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Von 2010 bis zum Auswertungsdatum 19. Juni 2019 haben 6.069 Kandidatinnen und Kandida- ten die zweite juristische Staatsprüfung bestanden, die in der folgenden Tabelle nach Stamm- dienststelle und Jahr aufgeschlüsselt sind. Stammdienst- 2010      2011     2012      2013       2014      2015     2016      2017      2018      2019 stelle (LG) Darmstadt            64        173      166       181        141      146       134      172        176       40 Frankfurt            89        234      226       216        220      194       196      218        232       44 Fulda                 2         28       23        25         14       25        16       21         19        9 Gießen               20         68       58        71         63       60        66       56         55       11 Hanau                29         41       40        46         42       50        35       55         52        0 Kassel               22         68       60        32         33       44        43       34         57        7 Limburg               2         27       34        23         12       25        21       18         18        8 Marburg              27         42       44        33         40       33        31       34         29        1 Wiesbaden            32         92       96        94         77       84        76       84         82       16 2 352                                                                                          3 Summe                          777      750       721        642      661       618      692        720      136 (979) Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitpunkt der Anfertigung der schriftlichen Aufsichtsarbeiten und nicht auf den Zeit- punkt der mündlichen Prüfungen, die in der Regel vier Monate später stattfinden. Die Zahlen weichen daher geringfü- gig von den Zahlen der veröffentlichten Jahresberichte ab, die auf die mündlichen Prüfungen abstellen. Diese Daten er- möglichen aber keine Auswertung nach Stammdienststellen. Frage 3:      Wie viele Personen haben nach Kenntnis der Landesregierung nach Abschluss des ersten Staats- examens in Hessen das Bundesland zur Durchführung des juristischen Vorbereitungsdienstes ge- wechselt? Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Bundesland. Die Landesregierung verfügt über keine statistischen Daten darüber, wie viele Personen nach Abschluss der Ersten Prüfung in Hessen das Bundesland zur Durchführung des juristischen Vorbereitungsdienstes gewechselt haben. Das Justizprüfungsamt erhebt nach Abschluss des Prüfungsverfahrens grundsätzlich keine weite- ren Daten über die Kandidatinnen und Kandidaten der Ersten Prüfung. Ob sie den Vorberei- tungsdienst unmittelbar nach Abschluss des Prüfungsverfahrens, zu einem späteren Zeitpunkt oder auch gar nicht antreten, ist daher nicht bekannt. Frage 4:      Wie viele Personen haben nach Kenntnis der Landesregierung nach Abschluss des ersten Staats- examens in einem anderen Bundesland zur Durchführung des juristischen Vorbereitungsdienstes nach Hessen gewechselt? Bitte aufschlüsseln nach Jahr und Bundesland. Die Landesregierung verfügt über keine statistischen Daten darüber, wie viele Personen nach Abschluss der Ersten Prüfung in einem anderen Land zur Durchführung des juristischen Vorbe- reitungsdienstes nach Hessen gewechselt sind. Die Frage, in welchem Bundesland das Zeugnis 2 Für das Jahr 2010 sind nach Stammdienststelle aufgeschlüsselte Daten nur für den Zeitraum von Juli bis Dezember verfügbar. Dem Jahresbericht des Präsidenten des Justizprüfungsamtes 2010 lässt sich nur die in Klammern aufgeführte Gesamtzahl der Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare entnehmen, die die zweite juristische Staatsprüfung be- standen haben. Für die Jahre 2010 bis 2012 ergibt sich zudem jeweils eine Diskrepanz zwischen der Gesamtzahl und der Summe aus den Teilzahlen für die einzelnen Landgerichte. Die Diskrepanz rührt aus fehlenden Verknüpfungen einzelner Referenda- rinnen und Referendare mit der jeweiligen Stammdienststelle in der Übergangsphase nach Einführung des neuen Com- puterprogramms. Die Stammdienststelle ehemaliger Examenskandidaten benötigt das Justizprüfungsamt fürs eine Arbeit nicht. 3 Die Kandidaten, die ihre Aufsichtsarbeiten im Januar 2019 angefertigt haben, hatten im Mai 2019 ihre mündlichen Prüfungen. Weitere mündliche Prüfungen haben noch nicht stattgefunden.",
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            "content": "Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/803       5 Zudem ist das Hessische Ministerium der Justiz mit einigen Gerichten und Behörden der Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege beigetreten. Im Hinblick auf eine bessere Vereinbarkeit der Bediensteten mit Pflegeverpflichtungen werden gemeinsam tragfähige Lösungen entwickelt, die sowohl den Anforderungen des Arbeitgebers als auch den Belangen der Pflegenden sowie deren pflegebedürftigen Angehörigen Rechnung tragen. Beschäftigte, die Verantwortung für ihre pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen, sollen in ihrem Arbeitsumfeld gewürdigt und unterstützt werden. Im Rahmen der Erfüllung des Konzepts „Gesundheitsmanagement für die Gerichte und Staats- anwaltschaften in Hessen“ bietet das Hessische Ministerium der Justiz eine Externe Personalbe- ratung an. Mit diesem Angebot können alle Justizbediensteten und ihre nahen Familienangehö- rigen bei beruflichen, gesundheitlichen oder persönlichen Problemen diskrete und schnelle pro- fessionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Die Beratungsleistungen sind anonym, vertraulich, kos- tenfrei und stehen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche zur Verfügung. Wiesbaden, 29. Juli 2019 Eva Kühne-Hörmann",
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