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"content": "20. Wahlperiode Drucksache 20/4322 HESSISCHER LANDTAG 02. 07. 2021 Kleine Anfrage Yanki Pürsün (Freie Demokraten) vom 21.12.2020 Corona-Infektionsgeschehen Antwort Minister für Soziales und Integration Vorbemerkung Fragesteller: Bedauernswerterweise werden zu wenige Daten offengelegt, damit die breite Öffentlichkeit über Datenanalyse das Infektionsgeschehen selbst auswerten und einschätzen kann. Viele Fragen bleiben offen, erklärende Zahlen werden nicht publiziert und stehen so nicht zur Verfügung. Dabei ist Transparenz das Gebot der Stunde. Diese Vorbemerkung des Fragestellers vorangestellt, beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1. Wie viele Grippepatienten gab es 2019 und 2020 in den Krankenhäusern? Auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration ist seit der In- fluenza-Saison 2018/2019 unter https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/infek- tionsshykrankheiten/influenza der „Aktuelle Wochenbericht zur Influenza-Situation in Hessen“ mit Angaben zu den Fällen und Todesfällen der aktuellen Influenza-Saison im Vergleich zur letz- ten eingestellt. Aussagen zu den Krankenhausfällen schwerer akuter respiratorischer Infektionen finden sich im „GrippeWeb-Wochenbericht“ des RKI: Hier wird nicht allein nach Grippe bzw. Influenza-Pati- entinnen bzw. -Patienten unterschieden, sondern die Fallzahl im Krankenhaus behandelter Pati- entinnen und Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen ausgewertet. Die Fallzahlen liegen laut diesem Bericht seit einigen Wochen deutlich unter den Fallzahlen der Vorjahre. Frage 2. Wie hoch liegt die Grippeimpfquote im Vergleich zu 2019? Insgesamt ist die Grippeimpfquote der Saison 2019/20 im Vergleich zur Saison 2018/2019 bezo- gen auf das Bundesgebiet, aber auch für Hessen, leicht gestiegen. Der leichte Anstieg der Impfquote zeigt sich in allen Altersgruppen. In der wichtigsten Altersgruppe ≥60 Jahren lag die Impfquote laut NaLI (Nationale Lenkungs- gruppe Impfen) unter Bezugnahme auf die KV-Surveillance in der Grippesaison 2018/19 bei 34,9 %. Die aktuelle Grippeimpfquote für Hessen ist dem Epidemiologisches Bulletin (47/2020) vom 19. November 2020, KV-Surveillance der Erwachsenen in Deutschland Influenza Saison 2019/2020, zu entnehmen. Sie liegt in der Altersgruppe ≥60 Jahren nun bei 35,7 %, in der Altersgruppe ≥ 18 Jahren bei 28,7 % und in der Gruppe der Schwangeren bei 16,3 %. Frage 3. Gab es 2019 mehr \"schwere akute respiratorische Infektionen\"-Behandlungen (SARI) in Kranken- häusern als 2020? Aus dem GrippeWeb-Wochenbericht des RKI 8. KW 2021: „Die Zahl stationär behandelter Fälle mit akuten respiratorischen Infektionen (SARI-Fälle) ist in der 7. KW im Vergleich zu den Vorwochen insgesamt weiter stabil geblieben. Die SARI- Fallzahlen liegen insgesamt seit einigen Wochen deutlich unter den Fallzahlen der Vorjahre. Der Anteil an COVID-19-Erkrankungen bei SARI-Fällen ist in der 7. KW 2021 erneut gesunken und lag mit 49 % erstmals seit der 44. KW 2020 wieder unter 50 %.“ Eingegangen am 2. Juli 2021 · Bearbeitet am 2. Juli 2021 · Ausgegeben am 6. Juli 2021 Herstellung: Kanzlei des Hessischen Landtags · Postfach 3240 · 65022 Wiesbaden · www.Hessischer-Landtag.de",
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"content": "2 Hessischer Landtag · 20. Wahlperiode · Drucksache 20/4322 Frage 4. Wie viele dieser Behandlungen haben einen COVID-Code? Siehe Antwort zu Frage 3. Frage 5. Wie sind die SARI-COVID-Fälle zu beurteilen, bei denen SARS-CoV-2 nicht durch einen Labortest nachgewiesen wurde? Patientinnen und Patienten mit akuter respiratorischer Erkrankung der unteren Atemwege (ICD- 10-Codes J09-J22) und einer COVID-19-Diagnose (U07.1!, laborbestätigte SARS-COV-2- Infektion) werden als SARI-COVID-Fälle bezeichnet (Epidemiologisches Bulletin 41/2020). Ohne Virusnachweis ist die Definition nicht erfüllt, so dass diese Verdachtsfälle nicht als solche erfasst werden. Frage 6. Wie sind die COVID-Fälle zu beurteilen, bei denen keine \"schwere akute respiratorische Infektion\" vorlag? Als meldepflichtige Erkrankung erfolgt die Meldung aller COVID-19 Fälle gemäß §§ 6, 8, 9 Infektionsschutzgesetz (IfSG). In Einklang mit den internationalen Standards der WHO und des ECDC wertet das RKI alle labordiagnostischen PCR-Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig vom Vorhandensein oder der Ausprägung einer klinischen Symptomatik als COVID-19-Fälle. Frage 7. Wie hoch ist der durchschnittliche Ct-Wert der PCR-Tests? Bitte nach Monaten berichten. Darüber liegen keine Informationen vor, es besteht keine Meldepflicht für den Ct-Wert. Frage 8. Warum publiziert das Land nicht täglich den Durchschnitts-Ct-Wert der neuen positiven PCR- Tests? Siehe Antwort zu Frage 7. Frage 9. Wie hoch ist der Anteil von Menschen in häuslicher Pflege an den Todesfällen in Hessen? Darüber liegen keine Angaben vor. Eine Meldepflicht laut IfSG besteht nicht. Frage 10. Wie erklärt sich die konstant andauernd hohe Zahl an COVID-19-Verdachtsfällen bei Normalpfle- gebetten? Bei der Zahl der Verdachtsfälle bei Normalpflegebetten handelt es sich um einen auf 11:00 Uhr des jeweiligen Tages bezogene Angabe. Zu diesem Zeitpunkt sind einzelne Personen in die stati- onäre Behandlung aufgenommen, aber noch nicht abschließend getestet. Daher ist jede neu auf- genommene Person zunächst ein Verdachtsfall. Die Zahl der neuen Verdachtsfälle ist damit letzt- lich aus dem Grund konstant, dass die Zahl der Krankenhausaufnahmen relativ konstant ist. Än- derungen ergeben sich nur dadurch, dass die Patientinnen und Patienten in der letzten Zeit ver- mehrt an anderer Stelle getestet wurden. Wiesbaden, 29. Juni 2021 In Vertretung: Anne Janz",
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