 2021 Angela Dorn",
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